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Veröffentlicht am 08.04.2023

Eine Reise nach Australien und den Wurzeln zu sich selbst

Die Perlenschwester
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Mit „Die Perlenschwester“ erscheint Band 4 aus der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley. Alle Bände kann man unabhängig voneinander lesen, da diese sich jeweils um eine der Schwestern drehen und zum ...

Mit „Die Perlenschwester“ erscheint Band 4 aus der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley. Alle Bände kann man unabhängig voneinander lesen, da diese sich jeweils um eine der Schwestern drehen und zum selben Zeitpunkt starten. Jedoch ist es schöner, die Geschichten aller Schwestern zu kennen, da einige Geheimnisse und Fragen sich wie ein roter Faden durch die Reihe ziehen.
In diesem Band begleiten wir CeCe, die 4. der Schwestern auf ihrer Reise in ihre Vergangenheit. Auch sie wurde als Baby von Pa Salt adoptiert und wuchs zusammen mit ihren Schwestern und in besonderer Verbindung zu ihrer nur knapp 6 Monate älteren Schwester Star auf dem Schweizer Anwesen auf. Doch nachdem sich Star von ihr gelöst hat, mit der sie fast wie Zwillinge immer alles zusammen gemacht hat, ist es nun auch Zeit für CeCe ihren eigenen Weg zu gehen und sich auf die Suche nach ihren Vorfahren zu begeben. Dieser Weg führt sie nach Australien und vor allem auf die Reise zu ihren eigenen Wurzeln.
Wie gewohnt teilt Lucinda Riley die Geschichte wieder in 2 Zeitebenen ein, sodass der Leser nicht nur die Geschichte von CeCe in der Gegenwart begleitet, sondern auch in das Australien Anfang des 20. Jahrhunderts reist. Hier verfolgt man das Leben von Kitty Mercer, die als junge Frau nach Australien kommt, die Frau eines Perlenfischermeisters wird und durch die Liebe und das Schicksal dazu gezwungen wird, ihr Leben mutig in die Hand zu nehmen.
Besonders gefallen hat mir, dass auch die Traditionen und die Geschichte der Aborigines Einfluss in die Geschichte gefunden hat. Diese fasziniert mich seit jeher und es ist immer wieder traurig zu lesen, wie die europäischen Eroberer mit den Ureinwohnern dieses weiten, noch unerforschten Kontinents damals und zum Teil auch heute noch umgegangen sind.
Der Schreibstil hat mich wie bei den Vorgängerbänden von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte von CeCe hat mich besonders interessiert und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich gebe zu, dass sie bei mir in den bisherigen Bänden nicht gerade sympathisch ankam, doch die charakterliche Entwicklung und Tiefe von CeCe ist sehr gut gelungen und authentisch beschrieben.
Zu keiner Zeit wollte ich dieses Buch aus der Hand legen und habe mit Spannung verfolgt, wie CeCe ihren Weg gegangen ist.
Sehr schön fand ich auch wieder den Bezug zu den Vorgängerbänden.
Für mich war dieser Band bisher das stärkste Buch dieser Reihe und ich freue mich nun auf die weiteren Geschichten der noch verbliebenen Schwestern.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Would you trust me?

Would You Trust Me?
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„Would you trust me?“ von Heidrun Wagner ist der zweite Band der „Little Secrets“- Reihe.
Die Bände sind jeweils abgeschlossene Geschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann. Ich selber kannte ...

„Would you trust me?“ von Heidrun Wagner ist der zweite Band der „Little Secrets“- Reihe.
Die Bände sind jeweils abgeschlossene Geschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann. Ich selber kannte Band 1 nicht und habe diese Geschichte trotz fehlender Vorkenntnisse sehr gut verstanden. Jedoch werden immer mal wieder Hinweise zum vorhergehenden Band gegeben.

Alia muss zusammen mit ihrer Mutter zu deren neuem Freund ziehen. Außerdem muss sie auf eine neue Schule, auf der sie niemanden kennt. Als wäre das noch nicht genug, setzt ihr Stiefbruder Colin auch noch alles daran, sie loszuwerden. Nach kurzer Zeit tauchen seltsame Zettel mit Drohungen auf. Aber kommen diese wirklich von Colin? Wem kann Alia vertrauen, wem nicht?

Das Cover ist sehr ansprechend und macht einen neugierig. Der Titel wird durch die rote Schrift auf schwarz-weißem Hintergrund gut hervorgehoben. Allerdings erinnert es mich stark an eine andere Jugendbuchreihe.

Es ist eine spannende Geschichte, die man dank des leicht verständlichen flüssigen Schreibstils schnell durchlesen kann. Die Spannung bleibt während des ganzen Buches bestehen, was auch an den für mich oft unerwarteten Wendungen lag. Jedoch kam für mich das Ende ein bisschen zu abrupt.

Ich kann das Buch weiter empfehlen. Gerade für die angegebenen Zielgruppe eignet es sich sehr gut.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Ein wunderschöner Roman!

Polarlichtzauber
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In „Polarlichtzauber – Liebe auf Shetland“ entführt Cornelia Engel ihre Leser zum zweiten Mal in die wunderschöne Landschaft der Shetland-Inseln.
In Band 2 dieser tollen Reihe lässt die gelernte Modedesignerin ...

In „Polarlichtzauber – Liebe auf Shetland“ entführt Cornelia Engel ihre Leser zum zweiten Mal in die wunderschöne Landschaft der Shetland-Inseln.
In Band 2 dieser tollen Reihe lässt die gelernte Modedesignerin Jezz ihr Leben in München für eine kleine Auszeit hinter sich, um sowohl ihrer überfürsorglichen Mutter als auch dem Stress der Großstadt zu entfliehen. In einem Brautmodengeschäft auf den Inseln findet sie eine Anstellung und obwohl sie nicht an die Liebe für immer glaubt, fühlt sie sich schnell wohl mit der Ladenbesitzerin Alison und auch mit ihrer neuen Tätigkeit.
Doch auch in Liebesdingen bleibt ihr Neuanfang nicht ohne Turbulenzen. Bereits auf dem sehr holprigen Flug zu den Shetlandinseln trifft sie auf den kernigen, etwas zu lauten und stets im Mittelpunkt stehenden Schotten Magnus, der absolut nicht ihr Typ ist. Sie ist froh, als ihre Freundin Mara sie vom Flughafen abholt und sie Magnus hoffentlich nicht wieder über den Weg laufen muss, doch meist hat das Schicksal andere Pläne als gedacht.
Wie bei Band 1 ist es Cornelia Engel gelungen, mich durch ihre sehr bildhafte und flüssige Schreibweise sofort wieder in den Bann der Shetland-Inseln zu ziehen und mein Fernweh zu wecken. Wie gern würde ich nach dem Lesen dieser Lektüre selber einmal die Polarlichter am Himmel tanzen sehen.
Jezz als Hauptprotagonistin ist sehr authentisch beschrieben. Sie ist sympathisch, humorvoll und gleichzeitig sehr tiefgründig in ihren Gedanken.
Auch Magnus als Gegenpart wächst einem sofort ans Herz und schnell merkt man nicht nur als Leser, dass der erste Eindruck eines Menschen täuschen kann.
Gefallen hat mir, dass traditionelle Werte und Feste in diesem Buch einen hohen Stellenwert haben. So habe ich zum ersten Mal etwas vom Feuerfest – dem Up Helly Aa gehört und bin fasziniert. Gern würde ich dieses Fest einmal live erleben!
Neben all den romantischen und witzigen Momenten hatte dieses Buch auch sehr berührende Momente und Jezz konnte eine emotionale Entwicklung durchlaufen, die mir sehr gefallen hat.
Für mich war dieses Buch wieder ein richtiger Wohlfühlroman und ich freue mich schon sehr, auch den 3. Band dieser Reihe lesen zu können.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Toller Reihen-Auftakt

Quallenplage
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„Quallenplage“ aus der Feder von Susanne Bergstedt bildet den Auftakt einer neuen Cosy-Crime-Reihe mit zwei Amateur-Detektivinnen auf Verbrecherjagd.

Telse Himmel möchte bei ihrer Freundin Wanda Holle ...

„Quallenplage“ aus der Feder von Susanne Bergstedt bildet den Auftakt einer neuen Cosy-Crime-Reihe mit zwei Amateur-Detektivinnen auf Verbrecherjagd.

Telse Himmel möchte bei ihrer Freundin Wanda Holle ein bisschen Ruhe und das Flair der Ostsee genießen. Doch im beschaulichen Schilksee wird eine Leiche am Strand inmitten eines Schwarms von Feuerquallen gefunden. Bei dem Todesopfer handelt es sich um die örtliche Grundschullehrerin – eine gute Freundin von Wanda. Doch was zunächst wie ein tragischer Unfall aussieht, kann Wanda nicht glauben, denn ihre Freundin war eine sehr gute Schwimmerin und stets vorsichtig.
Da die örtliche Polizei keine Anstalten macht zu ermitteln, begibt sich Wanda mit ihrer Freundin Telse selber auf den Pfad der Ermittlungen und wird fündig. Doch was als harmlose Ermittlung beginnt, könnte gefährlich für die beiden enden.

Bereits das Cover des Krimis sticht einem sofort durch die intensive Farbwahl und die hochwertige Verarbeitung ins Auge.

Der Schreibstil des Krimis ist sehr angenehm zu lesen und birgt keine Längen.
Wer allerdings Hochspannung und intensive Ermittlungsarbeit der Polizei sucht, wird hier nicht fündig werden. Es handelt sich eher um einen sehr leicht zu lesenden Krimi, in dessen Mittelpunkt vor allem die tatkräftigen Freundinnen stehen.

Wanda Holle und Telse Himmel sind einem sofort sympathisch. Die beiden werden sehr authentisch und lebensnah beschrieben und wirken zu keiner Zeit aufgesetzt.
Während Wanda sehr forsch und willensstark ist, scheint sich Telse von ihrer Freundin eher mitreißen zu lassen. Die beiden als Ermittlungsduo haben mir sehr gut gefallen.

Natürlich darf auch ein Polizeihauptkommissar als Nachbar nicht fehlen, den beide geschickt um den Finger wickeln.

Die nordische Atmosphäre und die örtlichen Gegebenheiten werden sehr anschaulich geschildert, sodass ich mich voll ins Ambiente einfühlen konnte.

Das Ende ist rund und lässt auch keine Fragen offen, doch die beiden Freundinnen haben in meinen Augen noch viel Potential für weitere Bände der Reihe.

Fazit:
Für mich war dieser Krimi ein angenehmer Zeitvertreib und die Seiten flogen dahin, da ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt habe.
Wer einen locker-leichten und dabei noch amüsanten Krimi lesen möchte, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 13.03.2023

Ein gelungener Debütroman!

Die Kinder des Earls
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„Die Kinder des Earls“ aus der Feder von Felicitas Dietrich ist ein historischer Roman, der die Zeit Anfang des 11. Jahrhunderts und den langsamen Niedergang des bis dahin existierenden angelsächsischen ...

„Die Kinder des Earls“ aus der Feder von Felicitas Dietrich ist ein historischer Roman, der die Zeit Anfang des 11. Jahrhunderts und den langsamen Niedergang des bis dahin existierenden angelsächsischen Reiches beschreibt.
Von der Schlacht von Hastings 1066 und deren Ausgang hat sicher fast jeder schon einmal gehört, doch wie kam es zu dieser Schlacht? Wer waren die Hauptakteure im Kampf um die Macht?
Während ich vor Kurzem ein Buch über diese Zeit aus Sicht des Herzogs der Normandie, besser bekannt als William der Eroberer, gelesen habe, widmet sich dieser Roman hauptsächlich Godwin von Wessex und der Rolle von dessen Kindern.
Die Schreibweise ist leicht verständlich und man kann den einzelnen Schilderungen gut folgen.
Sehr gefallen hat mir die Darstellung der damaligen Lebensverhältnisse – vor allem auch die Unterschiede zwischen Angelsachsen und Normannen. Der langsame Aufbau des Konflikts, das Ausbreiten der Normannen auch im angelsächsischen Reich und die verschiedensten Ränkespiele im Kampf um die Vorherrschaft sind sehr gut beschrieben.
An manchen Stellen war mir die Beschreibung etwas zu detailliert und das Buch verlor daher etwas an Spannung, aber in der Gesamtbetrachtung ist der Roman eine historische Geschichtsstunde, die dem Leser vor allem die Rolle von Harold Godwinson näher bringt.
Harold konnte ich als Mensch in seinen Gefühlen und Handlungen gut verstehen und so wird ein fairer Blick auch auf die Seite der Verlierer geworfen.
Die Beziehungen zwischen den Geschwistern sowie deren jeweilige Rollen im Schicksal des Reiches waren für mich zu jeder Zeit authentisch und nachvollziehbar. Aber auch die Rolle von König Edward – ein eher schwacher König, der sich mehr mit dem Geistlichen beschäftigte als mit dem Lenken des Reiches – wurde sehr deutlich.
Auch emotional hat es mich an manchen Stellen stark berührt.
Besonders lobend möchte ich noch das Kartenmaterial sowie Personenregister und Glossar am Anfang des Buches erwähnen. Diese Informationen erleichtern einem den Lesefluss und man kann sich immer wieder während des Lesens daran orientieren.
Die Schilderungen im Nachwort, in denen die Autorin zu historischen und fiktiven Details noch einmal klar Stellung bezieht, runden die Lektüre ab.

Fazit:
Dieser historische Roman ist für jeden eine Bereicherung, der sich näher mit der englischen Geschichte und der Entstehung des heutigen Reiches beschäftigen will.
Für mich ein gut gelungener Debütroman und definitiv zu empfehlen.

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