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Veröffentlicht am 26.06.2025

In Case we forget

In Case We Forget
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Das Cover:
Schlicht, aber irgendwie edel. Es passt zum Anwaltsthema und den Kanzleien. Ich magbes tatsächlich.

Meine Meinung:
"In Case We Forget" ist der dritte Band der Gold and Partners Reihe, man ...

Das Cover:
Schlicht, aber irgendwie edel. Es passt zum Anwaltsthema und den Kanzleien. Ich magbes tatsächlich.

Meine Meinung:
"In Case We Forget" ist der dritte Band der Gold and Partners Reihe, man kann die Bände sehr gut einzeln lesen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Jude und Nora, zwei Menschen, die einmal zusammen waren und deren Wege sich nun, Jahre später wieder kreuzen.

Durch Rückblicke erfährt man Stück für Stück, was zwischen ihnen passiert ist, was sie verbunden und was sie getrennt hat. Diese Zeitsprünge sind gut dosiert und helfen, die emotionale Tiefe der Geschichte spürbar zu machen.

Jude wird durch einen neuen Fall in ein moralisches Dilemma gezogen und muss mit seinem Klienten zusammenwohnen, eher er sein Klient wird, allein das sorgt schon für Unruhe. Richtig brisant wird es, als ausgerechnet Nora die juristische Gegenseite übernimmt. Die beiden stehen sich plötzlich als Gegner gegenüber.

Diese Konstellation bringt nicht nur persönliche Spannungen, sondern auch echten Druck durch den juristischen Aspekt. Pflichtgefühl, Loyalität und Gerechtigkeit stehen auf dem Spiel und mittendrin zwei Menschen, die sich eigentlich nie wirklich losgelassen haben.

Was ich sehr mochte: Die Annäherung passiert langsam, vorsichtig, ehrlich. Keine dramatischen Gesten, sondern echte Entwicklung. Gleichzeitig stellt sich immer wieder die Frage: Was bedeutet richtig oder falsch, beruflich wie emotional?

Auch das Thema Selbstfindung zieht sich durch den Roman. Beide stehen an einem Punkt, an dem sie herausfinden müssen, wer sie sind, nicht nur füreinander, sondern auch unabhängig voneinander und im Hinblick auf ihre Familien.

Mein Fazit:
In Case We Forget ist eine Second-Chance-Story mit emotionaler Tiefe und juristischer Spannung. Der innere wie äußere Konflikt funktioniert stark, die Beziehung entwickelt sich glaubwürdig, und die Vergangenheit hallt spürbar nach.
Ein würdiger Abschied und eine tolle facettenreiche Reihe, sie ich gerne gelesen habe

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2025

Fierce King

Fierce King
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Das Cover:
Schlicht, aber sehr passend zur Reihe. Es fügt sich optisch perfekt ein und strahlt genau die richtige Mischung aus Eleganz und Stärke aus.

Meine Meinung:
Mit Fierce King geht es in die zweite ...

Das Cover:
Schlicht, aber sehr passend zur Reihe. Es fügt sich optisch perfekt ein und strahlt genau die richtige Mischung aus Eleganz und Stärke aus.

Meine Meinung:
Mit Fierce King geht es in die zweite Runde der Reihe und diesmal mit Tate im Fokus, der zeigt hier ganz neue Seiten. Während er in Band eins eher den Playboy gegeben hat, bekommt man hier deutlich mehr Tiefe, Familiendynamik und einen Blick hinter die Fassade. Auch wenn das unter Umständen alles andere als freiwillig passiert.

Violet kämpft derweil um den Coffeeshop ihres verstorbenen Vaters unf damit um ein Stück Zuhause. Sie ist das gebau Gegenteil von Tate und dadurch entstehen tolle Dialoge.

Die Idee mit der Fake-Verlobung fühlt sich zwar bekannt an, aber sie ist charmant umgesetzt. Vor allem, weil sich zwischen Tate und Violet Stück für Stück echte Nähe entwickelt.
Die beiden durchlaufen eine spürbare Entwicklung: Er wird greifbarer, sie wächst über sich hinaus.

Was mir besonders gefallen hat, war der familiäre Aspekt man bekommt mehr Einblick in das Leben der Kings und spürt, wie sehr gerade Tate sich bemüht, mehr zu sein als nur ein Ruf.
Im Vergleich zu Band eins ist Fierce King etwas ruhiger, mit weniger Spice, aber dafür mit mehr Gefühl und Substanz. Es geht mehr um Vertrauen, um verletzliche Momente und um zwei Menschen, die lernen, dass man zusammen stärker sein kann.

Mein Fazit:
Ein runder, gefühlvoller Band, der zeigt, dass sich hinter einem Image oft mehr versteckt. Fierce King ist nicht laut, aber ehrlich, mit einer tollen Balance aus Charme, Entwicklung und Nähe.
Genau richtig für Fans von Slow Burn, Familiengefühl und Fake-Verlobungen mit Herz.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Der letzte erste Song

Der letzte erste Song
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Das Cover:
Wie auch bei den vorherigen Bänden dieser Neuauflagen wieder absolut gelungen! Das Comic-Design ist ein echter Blickfang und passt perfekt zum Vibe der Reihe.

Meine Meinung:
Dies ist der letzte ...

Das Cover:
Wie auch bei den vorherigen Bänden dieser Neuauflagen wieder absolut gelungen! Das Comic-Design ist ein echter Blickfang und passt perfekt zum Vibe der Reihe.

Meine Meinung:
Dies ist der letzte Band der Firsts Reihe und Bianca Iosivoni bleibt sich treu: Authentisch, gefühlvoll und mit viel Herz erzählt, wie die ganze Reihe.

Band vier bringt Grace und Mason ins Rampenlicht – zwei Figuren, die schon länger Teil der Clique sind und endlich ihre eigene Geschichte bekommen. Grace steht unter konstantem Druck, perfekt zu sein, akademisch, gesellschaftlich, familiär. Hinter ihrer ruhigen Art steckt so viel Unsicherheit und der Wunsch, einfach sie selbst sein zu dürfen. Trotzdem hält sie mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg und ist sehr grade heraus.

Mason dagegen wirkt nach außen locker, doch seine lange On-Off-Beziehung mit Jenny zieht sich wie ein Schatten durch die Handlung. Mir ihr ist er seit der Highschool zusammen und er stellt sich eine gemeinsame Zukunft vor.

Grace und Mason sind zu Beginn noch in anderen Partnerschaften, was aber nicht zu inneret Zerrissenheit führt, sondern die beiden erstmal auf freundschaftlicher Ebene zusammenführt. Ganz besonders, weil sie gemeinsam Musik machen und sich dadurch emotional immer näher kommen.

Als es dann endlich klick macht zwischen den beiden, geht es fast zu schnell. Gerade nach Masons langer Beziehung mit Jenny hätte ich mir hier etwas mehr Tiefe, Reflexion und emotionale Zerissenheit gewünscht. Es fühlt sich fast so an, als würde ein wichtiger Schritt übersprungen.
Trotzdem hat die Reihe einfach mega viele tolle Momente und ein Gefühl von "Nach Hause kommen" ich kann sie auf jeden Fall empfehlen.

Mein Fazit:
Ein schöner Abschluss der Reihe, mit alten Freunden, neuen Perspektiven und vielen Emotionen. Nicht mein liebster Band der Firsts-Reihe, aber definitiv lesenswert, ein letztes Lebewohl an unsere alten Freunde.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Die letzte erste Nacht

Die letzte erste Nacht
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Das Cover:
Auch bei diesem Band punktet die Neuauflage mit dem unverwechselbaren Comic-Stil, der sie so besonders macht. Ein echter Hingucker im Regal und wieder ein Cover, das man einfach gern in den ...

Das Cover:
Auch bei diesem Band punktet die Neuauflage mit dem unverwechselbaren Comic-Stil, der sie so besonders macht. Ein echter Hingucker im Regal und wieder ein Cover, das man einfach gern in den Händen hält.

Meine Meinung:
Trevor und Tate, oder eben TnT, wie sie liebevoll genannt werden, da ske eine explosive Mischung sind, sorgen nicht nur für emotionale Funken, sondern auch für eine besondere Mischung aus Schmerz, Hoffnung und langsamer Annäherung.

Tate hat durch den Tod ihres Bruders eine tiefe Wunde davongetragen. Statt sich von der Trauer überwältigen zu lassen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Sie ist taff unf steht für das ein, was sie haben will. Auch gerne mal den ein oder anderen One Night Stand.

Trevor trägt eine schwere Schuld mit sich herum, ob die berechtigt ist oder nicht. Er ist verschlossen und gerät gerne mal mit Tate aneinander. Aber die Funken fliegen. Er steckt seine Zeit hauptsächlich in sein Studium und seinen Kopf in die Bücher...

