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Veröffentlicht am 06.04.2020

Was träumen bewirkt.. *minimaler Spoiler*

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Lazlo Strange, ein Bibliothekar, der als Waisenkind von Mönchen großgezogen wurde. Sein Weg führte ihn dann als jungen Mann in die Bibliothek in Zosma.

Als kleiner Junge träumte Lazlo oft von einer ...


Lazlo Strange, ein Bibliothekar, der als Waisenkind von Mönchen großgezogen wurde. Sein Weg führte ihn dann als jungen Mann in die Bibliothek in Zosma.

Als kleiner Junge träumte Lazlo oft von einer geheimen Stadt, von dem ein verwirrter alter Mönch Geschichten erzählte. Bis zu einem bestimmt Zeitpunkt, als alles wissen, um diese geheimnisvolle Stadt verschwand und sie nur noch als Mythos abgetan wurde.
Lazlo aber liebte die Geschichten der Stadt und versuchte sich vehement an den Namen zu erinnern, den richtigen Namen. In der Bibliothek stöberte er, neben seinen Helferlein Aufgaben, auch nach Geschichten aus der geheimen Stadt. Mit einer diesen alten Märchengeschichten half er auch dem „Goldsohn“, der Retter des Königreichs. Als Dank erhielt Lazlo Drohungen und Verachtung vom diesem.
Trotz des Erfolges den der Goldsohn durch die Geschichte aus der geheimen Stadt hatte, verachtete und verspottet er Strange, weil er an die geheime Stadt glaubte. Niemand tat das.... bis der Götterschlächter mit einer riesengroßen Karawane aus der geheimen Stadt auftauchte und nach fähigen Leuten suchte, um ein Problem zu lösen, dass seit einigen Jahren über der Stadt lag.
Natürlich war ein Bibliothekar nicht nützlich genug oder auch fähig, um der Karawane zu folgen.
Trotz alledem schaffte es Lazlo und sein Traum erfüllte sich. Er durfte mit kommen, was dem Goldsohn, der ebenfalls Anschluss zur Karawane gefunden hat, ein Dorn im Auge war. Zusammen mit Eril’Fan suchte sie weiter nach Ingenieuren, Explosionisten und andere Fachleute.
Am Ende dieser Reise kam Lazlo in die lang ersehnte Stadt und nun wurde auch klar, von welchem Problem der Götterschlächter sprach.
Natürlich ist Sarai auch eine wichtige Hauptrolle. Sarai, die zerbrechliche Wächterin über der geheimen Stadt. Ich möchte mich aber hier mit ihr etwas zurück halten, da ich finde ihre Rolle ist im zweiten Teil von mehr Bedeutung. Da werde ich näher auf sie eingehen. :)

Das Cover gefiel mir gut, war aber trotzdem recht schlicht gehalten. Leider, so wie beim zweiten Teil, löste sich die Farbe der Schrift vom Buch. Was somit dem Cover die Schönheit raubte.
Die Geschichte an sich gefiel mir richtig gut! Der Spannungsbogen war bis zum Ende gegeben. Ich bin fast gestorben, weil ich endlich erfahren wollte, wie die Stadt war, was das Problem war und wie sie gedenken es zu lösen.

Es war wunderbar zuzuschauen, wie Lazlo immer mehr in die Gruppe eingebracht wurde und sich pudelwohl unter den Tizerkan - den Kriegern der Stadt, die die Karawane begleiteten- einlebte.
Ich mochte die kleinen Späße und Neckereien der Nebencharaktäre, die so ein Gesicht bekamen.

Für mich waren die Protagonisten super realistisch und die Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen. Was ich wichtig finde, um sich in die Geschichte komplett ziehen zu lassen. Die Umsetzung ist somit zu 100% gelungen. Schreibstil? Tja was soll man da sagen, keine Schreibfehler, alles klar und deutlich ausgedrückt. Eine schwungvolle Schreibweise, die mir ein Bild vor dem inneren Auge sehr erleichtert.
Lesespaß war somit voll und ganz gegeben.

Mein Fazit als: das Buch war super spannende und ich konnte mich super in die Protagonisten hineinversetzen und die Geschichte praktisch als ich -selbst vor Ort - vorstellen. Ich habe den Zweiten Teil sofort im Anschluss verschlungen und zecke momentan im Zwiespalt, den Dritten Teil auf Englisch zu lesen oder die Lange Zeit bis zum Release abzuwarten.
Und so etwas mache ich nicht bei vielen Büchern. Ich liebe also die Geschichte und würde sie jedem empfehlen, der mal nach was anderem sucht! Ich bin super happy!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2020

Sky & her star -SPOILER! - zumindest ein bisschen!-

Verloren sind wir nur allein
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Sky wird von ihren Füßen gerissen, als ihr Vater vor 2 Jahren urplötzlich verstarb. So schnell kam sie auch nicht mehr auf die Beine, denn der Tot ihres Dad´s ist für sie nur schwer zu verarbeiten.
Umso ...

Sky wird von ihren Füßen gerissen, als ihr Vater vor 2 Jahren urplötzlich verstarb. So schnell kam sie auch nicht mehr auf die Beine, denn der Tot ihres Dad´s ist für sie nur schwer zu verarbeiten.
Umso kniffliger wird die Lage, als ihre Mom, Emily, sich entscheidet zu ihrem neuen Freund auf eine texanische Ranch zu ziehen.
Da es das letztes Highschool-Jahr der 17-Jährigen ist, bleibt ihr leider nichts anderes übrig, als sich der Entscheidung ihrer Mutter zu beugen und ihre Heimat Boston zu verlassen. Natürlich nur für ein Jahr!
-Nimmt sie sich zumindest vor. -
Als sie dann Jeff kennen lernt, kann sie es kaum abwarten, endlich wieder zurück nach Boston zu kommen. Denn er und seine Freundin Kathleen nerven Sky unglaublich! Und dann lebt er auch noch mit auf der Ranch und knutscht überall mit Kathleen herum! Zum wegrennen!

Erst, als sie April, Rachel und die Jungs aus deren Clique kennen lernt, schreibt sich ihr Schicksal langsam um.
Nicht nur öffnet sich Sky nun endlich wieder, auch wird ihr Jeff immer sympatischer.

Es wäre aber ja nicht genug, wenn Sky nur mit ihren wandelnden Gefühlen gegenüber Jeff, deren Freundin Kathleen, der Trauer um ihren Dad und einer komplett neuen Umgebung/Schule kämpfen muss... Nein! Hinzu kommt auch noch das merkwürdige Verhalten ihrer Mom, was sich als riesen Überraschung entpuppt.
Kurz um: in der Geschichte hat man selten eine Verschnaufpause.

Es fängt schon mit dem wundervollen Cover an. Voller Blumen und sehr verspielt. Es sieht wunderschön aus und spiegelt wieder, wie Sky sich von einer trauernden Tochter zu einer jungen Frau mit Freude am Leben entwickelt. Wo wir beim nächsten Thema angekommen wären:
Die Story!
Ich war gefesselt! Es gab nie Situationen, in denen mir langweilig wurde. Oder der Text schleppend voran ging.
Es gab einige Wendungen, die den Spannungsbogen ganz schön strapaziert haben. Manch andere waren auch schon erahnbar.

Ich muss euch ehrlich sagen, anfangs war ich tierisch genervt, von dem unmöglichen Verhalten von Sky. Man konnte es irgendwie nachvollziehen, aber in einigen Situationen konnte ich ihre Äußerungen nur schwer greifen. Vor allem gegenüber ihrer Mom. Umso mehr freue ich mich, dass sie einen - für mich - sehr positiven Wandel in der Geschichte durchgemacht hat. Und in April und Rachel Freude gefunden hat, die ihr bei den bösen Machenschaften von Kathleen den Rücken stärken. Sie wirkte im Buch immer authentischer und echt, da sie sich oft von ihren Gefühlen hat leiten lassen. Umso besser war es, dass sie Jeff in ihr Leben geschlichen hat. Er hilft ihr dabei ihre Gefühle zu sortieren und zu zügeln. Und steht ihr bei. Jeff ist mein absoluter Liebling!!
Ich finde ihn so real und authentisch, dass ich fast meinen könnte, ihn zu kennen.

Er ist der perfekte Charakter, um den Grundgedanken des Buches nochmal verstärkt zu unterstreichen: "Verloren sind wir nur allein!"
Durch das Ereignis mit seinem kleinen Bruder, hat auch Jeff eine Schicksalsschlag erlitten. Es wird auch hier klar, dass sich hinter einer Mauer verstecken, ob die nun aus einer Zimmerwand oder einem Fake-Lächeln besteht, niemals die richtige Entscheidung ist.
Wir haben einander und das sollte jeder von uns niemals vergessen!
Das wird durch die Protagonisten und deren Geschichte klar unterstrichen. Die Botschaft kann durch den klaren und leichten Schreibstil gut aufgenommen werden.

Für mich war es eine Freude, die Geschichte zu lesen und ich danke Mila Summers, für die erfrischende Geschichte.

Als Fazit also: für mich war die Geschichte super schön und sehr glaubhaft. Allerdings waren für mich einige Handlungsstränge schon vorher erkennbar, was mir etwas den Wind aus den Segeln nahm. Was aber nichts daran änderte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Es ist eine gelungene Geschichte und ich würde sie weiterempfehlen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 14.07.2019

My Perfect Ruin - Nicht Perfekt, aber lesenswert

My Perfect Ruin
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Welches Mädchen wünscht sich nicht einmal aus dem eigenen Schneckenhaus zu kriechen und mit einem weltberühmten Rockstar um die Häuser zu ziehen...

In dem Buch "My Perfect Ruin" von Cherrie Lynn soll ...

Welches Mädchen wünscht sich nicht einmal aus dem eigenen Schneckenhaus zu kriechen und mit einem weltberühmten Rockstar um die Häuser zu ziehen...

In dem Buch "My Perfect Ruin" von Cherrie Lynn soll es genau darum gehen.
Wenn auch das Kriechen aus dem Schneckenhaus für Iris nicht geplant und auch gar nicht so einfach war! Elijah ist ein berühmter Rockstar und hat wohl schon einiges mit seiner Band erlebt.

Nach den vielen Jahren auf der Überholspur wird der Leadsänger - nach einer anstregenden Trennung -ruhiger und versucht so viel Zeit wie möglich mit seinen Söhnen Dylan und Seger zu verbringen. Seine Ex-Frau Heidi, die Mutter seiner Kinder, versucht ihm diese Zeit aber zu vermiesen.
Iris, die Nanny der beiden Jungs, soll als Aufpasser und Sprachrohr von Heidi mit auf die Tournee von Ruin. Was zunächst nicht auf wohlwollen von Elijah´s Seite stieß..
Schlussendlich beweist Iris aber wie loyal, liebevoll und kokett sie ist und zieht so nicht nur Eli in ihren Bann.
Mit einigen Geheimnissen, vielen Tränen und hitzigen Diskussionen erfahren wir die Geschichte von Elijah Vance und Iris Silverman.

Wie alle Romane von Cherrie Lynn ist der Schreibstil sehr einfach gehalten und trotz ständigen Wechsel der Perspektiven (Elijah & Iris) super flüssig zu lesen und perfekt, um sich in die Figuren hinein zu versetzen.

Am Schreibstil liegt also meine Bewertung von drei einhalb Sternen nicht. An der Idee des Romans auch nicht, denn ich war bereits bei der Leseprobe völlig hin und weg.
Ich warte schon seid langem auf einen guten Liebesroman in der Rockstarsszene und hatte gehofft ihn mit "My Perfect Ruin" endlich gefunden zu haben.

Leider muss ich an dieser Stelle auf die Umsetzung der Geschichte eingehen.
Anfangs war ich wie Feuer und Flamme und konnte gar nicht erwarten, wann nun endlich auch das Feuer zwischen Elijah und Iris entfacht. Leider wurden meine Nerven auf eine harte Probe gestellt....
Bis sich die Gefühle der Beiden zeigten verging eine lange Zeitspanne, welche mir sehr schleppend und ein wenig langweilig erschien.
Da der Fokus der Autorin auf den zwei Hauptcharakteren lag, kamen Nebencharaktere wie Sarah - Iris beste Freundin - oder die Bandmitglieder - mit Ausnahme von Quin - etwas zu kurz in dem Buch.
Im Spannungsaufbau, bis zu dem ersten Knistern der Beiden, hätte ich mir gern ein wenig mehr Ausflüge in die Vergangenheit (vor allem Iris!) oder kurze Einblicke ins Leben der Nebencharaktere gewünscht.

Durch das fokussieren auf Iris und ihrem etwas faden Lebensstil verlor man ab und an die Konzentration und das Suchtpotential sank. Erst zum Ende hin kam der Pepp in die Geschichte und mischte die Charaktere nochmal so richtig auf. Genau diesen Pepp hätte ich gerne etwas besser verteilt gehabt.

Nichts desto trotz war das Ende der Hammer und ich konnte auch nicht mehr aufhören zu lächeln, als sich doch alles zum Guten wendete.

Im Großen und Ganzen ein sehr schönes, leichtes Buch, was ich für Leute empfehlen kann, die an keinen komplizierten Plots und wiederkehrenden Spannungsbögen interessiert sind.
Die Idee war der Hammer!! An der Ausführung kann noch gefeilt werden.
Eine schöne einfache Lektüre vor dem zu Bett gehen, wo man keinen komplizierten Geschichtsroman mehr wälzen will.

Wie ich in meinem Titel schon zum Ausdruck bringe:
Nicht Perfekt, aber lesenswert!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl