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Veröffentlicht am 17.10.2020

Romantische, lustige & tiefgründige Liebesgeschichte

Hate Notes
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Inhalt: Reed Eastwood ist arrogant, zynisch und fordernd. Niemand weiß das besser als seine Assistentin Charlotte Darling. Und doch ist sie sich sicher, dass er auch eine andere Seite hat. Deshalb versucht ...

Inhalt: Reed Eastwood ist arrogant, zynisch und fordernd. Niemand weiß das besser als seine Assistentin Charlotte Darling. Und doch ist sie sich sicher, dass er auch eine andere Seite hat. Deshalb versucht sie jeden Tag, seine Fassade zum Einsturz zu bringen. Aber Reed hat ein Geheimnis, das eine Liebe zwischen ihnen unmöglich macht. Und so tut er alles, um Charlotte auf Abstand zu halten – und scheitert dabei kläglich …

Cover: Der Reed auf dem Cover sieht arrogant und heiß aus. Sein Blick ist intensiv und eindringlich. Nicht ganz der Reed aus dem Buch, aber er macht neugierig auf die Geschichte! Trotzdem ist "Hate Notes" romantischer, als es auf den ersten Blick scheint.

Meine Meinung: Romane von Vi Keeland habe ich schon einige gelesen und viele ins Herz geschlossen. Nun war ich gespannt auf ihre gemeinsame Arbeit mit Penelope Ward und ich kann sagen, dass hier eine tolle Zusammenarbeit geschehen ist. Ich stelle mir eine Autoren-Zusammenarbeit immer schwierig vor, aber die beiden haben eine wundervolle Geschichte in einem leichten und lockeren Schreibstil erschaffen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, denn die Charaktere sind einem von Anfang an sympathisch. Man lernt zuerst die weibliche Protagonistin Charlotte kennen. Sie ist spontan, lebensfroh, manchmal ein wenig verrückt und sieht (fast) immer das Positive in ihrem Leben. Alles beginnt, als Charlotte in einem Hochzeitskleid, das sie im Tausch für ihr eigenes erstanden hat, einen blauen Notizzettel findet. Der Verfasser, Reed Eastwood, entfacht ihren Glauben an die wahre Liebe erneut, nachdem ihr Ex-Verlobter ihr diesen genommen hatte. Sie sucht nach diesem Romantiker und wird, durch eine Verkettung von Zufällen, als Assistentin seiner Familie eingestellt.

Doch Reed stellt sich als verschlossen heraus. Versteckt hinter seiner selbsterrichteten Mauer, die Charlotte immer wieder zum Einsturz bringen möchte. Es entsteht eine absolut süße und witzige Neckerei zwischen den beiden - samt den sogenannten "Hate Notes". Man merkt sofort, dass die Anziehung zwischen Charlotte und Reed extrem hoch ist und anders als der Klappentext andeutet, war Reed für mich ein Mensch mit weicher Schale und weichem Kern, der sich lediglich mit seiner größten Angst konfrontiert sieht. Er ist liebevoll, aufopfernd für seine Liebsten und hat ein großes Herz.

Aber Reed versteckt auch ein trauriges Geheimnis, weswegen er Charlotte eigentlich auf Abstand halten möchte. Seine Hintergrundgeschichte, aber auch Charlottes haben der Geschichte in den richtigen Momenten Tiefgründigkeit verliehen und mich sehr berührt. Besonders Charlotte zeigt uns Leser*innen, dass eine Situation immer abhängig von der eigenen Einstellung dazu ist und das empfand ich als eine sehr schöne Botschaft.

Fazit: "Hate Notes" war meine Premiere für ein Buch gemeinsam von Vi Keeland und Penelope Ward und ich bin begeistert. In einem locker leichten Schreibstil erzählen die beiden Autorinnen gemeinsam eine Geschichte, die humorvoll, romantisch und an den richtigen Stellen tiefgründig ist. Charlotte und Reed sind Charaktere, die keine Klischees erfüllen möchten und einem direkt sympathisch sind. Dieses Buch wird definitiv nicht mein letztes von dem Autorenduo sein!

Mehr Rezensionen & Buchtipps findet ihr auf https://liebedeinbuch.blogspot.de/

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht

Celestial City - Akademie der Engel
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Inhalt: Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen
Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird ...

Inhalt: Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen
Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist sie dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht. Dann wird ihre Zugehörigkeit an der Academy von höchster Stelle angezweifelt, und damit ist das Chaos für Brielle perfekt ...

Cover: Mir gefällt das Cover wirklich gut. Die Celestial mit den schwarzen Flügel ist ein toller Eyecatcher und die Farben harmonieren perfekt mit ihr.

Meine Meinung: Engel gegen Dämonen. Tainted gegen Fallen Academy. Die Geschichte aus "Celestial City - Akademie der Engel" hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Der Einstieg war mir dann aber doch etwas zu viel. In den ersten Kapiteln wurde wahnsinnig viel erklärt, wie Engel und Dämonen auf die Erde kamen und diese Fantasywelt entstand. Im meinem Kopf herrschte Chaos, aber zum Glück ist auch schnell wieder Ruhe eingekehrt.

In meinem Kopf wohlgesagt und garantiert nicht in der Geschichte. Brielle wird als erste dämonenhörige Schülerin in der Fallen Academy aufgenommen. Sie ist eine Celestial, eins der mächtigsten Wesen ihrer Welt, doch mit schwarzen Flügeln. So etwas hat es noch nie gegeben. Brielle muss schnell lernen, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen kann, denn ihr Leben und das ihrer Freunde steht auf dem Spiel.

In der Geschichte geht es dabei Zack auf Zack. An der Fallen Academy lernt man jeden Tag neue, interessante Fakten dazu und schon an der nächsten Ecke lauert ein Dämon, bereit zum Angriff. Es ist stets spannend geblieben und hundert gelesene Seiten sind wie im Flug an mir vorbeigezogen.

Und dann gibt es auch noch Lincoln, den mürrischen, aber hinreißenden Ausbilder von Brielle. Anfänglich können sich die beiden Protagonisten überhaupt nicht ausstehen. Ärgern sich, bringen blöde Sprüche und zeigen ihre Abneigung ganz offen heraus. Aber schnell entwickelt sich eine große Anziehung und es knistert gewaltig.

Brielle selbst zeigt sich selbstbewusst, kämpferisch, mutig und opfert alles für ihre Liebsten und im Beisein von Lincoln kommt ihr Humor und ihre Schlagfertigkeit voll zur Geltung. Als Gegenstück empfand ich ihre beste Freundin Shea an vielen Stellen als zu anstrengend und derb. Ansonsten hat Leia Stone interessante und diverse Nebencharaktere geschaffen, auch wenn die Geschichte auf der anderen Seite nicht ganz ohne Klischees auskommt.

Für mich bleibt ein bisschen Luft nach oben in der Geschichte, aber trotzdem ist das erste Jahr in der Fallen Academy ein gelungener Auftakt und ich freue mich jetzt schon auf Band 2 im nächsten Frühjahr!

Fazit: Es war spannend, es knisterte und an jeder Ecke gab es eine neue, interessante Entdeckung in dieser fantasievollen Welt von Celestial City. Ein Nebencharakter empfand ich als zu anstrengend und an manchen Stellen war die Geschichte etwas klischeebehaftet, aber dennoch freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich bin gespannt, was mich im nächsten Band der Reihe erwartet, ein wenig Luft nach oben gibt es noch.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Sehr interessante Geschichte, aber zum Ende hin immer weniger überzeugend

Nur mit dir
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Inhalt: Mit 8 Jahren verliert Roxanne bei einem tragischen Ereignis ihr Gehör: Psychogene Taubheit nennen es ihre Ärzte. Sie lebt daraufhin ein Leben in absoluter Stille. Das ist gar nicht so leicht. Vor ...

Inhalt: Mit 8 Jahren verliert Roxanne bei einem tragischen Ereignis ihr Gehör: Psychogene Taubheit nennen es ihre Ärzte. Sie lebt daraufhin ein Leben in absoluter Stille. Das ist gar nicht so leicht. Vor allem als Teenagerin in einer kanadischen Kleinstadt mit den üblichen Mädchenproblemen. Dann geschieht das absolut Unfassbare: Sie trifft Liam und meint in seiner Gegenwart plötzlich wieder hören zu können. Doch sobald er nicht mehr bei ihr ist, kehrt die Stille zurück. Kann das überhaupt sein oder ist es nur Zufall? Vielleicht ist Liam ja Roxannes ganz persönliche Rettung?

Cover: Das Cover ist eher schlicht gehalten. Zweifarbig und eine einzelne Person, die in den Fokus gerückt wird. Es passt aber zur Geschichte, die auch - im wahrsten Sinne des Wortes - ohne Hintergrundgeräusche abläuft.

Meine Meinung: Das Thema "psychogene Taubheit", das in diesem Buch behandelt wird, fand ich wirklich spannend. Ich hatte vorher noch nicht mit gehörlosen Personen zu tun gehabt, deswegen konnte ich beim Lesen viel Wissen neu dazugewinnen. In einem altersgerechten und lockeren Sprachgebrauch bringt die Autorin Emilie Turgeon einem das Thema näher. Man lernt viel über die Gebärdensprache und die Probleme und Einschränkungen im Leben von Gehörlosen.

