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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2017

Hat mich nicht gefesselt ...

Schweig still, süßer Mund
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Zusammenfassung: Janas beste Freundin Ella ist verschwunden, doch am Anfang glaubt ihr keiner, weil alle denken das Ella einfach abgehauen ist. Also beschließt sie die Sache selber in die Hand zu nehmen. ...

Zusammenfassung: Janas beste Freundin Ella ist verschwunden, doch am Anfang glaubt ihr keiner, weil alle denken das Ella einfach abgehauen ist. Also beschließt sie die Sache selber in die Hand zu nehmen. Dabei werden allerdings Sachen über Ella bekannt, die selbst Jana anfangen lassen zu zweifeln. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie sehr nah an den Täter gebracht.

Cover: Mir ist das Buch besonders durch das schön gestaltete Cover aufgefallen!

Meine Meinung: Leider war ich sehr enttäuscht von dem Buch. Spannung kam keine wirklich auf, da man ab einem bestimmt Punkt weiß wer der Täter ist, aber auch vorher war ich irgendwie nicht gefesselt davon. Die Geschichte ist eher schwach in der Handlung. Am Ende wird es einmal kurz spannend und es gibt auch einen Part mit schön viel Emotionen, aber dies beschränkt sich leider nur auf einen kleinen Teil des Buches. Von solchen Szenen hätte es definitiv mehr geben müssen!

Was mir außerdem nicht gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Zum Beispiel wird ständig statt "ihre Mutter", sowas geschrieben wie "Die Mutter ließ sich nicht beirren". Da rollen sich bei mir die Fußnägel auf. Insgesamt kommt es sehr so rüber, als wollte die Autorin besonders "jugendlich cool" schreiben, damit sich ihre Leserschaft besser mit den Personen identifizieren kann. Ich finde der Schuss ist aber eher nach hinter losgegangen, weil das ganze sehr unauthentisch rüberkommt.

Veröffentlicht am 13.01.2017

Mr. Darcy fehlt

Bridget Jones - Verrückt nach ihm
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Zusammenfassung: Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie. Und sie ist frisch verliebt. ...

Zusammenfassung: Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie. Und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie. Und so dreht es sich im dritten Bridget Roman um Trauerverarbeitung, Toyboys, sich im Alter neu zu verlieben und die neuen Technologien (Twitter, Dating Websites), alleinerziehende Mütter und wie könnte es auch fehlen in typischer Bridget-Manier um Essen und Diäten.

Meine Meinung: Nicht weniger als Bridget hat er mir ebenfalls gefehlt: Marc Darcy. Wie konnte Helen Fielding nur! Ohne ihn fehlt leider einfach etwas im Roman. Man hat dadurch zwar wieder die Situation aus den alten Bridget Romane (Bridget ist single und auf Männerjagd), aber es ist halt nicht der unverwechselbare Marc Darcy. Ansonsten ist der Roman sich seinem alten Stil treu geblieben und zum Mitlachen und Mitweinen. Für alle Bridget Fans geeignet.

Veröffentlicht am 13.01.2017

Wenig spannungsvoll, ansonsten ganz nett

Kiss & Crime 1 - Zeugenkussprogramm
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Zusammenfassung: Emily, 17, kann es nicht fassen: Nur weil der neue Freund ihrer Mutter sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, gerät ihr Leben in Gefahr. Sogar ein Personenschützer wird für sie ...

Zusammenfassung: Emily, 17, kann es nicht fassen: Nur weil der neue Freund ihrer Mutter sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, gerät ihr Leben in Gefahr. Sogar ein Personenschützer wird für sie abgestellt. Pascal, jung und gutaussehend. Schließlich muss Emily und ihre Familie sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land, aber Idylle sieht anders aus! Auf einmal ist jeder verdächtig, und Emily weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Nur auf Pascal ist Verlass, er bleibt ihr wichtigster Kontaktmann. Dumm nur, dass Emily und er sich ständig zoffen. Doch wie sagt schon ein altes Sprichwort: Was sich neckt sich.

Layout: Um es einmal vorweg zu sagen, ich habe das Buch als Freiexemplar auf der Buchmesse bekommen und mir dann einfach gedacht, dann liest du es doch mal. Ich wusste daher nicht worum es geht. Und mich hat dadurch ein kleiner 'Schock' ereilt. Das Buchcover hat für mich den Eindruck erweckt, dass es sich um einen Erwachsenen Krimi handelt und nicht nur mir ging es so. Von daher war es verwirrend und komisch dann mit einem eindeutigen Jugendkrimi konfrontiert zu werden. Das Layout sollte also vom Verlag noch einmal überdacht werden.

