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Veröffentlicht am 28.12.2025

Die Vergangenheit vergisst nicht

In Case We Forget
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Jude gibt sein bestes als Accociate der Kanzlei, doch das scheint nicht zu reichen.
Als er dann auf seine Exfreund Nora trifft, kommt auch seine Vergangenheit wieder hoch. Kann Jude heilen oder wird nun ...

Jude gibt sein bestes als Accociate der Kanzlei, doch das scheint nicht zu reichen.
Als er dann auf seine Exfreund Nora trifft, kommt auch seine Vergangenheit wieder hoch. Kann Jude heilen oder wird nun alles zerbrechen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schon gestaltet, wenn auch etwas unauffällig.
Der Schreibstil von Tess Tjagvad ist ein Traum!
Sie schreibt gefühlvoll, flüssig und erzeugt viele Gänsehautmomente.

Jude ist ein ruhiger, zurückgezogener junger Mann, der im ersten Jahr als Anwalt arbeitet. Er tut sich schwer damit, doch als er seinen ersten eigenen Mandanten gefunden hat, trifft er auf seine Exfreund Nora.
Die empathische und freundliche junge Anwältin wechselt aus persönlichen Gründen zurück nach Boston. Jude nach der schwierigen Trennung wieder zu sehen, ist für beide nicht so einfach.
Doch nun ist die Situation eine andere, denn ihre Mandanten stehen auf unterschiedlichen Seiten und die Vergangenheit ungeklärt.
Ich mag es, wie sich die beiden wieder annähern und ihre Vergangenheit aufarbeiten. Es ist unglaublich berührend, wie Judes Sucht aufgearbeitet wird und wie Nora auf ihre eigene Gesundheit achtet. Tess Tjagvad hat das Thema so einfühlsam in die Handlung integriert, dass ich einige Male Tränen in den Augen hatte.

Der Fall und auch die Arbeit in der Kanzlei fand ich sehr gut ausgearbeitet und auch die Einbindung der anderen Accociates war richtig schön! Man hat gemerkt,wie Jude sich immer mehr öffnet und sich auf die anderen einlässt.

Das Ende hat mir gut gefallen und war ein perfekter Abschluss der Reihe. Jude und Nora waren nochmal was ganz anderes, aber ihre Geschichte hat mich sehr berührt.

Mein Fazit:
Ich liebe den letzten Band der Reihe! Die Geschichte von Jude und Nora war traurig, gefühlvoll und berührend. Ein absolutes Highlight!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein Café, Musik und ein kleines englisches Dorf

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Jude will lieber überall anders sein, aber für die Hochzeit ihrer Schwester kommt sie zurück in ihr Heimatdorf Lower Whilby.
Dort trifft sie auf James, der dorthin gezogen ist um in Ruhe ein Café führen ...

Jude will lieber überall anders sein, aber für die Hochzeit ihrer Schwester kommt sie zurück in ihr Heimatdorf Lower Whilby.
Dort trifft sie auf James, der dorthin gezogen ist um in Ruhe ein Café führen zu können. Diese Begegnung bringt vieles Durcheinander, denn vielleicht ist Lower Whilby gar nicht so schlimm wie gedacht?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet, die Personen sehen wirklich aus wie Jude und James und auch der Farbeschnitt ist toll.
Der Schreibstil von Kira Groh hat mir gut gefallen, sehr flüssig, sarkastische Unterhaltungen, etwas Spannung und interessante Charaktere.

Jude ist eine Weltenbummlerin, die es nie lange an einem Ort aushält. Sie hat mehr schwarzen Humor, als gut ist und stiftet überall Chaos. Aber die ist auch empathisch und will, dass es allen gut geht.
James ist der Sohn von berühmten Musikern und liebt die Ruhe in Lower Whilby. Der sture, ruhige und sportliche Barista ist damit das Gegenteil von Jude, verfällt ihr aber schon bei der ersten Begegnung.
Ich fand es toll, wie sich die beiden näher kommen, denn es ist nicht zu schnell, sondern in einem angenehmen Tempo.
Aber leider hat mir die Anziehung zwischen den beiden gefehlt, die Gefühle sind bei mir leider nicht angekommen.

Was mir umso besser gefallen hat, war die Beschreibung von Lower Whilby, die Leute von dort und der Dorfzusammenhalt. Das ist der Autorin richtig gut gelungen.
Was dagegen gefehlt hat, war der Herbstvibe. Bis auf das Festival und die Erwähnung von Pumpkin Spiced Latte, gab es da nicht viel. Das fand ich sehr schade.

Das Ende hat die Handlung gut abgeschlossen, es hat gut zu Jude und James gepasst. Leider hatte ich mir insgesamt etwas mehr erhofft.

Mein Fazit:
Jude und James konnten mich leider nicht ganz von sich überzeugen, Lower Whilby aber schon.
Ich hoffe, dass die anderen Bücher der Reihe mich mehr überzeugen können und bleibe an der Reihe dran.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Ein aufsteigender Stern der Rennbahn

Off to the Races
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Vaughn muss sowohl das Familienunternehmen, als auch seinen Rennstall aus der Krise befreien. Helfen soll ihm dabei Billie, die das Pferd DD zum Sieger trainieren soll. Doch die Trainerin und der Geschäftsmann ...

Vaughn muss sowohl das Familienunternehmen, als auch seinen Rennstall aus der Krise befreien. Helfen soll ihm dabei Billie, die das Pferd DD zum Sieger trainieren soll. Doch die Trainerin und der Geschäftsmann kommen sich immer näher und die Grenzen verschwimmen immer mehr.

Meine Meinung:
Ich liebe das Cover! Es ist wunderschön gestaltet und auch der Farbeschnitt passt perfekt dazu. Besonders Sicht die Briefoptik und der Titel heraus.
Aber auch der Schreibstil von Elsie Silver ist ist toll! Das Buch liest sich flüssig, ist spannend und gefühlvoll. Das hat mir gut gefallen.

Die Protagonistin Billie habe ich schon nach den ersten Kapiteln und Herz geschlossen. Mit ihrer toughen und sarkastischen Art, war sie mir direkt sympathisch und das hat sich im Laufe der Handlung auch nicht geändert.
Dafür hatte ich bis zum Ende meine Probleme mit Vaughn. Er ist mir durch unqualifizierte Kommentaren direkt negativ aufgefallen. Das hat sich zwar gebessert, aber er ist mir bis zum Schluss zu unreflektiert und unsympathisch geblieben.

Die beiden als paar habe ich am Anfang gar nicht gefühlt, das hat sich jedoch im Laufe der Handlung gebessert und es wurde mehr als gutes Aussehen und gegenseitige Anziehung.
Was ich besser fand, war die Freundschaft zwischen Billie und Violet, das wirkte auf mich natürlicher.

Besonders gut gefallen hat mir das Setting und die Einbindung der Pferde. Die Szenen auf der Rennbahn waren toll geschrieben und DD hat einen wichtigen Part über die gesamte Handlung hinweg gespielt. Das war sehr gelungen.

Das Ende war mir etwas zu viel Drama und hat mir nochmal gezeigt, weshalb Vaughn nicht mein Fall ist. Es hat die Geschichte aber gut abgeschlossen und auch schon Lust auf den zweiten Band der Reihe gemacht.

Mein Fazit:
So sehr ich Billie geliebt habe, hatte ich meine Probleme mit Vaughn. Die Geschichte der beiden hat mir vor allem wegen dem Setting und den Pferden gut gefallen, deshalb werde ich die Reihe auch weiterverfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.11.2025

Kampf gegen die Dämonen

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Eigentlich hätte Scarlett nie auf Ren treffen dürfen. Sie ist eine Diebin und eine Gestaltwandlerin, Ren dagegen der König von Lethia.
Trotzdem kommen sie sich immer näher, kämpfen gemeinsam gegen unbekannte ...

Eigentlich hätte Scarlett nie auf Ren treffen dürfen. Sie ist eine Diebin und eine Gestaltwandlerin, Ren dagegen der König von Lethia.
Trotzdem kommen sie sich immer näher, kämpfen gemeinsam gegen unbekannte Gegner und Dämonen, doch die Gefahr kommt immer näher. Können sie sich wirklich gegenseitig vertrauen und den anstehenden Kampf überstehen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön, die Schnörkel und die Schrift sind gut aufeinander abgestimmt. Der Farbeschnitt gefällt mir auch sehr gut, mit dem zweiten Band sieht es bestimmt richtig toll aus.
Ich mag den Schreibstil von Julia Pauss sehr. Die Autorin schreibt flüssig, detailreich und trotzdem charakterbezogen, was viel Spaß beim Lesen erzeugt.

