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juli_buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2016

grausamer Märchenwald...

Märchenwald
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Martin Krist schreibt vom Märchenwald.

Der Ermittler Paul Kalkbrenner und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem ein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Dies wäre allerdings kein Fall für ...

Martin Krist schreibt vom Märchenwald.

Der Ermittler Paul Kalkbrenner und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem ein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Dies wäre allerdings kein Fall für die Mordkommision. Beim Auffinden der Leiche wurden noch einige andere grausame Sachen entdeckt, in der Gefriertruhe....
Zwei Kinder werden von ihrer Mutter nachts geweckt und in den Wandschrank gesperrt. Mamas letzte Worte waren: "Geht zu Opa...". Allein machen sich die beiden auf den Weg....
Gleichzeitig taucht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau auf, sie ist voller Blut, aber ohne Gedächtnis...
Wie hängt das alles zusammen?

Meine Meinung:

Die Geschichte ist besonders grauenvoll und brutal. Mir wurde teilweise richtig schlecht. Trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen, da ich immer weiter wissen wollte, was passiert.

Das Buch ist in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsstränge die gleichzeitig in Berlin ablaufen. Ständig passieren neue Dinge, neue Personen tauchen auf, und neue grausame Dinge werden aufgedeckt. Teils waren es mir dann zu viele neue und zu viele Sachen gleichzeitig.

Bei den Ermittlungen tauchen immer neue Hinweise aus. Unter anderen Videos. Hier hat mir leider ein bisschen die genaue Beschreibung gefehlt. Ich hätte wirklich gern gewusst, was alles dort zu sehen ist.
Man konnte sich zwar vorstellen, wie grausam, oder eher merkwürdig die ganzen Videos sind, trotzdem hätte ich gern noch mehr erfahren.

Die Aufklärung am Ende hat mir leider ganz gefehlt. Teils konnte man sich zwar denken, das höchstwahrscheinlich das oder das passiert ist. Allerdings wird es vom Autor nicht beschrieben. Das finde ich etwas schade. Da bei mir dann doch noch ein paar Fragen offen wären.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe es recht schnell durchgelesen.

Fazit:
Die Story ist mal etwas anderes. Zumin habe ich noch nicht viel davon geredet. Es ist zwar äußerst grauenhaft und wirklich eklig, trotzdem finde ich es für einen Thriller super.
Ich habe ein paar Kritikpunkte bezüglich der Details. Wie oben beschrieben was das Ende so schnell und ohne wirkliche Erklärung da. (Daher einen Punkt Abzug.)
Trotzdem war es ein super Thriller.

Veröffentlicht am 27.11.2016

gelungener zweiter Teil

Post Mortem - Zeit der Asche
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Dies ist der zweite Teil der "Post Mortem Reihe" von Marc Roderick. Wieder dreht sich die Geschichte rund um Emilia Ness, die Interpol-Agentin, und Avram Kuyper, dem Profikiller.
Der zweite Teil ist wirklich ...

Dies ist der zweite Teil der "Post Mortem Reihe" von Marc Roderick. Wieder dreht sich die Geschichte rund um Emilia Ness, die Interpol-Agentin, und Avram Kuyper, dem Profikiller.
Der zweite Teil ist wirklich gut gelungen, allerdings lässt hier die Brutalität, und damit leider auch die Spannung etwas nach.

Inhalt:
Die Interpol-Agentin Emilia Ness ist gerade über den bestialischen Fall aus dem ersten band hinweg. Da erhält sie einen anonymen Hinweis, das das Morden scheinbar noch nicht vorbei ist. Eine grausam zugerichtete Leiche taucht auf, mit einer Handschrift die die Agentin sehr gut kennt. Auch Avram Kuyper erhält neue Informationen zu dem Fall, bei dem sein Sohn und sein Bruder ums Leben kamen. Neue, diesmal ungeschnittene Videos tauchen auf. Beide begeben sich auf ihre eigene Weise auf Spurensuche. Doch schon bald merken sie, dass sie nicht alleine weiterkommen. Sie brauchen einander. Sie gelangen hinter die Geheimnisse eines ganzen Netzwerkes und versuchen nun die Mörder in einem zweiten Anlauf zur Strecke zu bringen. Emilia will sie lebend, Avram tot.