Die beiden kennen sich schon länger, doch als sie gemeinsam mit alten Dämonen konfrontiert werden, verändert sich etwas zwischen ihnen. Es ist diese Mischung aus tiefer Verbindung, unausgesprochenem Verständnis und vorsichtig wachsendem Vertrauen, die ihre Geschichte so besonders macht.

Was ich besonders mochte: Die Dynamik zwischen ihnen ist intensiv, aber nicht übertrieben. Man spürt die Chemie, das Knistern und gleichzeitig die Unsicherheit, das Zögern. Nichts fühlt sich gehetzt an, sondern entwickelt sich in einem Tempo, das der Geschichte gerecht wird.
Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Verlust, Selbstschutz und die Frage, wie man weiterlebt, wenn das Leben völlig aus dem Takt geraten ist.

Auch schön: Wieder tauchen vertraute Gesichter aus den vorherigen Bänden auf, was sofort dieses "Zuhause"-Gefühl erzeugt. Die Freundesgruppe ist wie immer herzlich, witzig und unterstützend, ein wichtiger Ankerpunkt, der die Geschichte zusätzlich trägt.

Mein Fazit:
Die letzte erste Nacht ist eine gefühlvolle, tiefgehende Fortsetzung, die Themen wie Trauer, Neuanfang und stille Stärke mit viel Fingerspitzengefühl behandelt. Trevor und Tate stehen für zwei Menschen, die durch Schmerz zueinanderfinden und dabei lernen, dass Nähe nicht schwach macht, sondern stark. Eine bittersüße Geschichte, die sich einreiht in eine Reihe voller Herz, Freundschaft und Hoffnung. Freue mich schon sehr auf das Finale dieser tollen Reihe.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Der letzte erste Kuss

Der letzte erste Kuss
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Das Cover:
Wieder ein echter Hingucker! Ich liebe das Comic-Design, es wirkt modern, verspielt und trotzdem genau auf den Punkt. Die Neuauflage hat einfach Charme und passt perfekt zur Geschichte. Auch ...

Das Cover:
Wieder ein echter Hingucker! Ich liebe das Comic-Design, es wirkt modern, verspielt und trotzdem genau auf den Punkt. Die Neuauflage hat einfach Charme und passt perfekt zur Geschichte. Auch wenn man diesen Stil jetzt öfter sieht.

Meine Meinung:
In "Der letzte erste Kuss" begleiten wir Elle und Luke, zwei Charaktere, die man einfach gernhaben muss. Die beiden kennen sich schon länger, sind Teil derselben Freundesgruppe (die man übrigens schon aus Band eins kennt) und was mit Freundschaft beginnt, entwickelt sich langsam zu etwas Tieferem.

Friends to Lovers? Ich bin dabei! Vor allem, wenn es so authentisch und warm erzählt wird wie hier. Es gibt keine übertriebenen Dramen, sondern echte, nachvollziehbare Gefühle. Beide wollen sich ihre Zuneigung erst nicht eingestehen, obwohl der Funke spürbar ist.

Besonders gelungen fand ich auch die kleinen Auftritte von Figuren aus einer anderen Reihe, da musste ich fast ein bisschen Quietschen, das gibt Fans einfach ein wohliges Gefühl von Zuhause. Also schnappt euch auf jeden Fall noch die "Finding" Reihe und lernt die Charaktere richtig kennen, es lohnt sich.

Elles familiärer Background bringt ein bisschen Ernsthaftigkeit rein, ohne den Ton zu kippen. Luke wiederum ist einfach ein Herzmensch. Loyal, hilfsbereit, zum Verlieben. Echtes Book-Boyfriend Material.

Der Schreibstil hat sich im Vergleich zu Band eins noch mal gesteigert, zumidnest dür mich liest es sich flüssig, mit genau der richtigen Mischung aus Humor, Gefühl und Tiefe.
Beide Perspektiven bringen viel Nähe zu den Charakteren und machen die Geschichte sehr greifbar.

Mein Fazit:
Ein rundum gelungener Wohlfühlroman mit tollen Charakteren, sanfter Entwicklung und der perfekten Portion Herzklopfen. Wer Friends-to-Lovers liebt und auf ehrliche Emotionen ohne unnötiges Drama steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Für Fans der Autorin sowieso ein Muss und für alle anderen ein wunderbarer Einstieg in die Welt von Bianca.

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