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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2020

Süße Geschichte mit ein paar Schwächen

A single word
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Band 2 hat relativ vielversprechend angefangen. Wie auch schon in dem vorherigen Band mochte ich den Schreibstil der Autorin total gerne. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann sich deshalb gut auf ...

Band 2 hat relativ vielversprechend angefangen. Wie auch schon in dem vorherigen Band mochte ich den Schreibstil der Autorin total gerne. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann sich deshalb gut auf die Geschichte einlassen.

Zudem war mir Oxana als Protagonistin von Anfang an sehr synmpathisch. Sie hatte eine schwere Kindheit und musste aus diesem Grund schon früh anfangen selbstständig zu handeln, was man auch an ihrem Verhalten und ihrer Einstellung merkt. Oxana ist eine sehr selbstbestimmte und unabhängige junge Frau, die weiß was sie will. Gleichzeitig ist sie ebenfalls eine tolle und hilfsbereite Freundin, die sich um andere sorgt.

Mit Henri, dem männlichen Protagonisten, hatte ich zu Beginn meine Probleme. Ich fand es total kindisch, dass er Oxana direkt in eine Schublade mit anderen alten Freundinnen seiner Schwester steckt und sie verurteilt ohne vorher mit ihr geredet zu haben. Nachdem das Missverständnis aufgelöst wurde, war er wie ausgewechselt und mir um einiges sympathischer.

Als Pärchen haben die beiden meiner Meinung nach ganz gut funktioniert, jedoch habe ich hier auch wieder den gleichen Kritikpunkt wie in Band 1. Die beiden Charaktere gehen sich nämlich des Öfteren einfach aus dem Weg statt sich auszusprechen, was zu unnötigem Drama führt und das Buch in die Länge zieht.

Des Weiteren hatte ich an super vielen Stellen den Drang, Szenen zu überspringen bzw. zu überfliegen. Ich liebe die Freundschaft zwischen Oxana, Libby und co, doch es gibt viel zu viele Szenen, die für den Plot unrelevant sind. Die Liebesbeziehung stand auch hier wieder überhaupt nicht im Mittelpunkt und ich habe manchmal leider den roten Faden verloren. Von einem New Adult Buch erwarte ich eigentlich etwas anderes.

Fazit

Eine süße Liebesgeschichte, die mir nicht ganz so gut gefallen hat, da das Buch sich leider sehr in die Länge gezogen hat. Wer sich für Mode interessiert und neu in das Genre New Adult einsteigt, dem kann ich die Reihe empfehlen. Ich habe mich allerdings dazu entschieden die Reihe erstmal zu unterbrechen, weil es nicht die Art von Geschichte ist, die ich persönlich gerne lese.

Ich gebe dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass es anderen besser gefallen wird als mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2020

Einfach toll!

Kisses from the Guy next Door
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht, da sich das Buch sehr leicht lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und gleichzeitig sehr humorvoll und konnte mich mal wieder von sich überzeugen.

Brooklyn ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht, da sich das Buch sehr leicht lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und gleichzeitig sehr humorvoll und konnte mich mal wieder von sich überzeugen.

Brooklyn ist die drittälteste der Familie und war mir von Anfang an sympathisch. Als sie vor dem Altar stehen gelassen wird, ist sie natürlich am Boden zerstört, jedoch geht sie meiner Meinung nach sehr gut mit der Situation um. Ich mochte, dass sie stets ihren eigenen Standpunkt vertreten hat und nie zu naiv war. Gleichzeitig ist sie eine sehr selbstlose und treue Person und ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen

Mit Wyatt musste ich erstmal warm werden, doch ich habe schnell bemerkt, wie unzufrieden er mit seinem reichen Leben in New York ist. Es hat Spaß gemacht mich mit ihm zusammen abermals in die Kleinstadt, in der die Geschichte spielt, zu verlieben. Zudem hat er mich am Ende wirklich positiv überrascht.

Auch die Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Die Liebegeschichte zwischen Wyatt und Brooklyn wurde total authentisch umgesetzt und obwohl sich die beiden am Anfang viel Zeit lassen, war es an keinem einzigen Punkt langweilig, Und wie schon gesagt ist der Humor in der Geschichte super unterhaltsam und konnte mich des Öfteren zum Lachen bringen.


Fazit

Auch Band 2 war für mich wieder ein voller Erfolg. Brooklyns Geschichte beginnt herzzerreißend und endet mit lauter Herzklopfen. Das Kleinstadtfeeling, welches sich durch die gesamte Reihe zieht, sorgt auch hier wieder für ein wohliges Gefühl. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2020

Ein packender und moderner Thriller

Das Gottesspiel
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Der Einstieg in das Buch ist mir überraschend leichtgefallen. Zunächst lernt man die 5 Jugendlichen kennen, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich geschrieben wurde. Schnell wird klar, dass jeder einzelne ...

Der Einstieg in das Buch ist mir überraschend leichtgefallen. Zunächst lernt man die 5 Jugendlichen kennen, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich geschrieben wurde. Schnell wird klar, dass jeder einzelne sein eigenes Päckchen zu tragen hat.

Im Vordergrund steht Charlie, der um seine verstorbene Mutter trauert und sich von seinem Vater distanziert hat. Durch Peter, einen sehr rebellischen Jungen, der auch vor kriminellen Taten nicht zurückschreckt, lernt Charlie das Virtual-Reality-Spiel „Das Gottesspiel“ kennen, das schon bald sein Leben auf den Kopf stellen wird.

Das Ganze beginnt als Spaß mit abenteuerlichen Herausforderungen, doch schnell bemerkt Charlie, dass viel mehr hinter dem Spiel steckt, als es zunächst den Anschein macht. Die Herausforderungen werden immer gefährlicher und bald schon geht es um Leben und Tod.

