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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2021

Für mich leider kein Feel-Good-Roman

Das kleine Cottage auf dem Hügel
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Als ich dieses Buch mit dem wunderschönen Cover in der Buchhandlung gesehen habe, konnte ich einfach nicht wiederstehen und auch der Klappentext hat mich angesprochen.
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Es hat etwas gedauert bis ich in ...

Als ich dieses Buch mit dem wunderschönen Cover in der Buchhandlung gesehen habe, konnte ich einfach nicht wiederstehen und auch der Klappentext hat mich angesprochen.
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Es hat etwas gedauert bis ich in die Geschichte rein gefunden habe. Es las sich etwas holprig und man konnte dem Geschehen nicht so recht folgen. Dies wurde aber im Laufe des Buches besser.
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Maddie verlässt London, um ein neues Leben zu beginnen. Als ihr der Job einer PR-Agentur angeboten wird, ist sie überglücklich. Sie soll ein altes Anwesen in ein Luxusresort verwandeln. Bei ihrer Ankunft ist sie jedoch entsetzt. Was sie vorfindet ist ein heruntergekommenes Anwesen und der Besitzer hat ganz andere Vorstellung als Maddie, er möchte das Anwesen mit den Gärten und den kleinen Cottages erhalten. Maddie und der Besitzer Seth werden sich einfach nicht einig. Erst als Maddie ein Geheimnis entdeckt, erkennt sie die Schönheit des Anwesens und versteht warum Seth kein Luxus-Resort möchte.
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Mit Seth und Maddie konnte ich nicht wirklich warm werden. Sie waren mir beide zu blass dargestellt.
Abgeholt hat mich die Autorin mit dem wunderschönen bildlichen Schreibstil. Ich konnte mir die kleinen Cottages und den blühenden Garten so gut vorstellen. Hier hat sie für mich eine Wohlfühlatmosphäre erschaffen.
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Die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und waren mir sehr sympathisch.
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Eine kurzweilige Geschichte, die mich unterhalten hat. An manchen Stellen allerdings zu langatmig. Die Geheimniskrämerei war mir etwas zu viel, das hat den Lesespaß etwas gemindert.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Ein grandioses Buch

Das Atelier am Meer
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Was für ein grandioses Buch. Ich bin immer noch  gefühlsmäsig bei dem Buch. Großartig, magisch und es kommt auf jedenfall auf meine Liste "Jahreshighlights21".
Die Autorin schreibt einfach fesselnd und ...

Was für ein grandioses Buch. Ich bin immer noch  gefühlsmäsig bei dem Buch. Großartig, magisch und es kommt auf jedenfall auf meine Liste "Jahreshighlights21".
Die Autorin schreibt einfach fesselnd und so emotional, wie ich es selten gelesen habe.
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Die Hauptprotagonistin Simone kennt ihren Großvater nicht. Durch Zufall endeckt sie in einem alten Fotoalbum ein Bild und erkennt, dass ihr Großvater ein berühmter Künstler ist, der in Frankreich lebt. Sie beschließt mit ihrer zwölfjährigen Tochter nach Frankreich in den Urlaub zu fahren, um ihren Großvater kennen zu lernen. Simone möchte endlich wissen, warum über ihren Großvater geschwiegen wird, was verheimlichen ihre Großmutter und Mutter vor ihr?
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Hier beginnt eine Reise der Gefühle und Emotionen, die teilweise so schön sind, dass man beim Lesen fast vergisst zu atmen. Simones Begegnung mit ihrem Großvater läuft leider anders ab als erhofft. Ihr Großvater ist ein grantiker, sturköpfiger alter Mann. Simones Tochter, die ebenfalls ein Talent zum Malen hat, schafft es, eine Bindung zu ihrem Großvater aufzubauen. Diese Annäherung und Bindung der beiden beschreibt die Autorin einfach magisch.  Als Simone hinter dem Geheimniss ihrer Großmutter kommt, bricht eine Welt für sie zusammen.
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Die Kulisse der Atlantikküste von Frankreich beschreibt die Autorin traumhaft, man hört die Wellen plätschern, atmet den Duft von Lavendel ein .
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Eine wunderbare Familiengeschichte über Vergebung, Liebe und Freunschaft.
Ein Buch, bei dem man auf jeden Fall auch Taschentücher dabei haben sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2021

