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Veröffentlicht am 29.07.2020

Eine wunderschöne und emotionale Liebesgeschichte

Falling Fast
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Inhalt:
Nach dem Tod von Jesper, einem guten Freund von Hailee, will diese endlich mutig sein und beginnt einen Road Trip, dessen Ziel sie immer vor Augen hat, der aber trotzdem ganz anders als erwartet ...

Inhalt:
Nach dem Tod von Jesper, einem guten Freund von Hailee, will diese endlich mutig sein und beginnt einen Road Trip, dessen Ziel sie immer vor Augen hat, der aber trotzdem ganz anders als erwartet verläuft. Als sie das Grab von Jesper in Fairwood besuchen möchte, bleibt sie gezwungenermaßen länger in der Stadt und lernt dort Chase kennen. Sie entwickelt Gefühle für ihn, weiß aber, dass ihre Beziehung ein Ablaufdatum hat: den Tag, an dem sie ihre Zwillingsschwester wieder treffen möchte.


Charaktere:
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichtweisen von Hailee und Chase geschrieben. Hailee möchte, nachdem sie sich lange Zeit zuhause verkrochen hat, endlich mutig sein und hat sich einige Ziele für ihren Road Trip durch die Staaten gesetzt. Mit Hailee bin ich anfangs nicht so warm geworden, da sie durch ihre schüchterne und zurückhaltende Art schwer einzuschätzen ist. Im Verlauf der Geschichte habe ich sie aber immer mehr ins Herz geschlossen.
Chase ist eher unzufrieden mit seinem Leben, da er gezwungenermaßen in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters treten muss, dieses Studium ihm aber eigentlich nicht wirklich gefällt. Er ist total liebevoll, fürsorglich und authentisch.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni gefällt mir wahnsinnig gut. Er ist sehr gefühlvoll und emotional und lässt den Leser mit den Protagonisten mitfiebern.

Meine Meinung:
Das Buch und die Geschichte von Hailee und Chase haben mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte ist total emotional und einfach wunderschön. Und ich habe den beiden von Anfang an nur das allerbeste gewünscht. Was ich ein bisschen schade fand war, dass mir persönlich der Cliffhanger am Ende schon relativ früh bewusst geworden ist. Wenn man als Leser aufmerksam liest, sind sowohl die Wahrheit über Hailees Zwillingsschwester Katie, als auch über Hailees Plan am Ende des Road Trips relativ naheliegend und die Spannung hat sich für mich deshalb etwas in Grenzen gehalten. Trotzdem bin ich total gespannt, wie die Geschichte der beiden weitergehen wird und werde hoffentlich bald "Flying High" lesen und mehr erfahren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2020

Dieses Buch sollte jeder gelesen haben!

All die verdammt perfekten Tage
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Inhalt:
Die Geschichte handelt von Violet und Theodore. Beide gehen auf die selbe Schule und beide sind sehr unglücklich mit ihrem Leben und haben mit psychischen Problemen zu kämpfen. Violet hat vor ...

Inhalt:
Die Geschichte handelt von Violet und Theodore. Beide gehen auf die selbe Schule und beide sind sehr unglücklich mit ihrem Leben und haben mit psychischen Problemen zu kämpfen. Violet hat vor weniger als einem Jahr ihre Schwester bei einem Autounfall verloren und fühlt sich deshalb sehr schuldig. Theodore wird in der Schule gemobbt und für sein "Anderssein" verurteilt. Und dann begegnen sich beide auf dem Glockenturm der Schule, während sie sich fragen, welchen Sinn ihr Leben noch hat.

Charaktere:
Die beiden Hauptcharaktere werden sehr detailliert beschrieben. Sie beide haben mit schwerwiegenden psychischen Problemen zu kämpfen.
Violet wirkt anfangs wahnsinnig schüchtern und hat sich seit dem Tod ihrer Schwester immer weiter zurückgezogen und auch Abstand zu ihren Freunden und ihren bisherigen Hobbies und Interessen genommen. Es scheint, als würde sie denken, sie habe kein Recht zu leben und müsse möglichst unauffällig sein, nachdem sie den Autounfall überlebt hat, bei dem ihre Schwester gestorben ist.
Theodore wirkt sehr besonders beziehungsweise eigen. Es scheint ihn nicht (mehr) zu kümmern, was andere von ihm denken und zum Teil ist er auch mit Absicht anders, um seine Klassenkameraden zu provozieren. Innerlich ist er aber viel verletzlicher, als es den Anschein macht, doch dies zeigt er niemandem.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Jennifer Niven ist sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Theodores und Violets Sicht erzählt. Während Violet in ihren Kapiteln die Tage bis zum Schulabschluss zählt, zählt Theodore die Tage, die er "wach" ist.
Die Geschichte ist sehr emotional geschrieben und ich konnte die Gefühle, Sorgen und Ängste der Protagonisten sehr gut nachempfinden.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte zum Teil sehr traurig und emotional und am Ende auch wirklich tragisch ist. Tatsächlich fand ich es aber sehr erfrischend, dass dieses Buch kein Happy End hat, da dies nicht zu der Geschichte und den Charakteren gepasst hätte.
Ich konnte mich relativ gut in die Protagonisten einfühlen, hatte aber bei Theodores Ansichten oder Gedankengängen zum Teil Schwierigkeiten, diese nachzuvollziehen. Insgesamt ist es aber eine wahnsinnig lesenswerte Geschichte und kann vor allem Lesern, die sich sehr wenig mit psychischen Erkrankungen auskennen oder befasst haben, einen guten Einblick in Depressionen und Selbstzweifel bieten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2020

Eine Geschichte über Lügen, Intrigen und die Liebe

All Saints High - Die Prinzessin
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Inhalt:
Es geht um Daria Followhill, die eigentlich alles im Leben hat: sie ist hübsch, beliebt, reich, Kapitänin der Cheerleader, hat viele Freunde, eine Familie,… und trotzdem ist sie nicht zufrieden, ...

Inhalt:
Es geht um Daria Followhill, die eigentlich alles im Leben hat: sie ist hübsch, beliebt, reich, Kapitänin der Cheerleader, hat viele Freunde, eine Familie,… und trotzdem ist sie nicht zufrieden, denn ihr von außen scheinbar perfektes Leben sieht innen ganz anders aus. Vor vier Jahren hat sie das Leben von Silvia Scully zerstört, woraufhin diese verschwand. Silvias Zwillingsbruder Penn hat lange gebraucht um über ihr Verschwinden hinweg zu kommen, als ihn schon der nächste Schicksalsschlag trifft. Und nach vier Jahren begegnen Penn und Daria sich wieder.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Mit Penn und Daria musste ich anfangs erst mal warm werden und gerade Darias unnahbare Art und die riesige Mauer, die sie um sich und ihre Gefühle gebaut hat, haben mir dies anfangs schwer gemacht. Aber je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto mehr konnte ich mit den beiden Protagonisten mitfiebern und desto besser konnte ich mich in sie hineinversetzen. Auch die Nebenfiguren haben mir alle sehr gut gefallen und die Autorin hat ein sehr gutes (wenn auch leicht überzogenes) Bild der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Problematiken gemalt. Vor allem die Probleme der heranwachsenden Teenager hat sie gut dargestellt.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Er ist sehr flüssig zu lesen, unterhaltsam, ironisch und gefühlvoll. Sie hat es geschafft, dass ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen konnte und die letzten 150 Seiten am Stück durchgelesen habe, da ich unbedingt den Ausgang der Geschichte erfahren wollte.
Die Geschichte ist abwechselnd aus Darias und Penns Sicht geschrieben. Aber auch die Sichtweisen von Melody und Jaime (Darias Eltern) tauchen gegen Ende hin auf.

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht das letzte! Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter lesen und auch die Sinners-of-Saint-Reihe ist inzwischen auf meine Wunschliste gewandert. Die Geschichte um Daria und Penn hat mir richtig gut gefallen und der Autorin ist es definitiv gelungen, die Spannung bis zum Ende hin aufrecht zu erhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Spannungsreich, tragisch und dramatisch

Die Geschichte der Baltimores
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Inhalt:
Marcus Goldman erzählt die Geschichte seiner Familie, den Goldmans aus Baltimore und denen aus Montclair. Marcus ist ein Montclair, doch während seiner Kindheit und Jugend möchte er unbedingt ...

Inhalt:
Marcus Goldman erzählt die Geschichte seiner Familie, den Goldmans aus Baltimore und denen aus Montclair. Marcus ist ein Montclair, doch während seiner Kindheit und Jugend möchte er unbedingt zu den Baltimores, seinem Onkel Saul, seiner Tante Anita und seinen Cousins Hillel und Woody, gehören. Rückblickend erzählt er also die Lebensgeschichte der Baltimores und steuert mit all seinen Erzählungen auf "Die Katastrophe" zu, die sein und das Leben der Baltimores für immer verändert hat.

Schreibstil:
Joel Dicker schreibt wahnsinnig wortgewandt und tiefgründig, gleichzeitig auch sehr humorvoll und spannend. Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrechterhalten, auch wenn die Geschichte oft abschweift und der Leser lange Zeit nur erahnen kann, was "Die Katastrophe" sein könnte.

Meine Meinung:
Die Geschichte der Baltimores ist wirklich etwas ganz besonderes. Sie ist unglaublich tragisch und behandelt gleichzeitig so viele wichtige Themen: Freundschaft, Loyalität, Eifersucht und Neid, Liebe und so vieles mehr. Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Das Ende des Buches hätte ich so nicht erwartet und es hat mich ziemlich überrascht, war gleichzeitig aber auch total schlüssig und hat sich in die restliche Geschichte perfekt eingefügt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Überraschend aber leider nicht allzu spannend

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Inhalt:
In der Nacht des Halloween-Balls in der Fairchild Academy stirbt die Schülerin Sarah in den Armen ihres Freundes. Kurz darauf nimmt die Polizei Ermittlungen auf, denn es stellt sich die Frage: ...

Inhalt:
In der Nacht des Halloween-Balls in der Fairchild Academy stirbt die Schülerin Sarah in den Armen ihres Freundes. Kurz darauf nimmt die Polizei Ermittlungen auf, denn es stellt sich die Frage: Unfall oder Mord? Ins Visier der Ermittlungen geraten fünf ihrer Mitschüler, die alle ein Motiv haben und für die sich nach Sarahs Tod vieles verändert.

Charaktere:
Die fünf Hauptcharaktere und Verdächtigen haben mir sehr gut gefallen. Sie alle sind sehr authentisch dargestellt. Jeder von ihnen hat seine Stärken und Schwächen, seine Ängste, Geheimnisse und Träume. Sie alle werden sehr realistisch dargestellt und als Leser erfährt man nach und nach immer mehr ihrer gut gehüteten Geheimnisse.
Auch die Nebencharaktere, wie Sarahs Mutter, die Eltern und Geschwister der anderen Hauptcharaktere sowie weitere Schüler werden sehr authentisch und individuell dargestellt.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich fand aber zeitweise, dass die Geschichte etwas langsam voran geht und wenig Spannung aufgekommen ist. Was mir gut gefallen hat war der Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Verdächtigen.

Meine Meinung:
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte war interessant, wenn auch manchmal etwas zu langgezogen, sodass die Spannung etwas gelitten hat. Trotzdem kam immer wieder Spannung auf und letztendlich hat mich vor allem das Ende und die damit verbundene Auflösung der Ermittlungen sehr überrascht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere