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Veröffentlicht am 10.08.2026

Spannende & besondere Märchenadaption

Ein Haus aus Salz und Tränen
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Schon das wunderschöne Cover von "Ein Haus aus Salz und Tränen" hat mich angesprochen. Das Buch wurde mich bereits mehrfach im englischen Original empfohlen, deshalb musste ich es unbedingt lesen. Das ...

Schon das wunderschöne Cover von "Ein Haus aus Salz und Tränen" hat mich angesprochen. Das Buch wurde mich bereits mehrfach im englischen Original empfohlen, deshalb musste ich es unbedingt lesen. Das blaue, geheimnisvolle Cover vermittelt bereits einen ersten Eindruck von der düsteren und geheimnisvollen Stimmung des Buches. Und genau diese Atmosphäre konnte mich auch beim Lesen überzeugen.

Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen und wird so bildhaft beschrieben, dass ich vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte. Lange bleibt dabei unklar, was eigentlich vor sich geht und worauf die Handlung letztendlich hinauslaufen wird. Dadurch konnte eine konstante Spannung aufgebaut werden und ich habe immer wieder versucht, selbst hinter die Geheimnisse der Geschichte zu kommen.

Besonders gelungen fand ich dabei das Spiel zwischen Realität und Fiktion. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, was tatsächlich passiert und was vielleicht doch nur Einbildung ist. In Kombination mit dem außergewöhnlichen Setting entsteht dadurch eine ganz besondere, teilweise beinahe märchenhafte und gleichzeitig unheimliche Atmosphäre.

Etwas schade fand ich allerdings, dass der Klappentext für meinen Geschmack bereits zu viel von der Handlung verrät. Einige Entwicklungen und Geschehnisse hätten mich vermutlich noch stärker überraschen können, wenn ich vorher weniger darüber gewusst hätte bzw. hätte ich nicht schon darauf gewartet und den Klappentext beim Lesen im Hinterkopf gehabt. Dafür ziehe ich leider einen Stern ab.

Insgesamt hat mir Ein Haus aus Salz und Tränen aber wirklich gut gefallen. Das atmosphärische Setting, die lange vorhandene Ungewissheit und das gelungene Spiel mit Realität und Fiktion machen die Geschichte zu einer spannenden und besonderen Märchenadaption. Ich freue mich schon sehr auf Band 2, der im Herbst erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Atmosphärischer, tiefgründiger Roman mit einer bewegenden Vater-Sohn-Geschichte

John of John
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Das plakative Cover mit den sanft verlaufenden Blautönen und dem präsenten Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Mit „John of John“ erzählt Douglas Stuart eine tiefgründige und berührende ...

Das plakative Cover mit den sanft verlaufenden Blautönen und dem präsenten Titel haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Mit „John of John“ erzählt Douglas Stuart eine tiefgründige und berührende Geschichte, die vor allem von ihren Figuren und deren Emotionen lebt. Ein sehr atmosphärischer Roman, der weniger von großen Ereignissen als vielmehr von zwischenmenschlichen Beziehungen und inneren Konflikten lebt.

Zu Beginn musste ich mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen. Es lohnt sich aber in jedem Fall dranzubleiben, denn mit jeder Seite entfaltet die Geschichte mehr von ihrer emotionalen Kraft und Tiefe.

Besonders die Vater-Sohn-Beziehung steht im Zentrum und wurde von Douglas Stuart auf eine sehr berührende Weise dargestellt. Die Emotionen wirken authentisch und machen die Geschichte emotional greifbar. Immer wieder gelingt es dem Autor eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

Allerdings konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Dennoch haben diese ruhigeren Passagen auch dazu beigetragen, die Figuren und ihre Beziehungen noch besser kennenzulernen. Vor allem das Ende hat mich dann noch einmal besonders berührt. Die vielen Gefühle, die sich über die gesamte Geschichte hinweg aufbauen, entfalten hier ihre volle Wirkung.

Insgesamt ist „John of John“ ein atmosphärischer, tiefgründiger Roman mit einer bewegenden Vater-Sohn-Geschichte, der zwar Längen hat, dafür aber mit viel Emotionalität und einem besonders starken Ende überzeugt.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Gelungener Jugend-Thriller zum Miträtseln

Beth is dead
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Schon das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Der doch sehr plakative Titel hat mich sofort angesprochen und die unterschiedlichen Sichtweisen der Leseprobe haben mich dann überzeugt, ...

Schon das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Der doch sehr plakative Titel hat mich sofort angesprochen und die unterschiedlichen Sichtweisen der Leseprobe haben mich dann überzeugt, dass ich das Buch lesen muss.

Direkt vorweg: Mit "Beth is dead" hat Katie Bernet einen spannenden und gut konstruierten Jugendthriller geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten hat. Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven und die zwei Zeitebenen, die nach und nach immer neue Puzzleteile liefern und dafür sorgen, dass man ständig eigene Theorien entwickelt. Ich wurde zum miträtseln angeregt und das finde ich gerade bei Thrillern und Krimis immer toll. Gleichzeitig sorgen die emotionalen Familien- und insbesondere die Schwesternbeziehungen für zusätzliche Tiefe und machen die Geschichte abwechslungsreich. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Insgesamt ist "Beth is dead" ein gelungener Jugend-Thriller mit spannender Handlung, interessanten Charakteren und einem hohen Miträtsel-Faktor.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Eine emotionale Wucht, die aufwühlt - Potential aber leider nicht voll ausgeschöpft

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Der Beginn (Kindheit) hat mich mit einer enormen Wucht getroffen und sehr aufgewühlt. Leider ging es mir im ersten Teil zeitweise etwas zu schnell. Aufgrund der doch sehr bedrückenden Thematik und der ...

Der Beginn (Kindheit) hat mich mit einer enormen Wucht getroffen und sehr aufgewühlt. Leider ging es mir im ersten Teil zeitweise etwas zu schnell. Aufgrund der doch sehr bedrückenden Thematik und der prägenden Geschehnisse hätte ich mir mehr Raum für die emotionale Tiefe gewünscht. Der erste Teil war für mich etwas schnell erzählt und eher eine Aneinanderreihung. Im zweiten Teil (als junge Erwachsene) hat sich die Story dann für mich etwas gezogen. Hier hätte ich mir eine ausgewogenere Mischung gewünscht, die dem Buch insgesamt eine tiefe Wirkung und mehr Raum für diese sensiblen Themen gegeben hätte.

Generell hat mich die Autorin zwar mit ihrem Schreibstil und den Themen sehr berührt, aber andererseits hat sie auch eine gewisse Distanz geschaffen. Für mich wurde das Potential in „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ leider nicht voll ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Potential nicht ausgeschöpft

To Cage a Wild Bird
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Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen ...

Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen Ausgestaltung des Buchs gut gefallen. Der dystopische Charakter wird deutlich und gut ausgestaltet.

Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Mir fehlte es an Tiefe und es war teilweise sehr vorhersehbar. Leider sind mir auch einige Logiklücken aufgefallen. Schade ... Hier wäre mehr Potential gewesen. Die Nebenfiguren bleiben leider sehr blass und durch die teils vorhersehbare Handlung fehlt es auch an Spannung.

Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

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