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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

Atmosphärischer, tiefgründiger Roman mit einer bewegenden Vater-Sohn-Geschichte

John of John
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Das plakative Cover mit den sanft verlaufenden Blautönen und dem präsenten Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Mit „John of John“ erzählt Douglas Stuart eine tiefgründige und berührende ...

Das plakative Cover mit den sanft verlaufenden Blautönen und dem präsenten Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Mit „John of John“ erzählt Douglas Stuart eine tiefgründige und berührende Geschichte, die vor allem von ihren Figuren und deren Emotionen lebt. Ein sehr atmosphärischer Roman, der weniger von großen Ereignissen als vielmehr von zwischenmenschlichen Beziehungen und inneren Konflikten lebt.

Zu Beginn musste ich mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen. Es lohnt sich aber in jedem Fall dranzubleiben, denn mit jeder Seite entfaltet die Geschichte mehr von ihrer emotionalen Kraft und Tiefe.

Besonders die Vater-Sohn-Beziehung steht im Zentrum und wurde von Douglas Stuart auf eine sehr berührende Weise dargestellt. Die Emotionen wirken authentisch und machen die Geschichte emotional greifbar. Immer wieder gelingt es dem Autor eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

Allerdings konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Dennoch haben diese ruhigeren Passagen auch dazu beigetragen, die Figuren und ihre Beziehungen noch besser kennenzulernen. Vor allem das Ende hat mich dann noch einmal besonders berührt. Die vielen Gefühle, die sich über die gesamte Geschichte hinweg aufbauen, entfalten hier ihre volle Wirkung.

Insgesamt ist „John of John“ ein atmosphärischer, tiefgründiger Roman mit einer bewegenden Vater-Sohn-Geschichte, der zwar Längen hat, dafür aber mit viel Emotionalität und einem besonders starken Ende überzeugt.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Gelungener Jugend-Thriller zum Miträtseln

Beth is dead
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Schon das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Der doch sehr plakative Titel hat mich sofort angesprochen und die unterschiedlichen Sichtweisen der Leseprobe haben mich dann überzeugt, ...

Schon das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Der doch sehr plakative Titel hat mich sofort angesprochen und die unterschiedlichen Sichtweisen der Leseprobe haben mich dann überzeugt, dass ich das Buch lesen muss.

Direkt vorweg: Mit "Beth is dead" hat Katie Bernet einen spannenden und gut konstruierten Jugendthriller geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten hat. Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven und die zwei Zeitebenen, die nach und nach immer neue Puzzleteile liefern und dafür sorgen, dass man ständig eigene Theorien entwickelt. Ich wurde zum miträtseln angeregt und das finde ich gerade bei Thrillern und Krimis immer toll. Gleichzeitig sorgen die emotionalen Familien- und insbesondere die Schwesternbeziehungen für zusätzliche Tiefe und machen die Geschichte abwechslungsreich. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Insgesamt ist "Beth is dead" ein gelungener Jugend-Thriller mit spannender Handlung, interessanten Charakteren und einem hohen Miträtsel-Faktor.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Eine emotionale Wucht, die aufwühlt - Potential aber leider nicht voll ausgeschöpft

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Der Beginn (Kindheit) hat mich mit einer enormen Wucht getroffen und sehr aufgewühlt. Leider ging es mir im ersten Teil zeitweise etwas zu schnell. Aufgrund der doch sehr bedrückenden Thematik und der ...

Der Beginn (Kindheit) hat mich mit einer enormen Wucht getroffen und sehr aufgewühlt. Leider ging es mir im ersten Teil zeitweise etwas zu schnell. Aufgrund der doch sehr bedrückenden Thematik und der prägenden Geschehnisse hätte ich mir mehr Raum für die emotionale Tiefe gewünscht. Der erste Teil war für mich etwas schnell erzählt und eher eine Aneinanderreihung. Im zweiten Teil (als junge Erwachsene) hat sich die Story dann für mich etwas gezogen. Hier hätte ich mir eine ausgewogenere Mischung gewünscht, die dem Buch insgesamt eine tiefe Wirkung und mehr Raum für diese sensiblen Themen gegeben hätte.

Generell hat mich die Autorin zwar mit ihrem Schreibstil und den Themen sehr berührt, aber andererseits hat sie auch eine gewisse Distanz geschaffen. Für mich wurde das Potential in „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ leider nicht voll ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Potential nicht ausgeschöpft

To Cage a Wild Bird
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Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen ...

Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen Ausgestaltung des Buchs gut gefallen. Der dystopische Charakter wird deutlich und gut ausgestaltet.

Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Mir fehlte es an Tiefe und es war teilweise sehr vorhersehbar. Leider sind mir auch einige Logiklücken aufgefallen. Schade ... Hier wäre mehr Potential gewesen. Die Nebenfiguren bleiben leider sehr blass und durch die teils vorhersehbare Handlung fehlt es auch an Spannung.

Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Die Kunst des Briefeschreibens

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich hatte schon bei der ersten Betrachtung das Gefühl, dass es sich bei "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" um ein Wohlfühlbuch handeln könnte. Nach dem ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich hatte schon bei der ersten Betrachtung das Gefühl, dass es sich bei "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" um ein Wohlfühlbuch handeln könnte. Nach dem Klappentext und der tollen Leseprobe habe ich großes Potential für ein Highlight gesehen ... und es wurde ein wundervolles Buch zum Wohlfühlen.

Der Schreibstil ist sehr poetisch und die zwischenmenschlichen Beziehungen und Sichtweisen auf das Leben werden in den Fokus gerückt. Trotz einer eher nüchternen Erzählweise ist es Baek Seungyeon auf eine wundervolle Weise gelungen, mich zu berühren. Nur in die Gefühle der Personen hätte ich mir noch ein paar mehr Einblicke gewünscht. Der Erzählstil hat aber wunderbar zur Story und dem Setting gepasst, daher ist das für mich vollkommen in Ordnung.

Das Setting des kleinen Briefladens ist bis ins kleinste Detail des bedruckten Briefpapiers ausgestaltet und lädt zum Wohlfühlen ein. Den Pen Pal Service, bei dem man einen anonymen Brieffreund finden kann, hat mir besonders gut gefallen.

In dem Buch sind immer wieder Briefe abgedruckt. Das passt nicht nur wundervoll zur Idee, sondern macht das Lesen auch abwechslungsreich und lässt Raum für eigene Interpretationen und Gedanken.

Insgesamt ein wundervolles Buch zum Wohlfühlen und eine liebevolle Hommage an das Briefeschreiben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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