Ich habe zwar die "Selection"-Reihe gelesen und wusste damals von den beiden Extrabüchern, hatte aber nicht vorgehabt diese sofort zu lesen. Als ich dann beide Extrabücher zufällig in der Bücherei fand, ...
Ich habe zwar die "Selection"-Reihe gelesen und wusste damals von den beiden Extrabüchern, hatte aber nicht vorgehabt diese sofort zu lesen. Als ich dann beide Extrabücher zufällig in der Bücherei fand, nahm ich sie sofort mit und fing auch schon an den Ersten zu lesen. Da der erste Extraband, genauso wie der Zweite sehr dünn ist, kann man diese auch schnell durchlesen. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mich beim Lesen der beiden Extrageschichten nicht gelangweilt habe, auch wenn man kaum Neues erfährt und lediglich ein Teil des Castings, den man aber auch aus den eigentlichen Selection-Büchern kennt aus anderen Sichten erzählt wird. Trotzdem schenkt uns Kiera Cass hier einige Überraschungen, so erfährt man z.B von einer jahrelangen Freundin Maxons, die ihm vor dem Casting ihre Liebe zu ihm gesteht und erhält einen genaueren Einblick ins Aspens Soldatenleben oder allgemein zu seinen Gefühlen für America. Wenn man weiß, wie der dritte Teil der Selection-Reihe endet und so wie ich eigentlich für Aspen war, wird einem das Herz beim Lesen seiner Geschichte nochmals schwer. Kiera Cass hat es aber sehr gut gemeistert die Charakter der beiden unterschiedlichen Jungs wiederzuspiegeln, so, dass man eine ganz andere Sicht auf das Casting bekommt.
Die Idee mit dem zusätzlichen Material finde ich auch toll, vor allem im Interview erfährt man mehr zum Enstehungsprozess der Erfolgsreihe und die Stammbäume zeigen dem Leser wie viel Mühe sich Cass mit dem Ausdenken ihres Amerikas der Zukunft gemacht hat.
Fazit: Ein nicht langweiliges Buch, das jedem "Selection"-Fan schöne Stunden bereitet.
"Soul Mates" konnte mich vor allem aufgrund der einmaligen mysteriösen Atmosphäre, die in dem Werk steckt, überzeugen. Schon von Anfang an entführt die Autorin den Leser in ihre Welt, in der man sich sofort ...
"Soul Mates" konnte mich vor allem aufgrund der einmaligen mysteriösen Atmosphäre, die in dem Werk steckt, überzeugen. Schon von Anfang an entführt die Autorin den Leser in ihre Welt, in der man sich sofort wohl fühlt und in die man gerne zurückkehrt. Genau das Gleiche einmalige Gefühl überträgt Bianca Iosivoni auf ihre Charaktere. Vor allem Colt wirkt durch sein mysteriöses Auftreten wie kein anderer männlicher Romanheld. Rayne ist zudem eine Person, die ich sofort lieb gewonnen habe, was vielleicht auch daran liegt, dass sie mich mit ihrem Charakter ein wenig an mich selbst erinnert. Die weiteren guten Nebenfiguren schließt man auch schnell ins Herz, weil die Autorin diese so liebevoll beschreibt. Beim Lesen merkt man wirklich wie sehr der Autorin ihre Geschichte am Herzen liegt, was sich auch auf den Leser überträgt und den Lesespaß steigt.
Obwohl "Soul Mates" ein richtiger Fantasy-Roman ist, der etwas an die "Chroniken der Unterwelt" - Reihe erinnert, erzählt die Autorin auf eine Weise, die für das Genre untypisch ist. Statt durch unzählige Wenden und Schockmomente Spannung zu erzeugen, wirkt "Soul Mates" entspannter und bleibt trotzdem spannend. Vor allem baut sich diese bis zum Ende hin immer mehr auf, wodurch ein richtiges mitreisendes Finale geliefert wird. Vor allem das Ende, lässt die Neugier auf Teil 2 steigen.
Außerdem muss ich ein großes Lob für die Idee aussprechen, da ich diese mit den Dunkel- und Lichtseelen sehr gut gelungen finde und auch etwas Neues liefert. Genauso wie ich die Tatsache toll finde, dass man genauso wie Rayne nicht wirklich weiß wer eigentlich gut und böse ist. Genauso wie die Hauptperson wird man als Leser nämlich selbst unvorbereitet in diese Welt gerissen und muss diese erst einmal vorsichtig kennenlernen. Somit ist "Soul Mates" eine klare Leseempfehlung.
Fazit: Eine mitreißende Geschichte, die vor allem durch ihre einmalige mysteriöse Atmosphäre überzeugt.
Zunächst möchte ich mich bei lesejury.de dafür bedanken, dass ich auch bei der Leserunde zum zweiten Teil von Laura Kneidls Duologie dabei sein durfte.
Da mir „Berühre mich. Nicht“ sehr gut gefallen hat ...
Zunächst möchte ich mich bei lesejury.de dafür bedanken, dass ich auch bei der Leserunde zum zweiten Teil von Laura Kneidls Duologie dabei sein durfte.
Da mir „Berühre mich. Nicht“ sehr gut gefallen hat und eine realistische New Adult – Geschichte ohne Klischees bot, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Glücklicherweise hat „Verliere mich. Nicht“ alle meine Erwartungen erfüllt, wodurch der zweite Teil den perfekten Abschluss für Sages Geschichte liefert und es mir mehr als schwer fällt mich von Sage und den weiteren liebevoll gestalteten Charakteren zu verabschieden.
„Verliere mich. Nicht“ setzt gleich an das Ende von „Berühre mich. Nicht“ an, wodurch es einem leicht fällt wieder in die Geschichte zu finden. Jeder, der das Ende von „Berühre mich. Nicht“ kennt, weiß mit was für einem herzzerreißenden Cliffhanger der erste Teil endet. Aus diesem Grund ist die Stimmung zu Beginn des Buchs auch sehr bedrückt, da es Sage nach all dem was passiert ist, nicht gut geht. Laura Kneidl schafft es Sages Gefühle sehr gut zu beschreiben, so, dass man auf jeder Seite mit ihr mitfühlt- und leidet. Mir tat Sage beim Lesen so Leid und ich wünschte ihr nichts anderes, als, dass sie endlich einmal Glück im Leben hat.
Auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz und genauso wie in „Berühre mich. Nicht“ nimmt sich Laura Kneidl viel Zeit um die Personen zu beschreiben, so, dass man alle sofort ins Herz schließt und gar nicht mehr verlassen möchte. Bestimmte Charaktere wie Megan und Connor zum Beispiel nehmen sogar noch viel mehr Raum ein als im ersten Teil, worüber ich mich sehr gefreut habe, da einem dadurch die ganze erfundene Welt noch näher gebracht wird.
Luca lernt man zu Beginn des zweiten Teils wieder von seiner alten Seite kennen und vor allem anfangs gibt es immer wieder Szenen, bei denen es mir schwer fällt ein wirkliches Bild von ihm zu bekommen. Er ist einfach ein interessanter Charakter mit vielen Fassetten, dessen wirklichen Kern man erst mit der Zeit entdeckt. In „Berühre mich. Nicht“ wusste ich noch nicht so richtig was ich von ihm halten sollte, da mich manches an ihm störte. Dadurch, dass seiner Charakterentwicklung in „Verliere mich. Nicht“ genügend Zeit geschenkt wird, habe ich es im zweiten Teil jedoch geschafft ihn ganz ins Herz zu schließen, da wie man erfährt auch er mehr mit sich herumträgt als man zunächst vielleicht meinen könnte.
Den Konflikt zwischen Sage und Luca kann man mehr als gut nachvollziehen. Sages Ängste bereiten beiden Probleme und es wird deutlich, dass Sage und Luca erst eine gemeinsame Chance haben, wenn Sage es schafft sich ihm zu öffnen. Dass sie dafür Zeit braucht ist verständlich und die Entwicklung, die sie durchlebt, stellt Laura Kneidl mehr als realistisch dar. Genauso wie auch in „Berühre mich. Nicht“ entwickelt sich in „Verliere mich. Nicht“ alles langsam, wodurch Sage und Luca auch die Zeit bekommen, die sie benötigen um sich wieder näher zu kommen. Genauso wie Sage endlich selbstbewusster wird.
Ihre Charakterentwicklung von der verschlossenen ängstlichen Studentin zu einer starken jungen Frau ist ein großer Pluspunkt in der Duologie, da Laura Kneidl mit ihr zeigt, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, wenn man etwas ändern möchte ohne auf einen rettenden Prinzen zu warten, der einen von all seinen Schatten „heilt“.
Während des Verlaufs der Geschichte erwarten einen einige Überraschungen und Schockmomente, weshalb das Buch den Leser total mitreißt und nicht mehr loslässt.
Außerdem kommt es hier endlich zu einer wirklichen Konfrontation mit ihrer Vergangenheit, da wie man sich denken kann, Sage auch endlich wieder auf Alan und ihre Familie stoßen wird. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen, da auch dieser besonders emotional gelöst wurde und sich beim großen Finale Sages neues Selbstbewusstsein besonders deutlich macht.
Mich hat das Ende zu Tränen gerührt, weil ich so erleichtert darüber war, dass Sages ganzen aufgestauten Sorgen ein Ende bekommen, aber auch, weil alles so emotional und gefühlsnah geschildert wird. Laura Kneidl hat wirklich ein Talent, wenn es darum geht ihre Leser mit selbstgeschriebenen Worten ins Herz zu treffen.
Das einzige was ich etwas schade finde, ist, dass im letzten Drittel die Nebencharaktere wie April und Megan zum Beispiel etwas zu kurz kommen, weswegen Fragen im Bezug auf diese unbeantwortet bleiben. Dies fällt nur so stark auf, weil sie davor eine so große Rolle spielten.
Das Verabschieden von dieser Duologie fällt mir mehr als schwer, weil ich mich in dieser Welt so zuhause gefühlt habe und alle Charaktere ins Herz geschlossen habe. Fakt ist, dass Laura Kneidl mit „Berühre mich. Nicht“ und „Verliere mich. Nicht“ zwei einzigartige New Adult – Romane geschaffen hat, die unter die Haut gehen und sich von sämtlichen Klischees des Genres fernhalten. Außerdem schafft sie es eine ernsthafte Thematik würdevoll darzustellen und macht durch die Entwicklung Sages und deren Geschichte vielen Betroffenen sicherlich Mut, da sie zeigt, dass man mit seinen Ängsten und Problemen nicht alleine ist und es immer einen Weg zur Besserung gibt.
Fazit: Ein mehr als gelungener zweiter Teil, der genauso emotional wie „Berühre mich. Nicht“ ist und vor allem mit der starken Charakterentwicklung Sages punktet, die es schafft sich in „Verliere mich. Nicht“ endlich ihren Ängsten zu stellen. „Berühre mich. Nicht“ und „Verliere mich. Nicht“ bieten eine realistische New Adult – Geschichte voller Emotionen und unerwarteter Momente.
Der Anfang des Romans konnte meine hohen Erwartungen zunächst leider nicht wirklich erfüllen. Zwar erzählt Cassandra Clare auch hier mit Freude und hat viele Charaktere geschaffen, aber mir fehlte es anfangs ...
Der Anfang des Romans konnte meine hohen Erwartungen zunächst leider nicht wirklich erfüllen. Zwar erzählt Cassandra Clare auch hier mit Freude und hat viele Charaktere geschaffen, aber mir fehlte es anfangs etwas an Spannung, die dafür aber später noch aufkommt, weswegen man "Lady Midnight" auch bis zum Schluss lesen sollte um das Beste nicht zu verpassen.
Mein anderes kleines Problem war, dass mich manche Sachen anfangs auch etwas zu sehr an "Chroniken der Unterwelt" erinnert haben, wobei ich fast schon dachte, dass es der Autorin an richtigen Ideen fehle. Glücklicherweise konnte sie mich durch das Ende des Buches noch vom Gegenteil überzeugen. Zu diesen Ähnlichkeiten gehört zum Beispiel, dass hier wieder eine Liebe, die nicht sein darf eine Rolle spielt. Bei Clary und Jace lag das Problem darin, dass sie Geschwister sein könnten und bei Emma und Julian ist es ihr Parabatai-Schwur. Der Hexenmeister in "Lady Midnight" erinnert mich irgendwie zu stark an Magnus Bane, den Hexenmeister, der in "Chroniken der Unterwelt"-Reihe von Bedeutung ist. Beide sind auf ihre eigene Art etwas eigenartig, aber dafür umso liebenswürdiger. Und genauso wie Clary liebt auch Julian es sich künstlerisch auf Papier auszudrücken.
Die zahlreichen Charaktere wurden zwar gut gestaltet, aber ich muss zugeben, dass mir Emma und Julian nicht so sehr wie Clary und Jace ans Herz wachsen konnten. Anfangs mochte ich Julian sogar nicht einmal richtig, weil er mir zu farblos gehalten war, was sich im Laufe der Geschichte ändert. Mit Emmas Charakter hatte ich auch etwas Probleme, weswegen sie mir nicht so sehr wie Clary, die ich sehr mag ans Herz wachsen konnte. Über die beiden muss ich jedoch auch sagen, dass Clare hier die typischen Rollenverteilung nicht darstellt. Emma ist die Starke und Julian der Schwächere, und das finde ich ist ein positiver Punkt, auch wenn es ehrlich gesagt, ungewohnt ist, weil die meisten Autoren den typischen Geschlechterrollen treu bleiben.
Die einzigen Charaktere, die ich hier von Anfang an mochte, waren Christina und Diego, da sich mir am sympatischsten waren. Den kleinen Bruder Ty konnte ich auch ins Herz schließen.
Während ich anfangs noch dachte, dass mich "Lady Midnight" nicht wirklich begeistern wird, hat sich das nach dem 18. Kapitel glücklicherweise geändert. Ab diesem Kapitel wurde es sehr spannend und es war mehr Individualität im Vergleich zu "Chroniken der Unterwelt" zu erkennen. Das Ende hat für mich dann alles noch retten können, weil hier Clare beweisen konnte, dass sie noch voller einzigartiger Ideen steckt und "Lady Midnight" nicht gleich "Chroniken der Unterwelt" ist. Das Ende zeigt nochmals viele Überraschungen und weckt die Neugier auf Teil 2. Jetzt weiß ich, dass ich diesen schon kaum erwarten kann und unbedingt lesen möchte, trotz des erst langsamen Einstiegs. Die Personen wurde mir mit der Zeit auch sympatischer und es gibt eine Sache, die ich an "Lady Midnight" von Anfang an lieben konnte. Nämlich, dass das Buch nach dem letzten Teil der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe spielt und dessen Charaktere nicht in Vergessenheit geraten sind. Ständig gibt es Bezüge zu Clary und Jace, die am Ende sogar selbst vorkommen. Und auch Magnus Bane spielt hier eine Rolle. Eine weitere schöne Überraschung ist, dass es ganz am Ende eine Extrageschichte zu Clary und Jace gibt, was mich besonders gefreut hat.
Abschließend kann ich sagen, dass sich "Lady Midnight" langsam zum Positiven entwickelt, insgesamt gesehen jedoch etwas schlechter als "Chroniken der Unterwelt" ist. Trotzdem finde ich, dass es sich gelohnt hat "Lady Midnight" zu lesen, weil es am Ende noch spannend und kreativer wird.
Fazit: Nicht ganz so gut wie "Chroniken der Unterwelt", aber dafür mit einem vielversprechenden Finale.
Der fünfte Teil knüpft direkt an den Vierten an und entwickelt sich von nun an rasch. Meiner Meinung nach sogar etwas zu schnell, weil dadurch nur wenig Zeit für Tiefe bleibt. Anfangs kommt man gut in ...
Der fünfte Teil knüpft direkt an den Vierten an und entwickelt sich von nun an rasch. Meiner Meinung nach sogar etwas zu schnell, weil dadurch nur wenig Zeit für Tiefe bleibt. Anfangs kommt man gut in die Geschichte rein und es beginnt damit, dass Eadlyn die Teilnehmerzahl auf 6 beschränkt. Dies ist zwar für den Leser gut, um die Teilnehmer besser einschätzen zu können, doch gleichzeitig wurde ich beim Lesen das Gefühl nicht los, dass das alles zu schnell geht. Vor allem, weil Eadlyn anfangs total gegen das Casting war. Es finden in diesem Teil weniger Dates als im Vorherigen statt und in Sache Liebe entwickelt sich das hier auch alles schnell ohne dem Leser viel Zeit zum Begreifen von allem zu geben. Für mich war die Person, die es letztendlich schafft Eadlyns Herz zu erobern keine Überraschung, weil ich schon im vierten Teil vermutet habe, dass sich da mehr entwickeln könnte. Jedoch muss ich zugeben, dass Eadlyn ihren Erwählten kaum kennt und der Beschluss ihn dann wirklich zu heiraten, anstatt einfach nur abzuwarten, ging mir auch etwas zu schnell. Dadurch wirkt die Liebesgeschichte einfach nicht realitätsnah und als Leser hat man auch keine Gefühle des Mitfiebern, weil es zu schnell geht und man kaum Zeit hat um sich mit diesem Paar wirklich anzufreunden.
Was mich beim Lesen etwas stutzig machte, war die abrupte Veränderung von Eadlyns Charakter. Im vierten Teil wirkte sie sehr hochnäsig und musste immer wieder betonen, dass sie die mächtigste Person Iléas sei. Hier ist sie auf einmal ganz anders und erinnert in ihren Handlungen stark an America. Charakterentwicklungen sind zwar immer sehr gut in Buchreihen, aber nicht wenn sie so abrupt entstehen. Es ist als ob mit Beginn des fünften Teils eine andere Eadlyn vor uns stehen würde. Alles an das ich denken konnte, war, dass die Eadlyn des vierten Teils auf das Geständnis von Ean und Hale anders und nicht so nett reagiert hätte. Gleichzeitig hätte diese Eadlyn auch nicht die politische Entscheidung getroffen, die uns am Ende des fünften Teils erwartet. Nicht, wenn sie sich bewusst ist, dass sie die mächtigste Person ist. Man erfährt nicht wann diese Veränderung wirklich stattfindet.
Zu diesem Stand, genauso wie zu der Liebe fehlt der Geschichte etwas. Ich wurde beim Lesen das Gefühl nicht los, dass ein richtiger zweiter Teil vor dem Abschluss der Selection-Reihe fehlt. Die Geschichte von Eadlyn hätte man auch in drei Bücher packen können, damit man als Leser mehr mitfühlt und auch Zeit hat die Charaktere wirklich ins Herz zu schließen und Eadlyns Charakterentwicklung Sinn ergibt. Anfangs wirkte es fast nur so, als ob Cass die Reihe schnell abschließen möchte und sich deswegen so wenig Zeit für wirklich große Gefühle oder logische Entwicklungen lies.
Das was mich an diesem Buch aber positiv überrascht hat, waren die politischen Entwicklungen. Insgesamt ist es hier so, dass das Erzählen vom Politischen besser gelungen ist, als das vom Romantischen. In diesem Hinblick darauf war das Ende überraschend und auch gut. Nur der Weg zu diesem hätte etwas langsamer verlaufen können.
Neben all diesen Punkten lässt sich nicht leugnen, dass "Selection - Die Krone" sehr spannend ist. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Aus diesem Grund habe ich den fünften Teil auch viel schneller als die anderen durchgelesen. Somit kann trotz der zu schnellen und etwas wenig tiefgründigen Entwicklungen die Geschichte einen in den Bann ziehen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Geschichte von Eadlyn den Leser nicht ganz so wie die von America berührt, denn bei America wurde sich viel mehr Zeit beim Erzählen gelassen, so, dass man wirklich mitfiebern konnte.
Bei Eadlyn ist es viel mehr so, dass ihre Geschichte an ein kurzes Märchen aus Kindheitstagen erinnert und das muss nicht unbedingt schlecht sein.
Fazit: Ein Finale, bei dem das Politische mehr in den Vordergrund rückt als das eigentliche Thema der Romantik. Im Hinblick darauf gibt es Überraschungen, nur die großen romantischen Gefühle bleiben leider aus, weil diese aufgrund der rasanten Entwicklung untergehen.