Profilbild von kathisbooks

kathisbooks

Lesejury Profi
offline

kathisbooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kathisbooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Eine andere Art Dystopie

Die Erwählten - Tödliche Bestimmung
0

Normalerweise handeln Bücher dieses Genres vom Kampf der Protagonisten gegen einen Feind. Doch dieses Buch beginnt nach dem Happy End. Der Feind ist besiegt und zehn Jahre später müssen die Helden feststellen, ...

Normalerweise handeln Bücher dieses Genres vom Kampf der Protagonisten gegen einen Feind. Doch dieses Buch beginnt nach dem Happy End. Der Feind ist besiegt und zehn Jahre später müssen die Helden feststellen, dass das Happy End nur vorübergehend war und sie ihm , dem Dunklen, erneut gegenübertreten müssen...

Die Idee an sich fand ich unglaublich spannend und war sehr neugierig auf das Buch. Auch weil ich die Bestimmung von der Autorin sehr gerne mochte.

Der Schreibstil war angenehm und recht leicht und flüssig zu lesen. Man kam von Anfang an sehr gut in die Geschichte rein.

Den ersten Drittel des Buches fand wirklich ich unglaublich gut. Es war wirklich spannend mehr über die Hintergründe der Welt und über den Kampf mit dem Dunklen zu erfahren. Die Idee der Geschichte und der Welt fand ich wirklich genial. Zwischen den Kapiteln, erfuhr man über Zeitungsausschnitte, Geheimakten und Berichte mehr über die Vergangenheit der Auserwählten und des Dunklen, was ich eine tolle Idee fand. So konnte man die Geschehnisse von vor 10 Jahren Stück für Stück nachvollziehen und wie ein Puzzle zusammensetzen, was wirklich sehr spannend war. Ich war anfangs wirklich extrem gefesselt und wollte immer mehr und mehr über die Hintergründe und die Welt erfahren.

Sloane war als Protagonistin sehr unnahbar und hart, was zwar nicht unbedingt meins war, aber auch irgendwie passte. Auch die anderen Charaktere waren alle für sich interessant, aber ich fand es sehr schade, dass man nicht so viel über sie erfuhr, da das Buch meist aus Sloanes Sicht geschrieben war.

Doch dann hat mich das Buch irgendwie verloren. Auf einmal gab es Wendungen, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte und die Story wurde mir einfach viel zu wirr. Ich hatte ein wenig das Gefühl, als hätte man zu viele Ideen auf zu wenig Seiten unterbringen wollen. Mir fiel es immer schwerer der Geschichte zu folgen und das wurde auch leider nicht besser, als es zum Ende hin wieder etwas spannender wurde.

Alles in allem war das Buch zwar wirklich mal was anderes und von der Idee her und dem Weltenaufbau wirklich interessant. Jedoch hat mir einfach der Rote Faden gefehlt und ich hatte das Gefühl, dass das Potential der Geschichte und vor allem der Protagonisten nicht voll ausgeschöpft wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2020

Absolutes Wohlfühlbuch

Wild like a River
0

Wild like a River war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt drauf, weil ich so unglaublich viel positives darüber gehört habe.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zu lesen. Schon ...

Wild like a River war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt drauf, weil ich so unglaublich viel positives darüber gehört habe.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zu lesen. Schon nach den ersten paar Seiten war ich gefesselt und habe das Buch bis zum Ende fast nicht aus der Hand gelegt. Die Zeit verging einfach wie im Flug.

Ganz besonders fand ich, wie die Autorin es geschafft hat die Atmosphäre Kanadas zu transportieren. Die Beschreibungen der Natur waren einfach wunderschön und so bildhaft, dass ich die kanadischen Wälder, Berge, Flüsse und Seen fast schon vor meinem inneren Auge sehen konnte. Einfach nur schön. Der Wunsch einmal in dieses Land zu Reisen, ist definitiv größer geworden.

Die Geschichte um Haven und Jackson hat mir richtig gut gefallen. Besonders Haven war mir mit ihrer eher ruhigen Art gleich sympathisch und ihre Naturverbundenheit fand ich extrem faszinierend. Die Beziehung zu Jackson entwickelte sich meiner Meinung nach in genau dem richtigen Tempo und ohne viel unnötiges Drama, was einfach gut zu den beiden und zur Geschichte passte. Alles wirkte irgendwie einfach authentisch und stimmig. Trotz dessen, dass die Geschichte eher ruhig war, war sie aber auch fesselnd bis zum Schluss.

