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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2021

Mochte es wieder super gerne ♥

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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Nachdem der erste Teil von Kaleidra mich mit einem Cliffhanger in den Tiefen der Verzweiflung zurückgelassen hat, hatte ich sooo auf den zweiten Band gefreut. Ich konnte ‚Wer die Seele berührt‘ sogar signiert ...

Nachdem der erste Teil von Kaleidra mich mit einem Cliffhanger in den Tiefen der Verzweiflung zurückgelassen hat, hatte ich sooo auf den zweiten Band gefreut. Ich konnte ‚Wer die Seele berührt‘ sogar signiert ergattern.
Kiras Schreibstil war mal wieder einwandfrei und super flüssig zu lesen. Sie hat es geschafft, dass man sich alles gut bildlich vorstellen konnte. Obwohl das nicht immer einfach war, wenn man die Locations betrachtet. Ich hab´s wieder sehr geliebt, mit Emilia und Ben mit zu fiebern.
Die Handlung hat mich geflashed. Ich war nicht vorbereitet auf das, was alles in dem Buch passiert ist. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Aufgaben, die Emilia und Ben gestellt bekommen. Diese müssen sie unter starken Zeitdruck und anderen Einflüssen erfüllen. Es war wirklich spannend allen Ereignissen zu folgen und die verschiedenen Handlungsänderungen mitzuverfolgen.
Die „Romantasy“ in dem Buch war diesmal nicht so ausgeprägt, wie im ersten Band. Es hat mir fast etwas gefehlt, da ich schon sehnsüchtig darauf gewartet habe. Allerdings hat es der Spannung des Buchs keinen Abbruch getan. Es war trotzdem alles flüssig und die Charaktere haben ihre gewohnte Tiefe beibehalten. Ich mochte das Buch sehr sehr gerne. Und gerade der Cliffhanger am Ende macht mich neugierig auf den dritten Band der Reihe.
Over all hat mir der erste Band etwas besser gefallen, aber grundlegend spielen beide Bücher in einer hohen Liga der Romantasy/Urban Fantasy Genre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2021

Nicht hineingezogen sondern geschupst.

ELFENKRONE
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Schock! Das ist alles, was ich nach den ersten paar Seiten des Buches empfand. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man in ein Buch hineingezogen werdet? Mit den Protagonisten fühlen und die Abenteuer selbst ...

Schock! Das ist alles, was ich nach den ersten paar Seiten des Buches empfand. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man in ein Buch hineingezogen werdet? Mit den Protagonisten fühlen und die Abenteuer selbst erleben.
Hier wird man nicht hineingezogen, sondern geschmissen. Erbarmungslos in eine Klippe gestoßen. Man fühlt mit Jude, die nach dem Tod ihrer Eltern in das Elfenreich verschleppt wird. Man begleitet Jude dabei, wie sie sich der Welt anpasst und sich durchschlägt. Es wimmelt nur so von Intrigen und Machenschaften im Reich der Unsterblichkeit. Umso spannender ist es den verschiedenen Plottwists zu folgen. Der Schreibstil ist dabei sehr detailliert und nachvollziehbar. Für mich aber auch etwas gewöhnungsbedürftig, da viel der Emotionsinterpretation beim Leser selbst liegt. Es wird einem nicht gleich das Gefühl, das man empfinden soll, vorgekaut.
Anfangs etwas irritierend, aber mit Jude, Cardan und Vivi lernt man schnell damit umzugehen und sich voll und ganz hineinziehen zu lassen.
Das Setting ist wild und unbarmherzig. Man könnte wirklich glauben, dass es im Reich der Elfen so ist. Dementsprechend war auch noch nicht viel Platz für Romantik im ersten Band. Auch weil Jude einen anderen Kampf, als den der Liebe kämpft. Zumindest vorerst?

Ich kann es euch noch nicht sagen, werde aber den zweiten Teil sehr bald lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Für all die Sterne da drausen: Hört nicht auf euch zu lieben!

Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen
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Worum geht´s?
Das Buch ist sehr asiatisch angehaucht und spielt dementsprechend auch in einem ähnlichen aufgebauten „Landscape“. Es ist aber nicht so aufgebaut, wie wir die Welt kennen. Unter den Bewohnern ...

Worum geht´s?
Das Buch ist sehr asiatisch angehaucht und spielt dementsprechend auch in einem ähnlichen aufgebauten „Landscape“. Es ist aber nicht so aufgebaut, wie wir die Welt kennen. Unter den Bewohnern der Erde gibt es einige Babys, die später die Aufgabe der Sternentöchter übernehmen sollen. Die Aufgaben dieser Töchter sind sehr wichtig, denn ohne sie würde die Welt in Dunkelheit gehüllt. In diesem Buch geht es um die Sternentochter Xin und ihre Schwierigkeiten, bis sie die wichtige Aufgabe der Sonne übernehmen sollte. Dabei muss sie ihren goldenen Käfig verlassen und lernt dabei unglaubliche Sachen über sich, ihre Aufgabe und Midland.