Gerade zu Beginn hat mir die Geschichte deswegen sehr gut gefallen. Leider haben sich nach und nach immer mehr Aspekte in die Geschichte eingeschlichen, die mir nicht so gut gefallen haben. Man merkt sofort, dass die 16-Jährige Protagonistin Roxanne sich nie mit ihrer Situation zurechtgefunden hat. Seit sie vor acht Jahren taub geworben ist, ist Wut ihr vorrangiges Gefühl in Bezug auf ihren Hörverlust. Ihre Reaktionen konnte ich dahingegen nachvollziehen, aber nicht ihre Verhaltensweisen in vielen anderen Situationen.

Roxanne erzählt ihre Geschichte stets mit einem etwas überheblichen, ich-bezogenen und oberflächlichen Unterton. Sie macht sich über ihre Freunde lustig, guckt von oben auf andere hinab, zeigt Schadenfreude über den Hausarrest ihrer "besten Freundin" und hat keinerlei Mitleid oder Verständnis mit anderen Gehörlosen. Die Protagonistin ist mir dadurch nie sympathisch geworden.

Auch die Liebesgeschichte zu ihrem Kindheitsfreund Liam konnte mich nie richtig überzeugen. Sie spielt nur am Rand eine Rolle und kommt sehr seicht und oberflächlich rüber. Der Schlüsselmoment, warum Roxanne wieder hören kann, ist daher wenig überzeugend und wirkt wahllos aus der Luft gegriffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber ihr werdet jetzt nicht von einer bahnbrechenden Entdeckung/Verbindung überrascht werden.

Fazit: Anfangs konnte mich die Geschichte in "Nur mit dir" noch sehr von sich überzeugen. Die Erzählperspektive einer gehörlosen Jugendlichen war überaus interessant und bereichernd. Man lernt viel über die Gebärdensprache und die Einschränkungen im Leben von tauben Menschen. Leider zeigt die Protagonistin darüberhinaus viele Eigenschaft, die sie unsympathisch gemacht haben und der Schlüsselmoment des wiedererlangten Gehörs kann bis zum Ende hin nicht überzeugen. Dennoch eine nette Geschichte für Zwischendurch, um einem jüngeren Publikum das Thema "psychogene Taubheit" näherzubringen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Eindringlich, erschreckend und ergreifend

Meine dunkle Vanessa
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Inhalt: Vanessa ist gerade fünfzehn, als sie das erste Mal mit ihrem Englisch-Lehrer schläft. Jacob Strane ist der einzige Mensch, der sie wirklich versteht. Und Vanessa ist sich sicher: Es ist Liebe. ...

Inhalt: Vanessa ist gerade fünfzehn, als sie das erste Mal mit ihrem Englisch-Lehrer schläft. Jacob Strane ist der einzige Mensch, der sie wirklich versteht. Und Vanessa ist sich sicher: Es ist Liebe. Alles geschieht mit ihrem Einverständnis. Fast zwanzig Jahre später wird Strane von einer anderen ehemaligen Schülerin wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Taylor kontaktiert Vanessa und bittet sie um Unterstützung. Das zwingt Vanessa zu einer erbarmungslosen Entscheidung: Stillschweigen bewahren oder ihrer Beziehung zu Strane auf den Grund gehen. Doch kann es ihr wirklich gelingen, ihre eigene Geschichte umzudeuten – war auch sie nur Stranes Opfer?

Cover: Schlicht, melancholisch, düster und doch bildhübsch. Ich finde das Cover bringt die Stimmung im Buch sehr gut rüber!

Meine Meinung: "Meine dunkle Vanessa" ist ein Buch, bei dem man schon im Voraus weiß, dass es einen schockieren wird. Dann liest man dieses Buch und es haut einen bei jedem Kapitel, jeder Seite von neuem um. Es ist eine unglaublich gute Geschichte, komplex und umfassend ausgearbeitet, wenn man sich auf das Thema einlässt und dafür "bereit ist".

Denn "Meine dunkle Vanessa" ist nichts für seichte Gemüter. Es geht, wie auch schon im Klappentext deutlich erkennbar, um psychischen und körperlichen Missbrauch von Minderjährigen. Man verfolgt beim Lesen die Geschichte von Vanessa. einem 15-Jährigen Mädchen, die eine Beziehung mit ihrem 45 Jahre alten Lehrer führt. 17 Jahre später sieht sie sich mit der Frage konfrontiert, ob es wirklich Liebe oder doch Missbrauch war.

Die Geschichte wird von Vanessa selbst aus der Ich-Perspektive erzählt. Immer im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Kate Elizabeth Russell schafft dabei ein facettenreiches Bild von der Gefühlswelt ihrer Protagonistin. Wir Leser*innen tauchen tief in eine Welt zwischen jugendlicher Schwärmerei, Abhängigkeit und Grooming ein. Wir sehen die Zweifel und die Ängste von Vanessa, aber auch das Gefühl, begehrt, geliebt und vergöttert zu werden. Wir spüren die unterschwellige Wut über das Geschehene und die Manipulation, die aber nie ganz an die Oberfläche dringen kann.

Die Geschichte von Vanessa geht einem von Anfang bis Ende extrem nah. Sie dringt unter die Haut, ist intensiv, erdrückend, ergreifend und eindringlich. Der Schluss ist offen gehalten und zeigt damit, dass man mit dieser Vergangenheit nie komplett abschließen kann und man diese Last ein Leben lang mit sich trägt.

Fazit: Kate Elizabeth Russell hat mit "Meine dunkle Vanessa" einen Roman geschaffen, der einen wichtigen Beitrag zur #metoo-Debatte leistet. Das Thema ist extrem düster, aber differenziert und umfassend ausgearbeitet. Es geht einem sehr nahe, ist intensiv und eindringlich. Für mich ist dieses Buch daher absolut empfehlenswert, aber man sollte sich vorher über die Thematik bewusst sein.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Noch mehr tolle und spannende Blickwinkel und Facetten von Arastrea

Arastrea
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Inhalt: Die Schlacht gegen den Schattenkönig beginnt. Doch um gegen ihn und seine Truppen bestehen zu können, müssen Arina und ihre Freunde Verbündete suchen, die sie im Kampf unterstützen. Und auch die ...

Inhalt: Die Schlacht gegen den Schattenkönig beginnt. Doch um gegen ihn und seine Truppen bestehen zu können, müssen Arina und ihre Freunde Verbündete suchen, die sie im Kampf unterstützen. Und auch die Prophezeiung ist noch nicht erfüllt.

Cover: Das Cover spiegelt genau das wieder, was alle Charaktere im zweiten Band von Arastrea eint. Es zeigt Stärke, Anmut und Kämpfersinn. Passt also perfekt!

Meine Meinung: Nachdem man im ersten Band der Reihe die ersten Schritte in der Welt von Arastrea gewandelt war und Arina auf ihrem harten Weg begleitet hatte, durfte man im zweiten Teil der Tetralogie noch tiefer in diese Fantasywelt eintauchen und noch mehr Facetten kennenlernen. Zusätzlich entwickelt sich die Geschichte immer spannender weiter, sodass mir "Arastrea - Die Schlacht der Völker" noch besser gefallen hat als der Vorgänger.

Der große Kampf um Arastrea steht zu Beginn des Buches kurz bevor. Die Protagonistin Arina und ihre MitkämpferInnen brechen alle getrennt von einander auf, um Verbündete aus der ganzen Welt von Arastrea zusammenzusammeln. So erlebt man die Welt aus vielen verschiedenen Blickwinkeln, da jede/r ProtagonistIn eine eigene Geschichte erzählt.

Bei den Reisen jedes Einzelnen gibt es so viel zu entdecken. Es gibt alte Bekannte, neue Gesichter und Unterstützer, mit denen man nie gerechnet hatte. Man lernt neue, interessante Ecken des Landes kennen und betrachtet bekannte Reiche aus anderen Blickwinkeln, zum Beispiel den magischen Wisperwald.

Auch den ProtagonistInnen selbst kommt man näher. Arina konnte man im ersten Teil schon sehr gut kennenlernen, da sie die Geschichte fast allein erzählt hatte. "Die Schlacht der Völker" gibt einem nun die Gelegenheit in die Gefühlswelt und die Lebensgeschichte der anderen Charaktere einzutauchen. Da viele von ihnen alte Seelen sind, gibt es dabei viele interessante Vergangenheiten zu entdecken.

Doch auch die Gegenwart bleibt spannend. Jeder Charakter trifft bei seiner Suche auf Herausforderungen, Kämpfe und gefährliche Aufgaben. Stets das Ende der Welt im Nacken und den Schattenkönig, der bereits seine Finger nach den tapferen ProtagonistInnen ausstreckt. Der häufige Perspektivenwechsel hält die Spannung dabei durchgehend hoch - bis zum großen Finale. Das Ende fühlt sich an, als wären alle Feinde besiegt. Da es aber erst die Hälfte der Reihe war, bin ich gespannt, was mich im nächsten Band "Arastrea - Der Pfad des Lebens" erwarten wird.

Fazit: Der zweite Teil der Arastrea-Reihe "Die Schlacht der Völker" konnte mich noch mehr für sich begeistern als der erste Band. Die vielen ErzählerInnen geben einem die Möglichkeit, noch mehr und noch tiefer in die Welt von Arastrea einzutauchen und Phantastisches zu entdecken. Die Geschichte spitzt sich im Verlauf immer mehr zu und wird immer spannender. Ich bin jetzt schon sehr auf den dritten Teil gespannt!

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  • Cover
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  • Handlung
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