Inhalt:
Die Geschichte baut auf der des ersten Buches auf. Es werden allerdings nur wenige Details aus dem Vorgängerbuch wiederholt. Es ist also ratsam Teil 1 vorher zu lesen.
Außerdem fehlt es der Story, im Gegensatz zu Teil 1 an Brutalität. Diesmal wurden wenige Details genannt. Besonders zu den brisanten Filmen, die eigentlich eine sehr große Rolle spielen, fehlen die Details. Die Story wird recht oberflächlich beschrieben. Vorallem die Morde. Dies fand ich etwas schade. Es fehlt somit teils leider an Spannung.
Avram ermittelt wieder auf seine eigene Weise, wobei er auch über Leichen geht. Emilia dagegen will sowohl menschlich als auch rechtlich für Ordnung sorgen. Beides ist sehr gegensätzlich trotzdem gelangen sie zu gleichen Ergebnissen. Und vorallem ist eine Teamarbeit wichtig. Die Perspektivwechsel zwischen Avram und Emilia sind sehr interessant zu lesen. Da jeder auf seine Art an Informationen kommt aber trotzdem bei jedem Fragen offen bleiben, die der andere beantworten könnte.

Charaktere:
Die Charaktere sind wieder super. Auch fand ich es super diesmal mehr von den Leuten um den Mörder aus Teil 1 zu erfahren. Es ist ein ganzes Netzwerk mit vielen Personen, die auch unter mehreren Namen leben. Trotzdem war dies nicht kompliziert sondern klar zu unterscheiden. Auch konnte man etwas von Emilias familiären Hintergrund erfahren. :)

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel sind sehr kurz und enden oft an spannenden Stellen. Außerdem wechselt in jedem Kapitel die Perspektive. Der Wechsel ist sehr gut gelungen und lässt sich super lesen.

Fazit:
Die Story ist sehr unterhaltsam, allerdings weniger Brutal. Trotzdem war es schön wieder die selben Charaktere und vorallem auch das selbe Netzwerk an Mördern zuerleben/erlesen.
Außerdem fehlt es ein bisschen an Spannung, da hier auch nicht so detailreich erzählt wurde. Dafür einen Punkt Abzug.
Auch das "Ergebniss" des Falls am Ende ging mit etwas zu schnell. Auf den letzen Seiten wird wieder ein bisschen Spannung aufgebaut und lässt Fragen offen für Teil 3. :)

Veröffentlicht am 19.11.2016

unglaublich guter Thriller, Spannung pur

Blutige Fesseln
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Wow!!! Das ist das perfekte Wort, wenn man diesen Thriller gelesen hat.


Inhalt:
"Blutige Fesseln" ist der 7. und somit neuste Teil der "Will-Trent-Georgia"-Reihe von Karin Slaughter. Diesmal ist es ein ...

Wow!!! Das ist das perfekte Wort, wenn man diesen Thriller gelesen hat.


Inhalt:
"Blutige Fesseln" ist der 7. und somit neuste Teil der "Will-Trent-Georgia"-Reihe von Karin Slaughter. Diesmal ist es ein sehr persönlicher Fall für den Ermittler Will Trent. Denn in seinen neusten Fall ist ausgerechnet seine Noch-Ehefrau Angie in irgendeiner Weise verwickelt. Nur von ihr fehlt jede Spur. In einem Club, der bald eröffnet werden soll, wird eine Leiche gefunden. Die eines Ex-Cops. Eine spannende Verfolgungsjagt beginnt für das Team rund um Will. Denn seine Noch-Frau ist äußerst gerissen und weiß wie sie mit der Polizei umgehen muss.

Meinung:
WOW. Die Story ist unglaublich gut gelungen. Es gibt viele Intrigen, Ungereimtheiten, Verwirrungen und trotzdem noch schöne Augenblicke. Die Mischung aus allem passt perfekt zusammen. Der Charakter Will trennt erscheint zuerst als ein sehr starker Mann. Doch in diesem Buch lernt man viel von seiner Vergangenheit. Besonders was seine Noch-Frau Angie und ihre gemeinsame Vergangenheit betrifft. Man fühlt sowohl mit Will als auch mit Angie mit. Ich habe richtig begonnen Angie zu verabscheuen, weil ihr Charakter so gut beschrieben wurde. Alle anderen Charakter haben jeder seine eigene Persönlichkeit und wirken sehr lebendig. Die Gerissenheit der Autorin, bestimmt Charaktere in unterschiedlichen Lichtern zu zeigen, ist perfekt gelungen.
Die Autorin lässt den Leser, genau wie die Ermittler im Dunkeln laufen, bis sich am Ende alles wie von selbst zusammenfügt.

Schreibstil:
Karin Slaughter schreibt von der ersten Seite an mit einer unglaublichen Spannung. In jeder Situation taucht man als Leser komplett ein. Die Beschreibungen der Autorin sind sehr detailreich und bildhaft. Die Wörter und Seiten fliegen teils nur so dahin. Man stolpert regelrecht über die Sätze. Mir bleib oft, nicht nur inhaltlich fast der Atem weg.
Es gibt Zeitsprünge und Perspektivwechsel die sehr gut gelungen wurden. Gerade an einer der spannensten Stellen, gibt es einen Zeitsprung. Man wird aus dem Geschehnis herausgezogen, und sofort ins nächste hineingeworfen. Trotz dem Spannungsabbruch der einen Situation, geht die nächste sofort voller Spannung weiter.


Fazit: -Perfekt-
- die Geschichte ist sehr gerissen und perfekt umschmückt
- die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten
- die Charaktere werden sehr gut beschrieben
- Zeitsprünge und Perspektivwechsel genau zum richtigen Zeitpunkt

Viel besser kann man ein Buch nicht schreiben.

Veröffentlicht am 06.11.2016

schöne Unterhaltung mit ein bisschen Fantasie

Anton hat kein Glück
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Inhalt:
Anton ist ein Berufszauberer mit mittelmäßigem Erfolg. Seine Auftritte beschränken sich hauptsächlich auf Altersheime und Einkaufszentrum. An seinem 45. Geburtstag gratulieren ihm lediglich seine ...

Inhalt:
Anton ist ein Berufszauberer mit mittelmäßigem Erfolg. Seine Auftritte beschränken sich hauptsächlich auf Altersheime und Einkaufszentrum. An seinem 45. Geburtstag gratulieren ihm lediglich seine Eltern und ein Elektrodiscounter. Sein ehemaliger bester und einziger Freund Sebastian hingegen tourt mit Antons Ex-Freundin Charlotta als erfolgreiche Zauberer durch Schweden. In Antons Leben läuft es alles andere als rund. Auf dem Rückweg von einem schlechten Auftritt verirrt er sich eines Nachts im Wald des Nationalparks Tiveden. Dort trifft er auf ein kleines seltsames Mädchen. Daraufhin ist Anton scheinbar vom Pech verfolgt. Er als ernsthafter Zauberer glaubt natürlich nicht an Magie. Durch einige seltsame Erlebnisse dämmert es Anton, dass sich sein Leben definitiv ändern muss….

Meinung zum Schreibstil:
Der Schreibstil von Lars Vasa Johansson ist sehr angenehm. Er ließt sich flüssig und unterhaltsam. Allerdings ist er nicht sehr tiefsinnig oder sprachlich sehr anspruchsvoll. Man merkt, dass es der erste Roman des Autor ist. Es ist eben ein schöner Unterhaltungsroman, bei dem man nicht so viel denken oder sich anstrengen muss beim Lesen.

Meinung zur Story:
Die Geschichte ist eine skurrile und trotzdem schöne Geschichte. Es ist sehr viel Wahres dran und zwischendurch ein bisschen Fantasie. Das Buch ist kein Fantasy-Roman bei dem alles aus der Fantasy des Autor entstanden ist, sondern ist realistisch. Die Grundgeschichte und die Hauptperson ist ganz normal aus dem Alltag geholt. Zusammen mit kleinen fantasiereichen Ausschmückungen ist das eine sehr schöne Kombination.

Die Beschreibungen bezüglich des Nationalparks Tiveden sind sehr schön gelungen. Ich konnte mich wirklich hineinversetzen. Vorallem auch die magischen Wesen und magischen Bereiche des Waldes konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Die Hauptfigur Anton macht in diesem Buch eine gewisse Entwicklung durch. Am Anfang ist er ein egoistischer Mann, der lieber über sein Leben schimpft als etwas zu ändern. Aber im Laufe des Buches ist es schön zu beobachten/lesen wie er sich, besonders auf die magischen Dinge an die er eig nicht glaubt, einlässt.
Am Ende erhält man sozusagen eine Weisheit fürs Leben.

Fazit:
Der Roman ist eine schöne Unterhaltung für zwischendurch, allerdings nicht sonderlich ausdrucksstark oder tiefsinnig, Mit ein bisschen Fantasie erzählt der Autor eine schöne Geschichte.

Veröffentlicht am 29.10.2016

sehr viel Aktion, übertriebene Umschmückung der Handlung

Veilchens Blut
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Inhalt:
Dies ist der dritte Teil, der rund um die Ermittlerin Valerie ("Veilchen") Mauser und ihr Team. In diesem Teil taucht ihre Tochter auf, welche von ihr vor 24 Jahren zur Adoption freigegeben wurde. ...

Inhalt:
Dies ist der dritte Teil, der rund um die Ermittlerin Valerie ("Veilchen") Mauser und ihr Team. In diesem Teil taucht ihre Tochter auf, welche von ihr vor 24 Jahren zur Adoption freigegeben wurde. Luna ist steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten und wird nicht nur von der internationalen Polizei, sondern auch von einem skrupellosen Tierschmuggler gesucht. Veilchen möchte ihrer Tochter helfen und rutscht dabei selbst in einige Probleme hinein.

Meinung zur Story:
Die Geschichte beginnt sehr rasant und ohne Umschweifungen.
Die Personen werden nicht vorgestellt, dies liegt allerdings auch daran, das es bereits der 3. Teil ist. Allerdings ist Luna eine neue Person, die in keinem anderen Teil ausgetaucht ist. Diese wird trotzdem nicht richtig vorgestellt. Der Leser erfährt nichts über ihren Hintergrund, nichts darüber wie ihr bisheriges Leben (immerhin 24 Jahre) verlaufen ist. Dass sie in Schwierigkeiten steckt, erfährt man sofort, aber auch warum genau weiß man nicht.
Ihre Sprache ist etwas eigen, aber passt zu ihrem Auftreten (zumin am Anfang).

Die Grundidee des Buches finde ich gut. Die verlorene Tochter taucht auf, zusammen mit einem Hund. Sie steckt in Schwierigkeiten und scheinbar ist genau der Hund der Grund dafür.

Die Sachen, mit denen die Geschichte umschmückt wurde sind allerdings vollkommen übertrieben und teils sehr unglaubwürdig und unrealistisch.
Luna ist zwar eine verrückte und außergewöhnliche Person, aber die Dinge die passieren (die sie anstellt) waren mir too much.

Die Spannung fehlte mir fast komplett. Am Anfang war sie da und ich dachte es wird spannend. Allerdings ließ sie sehr schnell nach und wich einer turbulenten rasanten Story, die von dem Autor mit Humor und Witz versucht wurde auszuschmücken. Allerdings war genau dieser Humor übertrieben und meiner Meinung nach nicht witzig.

Das Ende war etwas überraschend, weil ichs nicht erwartet habe, aber wirklich was rumgerissen hat es dann bei mir nicht mehr.

Meinung zu den Charaktern:
Veilchen: Mit ihr bin ich nicht richtig warmgeworden. Bei ihr passiert alles sofort, sie überlegt scheinbar nicht lange. Allerdings auch auf Kosten ihrer Gesundheit. Als ihre Tochter auftaucht scheint ihr alles weitere egal zu sein. Auf der einen Seite verständlich, aber trotzdem ein bisschen drüber. Eigentlich soll sie glaube ich eine witzige und fröhliche, aber auch zu ihren Gegnern skrupellose Person sein. Aber gerade das witzige und fröhliche fehlte mit hier komplett.
Luna: Sie ist sehr eigen und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Das sie mit ihrer Mutter nicht sofort Frieden schließt ist auch klar. Ihre Sprache ist eben nicht wirklich gehoben, was Anfangs nicht schlimm ist. Trotzdem könnte man in diesem Alter eine ordentliche Ausdrucksweise haben, auch wenn man viel Scheiße erlebt hat. Mir war es irgendwann zu "assi".
Stolwerk: Er hat mir wirklich am besten gefallen. Er hält zu Veilchen was auch passiert, aber sagt trotzdem mal seine Meinung und denkt mit.
Schmatz: Am Anfang fand ich ihn wirklich süß, vllt ein bisschen naiv gegenüber Veilchen aber trotzdem sehr sympathisch. Als er allerdings Luna trifft wird es mir immer unsympathischer. Er lobt sie in den Himmel, obwohl ich dafür nicht wirklich einen guten Grund gesehen habe, was irgendwann unglaublich nervig wurde. Außerdem denk er einfach nicht mehr mit.

Meinung zum Schreibstil/Sprache:
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich eigentlich wirklich gut lesen. Allerdings befinden sich zwischendurch Sätze oder Abschnitte, die sprachlich sehr irritierend sind.
Beispiel: "Denn Knarr würde seine Kohle zwar kaum mehr haben wollen, weil tot, aber Stolwerk hatte...."
Dieses "weil tot" ist so dahin geklatscht und einfach sehr merkwürdig. Möglicherweise wollte der Autor damit die Sprache lockern. Allerdings finde ich es eher störend.
Diese Sprache zeiht sich nach einiger Zeit durch das ganze Buch. Auch eine gewisse Fäkalsprache zeigt sich, die für mich irgendwann einfach zu viel war.
Luna hat ihren eignen Sprachstil mit Wörtern wie z.B. "Fuck". Dies zieht sich später durch das ganze Buch und auch die anderen Protagonisten übernehmen dies. Das passt einfach nicht.

Fazit:
positiv:
- schöne Charakter
- an sich tolle Grundidee
- Schreibstil angenehm (mit Ausnahmen)
negativ:
- die Sprache war teils komisch und zu "assi"
- es ist kein Krimi sonder eigentlich nur eine rasante Verfolgungsjagt, aber ohne Erklärung der genauen Hintergründe
- die Spannung fehlt
- die Story wurde mit Übertreibung und zu viel Fantasy ausgeschmückt, war too much

Für mich war leider nichts, und ich musste mich durchquälen.
Habe allerdings gehört die anderen Teile sollen besser sein.
Wer auf viel Aktion steht und den Humor von Joe Fischler versteht, für den ist es vllt was.