Was mir besonders gefallen hat, war der Spannungsbogen, der die Geschichte perfekt abrundet. Auch als Leser hat man das Gefühl, dass die Sache immer ernster wird und so kann und will man auch einfach nicht aufhören zu lesen.

Das Gottesspiel kann man sich als künstliche Intelligenz vorstellen, die mit verschiedenen religiösen und mythologischen Aspekten gefüttert wurde und dadurch eine eigene Moralvorstellung und ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat. Aufgrund dessen herrschte die meiste Zeit eine sehr bedrückende und düstere Stimmung, die ebenfalls zum Weiterlesen anregt.

Ein weiterer Punkt, der mir sehr positiv aufgefallen ist, ist der Umgang mit diversen Themen, die einen Bezug zum Jetzt herstellen. Egal welches Thema angesprochen wird, sei es Mobbing, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch oder Depressionen, der Autor geht mit diesen stets kritisch und sensibel um. Dadurch wirkt die Geschichte einfach super authentisch und gesellschaftskritisch, was wiederum zum Nachdenken anregt.
Fazit

Ein sehr interessanter und moderner Thriller, der für mich absolut unvorhersehbar war. Das Buch konnte mich sowohl schockieren, als auch zum Nachdenken anregen und hat mich mit einem mulmigen Gefühl zurückgelassen. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Wow!

Throne of Glass 6 - Der verwundete Krieger
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Kurz gesagt: Auch Band 6 der Reihe konnte mich trotz meiner Zweifel am Anfang wieder völlig begeistern. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen ...

Kurz gesagt: Auch Band 6 der Reihe konnte mich trotz meiner Zweifel am Anfang wieder völlig begeistern. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen aus der Sicht von Chaol zu schreiben und ich konnte seine Gedanken super nachvollziehen.

Chaol gehörte bisher wirklich nicht zu meinen Lieblingscharakteren, doch dieses Buch hat meine Meinung zu ihm eigentlich grundlegend verändert. Endlich konnte ich so einige Dinge, die er getan hat nachvollziehen und er macht besonders in diesem Buch eine erstaunliche Charakterentwicklung durch. Man merkt als Leser, wie sehr er am Anfang mit seinem Zustand zu kämpfen hat und wie er lernt, damit umzugehen. Chaol gehört für mich ab sofort zu den stärksten Charakteren der Throne of Glass Reihe.

Zudem lernt man noch einen weiteren Charakter kennen, der auch in Band 7 eine große Rolle spielen wird. Yrene gehörte schon nach wenigen Seiten zu meinen Lieblingscharakteren. Sie ist eine sehr charakterstarke und zielstrebige Frau und man muss sie einfach ins Herz schließen.

Außerdem bilden Yrene und Chaol ein richtiges Powerpärchen. Die Liebesgeschichte der beiden ist meiner Meinung nach die emotionalste und herzzerreißendste aus der ganzen Throne of Glass Reihe. Die Beziehung war super ausgearbeitet und kam total authentisch rüber.

Zu der Handlung möchte ich gar nicht so viel sagen, da ich euch nicht spoilern möchte. Es gab einige Plot Twists, vor allem gegen Ende, die mich überrascht und schockiert haben.

Fazit

Band 6 bildet die perfekte Überleitung zum finalen Band. Yrene und Chaol haben das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht und ich habe echt nichts zu meckern. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2020

Jahreshighlight

Daisy Jones and The Six
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Das Besondere an dieser Geschichte ist auf jeden Fall der Erzählstil. Die Geschichte wird in Form von Interviews erzählt und wirkt dadurch eher wie eine Biografie. Die Umsetzung dieses Erzählstils ist ...

Das Besondere an dieser Geschichte ist auf jeden Fall der Erzählstil. Die Geschichte wird in Form von Interviews erzählt und wirkt dadurch eher wie eine Biografie. Die Umsetzung dieses Erzählstils ist der Autorin gut gelungen und ich fand es interessant, die gleiche Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen zu hören. So fiel es mir auch leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen.

Insgesamt wirkte einfach alles an dem Buch super authentisch und realitätsnah, was mir besonders gefallen hat. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass die Geschichte nur fiktiv ist, da alles so echt gewirkt hat.

Außerdem werden viele wichtige und auch schwierige Themen angesprochen wie beispielsweise Drogen/Alkoholmissbrauch oder der Druck der Gesellschaft. Mit diesen Themen wird sich ausführlich, jedoch gleichzeitig auch sehr vorsichtig auseinandergesetzt.

Wie schon angesprochen konnte ich mich als Leser sehr einfach in die Charaktere hineinversetzen. Jeder der Charaktere muss sich seinen eigenen Problemen stellen und nicht immer geling das jedem. Aus diesem Grund hatte die Geschichte stellenweise etwas sehr Melancholisches an sich, was einen auch zum Nachdenken anregt.

Am meisten erfährt man über Daisy Jones, die eine unglaublich inspirierende Charakterentwicklung durchmacht. Sie hat am Anfang einige Probleme, mit denen sie nicht immer perfekt umgeht und man begleitet sie durch ihre guten und auch schlechten Phasen.

Das Ende fand ich ebenfalls gut gelöst und umgesetzt
Fazit

Dais Jones and the Six ist für mich ein absolutes Jahreshighlight. Die Geschichte lässt sich mit keiner anderen vergleichen und ich mochte sowohl die Handlung, mit ihren Höhen und Tiefen, als auch die unterschiedlichen Charaktere. Der Erzählstil wurde perfekt umgesetzt und ich hätte mir das Ende nicht passender vorstellen können. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere