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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Potential nicht ausgeschöpft

To Cage a Wild Bird
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Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen ...

Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen Ausgestaltung des Buchs gut gefallen. Der dystopische Charakter wird deutlich und gut ausgestaltet.

Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Mir fehlte es an Tiefe und es war teilweise sehr vorhersehbar. Leider sind mir auch einige Logiklücken aufgefallen. Schade ... Hier wäre mehr Potential gewesen. Die Nebenfiguren bleiben leider sehr blass und durch die teils vorhersehbare Handlung fehlt es auch an Spannung.

Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Die Kunst des Briefeschreibens

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich hatte schon bei der ersten Betrachtung das Gefühl, dass es sich bei "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" um ein Wohlfühlbuch handeln könnte. Nach dem ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich hatte schon bei der ersten Betrachtung das Gefühl, dass es sich bei "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" um ein Wohlfühlbuch handeln könnte. Nach dem Klappentext und der tollen Leseprobe habe ich großes Potential für ein Highlight gesehen ... und es wurde ein wundervolles Buch zum Wohlfühlen.

Der Schreibstil ist sehr poetisch und die zwischenmenschlichen Beziehungen und Sichtweisen auf das Leben werden in den Fokus gerückt. Trotz einer eher nüchternen Erzählweise ist es Baek Seungyeon auf eine wundervolle Weise gelungen, mich zu berühren. Nur in die Gefühle der Personen hätte ich mir noch ein paar mehr Einblicke gewünscht. Der Erzählstil hat aber wunderbar zur Story und dem Setting gepasst, daher ist das für mich vollkommen in Ordnung.

Das Setting des kleinen Briefladens ist bis ins kleinste Detail des bedruckten Briefpapiers ausgestaltet und lädt zum Wohlfühlen ein. Den Pen Pal Service, bei dem man einen anonymen Brieffreund finden kann, hat mir besonders gut gefallen.

In dem Buch sind immer wieder Briefe abgedruckt. Das passt nicht nur wundervoll zur Idee, sondern macht das Lesen auch abwechslungsreich und lässt Raum für eigene Interpretationen und Gedanken.

Insgesamt ein wundervolles Buch zum Wohlfühlen und eine liebevolle Hommage an das Briefeschreiben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Spannender Technik-Thriller

Das Signal
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farbwahl sticht aus den sonst eher schwarz und grau gehaltenen Thrillern heraus. Auch das Spiel mit dem Titel und die kleine Standortmarkierung in der Mitte ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farbwahl sticht aus den sonst eher schwarz und grau gehaltenen Thrillern heraus. Auch das Spiel mit dem Titel und die kleine Standortmarkierung in der Mitte wirken sehr durchdacht. Mit dem Klappentext ergab sich dann ein eine Grundidee der Story, die mich noch neugieriger gemacht hat.

Inhaltlich wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ursula Poznanski hat es auch mit "Das Signal" wieder geschafft, mich von der Grundidee der Story bis hin zur letzten Zeile in ihren Bann zu ziehen.

Bei "Das Signal" hat mir besonders die atmosphärische Wirkung und der raffinierte Einbau technischer Gadgets gefallen. Der Schreibstil war, wie immer bei Ursula Poznanski, sehr flüssig.

Viola ist eine spannende Protagonistin. Sie war für mich sehr authentisch gezeichnet und ihre Entwicklung im Laufe der Story hat mir sehr gut gefallen.

Meine einzige Kritik liegt in kleineren Längen im Mittelteil. Hier habe ich aber wahrscheinlich einfach sehr hohe Ansprüche, wenn ich den Namen Ursula Poznanski lese :)

Insgesamt ein gelungener und spannender Technik-Thriller, den ich gerne allen Thriller-Fans empfehle.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Jugendsprachliches Kleopatra-Porträt

Kleopatra
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Das Cover passt sowohl farblich als auch gestalterisch sehr gut zum Inhalt. Mich hat die Gestaltung direkt angesprochen.
Das Buch ist gut zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Durch ...

Das Cover passt sowohl farblich als auch gestalterisch sehr gut zum Inhalt. Mich hat die Gestaltung direkt angesprochen.
Das Buch ist gut zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Durch den jugendsprachlichen Schreibstil konnte ich der Story leicht folgen und entsprechend schnell lesen. Wir bekommen Einblicke in Kleopatras Leben und Wirken aus ihrem persönlichen Blickwinkel. Dabei werden viele historische Aspekte aus ihrer Sicht eingeordnet und jugendsprachlich eingeordnet. Die direkten Ansprachen der Leser*innen empfand ich jedoch als eher unpassend. Meinen persönlichen Lesefluss haben sie eher gestört. Auch die fehlende Spannung im Aufbau der Geschichte muss ich leider als Kritikpunkt äußern. Zwar ist der Ansatz der Story interessant und durchaus spannend, aber die Spannung kam mir innerhalb der Geschichte selbst leider zu kurz.
Fazit: Gut zu lesen. Jugendsprachliches Kleopatra-Porträt trifft Romantasy. Die direkte Ansprache und die fehlende Spannung überzeugen jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Es ist nicht so, wie es scheint ...

Belladonnas
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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Farben des Covers stechen heraus und dennoch passt das Cover perfekt zum Genre. Zum Glück konnte das Buch mich auch inhaltlich überzeugen. ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Farben des Covers stechen heraus und dennoch passt das Cover perfekt zum Genre. Zum Glück konnte das Buch mich auch inhaltlich überzeugen.

Die Zwillinge Cloe und Julie haben früh ihre Eltern verloren. Cloe wurde adoptiert und durfte in einer wohlhabenden New Yorker Familie aufwachsen. Sie wird Influencerin und wird bei den Balladonnas aufgenommen. Julie dagegen wächst bei ihrer Tante in eher ärmlichen Verhältnissen auf.

Durch eine Verwechslung, die Julie nicht auflöst, nimmt Julie Cloes Identität nach deren Tod an. Schnell wird jedoch klar, dass Cloe nicht das Leben geführt hat, was Julie erwartet hat. Je länger Julie die Identität von Cloe beibehält, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Insbesondere die Belladonnas lernt Julie von einer anderen Seite kennen.

Der Tausch der Identität wirkt auf mich beim Lesen leider sehr konstruiert. Ich hätte mir durchaus Zweifel bei den engsten Vertrauten von Cloe gewünscht. Dieser Teil der Story wurde mir etwas zu glatt erzählt.

Auch der Spannungsbogen baut sich erst nach einer Weile auf. Mit dem Beginn der Reise der Belladonnas nimmt die Story und auch die Spannung dann jedoch immer mehr an Fahrt auf und konnte mich immer mehr überzeugen. Besonders die Vernetzungen mit Ritualen und einer eher mystischen Erzählweise haben mir sehr gut gefallen. Das Ende konnte mich dann auch nochmal überraschen, aber das müsst ihr selbst lesen.

Von mir gibt es insgesamt eine Leseempfehlung für alle, die einen Mystery-Thriller suchen und nicht vor einem soften Start zurückschrecken.

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