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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2018

Alles dreht sich um Angst

Angst war hier
1 0

Inhalt:
Die Schriftstellerin Debra lädt ihr Freunde und ihre Familie, wie jedes Jahr, zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein.
Kaum ist die freudige Feier vorbei beginnt auch schon ihr schlimmster ...

Inhalt:
Die Schriftstellerin Debra lädt ihr Freunde und ihre Familie, wie jedes Jahr, zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein.
Kaum ist die freudige Feier vorbei beginnt auch schon ihr schlimmster Alptraum.
Fremde dringen in Debras Haus ein. Ihr einziges Ziel ist es die Bewohner zu quälen und zu töten.
Der Kampf um das Überleben beginnt.

Rezension:
Der Schreibstil ist gut und lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang und das Buch ist in verschiedene Perspektiven in verschiedenen Räumen unterteilt.
Die Geschichte an sich ist zwar nicht wirklich neu aber dennoch erweckt sie die Neugierde.
Der Anfang zog sich ein wenig und der Autor verlief sich hin und wieder ein bisschen in Details was manchmal die Spannung sinken ließ.
Aber ca. der Hälfte des Buches, mit dem Eintreffen von Mr. Fear, geht es dann aber richtig los. Ab diesem Zeitpunkt zieht sich die Geschichte nicht mehr und alles kommt in Fahrt. Nun beginnt ein grausames Spiel der Fremden mit Debra und deren Familie und Freunden.
Es gibt zwar mehrere Personen in dem Haus und in dem Buch aber zwei Hauptprotagonistinnen, nämlich Debra und ihre Nichte. Die Charaktere der beiden sind gut ausgearbeitet und ihr Handeln ist nachvollziehbar - auch wenn ich mich nicht in diese Situation hineindenken möchte. Die Sicht der Beiden wird gut beschrieben und man hofft und fiebert mit ihnen.
Die Grausamkeiten waren genau im richtigen Maße geschildert. Es wurde nicht zu viel Zeit verschwändet ein Opfer mit Grausamkeiten zu "überladen" und diese dann ewig auszuführen.

Meine Meinung:
Dieses Buch war mein erstes von Brett McBean und es war kein perfekter aber guter Start für uns beide. Nach der ersten Hälfte des Buches hatte ich es ziemlich schnell durch, weil es ab da spannender wurde. Obwohl mir der Klappentext ein wenig Angst machte, musste ich mich nie wirklich fürchten und der ultimative Thrill oder Gruselfaktor blieb aus.
Alles in Allem ist es kein schlechtes Buch und auch jenen Thrillerfans zu empfehlen, die nicht die stärksten Mägen haben.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Ein Krimi mit einer Extraportion Spannung

Das Extrawurscht-Manöver
1 0

Inhalt:
Sven Schäfer, erhält einen scheinbar simplen und normalen Auftrag, nämlich eine vermisste Person wiederzufinden. Die Auftraggeberin hat Angst, dass ihrer Mitarbeiterin und guten Freundin etwas ...

Inhalt:
Sven Schäfer, erhält einen scheinbar simplen und normalen Auftrag, nämlich eine vermisste Person wiederzufinden. Die Auftraggeberin hat Angst, dass ihrer Mitarbeiterin und guten Freundin etwas passiert sein könnte. Sven nimmt diese Bedenken nicht ganz ernst - umso schlechter ist sein Gewissen als er die Leiche der Vermissten stößt. Am Tatort findet er eine fliehende Person, womöglich der Täter und einen Mops. Ganz klar ist der Mops für Schäfer ein "Zeuge" nach dem man fahnden lassen kann, um den Täter aus der Reserve zu locken.
Kommissarin Elsa Dorn ist bei dieser Idee ganz und gar nicht begeistert aber dennoch beschließt sie, es ihrem Vorgesetzten für sich zu behalten, wer der vierbeinige Zeuge ist.
Plötzlich entwickeln sich die Dinge rasant und es geht nicht nur um einen Mord und der Mops ist wichtiger als anfangs erwartet. Den mehrere Versuche den Mops zu stehlen, bringen Schäfer, Elsa und den Mops in Gefahr.

Rezension:
Der Schreibstil ist locker, leicht und rasend. Somit kommt man schnell in dem Buch voran ohne das es langweilig wird oder sich zieht. Aber auch der Inhalt lässt keine Langeweile aufkommen, denn plötzlich entwickeln sich die Dinge ungeahnt in mehrere spannende Richtungen. Die Spannung bleibt das ganze Buch über aufrecht und man grübelt ständig über die Lösung des Falles nach. Egal wie viel man grübelt es bleibt immer ein Punkt offen. Deshalb war ich umso faszinierter von diesem tollen Ende. Es passte einfach alles perfekt zusammen und es passierten auch auf der Ziellinie einige unerwartete Sachen. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass dieser Fall noch so komplex wird und dass die Lösung einfach zu 100% passt.
Das Buch ist aber nicht nur spannend sondern hat auch noch Humor. Vor allem den Mops fand ich lustig und wie sie ihn alle behandelten. Die Charaktere waren alle super ausgearbeitet und man hatte während dem Lesen immer einen Bezug zu ihnen und lernte sie besser kennen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich gerne etwas mehr von Schäfer und dem Zusammenleben mit seiner Ex und ihrem neuen Freund erfahren hätte. An solchen Krimis liebe ich nämlich immer die tolle Ausgewogenheit zwischen der Bearbeitung des Falles und dem Privatleben der Protagonisten. Denn alles was man hier noch erfahren hat von dem Privatleben von Sven und Elsa war lustig. Vor allem wie Sven auf den neuen Freund seiner Ex reagiert.

Meine Meinung:
Da ich nur diesen Band dieser Krimireihe kenne, bin ich quasi eine Quereinsteigerin, was in diesem Fall aber gar kein Problem war. Da mir diese Buch wirklich super gefallen hat und ich das Cover so liebe, werde ich mir auf jeden Fall die beiden ersten Bände besorgen. Der Krimi hat mich super unterhalten und ich wollte immer weiterlesen und war die ganze Zeit neugierig, wie sich denn alles auflösen wird. Ich kann dieses Buch also nur weiterempfehlen.
Fakt ist, Franz Hafermeyer hat jetzt einen Fan mehr .

Veröffentlicht am 27.09.2018

Ihr müsst nur daran glauben

Der Outsider
1 0

Inhalt:
Terry Maitland ist der Coach der Jugendbaseballmannschaft und Englischlehrer. Er trainiert oder unterrichtet die meisten Kinder in Flint City, ist allseits beliebt und gerne gesehen. Seine Weste ...

Inhalt:
Terry Maitland ist der Coach der Jugendbaseballmannschaft und Englischlehrer. Er trainiert oder unterrichtet die meisten Kinder in Flint City, ist allseits beliebt und gerne gesehen. Seine Weste ist in jeder Hinsicht weiß bis an dem Tag, an dem öffentlich im Stadion verhaftet wird und eines Mordes an einem elfjährigen Jungen beschuldigt wird. Nicht nur das der Junge ermordet wurde, er wurde auch sexuell missbraucht. Gegen den Verdächtigen liegen DNA-Spuren und Augenzeugenberichte vor. Obwohl dieser ein Alibi hat, wird weiterhin ermittelt und es soll Anklage gegen erhoben werden, doch mit dem weiteren Verlauf der Ermittlungen und der Lösung dieses Falls hat wohl niemand gerechnet

Rezension:
Stephen King überzeugt auch in diesem Buch mit seinem spannenden und packenden Schreibstil. Das spannende an diesem Buch ist für mich, dass ein realistisches Szenario (öffentliche Verhaftungen prägen die Familie der Verdächtigen) mit etwas übernatürlichen und mystischen Verknüpft wird.
Der Schreibstil ermöglicht ein flüssiges und schnelles lesen aber vor allem besteht Suchtgefahr - einmal angefangen ist es schwer wieder aufzuhören. Auch das gruseln bleibt hier nicht auf der Strecke. Der gruselige Aspekt ist hier oft unterschwelliger aber dafür umso intensiver.
Die Geschichte ist sehr spannend, an manchen Stellen unerwartet und gut durchdacht. Mit den Charakteren konnte man mitfühlen und eine Verbindung aufbauen. Man wurde mit den Personen vertraut und musste somit auch stetig mitfiebern. Die Seitenanzahl ist genau richtig, die Geschichte zieht sich nicht in die Länge und endet auch nicht abrupt.

