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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2022

Eine ganz besondere Allergie

Die Abenteuer des Super-Pupsboy 1: Stinknormal ist anders
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Paul hat ein Problem, er wusste es nur nicht. Wenn Paul bestimmte, für ihn von seinen Eltern verbotene, Lebensmittel ist muss es pupsen und diese Pupse haben es in sich. Manche sorgen dafür das ...

Paul hat ein Problem, er wusste es nur nicht. Wenn Paul bestimmte, für ihn von seinen Eltern verbotene, Lebensmittel ist muss es pupsen und diese Pupse haben es in sich. Manche sorgen dafür das man einschläft, andere für Lachanfälle. Pauls Freund Blümchen hilft ihm dabei rein wissenschaftlich.

Eine total humorvolle Story, ein lockerer Schreibstil, kurze Kapitel und viel Freundschaft. Paul wusste nicht, das er die Fähigkeit hat, das wird aber zu meinem Ungehalten auch nicht aufgelöst, das fand ich schade.
Aber die Freunde halten zusammen, das finde ich toll. Auch wie die drei, es kommt noch ein Mädchen, Sam, dazu, mit dem Mobber Alex umgehen fand ich gut. Die Geschichte ist total kurzweilig, sie ist ganz zauberhaft illustriert, die Bilder passen zu dem gelesenen.
Eine unterhaltsame, witzige Story, die sich einfach liest.
Ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, es sind noch jede Menge Fragen offen..

Veröffentlicht am 17.06.2022

Die Mischung macht es aus

Die Wächterinnen von New York
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New York ist wortwörtlich zum Leben erwacht.
Die Stadt benötigt Wächter, die das "Wesen" bewachen. Jedes Stadtteil hat seine/n eigenen Wächter/in, jeder Wächter steht im Prinzip für das Gefühl ...

New York ist wortwörtlich zum Leben erwacht.
Die Stadt benötigt Wächter, die das "Wesen" bewachen. Jedes Stadtteil hat seine/n eigenen Wächter/in, jeder Wächter steht im Prinzip für das Gefühl des Stadtteils.

Eine Mischung aus High Fantasy und Sciene Fiktion, sehr ungewöhnlich, aber durchaus interessant. Allerdings war es auch teilweise etwas langatmig und vor alles verwirrend. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, die ungewöhnliche Geschichte zu lesen. Die Autorin hat die Wächter(innnen) sehr genau vorgestellt, so lernte man sie kennen, auch ihre Eigenheiten.
Es ist der Auftakt zu einer Trilogie, sehr komplex aber für Fantasy Leser durchaus Lesenswert. Allerdings war der Schreibstil teilweise etwas vulgär, was ich in einem Buch nicht so gerne mag. Im großen und ganzen war es unterhaltend, man muss sich einfach darauf einlassen.

Veröffentlicht am 16.06.2022

Ich fand es sehr überraschend

In fünf Jahren
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Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Diese Frage bekommt Dannie bei einem Bewerbungsgespräch gestellt. Sie hat eine genaue Vorstellung, die an diesem Abend auch einen Schritt in die richtige Richtung ...

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Diese Frage bekommt Dannie bei einem Bewerbungsgespräch gestellt. Sie hat eine genaue Vorstellung, die an diesem Abend auch einen Schritt in die richtige Richtung nimmt. Ihr Freund macht ihr einen Antrag.
In der Nacht wacht sie auf, an ihrer Hand ein anderer Ring, in ihrem Bett ein anderer Mann. Was ist passiert? Der Kalender zeigt den gleichen Tag, aber fünf Jahre später.

Haben wir uns nicht alle schon gefragt wo wir in fünf Jahren sind?
Dannie ist ein Mensch, der alles plant. Für sie war die Nacht zwar ein Schock, aber nachdem ja alles so lief wie erwartet, nicht weiter tragisch. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, sie war trotzdem so ganz anders als erwartet und hat mich sehr berühren können, trotz mancher Länge. Mich verwirrte auch, wie genau die Personen, die Dannie traf, beschrieben wurden. Das spielte doch meiner Meinung nach keine Rolle für die Story.
Dennoch eine sehr emotionale und bewegende Geschichte die mir sehr gut gefiel.

Veröffentlicht am 12.06.2022

Der Sommer

Man vergisst nicht, wie man schwimmt
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Sommer 1999. Pascal ist fünfzehn und hätte eigentlich einen tollen Sommer vor sich. Freibad, Freunde, Partys. Wäre da nicht die Kleinigkeit, das er nicht mehr schwimmt. Worüber er nicht spricht, ...

Sommer 1999. Pascal ist fünfzehn und hätte eigentlich einen tollen Sommer vor sich. Freibad, Freunde, Partys. Wäre da nicht die Kleinigkeit, das er nicht mehr schwimmt. Worüber er nicht spricht, daher ist er außen vor.
Dann lernt er die quirlige Jacky kenne mit ihren roten Haaren und ihrem unermüdlich Optimismus. So ganz anders als die Mädchen, die er sonst kennt.

Ein unspektakuläres Cover, aber dafür eine umso bessere Geschichte. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil und ein sehr sympathischer Protagonist. Ich mochte Pascal gleich und auch Jacky ist was besonderes gewesen. Eigentlich eine lockere Sommergeschichte und doch so viel mehr. Mich hat die Story jedenfalls sehr gut unterhalten und ich fand es auch ganz interessant wie anders und doch wie gleich ein Sommer vor zwanzig Jahren doch war.
Jedenfalls hat mir das Buch sehr gut gefallen und prima unterhalten.

Veröffentlicht am 12.06.2022

Eine Geschichte über verlieren und wiederfinden

Das Fundbüro der verlorenen Träume
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Dot ist ein überaus penibler Mensch, sie war nicht immer so, aber im Fundbüro ist sie dafür bekannt. Den ganzen Tag archiviert sie Funde in verschiedenen Verkehrsmitteln und freut sich, wenn ...

Dot ist ein überaus penibler Mensch, sie war nicht immer so, aber im Fundbüro ist sie dafür bekannt. Den ganzen Tag archiviert sie Funde in verschiedenen Verkehrsmitteln und freut sich, wenn die Besitzer ihre Sachen zurückbekommen.
Eines Tages steht Mr. Appleby vor ihr, er hat seine Tasche verloren mit einem für ihn sehr wertvollen Andenken an seine Frau.

Ich fand den Einstieg sehr verwirrend und langatmig. Vor allem die vielen Namen, die man sich kaum merken konnte. Dot scheint ein sehr einsamer Mensch zu sein, sie lebt für die Fundsachen und versucht alles, um Mr. Applebys Tasche wiederzufinden. Das hat sie sehr sympathisch gemacht.
Ich fand die Geschichte trotz einiger Hochs doch eher als schwermutig und fast schon deprimiert, aber dennoch konnte sie mich in ihren Bann ziehen, auch wenn es sehr lange dauert. Kein leichter Unterhaltungsroman, eher was für stille Stunden. Nicht ganz so unterhaltsam, wie ich vom Klappentext erwartet hätte.