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Veröffentlicht am 03.10.2025

Under the mistletoe

Under the Mistletoe – Die zwangsläufige Zeit der Liebe
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Das Cover:
Siehr aus wie ein typisches Ali Hazelwood Cover mit einem Hauch Weihnachten. Schade, dass die anderen Geschichten nicht mehr Raum auf dem Cover bekommen haben

Meine Meinung:
Ich habe Under ...

Das Cover:
Siehr aus wie ein typisches Ali Hazelwood Cover mit einem Hauch Weihnachten. Schade, dass die anderen Geschichten nicht mehr Raum auf dem Cover bekommen haben

Meine Meinung:
Ich habe Under the Mistletoe gelesen und war gespannt auf die fünf weihnachtlichen Kurzgeschichten. Jede Autorin bringt ihren eigenen Stil ein, was die Sammlung abwechslungsreich und unterhaltsam macht.

Cruel Winter with You von Ali Hazelwood: Eine Geschichte über Jamie und Marc, alte Freunde, die sich nach Jahren wiedersehen und durch einen Schneesturm gezwungen sind, ihre Gefühle zu ergründe. Die Chemie zwischen den Charakteren ist spürbar, und die winterliche Kulisse sorgt für eine romantische Atmosphäre.

Merry Ever After von Tessa Bailey: Die alleinerziehende Mutter Evie trifft auf den charmanten Farmer Luke und es entsteht eine unerwartete Verbindung. Die Geschichte ist süß und humorvoll, mit einer Prise Erotik, die für zusätzliche Würze sorgt.

All by My Elf von Olivia Dade: Zwei Freunde, Nina und William, die sich während der Feiertage näherkommen, entdecken verborgene Gefühle füreinander. Die Geschichte ist warmherzig und zeigt, wie Freundschaft in Liebe übergehen kann.

Merriment and Mayhem von Alexandria Bellefleur: Feuerwehrmann Griffin rettet eine Everleigh aus einer misslichen Lage und zwischen ihnen entbrennt eine leidenschaftliche Romanze. Die Geschichte ist prickelnd und zeigt, wie Funken sprühen können, wenn man es am wenigsten erwartet.

Only Santas in the Building von Alexis Daria: Die Comiczeichnerin Evie träumt von ihrem attraktiven Nachbarn, und bei einer Weihnachtsfeier kommt es zu einem unerwarteten Kuss. Die Geschichte ist verspielt und zeigt, wie Fantasien Wirklichkeit werden können.

Mein Fazit:
Under the Mistletoe ist eine gelungene Sammlung von weihnachtlichen Kurzgeschichten, die Romantik, Humor und ein wenig Erotik vereinen. Jede Geschichte hat ihren eigenen Charme und bietet eine perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit.

Eine unterhaltsame Sammlung für alle, die Weihnachtsromanzen lieben.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2025

Liebeskummer und Lametta

Liebeskummer & Lametta
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Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu einem weihnachtlichen Roman... sanft, gemütlich und mit einem kleinen Funken Magie.

Meine Meinung:
Es ...

Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu einem weihnachtlichen Roman... sanft, gemütlich und mit einem kleinen Funken Magie.

Meine Meinung:
Es ist kein Geheimnis, ich liebe Weihnachten und Weihnachtsromane. Also immer her damit. So musste auch dieses sein.

Bei Liebeskummer & Lametta von Gina Greifenstein war ich gespannt auf die Mischung aus Romantik und weihnachtlicher Atmosphäre. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Sandra, nach einem Liebesaus in London, flieht in die verschneite Kleinstadt ihrer Kindheit, um Trost bei ihren Eltern zu finden. Doch die sind auf Kreuzfahrt, und Sandra steht plötzlich alleine da.

Was mir besonders gefallen hat, ist die humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Erzählweise. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, besonders Sandra, die sich mit den Herausforderungen ihres Lebens auseinandersetzen muss. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich berührt.

Die weihnachtliche Atmosphäre ist durchgehend präsent. Von der verschneiten Landschaft über festlich geschmückte Orte bis hin zu den traditionellen Bräuchen. Es ist ein Buch, das perfekt in die kalte Jahreszeit passt und einem ein warmes Gefühl gibt.


Mein Fazit:
Liebeskummer & Lametta ist ein gelungener Wohlfühlroman, der Romantik, Humor und eine Prise Weihnachtszauber vereint. Wer Geschichten mit Herz und einer guten Portion Humor liebt, wird dieses Buch genießen. Egal, ob im Dezemeber oder in der (verlängerten) Vorweihnachtszeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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Veröffentlicht am 03.10.2025

Schön wie Rosen

Mirror: Schön wie Rosen
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Das Cover:
Das Cover von Mirror – Schön wie Rosen ist wieder ein richtiger Hingucker. Düster, märchenhaft, mit diesem Hauch von Eleganz, der sofort neugierig macht. Es passt perfekt zu Band eins (Weiß ...

Das Cover:
Das Cover von Mirror – Schön wie Rosen ist wieder ein richtiger Hingucker. Düster, märchenhaft, mit diesem Hauch von Eleganz, der sofort neugierig macht. Es passt perfekt zu Band eins (Weiß wie Schnee) und die Reihe wirkt dadurch wie aus einem Guss – man sieht sofort, dass es zusammengehört.

Meine Meinung:
Nachdem ich schon Weiß wie Schnee gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie es in Schön wie Rosen weitergeht. Band eins hat Schneewittchen neu interpretiert, hier dreht sich alles um Die Schöne und das Biest. Und das hat mir sogar noch ein Stück besser gefallen.

Im Mittelpunkt steht Rosalie, die man bereits kennt, eine Influencerin, die nach außen hin perfekt wirkt: schön, erfolgreich, scheinbar alles im Griff. Aber innerlich kämpft sie mit Selbstzweifeln und dem Gefühl, nie gut genug zu sein. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Schein und Sein zieht sich durch die ganze Geschichte. Besonders mochte ich, wie Lucia Herbst die Frage stellt: Was ist wahre Schönheit? Das, was wir sehen oder das, was wir im Inneren tragen?

Der männliche Part, der an die Rolle des Biests erinnert, ist nicht der typische Märchenprinz. Er hat Ecken und Kanten, ist geheimnisvoll und trägt selbst so einige Schatten mit sich herum. Das Zusammenspiel der beiden hat mich total gefesselt , es knistert, es kracht, aber es ist auch sehr tiefgründig.

Besonders spannend fand ich, wie der Bezug zu Band eins eingewoben wird. Lena und die Spiegel-Thematik waren dort sehr präsent, hier wird das Ganze weitergeführt, aber mit einem anderen Schwerpunkt: weniger Macht und Identität, dafür mehr Selbstbild, innere Stärke und die Frage, was uns wirklich ausmacht. Dadurch fühlt sich die Reihe richtig rund an.

Die Atmosphäre war wieder großartig: herbstlich, düster, märchenhaft, mit genau der richtigen Portion Magie. Der Spannungsbogen steigert sich stetig. Von der ersten Begegnung bis hin zu den Konflikten, die nicht nur romantisch, sondern auch emotional sehr intensiv sind.

Mein Fazit:
Mirror – Schön wie Rosen ist eine gelungene Fortsetzung, die für mich sogar noch stärker war als Band eins. Ich habe Rosalie unglaublich gern begleitet und fand es schön, wie viel Tiefe ihre Entwicklung bekommen hat. Wer Weiß wie Schnee mochte, wird diesen Teil lieben und wer Märchenadaptionen mit modernen, ehrlichen Themen mag, sollte sowieso reinschauen. Ein Märchen, das nicht nur glänzt, sondern auch Schatten zulässt und genau das macht es besonders.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2025

Silver Elite

Silver Elite
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Das Cover:
Ein düsterer, fast schon mystischer Look, perfekt passend zu einer Geschichte, die zwischen Licht und Schatten spielt. Die minimalistische Gestaltung mit dem silbernen Schimmer verspricht Spannung ...

Das Cover:
Ein düsterer, fast schon mystischer Look, perfekt passend zu einer Geschichte, die zwischen Licht und Schatten spielt. Die minimalistische Gestaltung mit dem silbernen Schimmer verspricht Spannung und Geheimnisse.

Meine Meinung:
Ich habe Silver Elite von Dani Francis gelesen und war gespannt auf die Mischung aus Dystopie, übernatürlichen Kräften und einer Prise Romantik. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Wren Darlington, eine junge Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, wird in eine Eliteeinheit der feindlichen Streitkräfte eingeschleust, um von innen heraus zu kämpfen.

Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Wir begleiten in erster Linie
Wren Darlington, sie ist stark, zielstrebig und mutig, aber nicht ohne Verletzlichkeit. Sie trägt eine schwere Last aus der Vergangenheit und kämpft nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch mit inneren Zweifeln. Ihre Entschlossenheit, die Wahrheit zu finden und für das Richtige einzustehen, macht sie zu einer facettenreichen Protagonistin.

Ihr Gegenpart ist Cross Redden. Er ist geheimnisvoll, loyal und durchsetzungsstark. Er wirkt zunächst unnahbar und kontrolliert, doch im Laufe der Geschichte zeigt er eine tiefere Seite, geprägt von Pflichtbewusstsein, Fürsorge und einer komplexen moralischen Haltung. Die Dynamik zwischen ihm und Wren sorgt für Spannung und Tiefe.

Die Beziehung der Beiden ist von Anfang an von Spannung und Misstrauen geprägt. Doch je mehr sie miteinander interagieren, desto mehr wird klar, dass zwischen ihnen mehr ist als nur Feindschaft.

Was mir besonders gefallen hat, ist die komplexe Welt, die Francis erschafft. Die Gesellschaft ist gespalten, mit klaren Hierarchien und einer tief verwurzelten Angst vor den sogenannten "Mods" – Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Wren ist eine dieser Mods, doch ihre Kräfte sind einzigartig und gefährlich. Ihre Reise durch diese Welt, immer auf der Suche nach Verbündeten und mit dem ständigen Risiko, enttarnt zu werden, hält die Spannung konstant hoch.

Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut. Es gibt immer wieder Wendungen, die die Handlung vorantreiben und den Leser fesseln. Besonders die Enthüllungen über Wrens Vergangenheit und ihre Verbindungen zur Rebellion bringen zusätzliche Tiefe in die Geschichte.

Mein Fazit:
Silver Elite ist ein gelungener Auftakt zu einer Dystopie-Serie, die mit interessanten Charakteren, einer gut durchdachten Welt und einer packenden Handlung überzeugt. Die Mischung aus Action, Geheimnissen und einer sich entwickelnden Romanze macht das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Good Spirits

Good Spirits
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Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu Borisons Stil. Sanft, gemütlich und im gezeichneten Stil passt es super zu den anderen der Autorin.

Meine ...

Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu Borisons Stil. Sanft, gemütlich und im gezeichneten Stil passt es super zu den anderen der Autorin.

Meine Meinung:
Ich habe schon Bücher von B.K. Borison gelesen und mochte ihren Schreibstil immer: leicht, gefühlvoll, mit genau dem richtigen Maß an Humor und Herz. Good Spirits reiht sich da wunderbar ein, bringt aber noch etwas Neues mit: einen Fantasy-Anteil, der der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht.

Was ich besonders mochte: Die Figuren. Harriet ist offen, warmherzig und authentisch, jemand bei dem man sofort das Gefühl hat, sie zu kennen.

Nolan dagegen wirkt ruhig, fast verschlossen, und gerade das macht seine Entwicklung so spannend. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, voller ehrlicher Momente und kleiner Gesten, ohne künstliches Drama. Das hat mich sehr berührt.

Für mich hat Good Spirits genau das, was ich mir von einer guten Liebesgeschichte wünsche: Tiefe und Wärme zugleich. Die Mischung aus Cosy Romance und magischem Einschlag hat mir besonders gefallen. Es wird nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch eine kleine, feine Geschichte über Vertrauen, Selbstfindung und das Loslassen von Angst.

Ich fand es toll, wie sich Borison auf Gefühle konzentriert hat, ohne dass die Handlung an Tempo verliert. Die Atmosphäre ist so sanft und heimelig, fast wie eine kuschelige Geschichte für den Herbst. Der Fantasy-Aspekt gibt dem Ganzen zudem eine besondere Note es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern eine, die einen ein Stück weit verzaubert zurücklässt.

Mein Fazit:
Good Spirits ist für mich ein besonderes Buch. Warmherzig, gefühlvoll, mit einer kleinen Prise Magie. Borison hat es geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die leicht zu lesen ist, aber trotzdem Tiefgang hat. Genau diese Mischung macht es für mich zu einem ihrer besten Werke bisher.

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