Inhalt: Nachdem ich nun im eigentlichen Genre angekommen war, wurde es angenehmer, aber ein Wow-Effekt stellte sich nicht ein. Der ganze Roman ist sehr vorhersehbar. Vor spannenden Szenen wird häufig vorweg gestellt, dass gleich etwas spannendes passiert, wodurch die Luft total raus ist. Ebenfalls der Liebesplot der Geschichte ließ sich von Anfang an vorhersehen. Wenn man über all das hinweg sieht, bleibt ein leicht zu lesender, netter Roman für zwischendurch.

Veröffentlicht am 13.01.2017

Die Welt als ein einziges Fettnäpfchen

In 80 Fettnäpfchen um die Welt
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In dem Sachbuch "In 80 Fettnäpfchen um die Welt" versucht Françoise Hauser eine geschickte und raffienierte Mischung aus fachlichen Wissen und Witz, was nicht unbedingt gelingt. Manchmal zu trocken, manchmal ...

In dem Sachbuch "In 80 Fettnäpfchen um die Welt" versucht Françoise Hauser eine geschickte und raffienierte Mischung aus fachlichen Wissen und Witz, was nicht unbedingt gelingt. Manchmal zu trocken, manchmal die Ironie so eingesetzt, dass ich mich gefragt habe ob das jetzt ernst oder lustig sein sollte. Natürlich hab ich auch gelacht und interessantes Neues erfahren. Bei manchem stand mit einfach nur ein Fragezeichen ins Gesicht, zum Beispiel bei den verschiedenen Typen von Reisenden. Als Sache an sich war es ganz in Ordnung, dass es im Buch vorkam, aber sie wurden im Laufe nur noch mit ihrem, von der Autorin selbsterdachten, Spitznamen genannt und da ich nicht auswendig gelernt hatte wer wer war und was machte und dann auch keine Lust verspürte jedes mal zurückzublättern, stand ich dann immer etwas ratlos dar.

Alles in allem hat mir das Buch (fast) nur gezeigt, dass man eigentlich gar nichts richtig machen kann, was im Endeffekt ziemlich entmutigend ist. Für jeden der sich für andere Kulturen interessiert empfehlbar aber da gibt es garantiert auch besseres.

Veröffentlicht am 06.01.2017

Trotz interessanter Mordfälle, schwache Handlung

Schattenkiller
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Kurzbeschreibung: In Rom nah des Tibers werden mehrere schaurige Leichen entdeckt. Profiler Enrico Mancini, der mit privaten Problemen zu kämpfen hat, will den Fall zuerst nicht annehmen und glaubt nicht ...

Kurzbeschreibung: In Rom nah des Tibers werden mehrere schaurige Leichen entdeckt. Profiler Enrico Mancini, der mit privaten Problemen zu kämpfen hat, will den Fall zuerst nicht annehmen und glaubt nicht an einen Serienmörder. Doch bald tauchen Nachrichten vom "Schatten" auf und Enrico muss den Tatsachen ins Auge sehen, denn um noch mehr Opfer durch Rachenakte des "Schattens" zu verhindern, muss schnell ermittelt werden.

Cover: Das Cover ist düster und geheimnisvoll. Hat aber keine auffällige Gestaltung. Außerdem fehlen mir die inhaltlichen Bezüge zur Geschichte, die ein Cover für mich enthalten muss.

Meine Meinung: Die Geschichte baut sehr viel Spannung auf, die auch durchgehend gehalten wird. Die Morde sind grausig faszinierend. Den gesamten Mordfall finde ich interessant verstrickt und ausgeklügelt.
Allerdings ist das nicht alles bei einem Buch. Die Charaktere, besonders den Protagonisten Mancini finde ich eher unsympathisch und konnte keine "Beziehung" zu ihm aufbauen. Ein Grund dafür könnte auch die "allwissende Erzählerform" sein, die eine gewisse Distanz zu den Charaktere hält, obwohl man doch alles von ihnen weiß.
Der Autor beschreibt alles sehr detailiert, wodurch sich die Story arg hinzieht. An manchen Stellen so doll, dass es sehr anstregend wird weiterzulesen. Und das malerische Rom ist vor meinen Augen auch nicht aufgetaucht, denn meist werden mehr italienische Namen genannt, als die Umgebung beschrieben. Schade, denn darauf habe ich mich echt gefreut. Ich liebe Rom und war auch selber schon öfter da. Aber im Buch kam es mir einfach nur düster vor.

  • Cover
  • Charaktere
  • Spannung
  • Handlung
  • Stil