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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2018

Fesselnd, spannend, romantisch und unvorhersehbar. Einfach toll.

Zwei wie du und ich
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Annie bekommt ein sehr verlockendes Job-Angebot und zudem einen äußerst anziehenden sympathischen Chef. Und schon kurze Zeit später ist sie in ihn verliebt. Sie hat schon einiges in ihrer Kindheit erlebt ...

Annie bekommt ein sehr verlockendes Job-Angebot und zudem einen äußerst anziehenden sympathischen Chef. Und schon kurze Zeit später ist sie in ihn verliebt. Sie hat schon einiges in ihrer Kindheit erlebt und versucht das noch immer aufzuarbeiten.

Kate hat ein Geheimnis und flüchtet an einem neuen Ort um einen Neuanfang zu starten. Dort begegnet Sie Mark, ihrem gut aussehenden aber auch verheirateten Chef und verliebt sich nach und nach in ihn, auch wenn sie alles daran setzt dass genau das nicht passiert. Doch ihr Geheimnis verfolgt Sie auch bis zu diesem Ort.


Wertung
Die Geschichte wird abwechselnd aus Annies Sicht und aus Kates Sicht geschrieben. Beide Erzählstränge sind sehr interessant und man mag das Buch schon nach wenigen Seiten nicht mehr hergeben.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, aber auch die anderen Charaktere sind so gut beschrieben, dass sie nicht wie Nebenfiguren wirken. Sie sind alle realistisch und so unterschiedlich, wie sie nur sein können. Stephen selber war mir von Anfang an eher unsympathisch, auch wenn ich nicht sagen kann woran das lag. Für mich wirkte er einfach viel zu perfekt und glatt und passte so überhaupt nicht zu der unsicheren und eher ängstlichen Annie.

Die Geschichte von Annie ist Anfangs etwas zu gut, als dass es echt wirken könnte und sie selbst ist auch unsicher, was aber wohl auch auf ihre schlimme Erinnerung an ihrer Kindheit zurückzuführen ist. Kate hingegen sprüht vor Lebensfreude und Selbstsicherheit und verbreitet überall wo sie hin kommt gute Laune. Daher hat mir dieser Erzählstrang besser gefallen, aber auch die Geschichte über Annie hat mich trotzdem noch sehr gefesselt.

Die Handlung ist anfangs noch vorhersehbar, aber dann macht die ganze Geschichte eine so große Kehrtwende, das niemand damit hätte rechnen können und ich war angenehm überrascht über die Auflösung, als die Handlungsstränge von Kate und Annie zusammenführen. Im zweiten Drittel hatte mich die Geschichte so gepackt, dass ich es nicht mehr aushielt und ich einfach erfahren wollte, wie es weiter geht. Absolut Fesselnd mit tollen Charakteren und einer tollen Auflösung. Nur das Ende war dann doch in einigen Punkten zu dick aufgetragen, während mir ein paar Dinge wiederum gefehlt haben. Aber alles in Allem habe ich kaum was an dem Buch zu bemängeln, nur dass das Ende eben doch ein bisschen zu viel war und gleichzeitig auch zu wenig Auflösung.

Fazit
Ein absolut empfehlenswertes Buch mit einem Ausgang der Handlung, mit dem wohl die wenigsten rechnen werden. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich würde es jederzeit wieder lesen.

Veröffentlicht am 18.12.2018

Teilweise schon veröffentlichte Kurzgeschichten, aber wie immer sehr spannend erzählt

Verborgene Magie
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Eine Inhaltsangabe spare ich mir, da diese ja überall nachzulesen ist. Es handelt sich um fünf Kurzgeschichten, von denen ich bereits zwei schon vorher gelesen habe. Daher stimmt die Beschreibung nicht, ...

Eine Inhaltsangabe spare ich mir, da diese ja überall nachzulesen ist. Es handelt sich um fünf Kurzgeschichten, von denen ich bereits zwei schon vorher gelesen habe. Daher stimmt die Beschreibung nicht, dass es sich um fünf noch nicht veröffentlichte Kurzgeschichte handelt. Ob die anderen drei schon mal irgendwo veröffentlicht worden sind, weiß ich nicht, auf jeden Fall kannte ich sowohl die Geschichte "Magische Prüfung" als auch "Ein fragwürdiger Klient". Da ich bereits zwei von fünf Geschichten kannte, ziehe ich einen Stern ab.

