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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Eines der besten Bücher des Jahres

Bright Young Women
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Diese Geschichte ist spannend wie ein Thriller, ist jedoch ein Roman mit viel Tiefgang und Sinn.
Die Geschichte erzählt von dem Schicksal vieler junger Frauen, ob tot oder lebendig, die unter den Folgen ...

Diese Geschichte ist spannend wie ein Thriller, ist jedoch ein Roman mit viel Tiefgang und Sinn.
Die Geschichte erzählt von dem Schicksal vieler junger Frauen, ob tot oder lebendig, die unter den Folgen der schrecklichen Verbrechen des Serien-Killers Ted Bundys leiden. Ein Mann, der in den Medien glorifiziert wurde und als genial dargestellt. Ein Serien-Killer bei dem eine einzige Google Suche unzählige Dokumentationen, Berichte, Filme zu finden sind. Und im Schatten dessen spricht niemand über die Opfer und deren Angehörigen. Dieses Buch ist eines der ersten Erzählungen die die brutalen Verbrechen sowie die Verhandlungen aus der Perspektive der Angehörigen berichtet und von den Träumen und Wünschen der jungen Frauen erzählt, die nicht wussten dass ihr Leben bald endet.
Der Roman ist beeindruckend geschrieben, teilweise denkt man sogar die Autorin wäre selbst Angehörige/Opfer der Taten gewesen. Zum Schluss etwas langatmig erzählt aber dennoch spannend und für mich eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Sanft, unaufgeregt, mit unerwartet viel Tiefgang

Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen
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Die Geschichte handelt von einer Erzählerin die nach einem Burnout in ihrem alten Job sich auf die Suche nach etwas Neuem begibt. Sie hat dabei den Wunsch: Am Besten so stupide wie möglich und mit keinerlei ...

Die Geschichte handelt von einer Erzählerin die nach einem Burnout in ihrem alten Job sich auf die Suche nach etwas Neuem begibt. Sie hat dabei den Wunsch: Am Besten so stupide wie möglich und mit keinerlei Verantwortung verbunden. Für ein Jahr wechselt sie in verschiedene Tätigkeit die zunächst unspektakulär wirken, in denen sie sich aber im Laufe der Zeit unterschiedlichen Herausforderungen stellen muss. Dieses Buch zeigt, dass man seine persönliche Geschichte nicht einfach vor der Bürotür ablegen kann - und dass das eigentlich auch ganz gut so ist.

Besonders gefallen an dem Buch hat mich der sanfte, unaufgeregte Schreibstil, welcher wohl typisch für asiatische Literatur sein soll, habe ich gelernt. Zunächst war es ungewohnt für mich und ich hatte etwas Sorge dass mir die Spannung fehlt. Doch Kikuko Tsumura ist es wunderbar gelungen die Ruhe mit Erlebnissen zu füttern, welche sich stellenweise schon fast wie ein Krimi lesen. Das Buch ist wie eine Pause-Taste für den Kopf, eine Tasse Tee zwischendurch, das Durchatmen im stressigen Alltag.
Das Buch „Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ ist außergewöhnlich und zugleich ganz besonders.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Worth the hype?

Bestie
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Ich habe mir das Buch geholt da ich auf Social Media nicht mehr daran vorbeigekommen bin. Und tatsächlich, ich denke es gibt kein Buch welches den aktuellen Zeitgeist, die aktuellen Themen unserer Gesellschaft ...

Ich habe mir das Buch geholt da ich auf Social Media nicht mehr daran vorbeigekommen bin. Und tatsächlich, ich denke es gibt kein Buch welches den aktuellen Zeitgeist, die aktuellen Themen unserer Gesellschaft und die Probleme und Gefahren als Frau besser widerspiegeln. Zu Beginn dachte ich mir es wäre ein klassischer Roman, doch ab der zweiten Hälfte wurde es teilweise wirklich wild. Ein Hund der mehr zu Harry Potter als zu einem Pop-kulturellem Roman in Hamburg passt, eine tote Möve die immer und immer wieder durchgekaut wird. Teilweise gab es wirklich Stellen in denen ich das Buch zur Seite legen musste weil es so kurios war. ABER das muss ja nichts Negatives sein. Ich mochte vor allem zum Schluss die Kreativität und Metaphern welche Joana June benutzt hat. Ich mochte auch die Dialoge welche als Theaterstück dargestellt wurden sehr. Doch hätte ich mich mehr davon auch schon während des Textes gewünscht.
Alles im allem fand ich es eine tolle und aufweckende Geschichte und vor allem ein super Debüt.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Einfühlsam, ehrlich, echt: Ein Roman über das Erwachsenwerden

Beste Zeiten
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Der Schulabschluss ist geschafft, endlich auf in ein neues, aufregendes Leben in dem nun endlich alles anders sein wird! Sickan lässt das Landleben hinter sich und träumt von einem kompletten Neuanfang ...

Der Schulabschluss ist geschafft, endlich auf in ein neues, aufregendes Leben in dem nun endlich alles anders sein wird! Sickan lässt das Landleben hinter sich und träumt von einem kompletten Neuanfang in der Großstadt, in Stockholm. Endlich soll alles besser werden: Freunde, wilde Partys, ein eigenes Leben voller Stil und Freiheit. Doch schnell merkt sie, dass sich alte Wunden und tiefsitzende Ängste nicht einfach an der Stadtgrenze abstreifen lassen.

Mit "Beste Zeiten" hat Jenny Mustard einen eindrucksvollen Roman über das Erwachsenwerden geschrieben – ehrlich, feinfühlig und nahbar. Sickans Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt durch die Höhen und Tiefen junger Erwachsenseinserfahrungen: Freundschaften, erste Liebe, Selbstfindung und das mühsame Lösen von Mustern, die einen seit der Kindheit begleiten.
Jenny Mustard gelingt es, Sickans Innenwelt mit großer Präzision und Wärme zu zeichnen. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken so authentisch, dass man unweigerlich mitfühlt – auf jeder Seite. Nach und nach entfaltet sich ein berührendes Bild ihrer Vergangenheit, das die Leser:innen nicht nur Sickans Verhalten verstehen, sondern auch mit ihr mitwachsen lässt.
"Beste Zeiten" ist alles, was ein moderner Gegenwartsroman sein sollte: tiefgründig, berührend und lebensnah. Wer "Okaye Tage" mochte, wird diesen Roman in sein/ihr Herz schließen. Für mich war es eines der schönsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Eine emotionale Reise

Hero
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Was mir an dem Roman gut gefallen hat waren die lebhaften Erzählungen und dass immer wieder Themen der heutigen Zeit aufgegriffen wurden. Ich war berührt von der Geschichten von Hero, ihrer Vergangenheit, ...

Was mir an dem Roman gut gefallen hat waren die lebhaften Erzählungen und dass immer wieder Themen der heutigen Zeit aufgegriffen wurden. Ich war berührt von der Geschichten von Hero, ihrer Vergangenheit, denn diese haben sie zu dieser Person gemacht die sie letztendlich geworden ist.
Letztendlich muss ich jedoch leider sagen dass der Roman unter meinen Erwartungen lag. Der Klapptext und der Inhalt gingen dann doch weit auseinander. Es ist eher eine Geschichte zu ihren vergangenen Beziehungen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich auch nur schwer anfreunden. Würde empfehlen den Roman in einem Schwung durchzulesen.

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