Scarlett ist eine taffe und clevere Frau, die aus schwierigen Situationen immer das Beste heraus holen kann. Als sie jedoch auf Ren trifft und dieser sie zwingt seine Verlobte zu spielen, indem sie ihre Gestaltwandlerfähigkeiten einsetzt, muss sie dafür einiges opfern. Doch der wortkarge König, der alles tut um seinem Volk zu dienen, macht es es Scarlett mit der Zeit einfacher und sie kommen sich näher.
Mir hat die Entwicklung der Beziehung richtig gut gefallen. Es ging nicht zu schnell, sondern hatte ein angenehmes Tempo. Ich fand es toll, wie sie sich immer besser kennen gelernt haben und sich dabei aufeinander verlassen mussten. Denn die Verräter haben ihnen das Leben nicht einfach gemacht und eigentlich konnte man niemandem trauen.
Ren als König fand ich genial. Er hat fair agiert und wollte immer das Beste für sein Volk. Scarlett hat ihn dabei toll unterstützt und es war bemerkbar, wie sie sich dabei weiterentwickelt haben. Scarlett hat ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und Ren hat auch gelernt, seine Wünsche ernst zu nehmen. Das war sehr toll umgesetzt!

Die Weltenbildung, Lethia und die Dämonen waren gut beschrieben, standen aber nicht so sehr im Vordergrund. Trotzdem war die Einarbeitung der dämonischen Fähigkeiten gut gelungen. An der ein oder anderen Stelle haben mir aber leider Erklärungen und Kontext gefehlt.

Das Ende war absolut gelungen! Nach einigen Längen im Mittelteil konnten die letzten Kapitel vieles wieder gutmachen. Besonders der Cliffhanger hat mir gefallen!
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

Mein Fazit:
Ein interessanter erster Teil mit einer starken Protagonistin und einem grumpy König. Viele Kämpfe und Dämonen sorgen für Spannung und Vorfreude auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Kopenhagen im Herbst

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Als Jonna ins Copenhagen Cinnamon stolpert, findet sie dort nicht nur einen Job sondern auch eine Wohnmöglichkeit. Mads, der für beides verantwortlich ist, kommt Jonna immer näher, doch etwas scheint ihn ...

Als Jonna ins Copenhagen Cinnamon stolpert, findet sie dort nicht nur einen Job sondern auch eine Wohnmöglichkeit. Mads, der für beides verantwortlich ist, kommt Jonna immer näher, doch etwas scheint ihn zurück zu halten. Können sie zusammenfinden?

Meine Meinung:
Das Cover ist herbstlich gestaltet und strahlt mit den goldenen Elementen nur so. Es bildet den hygge Vibe direkt ab und passt perfekt zum Inhalt.
Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist flüssig, gefühlvoll und klar. Das sorgt für Tiefe und einen guten Lesefluss.

Jonna ist eine quirlige, ehrliche und sarkastische junge Frau, die ihren Weg noch nicht ganz gefunden hat.
Als sie jedoch zufällig in das Café Cinnamon stolpert, das Mads gehört, schlägt sie eine andere Richtung ein.
Mads, der sehr zurückgezogen lebt und niemanden an sich heranlassen möchte hat jedoch gegen den lockigen Wirbelwind keine Chance und die beiden kommen sich näher.
Mir hat das Tempo des näher kommens und die Gespräche zwischen den beiden sehr gut gefallen. Man merkt, wie die Vergangenheit ihre Spuren hinterlassen hat und das es für beide schwierig ist sich auf etwas neues einzulassen. Besonders schön fand ich die Ehrlichkeit und die Kommunikation zwischen den beiden, sodass immer klar war, war um aufeinander einlassen so schwierig ist.
Das hat viel Tiefe und gefühlvolle Momente geschaffen, die ich richtig gerne mochte.

Leider ist Mads für mich sehr blass geblieben. Er hat sich selten aus seinem Schneckenhaus getraut und wenn, dann nur um Stress abzulassen. Das hat dafür gesorgt, dass ich keine Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Ganz im Gegenteil zu Jonna, die eine sehr sympathische Frau ist und für eine tolle Stimmung im Café gesorgt hat.

Das Café und die Herbststimmung waren einfach nur toll und auch das Setting in Kopenhagen hat mir unglaublich gut gefallen! Am liebsten würde ich für einen Pumpkin Spice Latte dorthin reisen.
Zum Glück geht die Reihe weiter, sodass ich die Welt der Cinnamon Clique noch nicht verlassen muss.

Mein Fazit:
Ein perfektes Buch für den Herbst mit hygge Vibes und Pumpkin Spice. Ich fand das Buch und vor allem Jonna wirklich toll, aber das besondere etwas hat mir leider gefehlt.

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