Meine Meinung:
Ich habe mich nicht umsonst so auf dieses Buch gefreut. Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich es verschlingen werde. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was ich so manches mal vor den schlafen wohl lieber tun hätte sollen .
Stephen King lehrte mich erneut das Fürchten und abermals hatte ich nach dem Beenden des Buches das Gefühl gute Bekannte verloren zu haben.
Das Buch hat mich voll und ganz gepackt und bestens unterhalten. Da mir nichts einfällt, für das es Abzüge geben könnte gebe ich dem Buch "Der Outsider" 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein unbeschreiblich tolles Buch

Gut gegen Nordwind
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Emmi will ein Abbo einer Zeitschrift kündigen und wundert sich ständig warum keine Antwort kommt. Nach mehreren E-Mails antwortet schließlich Leo, welcher Emmi über einen simplen Fehler bei der E-mail ...

Emmi will ein Abbo einer Zeitschrift kündigen und wundert sich ständig warum keine Antwort kommt. Nach mehreren E-Mails antwortet schließlich Leo, welcher Emmi über einen simplen Fehler bei der E-mail Adresse aufklärt. Die beiden beginnen sich zu schreiben und finden auch Gefallen daran. Auch ein Treffen wird angedacht aber beide wollen nichts riskieren und einigen sich auf weitere E-mails. Mit der Zeit lernen sie sich gut kennen und auch die Gefühe spielen verrückt. Ob ein Treffen dann doch noch zu Stande kommt und was aus den beiden wird müsst ihr selbst nachlesen.

Meine Gedanken:
Ich habe mich Jahre lang gegen dieses Buch gewehrt, weil ich dachte, dass mir der Schreibstil nicht gefallen wird. Gleich zu Anfang musste ich sehr schmunzeln über Emmis Mails und ihre Art. Schon nach den ersten Seiten war mir dann klar, dass ich diese Buch lieben werde. Der Schreibstil und die Geschichte sind toll. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ich habe Emmi und Leo richtig liebgewonnen. Besonders liebe ich den Humor und den Sarkasmus der beiden und ich bewundere sie für ihre Stärke.

Fazit:
Ich habe dieses Buch verschlungen. Auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und vergaß alles um mich herum. Wenn ihr so skeptisch seid wie ich, was den Schreibstil betrifft, kann ich nur sagen ich wurde eines besseren belehrt. Ein wirklich tolles Buch, welches vermutlich immer zu meinen Lieblingsbüchern gehören wird.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein Killer ganz nach meinem Geschmack

Ich bin die Nacht
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Francis Ackermann Jr. verbreitet Angst und Schrecken. Er tötet auf besonders grausame Art und Weise und wählt seine Opfer zufällig und "spielt" dann mit diesen. Er unterscheidet auch nicht zwischen Männer ...

Francis Ackermann Jr. verbreitet Angst und Schrecken. Er tötet auf besonders grausame Art und Weise und wählt seine Opfer zufällig und "spielt" dann mit diesen. Er unterscheidet auch nicht zwischen Männer und Frauen und macht auch keinen Halt vor Kindern. Gleich zu Beginn betreten wir einen grausamen Schauplatz seines Verbrechens. Sogar Francis höchstpersönlich wartet dort auf die Beamten, die er dann an der Nase rumführt und mit ihnen ebenfalls "spielt". Man lernt hier aber nicht nur Francis kennen sondern auch Marcus, ein ehemaliger Cop. Wie das Katz- und -Maus- Spiel zwischen den beiden weitergeht müsst ihr selbst herausfinden.

Meine Gedanken:
Der Schreibstil ist einfach unbeschreiblich gut. Man ließt und ließt und plötzlich ist man bei Seite 150 und will noch immer nicht aufhören. Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Man fühlt mit ihnen, lernt sie kennen oder kann sie auch nicht leiden.
Die Geschichte war unvorhersehbar und entwickelte sich in eine Richtung mit der ich nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Wer (Psycho)killer liebt sollte auf jeden Fall diese Reihe beginnen. Die Geschichte bleibt immer spannend und zieht sich nicht. Ein typischer Gedanke beim lesen ist "Ein Kapitel noch, dann hör ich auf" und schnell ist man 5 Kapitel weiter. Ich empfehle euch am besten gleich Teil 1 und 2 zu kaufen, damit ihr gleich weiterlesen könnt und nicht warten müsst.