Für mich war das Buch ein absolutes Wohlfühlbuch und einfach perfekt für den Herbst. Wenn ihr gerne New Adult Bücher lest und euch gerne in das schöne Kanada entführen lassen wollt, kann ich euch das Buch absolut ans Herz legen.

Es wird definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin sein und ich freue mich schon jetzt unglaublich auf den nachten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2020

Ein mal ganz anderer Vampirroman

COLDTOWN – Stadt der Unsterblichkeit
0

Ich bin eigentlich kein wirklicher Fan von Vampirromanen, muss aber sagen, dass ich trotz dessen sehr neugierig auf das Buch war. Die Idee an sich hat mir mega gut gefallen und war vor allem einfach mal ...

Ich bin eigentlich kein wirklicher Fan von Vampirromanen, muss aber sagen, dass ich trotz dessen sehr neugierig auf das Buch war. Die Idee an sich hat mir mega gut gefallen und war vor allem einfach mal was anderes. Das Buch hatte wirklich so gar nichts mit zum Beispiel Twilight oder ähnlichem zu tun. Es handelt von einer Welt, in der Vampire in sogenannten Coldtowns leben. Tana ist eine der letzten Überlebenden einer Party, die von Vampiren angegriffen wurde. Da sie mit dem Vampir-Virus infiziert sein könnte, macht sie sich zusammen mit den anderen Überlebenden, ihrem Exfreund und dem geheimnisvollen Gavriel, auf den Weg in eine Coldtown...

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ist meist aus Tanas Sicht geschrieben und vor allem die kurzen Rückblenden fand ich super, so konnte man die Protagonistin sehr gut kennen lernen und ihre Handlungen verstehen.

Es ist anders und nicht ohne. Es ist blutig, brutal, düster und einfach absolut verrückt. Aber grade das verrückte und wahnsinnige an dem Buch hat mir gut gefallen und ich habe mich das ein oder andere mal gefragt: Wie kommt man auf sowas? Es ist definitiv kein typisches Jugendbuch und war für mich irgendwie ein Genre Mix aus Urban Fantasy, Dystopie und Vampirroman. Es ist auch keine Liebesgeschichte, denn Romantik sucht man vergebens.

Die Story selbst war wirklich fesselnd. Man wird ohne Vorwarnung einfach in diese krasse Welt hineingeworfen. Ich fand das Buch fast durchweg spannend und es gab die ein oder andere Wendung, die mich komplett von den Socken gehauen hat. Nur im Mittelteil hat mich das Buch eine ganze Weile ganz schön verwirrt und ich bin ein wenig aus der Geschichte rausgekommen. Es gab so viele Wendungen, die zwar interessant waren, ich aber fast schon zu viel des Guten fand.

Tana war wirklich ein vielschichtiger Charakter, der eine unglaubliche Wandlung während der Geschichte durchmacht. Es ist bewundernswert, wie sie bei all den Ereignissen, noch einen so kühlen Kopf bewahren kann. Besonders hat mir aber Gabriel gefallen. Ich will nicht zu viel verraten, aber er ist einfach verrückt und gibt dem Buch etwas geheimnisvolles...

Für mich war das Buch absolut eine gelungene Abwechslung. Wenn ihr die Elfenkrone Reihe der Autorin gemocht habt oder allgemein gerne Vampirromane lest, dann wird euch das Buch bestimmt auch gut gefallen und vor allem überraschen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine sehr phantasievolle Geschichte

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin
0

Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe mich unglaublich gefreut mal wieder eine Geschichte über Drachen zu lesen.
Der Schreibstil war sehr ...

Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe mich unglaublich gefreut mal wieder eine Geschichte über Drachen zu lesen.
Der Schreibstil war sehr ausführlich, was mir aber ganz gut gefallen hat, denn so hat man wirklich eine Vorstellung von der Welt bekommen. Die Beschreibungen der Autorin waren bildhaft und sorgten dafür, dass man beim Lesen Bilder im Kopf hatte.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen und besonders die Welt, die die Autorin geschaffen hat fand ich wirklich phantastisch und interessant. Sie war aber auch unglaublich komplex. Es gibt viele verschiedene Figuren, viele Namen, phantastische Kreaturen und so viele Orte. Man muss sich beim Lesen wirklich sehr konzentrieren und ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Auch nach mehreren hundert Seiten war ich teilweise noch sehr verwirrt von den ganzen verschiedenen Protagonisten und Schauplätzen und hatte irgendwie immer das Gefühl etwas wichtiges überlesen zu haben, da ich einfach keine Ahnung hatte, worauf die Geschichte überhaupt hinauslief. Geholfen hat mir da auf jeden Fall das sehr umfangreiche Glossar am Ende des Buches.
Die Protagonisten waren alle auf Ihre Art sympathisch und grade wegen ihrer Unterschiede sehr interessant. Das einzige was Sie gemeinsam hatten, war ihr gemeinsamer Feind.
Was ich auch irgendwie schade finde ist, das das Buch im deutschen in zwei Bände geteilt wurde, denn man hat einfach gemerkt, dass es kein richtiges Ende war.
Ich muss sagen, dass das Buch mich irgendwie ratlos zurückgelassen hat. Einerseits hat mir die Welt sehr gut gefallen, da sie wirklich sehr phantasievoll und interessant war, andererseits hatte die Geschichte einige Längen und war für mich einfach zu verwirrend. Ich bereue zwar nicht das Buch gelesen zu haben, aber irgendwie war es auch anstrengend.

Es ist definitiv eine Geschichte auf die man sich komplett einlassen muss und vielleicht war es für mich auch einfach nicht die richtige Zeit für das Buch. Vielleicht hätte ich etwas leichteres gebraucht. Wer gerne High Fantasy liest, dem kann ich das Buch trotz dessen empfehlen und trotz der Kritik bin ich irgendwie gespannt drauf, wo die Geschichte hinführt und möchte daher auch den zweiten Band lesen.
3,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Emotional und tiefgründig

Bad At Love
0

Da ich schon Never too Late und Never too Close von der Autorin sehr mochte, war ich unglaublich gespannt auf das Buch, hatte aber auch hohe Erwartungen.
Das Buch handelt von Azalée. Als Ihre Mutter stirbt ...

Da ich schon Never too Late und Never too Close von der Autorin sehr mochte, war ich unglaublich gespannt auf das Buch, hatte aber auch hohe Erwartungen.
Das Buch handelt von Azalée. Als Ihre Mutter stirbt geht Sie zurück in ihre Heimatstadt um das Haus zu verkaufen. Sie wird mit Ihrer Vergangenheit konfrontiert und lernt ihren neuen Nachbarn Eden kennen, der ihre Pläne gewaltig auf den Kopf stellt...
Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Zum einen ist er sehr leicht und angenehm zu lesen und man fliegt förmlich über die Seiten und zum anderen schreibt sie auch unglaublich gefühlvoll und schafft es dadurch die verschiedensten Emotionen rüberzubringen.
Die Geschichte um Azalee und Eden hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich habe von Anfang an so sehr mit den Beiden mitfühlen können und bis zum Ende mit ihnen gehofft. Das Buch hat mich so sehr überrascht und es gab so viel, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Es ist unglaublich, was beide für eine Entwicklung durchgemacht haben. Azalée ist trotz Ihrer Vergangenheit und Ängste eine so liebenswerte aber auch starke Protagonistin und auch Eden hat mir aufgrund seiner Art gegenüber Azalée und vor allem auch wegen seinem Humor unglaublich gut gefallen. Obwohl er seine eigenen Probleme hat, ist er für Azalée da und genau der, den sie zu diesem Zeitpunkt braucht. Die Liebe zwischen beiden entwickelte sich für mich im genau richtigen Tempo und wirkte vor allem absolut nachvollziehbar und authentisch. Auch habe ich die ganzen kleinen Neckereien zwischen den beiden so sehr geliebt und oft schmunzeln müssen.
Am Anfang des Buches gibt es eine Triggerwarnung. Ich möchte nicht zu viel dazu sagen, aber die Geschichte ist, trotz der vielen schönen Momente, definitiv keine leichte Kost und behandelt sehr ernste Themen, die definitiv nicht ohne sind und mich beim Lesen so oft innehalten ließen. Ich persönlich habe die Triggerwarnung nicht gelesen, da sie Spoiler enthält, aber wenn du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann ließ sie bitte auf jeden Fall.
Ich habe beim Lesen die verschiedensten Emotionen durchlebt und finde es absolut beeindruckend, wie gut der Autorin die perfekte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor gelungen ist.
Das Buch gehört auf jeden Fall zu einem meiner liebsten aus dem Genre und ich würde es absolut jedem empfehlen, der gerne New Adult liest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere