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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Eine wundervolle Fortsetzung

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter)
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Inhalt:
Das Buch spielt 19 Jahre nach dem letzten Harry-Potter-Band und es geht um Harry, Ron, Hermine und Ginny. Aber vorrangig um ihre Kinder, und deren Zeit in Hogwarts. Denn Harrys Sohn Albus freundet ...

Inhalt:
Das Buch spielt 19 Jahre nach dem letzten Harry-Potter-Band und es geht um Harry, Ron, Hermine und Ginny. Aber vorrangig um ihre Kinder, und deren Zeit in Hogwarts. Denn Harrys Sohn Albus freundet sich dort mit Dracos Sohn Scorpius an und die beiden wollen die Welt verändern.

Charaktere:
Die Charaktere der vorherigen Harry-Potter-Bände wurden meiner Meinung nach authentisch dargestellt. Ich habe in ihnen die früheren Charaktere und vor allem ihre Charakterzüge erkannt, aber gleichzeitig sind sie inzwischen eben Erwachsen und haben sich zum Teil schon verändert. Albus und Scorpius werden auch sehr authentisch dargestellt und vor allem mit Albus hat man als Leser echt Mitleid.

Schreibstil:
Über den Schreibstil kann man gar nicht so viel sagen, da das Buch wie ein Theaterstück geschrieben ist. Das hat mich anfangs etwas abgeschreckt, ich bin aber trotzdem schnell in die Geschichte reingekommen und durch das Wissen aus den anderen Bänden konnte ich mir vieles in Hogwarts vorstellen, auch wenn es im Text nur sehr minimalistisch (durch Bühnenanweisungen) beschrieben wird.

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte rund um Albus und Scorpius sehr gut gefallen. An die Tatsache, dass es sich um ein Theaterstück handelt, muss man sich erst gewöhnen, ich fand es aber nicht weiter schlimm. Ansonsten fand ich diese „Fortsetzung“ aber wirklich sehr gelungen und kann sie nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Ein spannender Thriller

Tot bist du perfekt
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Inhalt:
Abbie Cullen erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus. Ihr Ehemann ist bei ihr, aber sie weiß nicht, was passiert ist. Doch sehr schnell wird klar, dass sie kein Mensch, sondern ein Cobot mit Abbies ...

Inhalt:
Abbie Cullen erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus. Ihr Ehemann ist bei ihr, aber sie weiß nicht, was passiert ist. Doch sehr schnell wird klar, dass sie kein Mensch, sondern ein Cobot mit Abbies Identität ist. Tim, ihr Ehemann, scheint sie entwickelt zu haben, da er nicht ohne Abbie leben wollte. Doch nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und die Cobot-Abbie zweifelt irgendwann daran, ob Abbie tatsächlich gestorben ist und was ansonsten passiert sein könnte. Während sie sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, bringt sie sich selbst immer mehr in Gefahr.

Charaktere:
Die Charaktere fand ich alle sehr authentisch. Vor allem Abbie und Tim werden sehr detailliert dargestellt und man erfährt im Verlauf der Geschichte immer mehr über ihre Gedankengänge und Antriebe. Auch Danny, der Sohn der beiden, fand ich sehr gut dargestellt. Er leidet am Heller-Syndrom und meiner Meinung nach wurde die Erkrankung sehr gut dargestellt.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Anfangs war ich von der Erzählperspektive etwas verwirrt, da der Leser oft persönlich angesprochen wird, bzw. einiges in der "Du-Form" geschrieben ist. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt und letztendlich fand ich den Hintergedanken dieser speziellen Perspektive grandios.
Die Geschichte wird immer wieder abwechselnd aus der Sicht des Cobots und einer anderen Sicht geschrieben. Wessen Sicht diese zweite ist, wird aber erst ganz am Ende klar, was ich ebenfalls sehr spannend fand.

Meine Meinung:
Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, wieso es ein Thriller sein soll. Die Spannung ist aber relativ schnell entstanden und vor allem gegen Ende des Buches war die Geschichte wirklich sehr spannend und fesselnd. Die Geschichte an sich hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich fand die Idee, dass das Buch hauptsächlich aus Sicht eines Cobots geschrieben ist, sehr interessant. Außerdem hat mir die unerwartete Wendung auf den letzten Seiten des Buches wahnsinnig gut gefallen und ich hätte wirklich niemals mit so einem Ende gerechnet.
Insgesamt fand ich das Buch also wirklich gut, mir hat aber zeitweise, vor allem zu Beginn und im Mittelteil, etwas Nervenkitzel und Spannung gefehlt.

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Veröffentlicht am 19.06.2020

Eine wundervolle und zuckersüße Liebesgeschichte

Someone Else
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Inhalt:
In "Someone Else" geht es um Cassie und Auri. Schon im ersten Band war ich unglaublich gespannt auf die Geschichte der beiden, weil ich sie so wahnsinnig süß zusammen fand. Die beiden sind beste ...

Inhalt:
In "Someone Else" geht es um Cassie und Auri. Schon im ersten Band war ich unglaublich gespannt auf die Geschichte der beiden, weil ich sie so wahnsinnig süß zusammen fand. Die beiden sind beste Freunde und wohnen gemeinsam in einer WG. Schon im ersten Band scheinen beide Gefühle zu haben, die über eine Freundschaft hinausgehen, aber sie haben Angst, dass diese Gefühle ihre Freundschaft kaputt machen könnten.

Charaktere:
Cassie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie wirkt sehr authentisch und mir hat es sehr gut gefallen, dass sie keine dieser „hübschen und perfekten Protagonistinnen“ ist, sondern einfach ganz normal wirkt. Gerade ihre Diabetes-Erkrankung hat für mich auch zu diesem Bild beigetragen. Außerdem ist sie einfach total süß und ich konnte mich sehr gut in sie einfühlen und mit ihr mitfiebern.

Auri war mir ebenfalls von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn er eher wieder in dieses klischeehafte New-Adult-Bild des männlichen Protagonisten fällt: gut aussehender und beliebter Sportler. Trotzdem wirkt er sehr bodenständig und sympathisch.

Schreibstil:
Über den Schreibstil von Laura Kneidl muss man eigentlich gar nicht viel sagen. Ich mag ihn einfach wahnsinnig gern, weil er mich jedes Mal aufs Neue komplett in eine Geschichte abtauchen lässt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Außerdem schafft sie ein sehr lebendiges Bild der Charaktere und Situationen.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir insgesamt wahnsinnig gut gefallen. Tatsächlich sogar noch etwas besser, als der erste Band. Die Geschichte von Cassie und Auri ist einfach wahnsinnig rührend und zuckersüß.

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Veröffentlicht am 19.06.2020

Eine wundervolle Geschichte

New Beginnings
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Inhalt:
Es geht um Lena, die sich dazu entschließt, ein Jahr als Au-Pair in den USA zu verbringen. Sie wohnt bei Jack und Amy, ihrem Sohn Liam und Jacks Bruder Ryan. Dieses Jahr als Au-Pair ist für Lena ...

Inhalt:
Es geht um Lena, die sich dazu entschließt, ein Jahr als Au-Pair in den USA zu verbringen. Sie wohnt bei Jack und Amy, ihrem Sohn Liam und Jacks Bruder Ryan. Dieses Jahr als Au-Pair ist für Lena die letzte Chance, sich über ihre Zukunftspläne klar zu werden, bevor sie gezwungenermaßen in die Firma ihres Vaters einsteigen muss.

Charaktere:
Lena ist mir sehr sympathisch und ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und über sich selbst hinaus wächst.
Ryan war mir anfangs eher unsympathisch, da er oft launisch und unfreundlich wirkt. Im Verlauf ändert sich das zumindest zeitweise und man lernt, ihn und seine Eigenarten besser zu verstehen.
Die Familie Cooper (Jack und Amy) sowie ihr kleiner Sohn fand ich alle total süß und liebenswert.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin hat mir wahnsinnig gut gefallen, er ist sehr locker und super angenehm zu lesen. Außerdem lässt er einen total in die Geschichte abtauchen und lässt die wunderschöne Natur des Green Valley vor dem inneren Auge des Lesers erscheinen.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir insgesamt wahnsinnig gut gefallen. Die Charaktere waren alle sehr authentisch dargestellt und die Idee des Romans fand ich einfach richtig toll. Auch der Verlauf der Geschichte und das Ende haben mir sehr gut gefallen. Das einzige, was ich etwas schade fand war, dass Lenas Job als Au-Pair fast vollständig untergegangen ist und nur ein paar Mal am Rande erwähnt wurde. Da hätte ich tatsächlich mehr erwartet und hätte es schön gefunden, wenn diese Thematik stärker in die Handlung eingeflossen wäre, da ich gerade diese Idee so originell an der ganzen Geschichte fand. Dies ist für mich aber der einzig negative Punkt an dem Buch und ich freue mich trotzdem schon darauf, Band 2 zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.06.2020

Wahnsinnig spannend und fesselnd

Venus
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Inhalt:
Es geht um Stina, ein 19-jähriges Mädchen, das von Leif, einem Medizinstudenten, entführt wird. Er möchte sich ein Leben mit ihr aufbauen und bringt sie deshalb in sein eigenes Haus und versucht ...

Inhalt:
Es geht um Stina, ein 19-jähriges Mädchen, das von Leif, einem Medizinstudenten, entführt wird. Er möchte sich ein Leben mit ihr aufbauen und bringt sie deshalb in sein eigenes Haus und versucht dort, eine perfekte Beziehung zu konstruieren, da er unbedingt jemanden in seinem Leben haben möchte, der ihn bedingungslos liebt.

Cover und Schreibstil:
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt super zum Inhalt des Buches. Außerdem kreiert es schon eine etwas schaurige und unheimliche Atmosphäre. Der Schreibstil von Sophie Nuglisch gefällt mir sehr gut. Schon ihren anderen Roman "Stockholm" habe ich innerhalb eines Tages verschlungen und mit diesem Roman ging es mir nicht anders. Der Schreibstil baut Spannung auf und hält diese auch durchgehend. Außerdem schafft die Autorin es, mit ihrem Schreibstil Personen und Situationen sehr real und authentisch darzustellen.

Charaktere:
Stina war mir sehr sympathisch und natürlich hat man als Leser wahnsinniges Mitleid mit ihr und der Situation, in die sie geraten ist. Trotzdem habe ich ihre Stärke und ihre Willenskraft sehr bewundert.
Leif war mir anfangs wahnsinnig unsympathisch. Er tut Stina so schlimme Dinge an, dass man ihn einfach nicht mögen kann. Trotzdem hatte ich auch mit ihm einen Funken Mitleid, da nach und nach deutlicher geworden ist, weshalb er so sehr nach bedingungsloser Liebe strebt.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir insgesamt wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte ist echt krass und nichts für schwache Nerven. Trotzdem konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen, auch wenn manche Szenen sehr gewaltsam waren. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat war, dass dieses Buch kein wirkliches Happy End hat, was ich wirklich mal sehr erfrischend finde und was meiner Meinung nach auch viel besser zur Geschichte gepasst hat. Das Ende des Buches hätte ich niemals erwartet, fand es aber im Nachhinein sehr passend.

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