Berührend, nachdenklich und einfach eine wunderschöne Geschichte

Wohin mein Herz dich trägt
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Als ich im November letzten Jahres das Manuskript des Buches lesen durfte, konnte ich es seitdem nicht mehr erwarten, endlich das Buch in den Händen zu halten. Dies ist wirklich ein Herzensbuch für mich. ...

Als ich im November letzten Jahres das Manuskript des Buches lesen durfte, konnte ich es seitdem nicht mehr erwarten, endlich das Buch in den Händen zu halten. Dies ist wirklich ein Herzensbuch für mich.

Der Schreibstil der Autorin begeistert mich immer wieder, aber diese Geschichte hat sie mit so viel Liebe und Emotionen geschrieben, einfach wunderschön. Man merkt in jeder Zeile, in jedem Satz mit wieviel Herzblut Jani Friese dieses Buch geschrieben hat und dass die Thematik des Buches ihr sehr am Herzen liegt.
Die Geschichte wird aus Elenas Sicht geschrieben, so lernt man Elena sehr gut kennen und kann ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Die Reise geht nach Sizilien, dort muss es einfach traumhaft sein. Dank der bildlichen und detaillierten Beschreibung der Orte und Sehenswürdigkeiten konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.

Bei dem Titel erwartet man eine Liebesgeschichte, ja das ist es auch, aber es ist so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Die Autorin hat es sehr schön beschrieben wie sich die Hauptprotagonisten Elena und Gabriel ganz behutsam näher kommen und sich ineinander verlieben.
Es gibt auch ein tiefgründigeres Thema und zwar die Flüchtlingshilfe. Kein einfaches Thema und dennoch hat es die Autorin geschafft dieses sehr einfühlsam mit in dieses Liebesgeschichte zu integrieren.

Gabriel arbeitet als Arzt in einem Flüchtlingslager. Sehr authentisch und beeindruckend beschreibt die Autorin die Arbeit in dem Flüchtlingslager und die Gefühle der Flüchtlinge.
Elena begleitet Gabriel in das Flüchtlingslager, sie ist schockiert wie es den Flüchtlingen geht, die nach einer Flucht aus ihrer Heimat in das Lager kommen. Dann kommt es auch noch zu einem dramatischen Vorfall im Lager und Elena weiß nicht mehr, ob sie sich vielleicht doch in Gabriel getäuscht hat.

Die Autorin gelingt es, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Ich habe stark mitgefiebert und hatte immer wieder Tränen in den Augen.
Eine romantische wie auch dramatische Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2021

Eine Familiengeschichte die einen berührt

Bernsteinsommer
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Mich hat dieses Buch sofort gepackt und ich habe es sehr schnell durchgelesen. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser an das Buch fesselt.
Die Hauptprotagonistin Christina hat es ...

Mich hat dieses Buch sofort gepackt und ich habe es sehr schnell durchgelesen. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser an das Buch fesselt.
Die Hauptprotagonistin Christina hat es nicht leicht. Ihr Mann lässt sich von ihr scheiden. Ihr geliebtes Café steht unter Wasser und ihr Vater leidet an Demenz. Aber Christina ist eine Kämpferin und mit Hilfe ihrer Freundin Liljana und zukünftigen Geschäftspartnerin ist sie auf dem besten Weg. Dann gibt es da auch noch Lukas, einen Verehrer aus vergangenen Tagen, und die beiden kommen sich näher. Christina beschließt, sich eine kleine Auszeit zu gönnen und fährt auf die Insel Rügen zu ihrer Tante Thea. Christina möchte sich hier erholen, aber sie möchte auch noch ein wenig in der Vergangenheit forschen. Ihr Vater war leidenschaftlicher Maler und bei seinen Bildern ist sie auf eine Zeichnung gestoßen, die nicht von ihrem Vater ist, sie aber so fasziniert, dass sie mehr über dieses Bild in Erfahrung bringen möchte. Da das Bild auf Rügen entstanden ist, erhofft sie sich Hilfe von ihrer Tante Thea und dessen Mann Ludwig.
Christinas Art, alles positiv zu sehen, zu kämpfen und wie rührend sie sich um ihren Vater kümmert, hat mir sehr gut gefallen. Das Thema Demenz hat die Autorin sehr gefühlvoll mit in die Geschichte eingebunden ohne dass die Geschichte an Leichtigkeit verliert. Die Nachforschungen auf Rügen nach den Vorfahren hat die Autorin sehr interessant und lebhaft beschrieben.

Alle Nebencharacktere sind liebevoll gezeichnet. Besonders Thea und Ludwig sind ein so sympathisches Ehepaar, über das man immer wieder schmunzeln kann. Lukas war mir zwar sympathisch, aber mir war er schon zu perfekt dargestellt. Christinas Mutter kann man nur bewundern wie sie mit der Krankheit ihres Mannes umgeht. Rührend und sehr emotional beschrieben.
Auch das Inselfeeling kommt nicht zu kurz. Hier hat die Autorin alles wunderbar beschrieben.
Eine rundum gelungene Geschichte über den Zusammenhalt der Familie, Liebe und Freundschaft. Und dass man gemeinsam alles schaffen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2021

Eine Geschichte die viel mehr Potenzial hätte

Julias Insel
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Passender hätte das Cover nicht gestaltet sein können. Das wunderschöne kleine rote Haus wird genauso im Buch beschrieben. Ich mag so etwas sehr gerne, wenn man sich alles bildlich vorstellen kann.
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Eine ...

Passender hätte das Cover nicht gestaltet sein können. Das wunderschöne kleine rote Haus wird genauso im Buch beschrieben. Ich mag so etwas sehr gerne, wenn man sich alles bildlich vorstellen kann.
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Eine kurzweilige Geschichte, die mich unterhalten hat. Dennoch hat diese Geschichte viel mehr Potenzial. Die Charaktere waren für mich zu blass, die Emotionen kamen nicht wirklich bei mir an. Stellenweise war es zu langatmig. Zudem war mir der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Viele kurze Sätze, was ich so noch nicht kannte.
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Julia wächst unbeschwert auf einer Insel an der Nordsee auf. Sie lebt mit ihrer Mutter bei Helene, Julias Oma. Bis zu dem Tag als Julias Mutter den reichen Unternehmer Gert kennenlernt. Die beiden heiraten und ziehen in die Großstadt. Julia hasst ihren Stiefvater. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt lediglich Julias Mutter. Gert ist sehr streng und möchte Julia seinen Willen aufzwingen, doch Julia möchte ihr eigenes Leben leben. Deswegen zieht sie direkt nach ihrem 18. Geburtstag aus. Mit ihrer Mutter verlebt sie zwei Mal im Jahr schöne Stunden auf einer Nordseeinsel bei Julias Oma. Bis zu dem Tag als Julias Mutter stirbt. Zwischen Julia und Gert kommt es zum Streit, wo und wie Julias Mutter beerdigt werden soll.
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Stellenweise war es ein wenig zu emotionslos, beispielhaft die Szene am Sterbebett ihrer Mutter oder wie sich die Beziehung zwischen Julia und Gert entwickelt. Eine Tochter verabschiedet sich von ihrer sterbenden Mutter – da muss man Taschentücher hervorholen können. Mir war das zu nüchtern dargestellt. Auch die erwartete Romantik wird leider nur sehr kurz abgehandelt. Auch hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
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Die Nebencharaktere waren passend und wurden gut in die Geschichte integriert.
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Inselfeeling kam zwar auf, besonders wenn Julia am Strand saß und ihren Gedanken nachhing. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin der Insel einen Namen gegeben hätte.
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Ein Roman, dessen Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere