Profilbild von keske4ever

keske4ever

Lesejury Star
offline

keske4ever ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit keske4ever über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2021

Leider zu viel gewollt

Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen
0

Um ehrlich zu sein muss ich direkt zu Beginn sagen, dass ich skeptisch war, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich war mir nicht sicher, ob das Buch tatsächlich etwas für mich ist, weil es Dinge ...

Um ehrlich zu sein muss ich direkt zu Beginn sagen, dass ich skeptisch war, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich war mir nicht sicher, ob das Buch tatsächlich etwas für mich ist, weil es Dinge thematisiert, die meinen Lesegeschmack nicht sonderlich treffen. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen — man soll ja bekanntlich offen für Neues sein und die Komfortzone verlassen. Und es war in der Tat gar nicht so schlecht. Am meisten hat mich der Schreibstil gepackt — ja, Schande über mich, das war mein erstes Buch des Autors. Mit der Handlung hatte ich allerdings meine Probleme.
Überraschenderweise nicht aufgrund der Thematik, um die ich mir Sorgen gemacht habe, sondern weil es mir vorkam, als ob eine Liste stumpf abgearbeitet wurde, um jedes gesellschaftliche Problem ein Mal angesprochen zu haben. Da es so viele Themen waren, fehlte es mir an einigen Stellen deutlich an Tiefe. Sie bekamen zu wenig Raum, um wirklich relevant zu wirken — und das sollten sie sein!
An dieser Stelle wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen.
Mir ist bewusst, dass dieses Buch (fast schon krampfhaft) zum Nachdenken anregen soll, doch leider bleibt an einigen Stellen die Handlung auf der Strecke liegen, wodurch ebenfalls Spannung verloren geht.
Denn die "Weltveränderungs-Idee" ist gut, mehr als das. Ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb bleibe ich an dieser Stelle lieber oberflächlich, um niemandem, der das hier liest, den Lesespaß zu verderben. Ashs "Sprünge" wirken super durchdacht. Das zeigt sich auch an den Ereignissen vor und nach dem Sprung.
Doch was mich vermutlich am meisten enttäuscht hat waren die Figuren. Eine einzige macht eine Entwicklung durch. Eine einzige.
Alle anderen bleiben blass und austauschbar und wirken wie ein Mittel zum Zweck, um den Seelsorger für Ash zu spielen, falls er jemanden zum Reden braucht, oder an die Missstände der Gesellschaft erinnert werden muss.
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich begeistert von dem Buch bin. Es war nicht schlecht, aber für mich ebenfalls kein Highlight. Es war gut, hat sich durch den Schreibstil super lesen lassen und ein befriedigendes Ende gehabt, welches zur Story gepasst hat. Leider wurde bloß an der vereisten Oberfläche des Themensees gekratzt, statt vollständig einzutauchen und wichtigen Dingen mehr Platz zu geben.

(Zur Bewertung an sich: Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Deshalb werden es 3,5)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2021

Definitiv empfehlenswert

Marvel | Heldinnen – Domino auf Abwegen
0

Domino dürfte den Meisten aus "Deadpool 2" bekannt sein, doch ihr kleiner Auftritt und die beiläufigen Bemerkungen über ihre Vergangenheit und Fähigkeiten reichen nicht aus, um sie wirklich kennenzulernen. ...

Domino dürfte den Meisten aus "Deadpool 2" bekannt sein, doch ihr kleiner Auftritt und die beiläufigen Bemerkungen über ihre Vergangenheit und Fähigkeiten reichen nicht aus, um sie wirklich kennenzulernen. Wer dennoch ihre Geschichte erfahren möchte, kann ohne Umschweife nach diesem Buch greifen.
Man erfährt alles. Von Dominos Vergangenheit, über eine spezielle Mission bis zur Gegenwart, kann man mitverfolgen, wie sich die Heldin zu der Person entwickelt, die sie ist. Und all das in einem Erzählstil, der das Gefühl vermittelt, sich in einer lockeren Unterhaltung zu befinden — als zusätzliches Extra gibt es Fußnoten.
Die Protagonistin selbst könnte nicht besser gewählt sein. Sie ist authentisch, glaubwürdig und handelt (zum Glück) nicht nach dem üblichen Heldenklischee, sondern nach ihrem eigenen Empfinden. Was sie für richtig hält, zieht sie durch. Genau das macht sie dermaßen interessant und sympathisch. Obwohl es hin und wieder Auftritte von "bekannteren" Helden gibt, verschiebt sich der Fokus nicht, sondern bleibt genau dort, wo er sein sollte. Auf der Protagonistin.
Zudem kommt der Aspekt von Dominos Fähigkeit, die man grob als "Glück" bezeichnen kann. Doch ziemlich schnell wird klar, dass diese Kraft weitaus komplexer ist, als man es erwarten würde, weshalb manchmal doch nicht alles problemlos verläuft, wie man es vielleicht annimmt.
Auch die Geschichte ist umfangreich gestaltet, spannend bis zum Ende — in allen Handlungssträngen. Da kann ich persönlich auch darüber hinwegsehen, dass es für mich persönlich keinen Überraschungsmoment gab. Zudem muss ich zugeben, dass ich bei den "bösen Leuten" das Gefühl hatte, als hätte man sich ausschließlich von Klischees bedient, um einen simplen Antragonisten zu schaffen, weshalb das Ende...ziemlich gehetzt verlief. Das hätte man meiner Meinung nach etwas ausbauen können, aber dennoch wirkt es nicht deplatziert.
Was mich aber am meisten gestört hat — und das muss ich leider berücksichtigen —, dass sich recht viel wiederholt. Einerseits unterstützt es das Gefühl des "entspannten Gespräches unter Freunden", andererseits ist es auf Dauer nicht ganz so angenehm zu lesen. Aber was ich hier gerade mache, ist meckern auf sehr hohem Niveau, denn die Punkte, die ich kritisiert habe, fallen ganz klar in die Kategorie des eigenen Geschmacks.

Mein Fazit — kurz und knapp:
Das Buch an sich hat mich nicht völlig aus der Bahn geworfen, doch es hat gehalten, was es versprochen hat und Dominos Geschichte auf eine durchdachte und zur Protagonistin passende Weise erzählt. Man merkt beim Lesen, dass sich viel Mühe gegeben wurde, einen Raum zu schaffen, in dem eine nicht ganz so bekannte Heldenfigur eine Stimme bekommt und sich in ihrer Rolle beweisen kann.
Insgesamt wirklich sehr gut gelungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2021

Potenzial verbrannt, aus dem Fenster geworfen und ordentlich nachgetreten

Celestial City - Akademie der Engel
0

Ich habe mir vorgenommen, in dieser Rezension mich nicht zu sehr von meiner Kritik leiten zu lassen, um die positiven Seiten, die das Buch hat (ja, sie existieren!) nicht zu "überlagern". Inwiefern mir ...

Ich habe mir vorgenommen, in dieser Rezension mich nicht zu sehr von meiner Kritik leiten zu lassen, um die positiven Seiten, die das Buch hat (ja, sie existieren!) nicht zu "überlagern". Inwiefern mir das gelingt, ist eine andere Sache.

Zunächst der Anfang:
Er WAR gut, jedenfalls zu Beginn. Der Ortswechsel hat etwas frischen Wind in die Story gebracht. Die Handlung tauchte in die Tiefen der Hölle ab, wodurch ich gehofft habe, öfter etwas von Lucifer lesen zu können. Joa, er war da...und sah zu gut aus, um der Fürst der Hölle zu sein (zwinker). Nicht meine Worte, sondern die der Protagonistin.

Aber zurück zum Geschehen: So gut es anfing, so schnell driftete es in eine Richtung ab, die dem Reinfall von Band 2 Konkurrenz machte. Unüberlegte Handlungen, unangebrachte Äußerungen und Brielles "schönsten" Charakterzüge wie man sie kennt und (nicht) liebt. Rückblickend kann ich nicht genau sagen, ab welchem Punkt es den Bach runterging. Brielles Stimmungsschwankungen haben mich in Alarmbereitschaft versetzt, mich einigermaßen auf das Niveau vorbereitet, das kommen würde, und dann kam Lucifer mit seinem "Plan" gegenüber Brielle. Da war ich fassungslos. Nicht wegen der Idee an sich, sondern wie man als Autor darauf kommt, zu erwägen diesen Handlungsstrang potenziell einbauen zu wollen. Es war nichts mehr als unpassend und unangebracht. Wahrscheinlich nur dazu da, um einen künstlichen Schockmoment bei den Lesern auszulösen.
Bis zu dem Punkt (Stimmungswechsel der Protagonistin abgesehen) hat mir das Buch gefallen. An Band 1 kam es nicht heran, aber da meine Erwartungen sowieso gegen Null gingen, kann ich sogar sagen, dass ich positiv überrascht war.

Danach...willkommen in Band 2. Wirklich. Ich weiß nicht, wie es passiert ist, dass die Geschichte in ihre alten Muster zurückgefallen ist, aber das ist sie definitiv. Ungefähr in der Mitte des Buches kommt "die große Wendung" zu einer der Nebenfiguren. Eine potenziell gute Idee. Aber mehr auch nicht. Überhaupt nicht nachvollziehbar, null erklärt und unlogisch bis zum Gehtnichtmehr. Es kommen bloß unnötige Fragen auf, die im Endeffekt nicht geklärt werden (wird wahrscheinlich nie der Fall sein). Alles wurde bloß konstruiert, um Brielle das Leben einfacher zu machen. Und genau dieses Gefühl hat man beim Lesen. Solange Brielle nichts passiert, ist alles in bester Ordnung.

Wie es weitergeht kann man in drei Punkten kurz und knapp zusammenfassen:
1. "Ich muss die Liebe meines Lebens retten!"
2. "Wofür braucht man einen logischen, gut ausgearbeiteten Plan, wenn es das Prota-Glück gibt?"
3. "Was sind Konsequenzen? Ich habe noch nie etwas davon gehört."
Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich mich vermutlich wiederholen werde...Oh, und die Erzengel sehen gut aus wie immer ZWINKER.

Insgesamt ist in dem Buch absolut nichts relevant gewesen (höchstens eine Sache, der im weiteren Verlauf dann wieder keine große Beachtung geschenkt wurde). Es gab viele Vorlagen, die man hätte nutzen können, um eine Wendung einzubauen, die ALLES gesprengt und dafür gesorgt hätte, dass man den nächsten Band lesen möchte, um wissen zu wollen, wie es weitergeht, statt ihn lesen zu wollen, um zu erfahren wie schlecht es noch wird (zweites wird bei mir wahrscheinlich der Fall sein), denn es wird mehr als deutlich, dass es mit dieser Reihe konstant nach unten geht. Würde man sich eher darauf konzentrieren, Handlungen glaubwürdig auszubauen, statt sie schnellstmöglich abzuhandeln, um mit der nächsten kitschigen Übertriebenheit weiterzumachen, könnte diese Reihe DAS Highligt im Regal werden. ZUdem kommt, dass die Figuren sich nicht ansatzweise entwickeln, was extrem schade ist.
Allein vom Schreibstil her sieht man, dass die Autorin nicht untalentiert ist. Ihre Bücher lassen sich unfassbar leicht lesen, liegen handlungsmäßig aber weeeeit zurück. Ganz davon abgesehen ist Band 1 der absolute Hammer. Wie es davon, über Band 2 zu diesem unrelevanten Platzhalter hier, der gut angefangen, sich aber wieder verloren hat, gekommen ist, kann ich mir nicht erklären. Schade...

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.06.2021

Ruhig und bildhaft

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
0

Ich muss sagen, ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da „Vicious“ und „Vengeful“ zu meinen Lieblingsbüchern zählen. Dementsprechend gespannt war ich, ob die Autorin mich dieses Mal vom Hocker reißen ...

Ich muss sagen, ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da „Vicious“ und „Vengeful“ zu meinen Lieblingsbüchern zählen. Dementsprechend gespannt war ich, ob die Autorin mich dieses Mal vom Hocker reißen konnte.

Die Antwort: Eigentlich nicht.

Zum einen handelt es sich um eine extrem geniale Grundidee, die mit historischen Kontexten und wichtigen Künstlern dieser Welt verbunden wird. Ich mochte die Rückblicke in die Vergangenheit stellenweise lieber als die eigentliche Handlung (was aber auch einem anderen Aspekt zu verschulden ist). Es war toll, Addies Entwicklung über die Jahrhunderte mitverfolgen zu können. So hatte man einen tiefen Einblick, wie sie zu der Person geworden ist, die sie im Jahr 2014 ist.

Dennoch würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass sich das Buch an keiner einzigen Stelle gezogen hat. Trotzdem hat es in einer gewissen Art und Weise in das Geschehen gepasst und wurde von dem bildhaften Schreibstil eingerahmt. Jetzt kommt das Aber: Im Vergleich zum letzten Drittel des Buches, fällt deutlich auf, wie sehr die Handlung vor sich hin plätscherte. Ziemlich schade.

Der nächste Punkt, den ich gerne ansprechen würde, ich die Beziehung zwischen Addie und Henry.

Irgendwie...ich weiß nicht. Es kam mir nicht vor, als würden die zwei sich wirklich lieben. Vielmehr war es ein Zusammensein, weil der jeweils andere genau das an sich hatte, was man sich immer gewünscht hat. Ich denke aber, dass sich in diesem Punkt jeder selbst positionieren muss.

Um ehrlich zu sein wurde mir Henry mit jeder weiteren Seite, die ich umblätterte, unsympathischer. Aber das ist bloß mein Empfinden, weil der oben erwähnte Aspekt gegen Ende mehr Präsenz dazugewonnen hat und sich öfter blicken ließ. Zwei Worte: Addies Vertragspartner.