Insgesamt haben mir alle fünf Geschichten sehr gut gefallen und ich hätte am liebsten noch mehr darüber gelesen. Alle Geschichten sind eben typische Geschichten aus der Feder des Autorenpaars Ilona Andrews. Gerade die Teile über Julie und Saimann fand ich am Besten, weil man von denen in der Reihe "Stadt der Finsterniss" schon viel gelesen hat. Die Geschichte von Saimann war zu Ende, aber über Julie hätte ich gerne noch viel mehr erfahren, da sie bislang nur eine eher untergeordnete Rolle gespielt hat. Leider, denn gerade Julie finde ich sehr sehr interessant und hoffe wirklich, dass es mal ein eigenes Buch über Julie geben wird.

Die letzten drei Kurzgeschichten haben alle samt über Charaktere gehandelt, von denen ich noch nichts gelesen habe (zumindest kann ich mich nicht an sie erinnern). Aber trotzdem hat das Autorenpaar es geschafft in so kurze Geschichten so viel rein zu packen, dass man Lust auf mehr bekommt. Die Geschichten sind alle abgeschlossen und sind alle witzig, spannend und auch zynisch, wie man es von der Reihe "Stadt der Finsterniss" gewohnt ist. Keine einzige Geschichte war langweilig, bei allen hatte ich am Ende das Gefühl die Protagonisten gut kennen gelernt zu haben und ich würde es sehr gut finden, wenn diese Kurzgeschichten irgendwann mal weiter geführt werden. Leider ist das Buch so schnell durchgelesen und man wünscht sich noch MEHR davon.

Wer noch nichts von dem Autorenpaar gelesen hat, der kann dieses Buch bedenkenlos lesen, denn es wird nichts vorausgesetzt. Man kann sofort eintauchen in die Geschichten und man hat nicht das Gefühl, dass einem etwas fehlt.

Fazit:
Wer die ersten zwei Geschichten noch nicht kennt, der wird hier mit fünf wirklich tollen Kurzgeschichten belohnt und ich würde sagen, kauft Euch das Buch. Aber wie gesagt, ich fand es schon sehr unschön, dass damit geworben wird, dass alle Geschichten noch nicht veröffentlicht wurden. Daher weiß ich nicht, ob ich mir die anderen Bücher mit Kurzgeschichten von Ilona Andrews kaufen würde. Wer weiß, wieviel ich davon schon kenne…

Veröffentlicht am 15.11.2018

Ein Aufruf um das Thema Mobbing ernst zu nehmen

Marion, für immer 13
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Marion ist 13 Jahre alt, als sie sich dazu entschließt einen Abschiedsbrief zu verfassen und sich das Leben zu nehmen. Ihre Mutter Nora versucht das unfassbare zu verstehen und begibt sich auf die Suche ...

Marion ist 13 Jahre alt, als sie sich dazu entschließt einen Abschiedsbrief zu verfassen und sich das Leben zu nehmen. Ihre Mutter Nora versucht das unfassbare zu verstehen und begibt sich auf die Suche nach dem Warum. Dabei stößt sie auf viel Unverständnis und sogar Feindseligkeit.

Wertung
Es fällt mir sehr schwer eine Bewertung für das Buch zu schreiben, da es um ein sehr ernst zu nehmendes Thema geht. Aber es ist ein wichtiges Buch und es sollten viel mehr Menschen lesen.
Die Leseprobe hat mich sehr berührt und ich wollte das Buch unbedingt lesen, da es auch ein sehr bewegendes Thema hat. Und ich wurde zu Anfang auch nicht enttäuscht. Nora, die Mutter beschreibt wie sie Marion gefunden hat und macht sich viele Vorwürfe, dass sie das hätte erkennen müssen. Sie versucht mit ihrer Trauer fertig zu werden, kann es aber nicht, bis sie weiß, was passiert ist. Das Warum steht ganz klar im Vordergrund und ich kann das auch verstehen. Ich hätte auch wissen wollen wieso es so weit kommen musste. Das Buch rüttelt auf und ich hätte nie erwartet, dass das Thema Mobbing auch seitens der Erwachsenen so unter den Tisch gekehrt wird. Das Buch erzählt nicht, wie es nach Marions Tod weiter geht und wie die Familie das unfassbare begreifen soll und dann wieder ins Leben zurückzukehren. Es ist vielmehr ein Buch über das Mobbing an sich und der Versuch die Menschen dafür zu sensibilisieren, damit es nie wieder so weit kommen soll. Die Geschichte berührt und macht einen selber wütend, warum denn nicht einer der Erwachsenen etwas gesehen haben soll. Die Mutter versucht ihre Trauer zu verarbeiten und sucht nach dem Warum, aber dabei ist auch deutlich spürbar, dass sie auch die Täter zur Rechenschaft ziehen will und ihre Wut klingt ebenfalls aus den Zeilen heraus.
Das Buch wird wie ein langer Brief an die Tochter geschrieben, verliert sich aber später etwas und die Mutter richtet sich mehr noch an den Leser selber. Mir hat persönlich auch die Sichtweise der Schule und der anderen gefehlt, was aber nur verständlich ist, dass die hier nicht zu finden ist. Ich hätte gerne verstanden, warum die anderen so reagiert haben. Die Gefühle und Emotionen standen nicht im Vordergrund, nicht einmal die Familie, sondern einzig der Gedanke, wie so etwas in Zukunft verhindert werden könnte und was alles unternommen wurde um die Schuldigen zu finden und sie zu verurteilen. Es steckt viel Wut und Unverständnis in dem Geschriebenen, was auch verständlich ist. Nora stellt sich allem entgegen und zeigt viel Mut.

Fazit
Ein sehr aufrüttelndes Buch über ein sehr dramatisches Ereignis. Ich kann das Buch empfehlen, allerdings ist es keine Geschichte oder ein Erfahrungsbericht, sondern eher der Versuch die Menschen aufzurütteln und für das Thema zu sensibilisieren. Außerdem glaube ich hat die Mutter hierüber Ihre Trauer bewältigen können als sie all das Niederschrieb, was sie beschäftigte. Es sollte ein Buch werden, das in den Schulen zur Pflichtlektüre wird und das Thema sollte viel mehr in den Schulen besprochen werden.

Veröffentlicht am 05.10.2018

Tolles Buch mit einem Hauch Fantasy

The Dark One - Versuchung der Finsternis
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Rosalind wird von ihrem Stiefbruder in sein Haus gelockt und dort wohnt sie seit dem. Der gut aussehende Nachbar hat zwar einen sehr schlechten Ruf, lässt aber Rosalinds Herz höher schlagen. Als Ihr Stiefbruder ...

Rosalind wird von ihrem Stiefbruder in sein Haus gelockt und dort wohnt sie seit dem. Der gut aussehende Nachbar hat zwar einen sehr schlechten Ruf, lässt aber Rosalinds Herz höher schlagen. Als Ihr Stiefbruder sie zwingt einen unangenehmen Mann zu heiraten, beschließt Rosalind etwas dagegen zu unternehmen und so kommt sie mit Armound Wulf in Kontakt und begibt sich damit in ein aufwühlendes Abenteuer.

Wertung
Zu allererst muss ich sagen, dass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat und ich es kaum erwarten konnte wie es aufgelöst wird. Der Schreibstil ist gut und die Handlung sehr spannend, aber auch an vielen Stellen erotisch. Armound hat zwar einen sehr schlechten Ruf in der Gesellschaft, dabei ist er der perfekte Gentleman und deutlich besser als alle anderen im Buch aufgeführten Männer. Sein Geheimnis gibt er um keinen Preis bekannt und versucht Rosalind immer auf Abstand zu halten. Dadurch entsteht ein Hin- und Her, was schon ein wenig genervt hat. Warum kann er nicht einfach ehrlich sein und ihr die Wahrheit sagen? Die Handlung ist sehr vorhersehbar, aber trotzdem nicht weniger spannend. Die ganzen Morde, die kranke Stiefmutter, der böse Stiefbruder und der Mann, der Rosalind heiraten soll machen neben den Hauptpersonen das Buch zu einem Lesevergnügen. Es wird nicht einen Moment langatmig oder langweilig. Die erotischen Szenen halten sich für so einen Roman noch in Grenzen und nehmen nicht all zuviel Raum in der Geschichte ein, so dass die eigentliche Handlung immer noch im Vordergrund steht.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, allerdings fand ich es etwas schade, dass die Personen alle entweder zu den Guten oder zu den Bösen zählen. Warum Rosalinds Stiefbruder so gar nichts Positives in sich trägt wird nicht weiter erklärt, außer dass sein Vater ebenfalls ein Tyrann war. Ich finde es besser, wenn die Persönlichkeiten realistisch gezeichnet werden, also durchaus gute und schlechte Eigenschaften haben. Aber trotz der Schwächen habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann es daher auch guten Gewissens empfehlen.
Der fantastische Faktor spielt in diesem Buch eine sehr untergeordnete Rolle. Zwar ist der Fluch allgegenwärtig, kommt aber erst im letzten Drittel erst zum Tragen. Dafür ist die Zeit gut gewählt und man liest im Prinzip einen historischen Roman, den ein Hauch Fantasy umgibt.

Fazit
Ein fantastisches Buch mit recht ungewöhnlichen, aber für die Zeit gut passenden Namen. Die Charaktere sind gut beschrieben und es wird nicht langweilig. Es gibt genügend Szenen, in denen es gewaltig zwischen Rosalind und Armound knistert, ohne jedoch zu ausufernd zu werden. Eine klare Leseempfehlung für alle, die dieses Genre mögen.

Veröffentlicht am 15.02.2019

Viel Erotik stört ein wenig die Spannung

Love & Danger - Verbotene Wahrheit
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Angelina Connelly ist aufgeflogen. Als sie die Gelegenheit hatte, nahm sie eine Stelle bei einem skrupellosen Geschäftsmann an. Ihre Schwester nahm sich das Leben und Angelina wollte Beweise sammeln, dass ...

Angelina Connelly ist aufgeflogen. Als sie die Gelegenheit hatte, nahm sie eine Stelle bei einem skrupellosen Geschäftsmann an. Ihre Schwester nahm sich das Leben und Angelina wollte Beweise sammeln, dass ihr Arbeitgeber Alighieries daran schuld ist. Jake Paxton – der Geliebte von Angelina – will nun für Angelina Gerechtigkeit. Doch dann kommt jemand unerwartet in sein Leben und alles sieht wieder ganz anders aus.

Mafia-Serie (Love&Danger-Reihe)
- Verführerische Lügen
- Verbotene Wahrheit

Wertung
Der zweite Band ist auch gleich der Abschluss-Band der Mafia-Serie Love & Danger. Im ersten Band kamen schon ein paar erotische Szenen vor, die aber die Geschichte nicht gestört haben. Vielmehr waren sie gut eingearbeitet, ohne zu viel Raum einzunehmen. Das ist im zweiten Teil schon ganz anders. Hier kommt es zu so vielen erotischen Szenen, dass der Verlauf der Geschichte scheinbar nicht vorankommt. Außerdem fand ich das in einigen Situationen unrealistisch. Die Szenen an sich sind gut beschrieben und es knistert heftig. Ein bisschen weniger solche Szenen hätte ich persönlich besser gefunden. Die Handlung an sich ist gut und hätte genug Spannung aufgebaut, wären da nicht immer wieder die „Unterbrechungen“ dazwischen gewesen. Klar, gehörten solche Szenen dazu, aber im Band eins fand ich das wesentlich angenehmer und überhaupt nicht störend.

Der Erzählstil ist aus der Sicht einer unbekannten dritten Person geschrieben und es gibt mehrere Erzählstränge, die sehr gut voneinander getrennt sind. Man kommt nicht durcheinander und weiß sofort um wen es geht. Die Emotionen der Protagonisten werden gut dargestellt. Zu jeder Zeit sind die Handlungen nachvollziehbar. Das Buch ist recht vorhersehbar, aber das büßt nichts an Spannung ein. Der Hintergrund von Jake wird jetzt ebenfalls sehr gut beleuchtet, so dass man nun auch endlich weiß, was seine Motivation ist mit Alighierie zusammen zu arbeiten.

Fazit
Viel knisternde Erotik, die meiner Meinung nach etwas zu sehr die Handlung gestört haben, aber dennoch nett zu lesen waren. Einige gute Fortsetzung und Abschluss der Reihe.

Vielen Dank beim LYX-Verlag und natürlich auch bei NetGalley, die es mir ermöglicht haben das Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen. Meine Meinung von dem Buch hat es nicht beeinflusst.