Was halte ich davon?
Bei diesem Buch müsst ihr euch definitiv festhalten. Ich bin total neutral in die Geschichte gestartet, da ich dieses Buch nicht wirklich auf dem Schirm hatte und daher auch noch keine Ansprüche oder Vorurteile hatte. Nach kurzer Zeit war ich begeistert. Am besten aber ich fange beim Anfang an.
Der Spannungsbogen: Es war immer spannend. Das Problem, welches Xin hatte wurde ziemlich zeitnah im Buch erklärt. Dazu kam dann auch noch das Verschwinden ihres Sterns. Und von dem Zeitpunkt an nahmen die Vermutungen Gestalt an in meinem Kopf. Ich hatte x Theorien und immer wieder sind neue entstanden. Bis zum Ende war mir nicht klar, wie genau es ausgeht. Dementsprechend geschockt war ich über das Ende. Die Geschichte war mitreißend, einfühlsam und wirklich schön. So toll konnte ich mich schon länger nicht mehr in eine Story sinken lassen.
Durch die Authentizität von Xin und Taron und Long und Hua und überhaupt allen konnte ich mich in deren Gefühle und Handlungen einfühlen. Es war alles nachvollziehbar gut erklärt und ausgeführt. Es war also eine wundervolle Umsetzung von der Idee hinter dem Buch und ich bin jetzt schon so auf dem Prequel gespannt.
Ganz nebenbei hat es die Autorin auch noch geschafft ein wichtiges Thema anzusprechen: Nächstenliebe. Es ist ein unterschätztes Thema, was meiner Meinung nach oft zu kurz kommt, da die Welt oft zu egoistisch geworden ist. Durch das Handeln von Xin und Hua wird einem bewusst, wie wichtig es ist auf seine Mitmenschen zu achten.
All das wurde mit einem wundervoll leichten und verständlichen Schreibstil übermittelt und hat meinen Lesespaß an dem Buch nur noch verstärkt.
Für mich gibt es nichts zu meckern, außer MEHR DAVON!
Fazit
Ich denke mehr kann ich nicht sagen: Ich will mehr!! Denn für mich war der erste Teil 5/5 Sterne wert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2020

Was würde ich nur für so einen Aufzug tun?

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Wo fange ich an? Kaleidra. Vielleicht wofür das steht? Nein! Das spoiltert. Vielleicht auch, worüber das Buch eigentlich geht? Auch das spoilert, da diese Story mit einer super einfallsreichen Handlungen ...

Wo fange ich an? Kaleidra. Vielleicht wofür das steht? Nein! Das spoiltert. Vielleicht auch, worüber das Buch eigentlich geht? Auch das spoilert, da diese Story mit einer super einfallsreichen Handlungen & einer ebenso kreativen Idee einhergeht. Ich fürchte ich muss die „Inhalt-Sektion“ von meiner Rezension relativ klein halten.
Sagen wir es in ganz allgemeinen Worten: Emilia ist ein nettes, ganz normales Mädchen, das es liebt zu rätseln. Darin ist sie auch unbeschreiblich gut. Anfangs hat sie gedacht, das liegt an ihrer Übung. Aber als sie Ben trifft, wird ihr langsam klar, dass das wohl doch nicht so normal ist. Gemeinsam mit dem kratzbürstigen Ben muss sie nun versuchen eine schwierige Aufgabe zu lösen, welche ganz nebenbei ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt.
Geheimnisse werden gelüftet. Kämpfe werden ausgefochten. Welten, die die ganze Zeit parallel existiert haben, kommen nun zum Vorschein. Und das Vertrauen in Menschen verschiebt sich für Emilia so drastisch, dass ich dafür keine Worte finde.

Spannendes Setting oder? Es ist wirklich spannend. Und genau das habe ich auch so geliebt an dem Buch. Der Spannungsbogen ist niemals abgerissen. Es kamen immer neue Abenteuer und Schlüsselereignisse im Plot vor. Am liebsten mochte ich die geheimen Ausflüge (extra allgemein gehalten, damit es euch nicht so spoilert.).
Vermutlich bleibt die Story auch so spannend, weil man am Anfang sehr planlos ist. Was aber gar nicht schlimm ist, da es die Protagonistin auch ist. Man wird sozusagen mit ihr in eine komplett neue Welt geschmissen. Somit kann man mit ihr zusammen die neuen Regeln, Bräuche und Menschen kennenlernen.
Wo wir schon beim nächsten Thema wären, dass ich gerne ansprechen würde: die Charaktere.
Von Ben und Emilia habe ich ja bereits erzählt. Dabei darf ich aber nicht vergessen, wie viele authentische und liebenswerte Charaktere Kira noch geschaffen hat. Da hätten wir Emilia´s Mama. Die liebe gibt alles für ihre Familie. Oder auch Annmary, wo das Wort Familie auch eine riesen Bedeutung hat. Mehr noch, als man anfangs zu glauben vermag. Und Larkin. Ihn darf ich nicht vergessen. Am liebsten würde ich ihn selbst kennenlernen. KIRA bitte sag mir, dass du ihn in echt kennst und uns vorstellen wirst?!
Aber zurück zum Thema. Es gibt viele emotionale Stellen, an denen selbst ich nicht wüsste, wie ich reagieren soll. Man wird als Leser und vermutlich auch als Emilia richtig durchgeschüttelt und versucht immer wieder nicht den Verstand zu verlieren. Und ich liebe es! Es gibt einen das gewisse Etwas und man bleibt dabei. Und ganz nebenbei macht es die Story zum Zerreißen spannend.
Fazit:
Kaleidra ist eine neue Form von Fantasy. Es geht nicht um die klassischen Farbewesen wie Drachen, Feen oder Trolle. Es ist mit einer ganz neuen (zumindest für mich) Idee entstanden und macht das Buch somit richtig richtig gut und spannend. Für mich hat das Buch 5 von 5 Sternen wirklich verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.10.2020

Hightlight der Reihe

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
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In dem 4. Band der Bücher um Lazlo und Sarai und deren außergewöhnlichen Umstände zueinander zu finden ging es in erster Linie nicht mehr um das „Wie?“ sondern „Warum?“. Wie sollten sie sich finden? Wie ...

In dem 4. Band der Bücher um Lazlo und Sarai und deren außergewöhnlichen Umstände zueinander zu finden ging es in erster Linie nicht mehr um das „Wie?“ sondern „Warum?“. Wie sollten sie sich finden? Wie können sie jede Emotion so deutlich wahrnehmen, obwohl sie sich doch nicht mit Fleisch und Blut berühren? Diese Fragen wurden in den Teilen vorher geklärt und es war da schon eine richtige Achterbahnfahrt.
Muse of Nightmares 2 – Das Erwachen der Träumerin setzt da noch eins obendrauf. Während der Leser erfährt, wie es mit Lazlo und Sarai weitergeht und wie Minya alle in Angst und Schrecken versetzt, handelt der zweite Plot-Strang wieder von Kora & Nova. Diesmal wurde einiges aus dem Leben der beiden Zwillinge aufgeklärt und mit der Geschichte von Weep verbunden. Zum Ende des Buches bin ich fast überrascht, wie viele neue Wege & mögliche Geschichten sich auftun und doch wie viele Fragen geklärt wurden.
Für mich war das der beste Band der kompletten Reihe (damit meine ich auch die Strange the Dreamer Bücher). Nicht nur das Cover war wunderschön, sondern auch die Geschichte und deren Ende hat mich beeindruckt. Mir hat die Entwicklung der Charaktere gefallen. Vor allem aber Minyas und Novas. Beide hatten grausame Zeiten hinter sich. Man kann nur erahnen, welche Folgen Qualen auf sie hatten. Bei Minya hat man es in diesem Buch sehr gespürt, wie sie sich in eine unerklärliche Wut steigerte und beinahe sich und alle anderen dabei tötete. Zumal die Wut über das Buch hinweg eine Erklärung bekam und für den Leser greifbarer wurde. Doch als es dann hart auf hart kam und sie endlich auf die vielen Erklärungen hörte, tat sie alles, um Leben zu retten. In dem Bezug spezifisch Sarais Leben. Was mich überraschte und zugleich so sehr freute, dass dieses Mädchen, welches von Pein gezeichnet war, sich doch noch der Liebe hingeben konnte.
Auch Nova hatte sich in einer Wut gegen Skartis verfahren, aus der sie von allein nicht mehr hätte rauskommen können. Umso grandioser fand ich dabei die Vorgehensweise, wie Sarai mit etwas Hilfe von Korako auch hier helfen konnte. Die Entwicklung von Nova hat mir auch gut gefallen. Sie war tiefgründig und nachvollziehbar. Auch wie sie sich von den anderen im Buch trennt und ihrer eigenen Wege geht, passt zu ihrem Charakter. Es war nicht die schönste Art, aber auch nicht komplett aus der Luft gegriffen.
Auch die Entwicklung von Nero fand ich herzerwärmend. Der Goldsohn hat sowas wie soziale Gefühle und Achtung erlernt. Und vermutlich wird einem glücklichen Leben nun nichts mehr im Wege stehen.
Es war eine große Freude die Entwicklung der Protagonisten mitzuerleben. Selten habe ich Bücher gelesen, in denen so viele Charaktere so viele Wesensänderungen – dazu auch realistisch und nachvollziehbare Änderungen - durchmachen.
Wie ihr euch vorstellen könnt, war auch dieser Wandel der Personen ein Grund, wieso der Spannungsbogen nie abriss. Es war – egal auf welcher Seite – eine wahre Qual das Buch wegzulegen. Denn nicht nur die Welt, die Laini Taylor erschaffen hat war wundervoll, auch ihr Schreibstil war so bildlich und absolut flüssig. Wie sich Stück für Stück ein Puzzleteil ans nächste setzte ließ meinen Lesespaß nie abreißen.
Für mich hat sich das Buch 5/5 Sterne verdient. Natürlich macht es Sinn, wenn jeder, der die vorherigen Bücher gelesen hat auch das Ende dieser faszinierenden Reihe liest. Die Reihe an sich würde ich jedem empfehlen, der mal was Neues lesen möchte und nichts gegen Plot-Puzzles hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere