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Veröffentlicht am 20.02.2022

Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Anywhere
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Das Cover:
Ist ein echter Hingucker und besonders durch den Buchschnitt macht es zu einem kleinen HIghlight im Regal. Durch das zeitlose und klassische Design finde ich es sehr gelungen.

Meine Meinung:
Dies ...

Das Cover:
Ist ein echter Hingucker und besonders durch den Buchschnitt macht es zu einem kleinen HIghlight im Regal. Durch das zeitlose und klassische Design finde ich es sehr gelungen.

Meine Meinung:
Dies ist also der Auftakt zur zweiten Trilogie der Autorin. Besonders die Echtheit der Charaktere und der lockere Stil haben mich beim ersten Mal schon mitreißen können und so musste ich also auch dieses Buch haben. Ich muss sagen, dass der Klappentext mich schon sehr neugierig gemacht hat, aber auch hohe erwartunge geweckt hat. Am Ende des Buches muss ich mich aber dann doch fragen: Lügen und Intrigen? Wo denn?
Das ganze Buch ist eher ruhig und zum Ende hin von vielleicht einer Intrige geprägt. Aber beginnen wir vorne.

Emma will ihr Auslandsjahr in der schicken Dunbridge Academy nutzen um ihren Vater wiederzufinden und trifft bereits auf dem weg dorthin Henry.
Ich habe Emma als sehr ruhige Protgonistin erlebt, aber auch wenn sie erst 17 Jahre alt sein soll, benimmt sie sich sehr viel älter und reifer. Besonders auf der Suche nach ihrem Vater und den damit einhergehenden Enthüllungen geht sie sehr erwachsen um. Ein wenig habe ich hier den Groll und die Verletzbarkeit vermisst, die eine junge Frau oft empfindet, wenn sie verlassen wurde. Aber Pustekuchen, sie blieb recht blass und einfach sehr nett. Fast schon langweilig.

Henry war der tyische nette Kerl von nebenan, aber leider mit einer Freundin. Als Schulsprecher, mit zwei erfolgreichen älteren Geschwistern und Eltern bei Ärzten rund um die Welt, ist er ebenfalls sehr genügsam. Er und Emma freunden sich recht schnell an und merken auch bald, dass es mehr zwischen ihnen geben kann, wäre da nicht Grace, Henrys Freundin. (Die im übrigen meine Heldin dieses Buches ist und meine absolute Hochachtung verdient)

Das ganze Buch ist einfach sehr ruhig. Die Wendungen und Enthüllungen sind recht emotionslos, was ich sehr sehr schade finde. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin mehr ihres Könnens einbringt, denn dass sie es auch anders kann, hat sie in ihrer ersten Trilogie bewiesen. Hier fehlte es mir einfach an Emotionalität. Es gab zwar schöne und sehr realistische (! Bravo dafür) Momente zwischen Henry und Emma, aber sobald die beiden mal etwas anderes als Verliebtheit und Freude zeigen sollten, war es einfach nur ... oberflächlich. Schnellabgeharkt und das war sehr schade.

Was das Buch aber trotzdem zu einem Genuss macht, sind die bereits erwähnten echten Szenen zwischen Emma und Henry. Es gibt keine übertriebenen Liebesbekundungen und selbst die intimmen Szenen sind herrlich ehrlich und realistisch. Nicht so verklärt wie in manch anderen Büchern. Ich habe es genossen über die Feundschaften der Clique zu lesen und freue mich total auf die nächste Geschichte über Tori.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte, die nicht ganz an meine Erwartungen herran reichen konnte, da es mir einfach an Tiefe der Gefühle und den versprochenen Intrigen fehlte. Dafür habe ich eine schöne kleine Nostalgie-Reise zu Mitternachts-Partys gemacht und eine Portion Realismus in Beziehungen gelesen, die mich erfreut haben. Perfekt für alle, die Internats-Geschichten lieben. Ich freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 19.02.2022

Cant stop the feeling

Can‘t Stop the Feeling
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Das Cover:
Ist mal wieder ein anderes als beim Print, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Es fehlt mir einfach an der Individualität und dem wiedererkennungswert.

Meine Meinung:
Dies ist bei Weitem ...

Das Cover:
Ist mal wieder ein anderes als beim Print, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Es fehlt mir einfach an der Individualität und dem wiedererkennungswert.

Meine Meinung:
Dies ist bei Weitem nicht das erste Buch des Autorinnen Duos, sodass ich ihren Stil bereits kenne und liebe. Manchmal sind die Bücher ein wenig zu sehr fernab der Realität, so auch hier, aber immer mit dem gewissen Etwas.
Wer aber mit einer kleinen Portion Schicksal und einer großen Portion Zufall leben kann ist hier genau richtig.

Hazel und Matteo lernen sich mitten in einem Schneesturm kennen, bei dem alle Zimmer eines Hotels ausgebucht sind und beide durch einen kleinen Trick unter falschem Namen doch noch einchecken können. So kommt es, dass beide beschließen das Beste aus der Situation zu machen und gemeinsam ein kleines Abentuer zu erleben. Im Zuge dieses Abenteuers bleiben die Beiden auch ihren neuen Namen treu, soMein Fazdass ich ein wenig verwirrt war als es mal zum Thema "Haselnüsse" kam, bis mir einfiel, dass "Madie" eigentlich Hazel heißt.

Matteo und Hazel haben beide eine Vergangenheit mit anderen Partnern, besonders Hazel, die erst kürzlich von ihrem Verlobten verlassen wurde, müssen einiges aufarbeiten und dabei helfen ihnen die neuen Namen und die damit einhergehende Freiheit.
Ich empfand die erste Häfte mit den beiden als sehr verspielt, leicht und locker. Die Verliebtheit wurde sehr shcön und gleichzeitig recht schüchtern dargestellt und das fand ich sehr schön. Matteo und Hazel haben sich angenähert und dabei immer wieder Andeutungen zu Matteos Vergangenheit erhalten, während Hazel immer offen war. Beide haben gemeinsam viel über sich und ihr Leben, wie sie es führen wollen gelernt. Das alles in nur zwei gemeinsamen Wochen.

Durch die beiden Perspektiven hat man als Leser einen guten Einblick in die Gefüle der beiden bekommen, was ich sehr gut fand. Es machte die Verliebtheit und die Zerissenheit der Beiden greifbarer und nachvollziehbarer.

Im zweiten Teil des Buches wenden sich das Blatt und der Schreibstil, es fehlte die Lockerheit und die Freiheit. Stattdessengab es mehr Alltag, mehr Herzschmerz und mehr Unsicherheiten als Matteo und Hazel in ihrem echten Leben unerwartet aufeinadertreffen.
Ich hätte mir mehr Ehrlichkeit gewünscht, sie hätten sich einfach aussprechen sollen, statt sich in Vermutungen und Unischerheiten zu begeben.

Mein Fazit:
Eine schöne und leichte Liebesgeschichte in der ersten Hälfte und etwas zu viel Drama in der zweiten, machen dieses Buch zwar lesenswert, aber leider zu keinem Highlight. Ich mochte die Protagonisten und werde auch das nächste Buch der Autorinnen wieder lesen, denn der Stil ist eine schöne Mischung aus Liebe, Schicksal und viel Zufall... Eine leichte Geschichte für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Sterne über Wild River

Alaska Love - Sterne über Wild River
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Das Cover:
Passt sehr gut den anderen der Reihe und ich finde es schön, dass das Gesicht hier nichtkomplett zu erkennen ist, so hat man als Leser eine Chance die Fantasie zu nutzen. Außerdem passt das ...

Das Cover:
Passt sehr gut den anderen der Reihe und ich finde es schön, dass das Gesicht hier nichtkomplett zu erkennen ist, so hat man als Leser eine Chance die Fantasie zu nutzen. Außerdem passt das Cover sehr schön zu den beschriebenen Landschaften.

Meine Meinung:
Dies ist bereits das vierte Buch der Reihe, welches aber auch ohne Vorkenntnisse der Bücher zu lesen ist. Es tauchen zwar immer wieder bekannte Protagonisten auf und man bekommt kleinere Spoiler, man benötigt aber keinerlei Wissen um diese Geschichte zu lesen.

In diesem Buch geht es um Leslie, die nach dem tragischen Tod ihres Verlobten wild River verlassen hat, ihre junge Klientin und ihren alten Jugendfreund Levi. Der ausgerechnet der beste Freund ihres verstorbenen Verlobten ist.
Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet und sehr glaubhaft dargstellt, besonders Leslie in ihrer immer noch andauernden Trauer und den zweifeln, ob sie sich auf Levi einlassen kann und dem Wunsch ihre Klientin Selena zu schützen fand ich sehr gelungen. Leslie muss immer weiter aus ihrem Schneckenhaus kommen, denn die Menschen in Wild River sind alles andere als zurückhaltend und auch ihre eigene Familie hat einiges mit ihr zu besprechen.
Im Laufe des Buches wird Leslie immer weicher und zugänglicher, was es mir immer leichter machte sie zu mögen.

Auch Levi wird im Laufe des Buches immer mehr und mehr zu einem tollen Protagonisten. Seine gemeinsame Vergangenheit mit Dawson und Leslie wird mehr beleuchtet und die anfägliche Freundschaft wird schnell zu mehr. Auch wenn beide mit den widersprüchlichen Gefühlen füreinander und der Loyalität dem verstorbenen Dawson gegenüber zu kämpen haben.

Selbst Selena war alles andere als das verwöhnte Hollywood-Sternchen, das nur romantische Komödien spielt. Sie durchschaut Leslie sehr schnell und wird zur Stimme der Vernunft und des Mutes in Leslie. Auch wenn sie noch jung ist und eine Nebenrolle spielt, so mag ich sie doch sehr gerne. Sie ist liebvoll, witzig und auf emotionaler Ebene sehr klug.

Auch der Spannungsbogen ist hier gegeben, besoders durch die Bedrohung und das Stalking, welchem Selena ausgesetzt ist, kommen neue Elemente hinzu, der der Geschichte gut tun.
Auch die Auflösung erscheint hier durchdacht und sinnig, wenn auch ein wenig vorhersehbar. Dies ist aber nicht schlimm, denn im Fokus steht immer noch die Liebesgschichte von Leslie und Levi.

Mein Fazit:
Eine spannende und emotionale Geschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte. Die Verletzlichkeit und Ernsthaftigkeit der Liebesgeschichte spann sich zu einer tollen Atmosphäre in der Trauer, Liebe und Hoffnung dicht beieinander liegen und sich toll ergänzen.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den nächsten Band und ein Wiedersehen mit den Charakteren.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Perfect Day

Perfect Day
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Das Cover:
Passt sehr gut zu diesem Genre und ebenfalls zu den anderen Romanen der Autorin, was ich durchaus zu schätzen weiß. Ich empinde das schwarz-weiße Design als sehr ansprechend.

Meine Meinung:
Auch ...

Das Cover:
Passt sehr gut zu diesem Genre und ebenfalls zu den anderen Romanen der Autorin, was ich durchaus zu schätzen weiß. Ich empinde das schwarz-weiße Design als sehr ansprechend.

Meine Meinung:
Auch wenn die Autorin bereits mehrere Thriller verfasst und veröffentlicht hat, war dies doch mein erster Roman von ihr und ich bin sehr schnell in die Geschichte gekommen. Der Stil ist flüssig zu lesen und verliert sich nicht in Wiederholungen oder in ausschweifenden Beschreibungen. Trotzdem schafft der Roman es, dass ich mit das Geschehene bildlich vorstellen konnte.

Während des Romans gibt es immer wieder Rückblicke in Form von Tagebucheinträgen der Protagonisti. Ann will versuchen rauszufinden, ob ihr Vater wirlich der brüchtigte "Schleifchenmörder" sein kann, der zehn junge Frauen ermordet haben soll.
Ann ist von seiner Unschuld überzeugt, die Beweise sprechen aber komplett gegen ihn. Auch die Untersuchungen, die Ann selber anstellt, werden immer mehr zum Rätselraten. Was ist die Wahrheit, was ist nur die Wahrheit, die sie sehen will?

Ein Manko dieser Geschichte ist auf jeden Fall die Unglaubwürdigkeit der Zufälle. Alles scheint sich wie von Zauberhand zu fügen und in Anns Schoß zu fallen: Sie beginnt zu kellern und die Mutter eines der Opfer arbeitet mit ihr zusammen und ihre Theorien werden sehr schnell bestätigt... Dies hat mich wirklich gestört, da es den Spannungsbogen ein wenig getrübt hat.
Trotzdem ist das Buch toll geschrieben und was mich am meisten überzeugen konnte: Die Emotionen und die innere Zerrissenheit von Ann. Sie will an die Unschuld ihres Vaters glauben und ist trotzdem am Zweifeln.

Das Ende kam für einen Thriller-Neuling wie mich überraschend und machte die ganze Geschichte zu einer runden Sache. Ich empfand es als gelungen und nicht zu inszeniert.

Mein Fazit:
Ein bisschen weniger Zufälle und mehr Stolpersteine auf Anns Suche hätten mir gefallen, aber die Loyalität und Liebe einer Tochter, die an die Unschuld ihres Vaters glauben will, machen diese Geschichte zu einer spannenden und emotionalen Reise.

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Veröffentlicht am 04.02.2022

Der Herzgräber

Der Herzgräber
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Das Cover:
War das, was mich an diesem Buch als Erstes angesprochen hat. Es verspricht einen spannenden Thriller ohne zu viel zu verraten. Es besticht duch seine Schlichtheit und dabei doch mit der starken ...

Das Cover:
War das, was mich an diesem Buch als Erstes angesprochen hat. Es verspricht einen spannenden Thriller ohne zu viel zu verraten. Es besticht duch seine Schlichtheit und dabei doch mit der starken Symbolik.

Meine Meinung:
Ich habe von diesem Buch einiges erwartet, der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, aber dennoch war es für mich schwierig eine Verbindung zu der Protagonistin aufzubauen, Heather war mehr als einmal einfach sehr naiv. Fast schon mit zu wenig IQ und zu viel Gutgläubigkeit geht sie durch die Welt. Als sie dann die Verbindung zum inhaftierten Serienmörder herstellt, deckt sie einiges aus der Vergangenheit ihrer Mutter auf.
Auch hier habe ich keine echte Verbindung zu ihr und ihren Beweggründen aufbauen können. Auch während der allgegenwärtigen Bedrohung war sie seltsam distanziert und hat sich selber fast alles ausgeredet und nach Gründen gesucht, warum sie eben nicht in Gefahr sei.

Was mir aber gefallen hat waren die Szenen in der Vergangenheit und die damit einhergehenden Einsichten in den Geist des Mörders. Sie haben der ganzen Geschichte auch mehr Tiefe und Spannung veliehen, denn Heather hat damit wirklich gegeizt.
Die Kapitel aus der Sicht von anderen Personen und den Ermittlungen der Polizei waren interessanter als das, was mit der Protagonistin passierte.

Ein weiterer Pluspunkt der Geschichte ist auf jeden Fall die Atmosphäre. Denn die ist wirklich schaurig und gut ausgearbeitet, die Szenen mit den Leichen der jungen Frauen sind allesamt sehr anschaulich und eher nichts für schwache Gemüter.
Alles in allem war es toller Anfang, ein eher mittelmäßiger Mittelteil und ein sehr ... kurioses und inszeniertes Ende, über das sich jeder selbst seine Meinung bilden sollte.

Mein Fazit:
Ein Thriller der gelungene Elemente mit einer sehr konstruierten Lösung verbindet. Dadurch entstand eine sehr interessante Mischung, die mich zwar unterhalten, aber nicht komplett überzeugen konnte. Für Einstiger in das Genre vielleicht eine gute Möglichkeit.

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