Je öfter er vorkam, desto mehr habe ich die Kapitel geliebt. Der Teufel/böse Gott, oder wie man ihn nenn will, ohne Namen zu benutzen, war mit Abstand meine Lieblingsperson in diesem Buch (was genau das für die Geschichte bedeutet...für mich nichts, weil ich die Antagonisten meistens um Längen interessanter als die Protas finde. Ich wollte es nur mal gesagt haben, da ich mir vorstellen kann, dass dies für jemanden ein Kritikpunkt sein könnte. Für mich persönlich ist es keiner.)

Und bevor ich es vergesse: Es gibt einen Teil im Buch, in dem Henry näher beleuchtet wird. Ich muss sagen, dass ich es an einigen Stellen nicht mehr erwarten konnte, wann denn endlich ein Kapitel aus Addies Sicht kommt. Etwas an den Henry-Kapiteln ist anders. Anders und nicht ganz so angenehm wie der Rest des Buches.

Insgesamt ist das Buch durchaus empfehlenswert. Ich wäre blind, wenn ich das Gegenteil behaupten würde. Es kann sein, dass man einige Zeit braucht, um in das Geschehen zu finden und sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Nichtsdestotrotz wird das Buch mit jeder weiteren Seite besser und besser. Zwar hatte ich keinen Wow-Moment, das Buch konnte mich nicht überraschen, da ich einige Dinge bereits vermutet habe, welche sich im späteren Verlauf bewahrheitet haben, aber das hat mich persönlich nicht sonderlich gestört. Diese Geschichte ist ein Goldschatz, der einen in eine andere Welt abtauschen lassen kann, wenn man sich darauf einlässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Potenzial vorhanden, trotzdem leichte Schwächen

Dark Blue Rising (Bd. 1)
0

Zunächst sei gesagt, dass es sich bei diesem Buch um das erste handelt, das ich von der Autorin gelesen habe, weshalb ich keine Vergleiche ziehen kann, inwiefern es in ihre "üblichen Muster" passt oder ...

Zunächst sei gesagt, dass es sich bei diesem Buch um das erste handelt, das ich von der Autorin gelesen habe, weshalb ich keine Vergleiche ziehen kann, inwiefern es in ihre "üblichen Muster" passt oder ob es sich dabei um eines ihrer besseren Werke handelt.

Ich bin ehrlich, ich habe einige Zeit gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu finden.
Was mich allerdings ziemlich schnell positiv gestimmt hat, war die angenehm kurze Länge der Kapitel und der knappe, einfache Schreibstil, der das Lesen sehr leicht machte. Eine gewisse Grundspannung war zwar da, auch wenn ich zugeben muss, dass doch ziemlich viele Wiederholungen vorkamen und sich die Story momentan mehr oder weniger im Kreis drehte. Hinzu kommt, dass man gefühlt null Durchblick hatte, worauf was genau hinauslaufen soll. Klar, natürlich. Es ist der Auftakt einer Trilogie, doch ich persönlich hätte gerne einige Informationen bekommen, um etwas Klarheit zu haben, was eigentlich das Ziel ist. Am Ende wurde ein bisschen aufgegriffen, was der Kreis für eine Organisation ist und was das primäre Ziel ist, doch das klärt nicht die tausend Fragen, die im Laufe des Buches entstanden sind.

Ich glaube am meisten Probleme hatte ich ab dem Mittelteil. Es wurde sehr schnell deutlich, dass etwas gewaltig nicht stimmt, doch bis die Protagonistin das gemerkt hat, dauerte es...Und ihre darauf folgenden Handlungen sind teilweise echt undurchdacht und hätten zu gewaltigen Konsequenzen führen können, was natürlich nicht der Fall war, weil Porta-Glück. Das Übliche also. Zudem kommt, dass zwar andere Figuren eingebracht wurden, doch nicht mehr als Namen waren. Der Fokus lag von Anfang an auf extremste Weise auf Tabby, was die Nebenfiguren ziemlich sinnlos gemacht hat, weil man doch sowieso keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.
Je näher es dem Ende kam, desto unlogischer wirkten manche Dinge, aber ich glaube, dass dies in den Folgebänden noch weiter beleuchtet wird.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch für Jugendliche der Hit sein könnte. Auf mich wirkten einige Stellen fast schon "kitschig", aber das liegt absolut an mir. Insgesamt ist das Buch echt gut. Es lässt sich super angenehm lesen, verwirrt zwar und wiederholt sich hin und wieder. Aber es spricht nichts dagegen, es nicht zu lesen, da ich wirklich denke, dass die Geschichte sich in den anderen Bänden weiter ausbauen wird und richtig gut werden kann.
Potenzial ist definitiv da.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere