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Veröffentlicht am 29.07.2019

Kreative Idee um eine verlorene Tochter und Rassentrennung

Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe
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Hups, wieder ein Buch von meinem Stapel, dass ich eigentlich schon längst gelesen habe. Nur irgendwie vergaß ich, hier mal meine Meinung dazu kund zu tun :D

Das hole ich doch gleich mal nach…

Über „Prinzessin ...

Hups, wieder ein Buch von meinem Stapel, dass ich eigentlich schon längst gelesen habe. Nur irgendwie vergaß ich, hier mal meine Meinung dazu kund zu tun :D

Das hole ich doch gleich mal nach…

Über „Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe“ von Nicole Alfa


Wer hätte es gedacht? Die Elfenwelt ist nur einen magischen Sprung entfernt.

Eben noch wurde die 16-jährige Lucy in ihrem Zuhause von Unbekannten angegriffen, als sie sich im nächsten Moment auf einer Wiese in einer fremden Welt wiederfindet. Ein Portal hat sie in ihre eigentliche Heimat, das Reich der Elfen, gebracht.

Lucy will das alles nicht glauben, immerhin ist sie ein ganz normales Mädchen und soll jetzt plötzlich die verloren geglaubte Tochter des Elfenkönigs sein? Ohne mich, denkt sie. Doch die Frage nach dem Grund für den Angriff und die Sorge um ihre Familie bringen Lucy schließlich dazu, ihr Schicksal – zumindest vorübergehend – anzunehmen. Vielleicht liegt es aber auch an den eisblauen Augen von Daan, der stets überall da auftaucht, wo Lucy ist. Auch wenn in seinem Blick noch etwas liegt, das sie einfach nicht deuten kann…

Mit »Prinzessin der Elfen« kreiert Nicole Alfa eine bezaubernde Geschichte über die Kraft einer verbotenen Liebe. Dabei entführt sie uns in das faszinierende Reich der Elfen, aus dem kein Leser je wieder zurückkommen möchte.

Meine Meinung zu „Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe“ von Nicole Alfa


Ich mag eben einfach Fantasy und Young Adult. Und hier kommt es in einem Mix daher. Lucy ist noch so jung und doch muss sie so viel schreckliches durchmachen. Als kleines Mädchen „entführt“ und gut 10 Jahre später an einen Ort zurück gebracht, der ihr so unglaublich fremd erscheint. Wobei sie auch noch mehr oder weniger auf sich allein gestellt bleibt. Denn das große Ganze bleibt ihr einfach verborgen und wird ihr nur Häppchenweise vermittelt.

Und dann kommt da ein unverschämt gut aussehender Kobold daher. Wäre ja nun grundlegend kein Problem. Aber eine Vermischung der Rassen ist strengstens verboten und so darf Lucy sich keinesfalls in Daan verlieben. Nur geht das Herz eben gern einen anderen Weg.

Das Buch zog mich von der ersten Seite an in seinen Bann. Leider gab es ein paar Stellen, wo sie die Protagonisten widersprechen. Und manchmal erscheint es auch merkwürdig, wenn Lucy so ganz nebenbei Allgemeinwissen nahe gebracht wird. Doch bei all dem Knistern, dass in dem Buch herrscht und dem doch recht turbulenten Leben in das Lucy gestoßen wird, kann man darüber recht gut hinweg blicken und das Buch einfach genießen.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Nicht wirklich Cinderella, dennoch schön

Die vierte Braut
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Seit ich „Aschenkindel“ von Halo Summer gelesen habe, rutscht mir immer wieder mal ein solches Buch in die Hände und wird verschlungen. Ich mag es eben, wenn Märchen einfach noch mal umgekrempelt werden ...

Seit ich „Aschenkindel“ von Halo Summer gelesen habe, rutscht mir immer wieder mal ein solches Buch in die Hände und wird verschlungen. Ich mag es eben, wenn Märchen einfach noch mal umgekrempelt werden und man so einen ganz anderen Blickwinkel darauf erhält.

Da ich eine andere Fußball-Mutter damit angesteckt habe, bekomme ich ab und an von ihr ein paar Lesetipps. So auch diesen hier:

Über „Die vierte Braut“ von Julianna Grohe


In Wahrheit war die Sache mit Cinderella ganz anders …

Auf Wondringham Castle findet eine riesige Brautschau mit vielen Prüfungen statt. Unzählige junge Damen aus allen Teilen des Landes kommen zum Schloss, um die Gunst eines der vier Prinzen zu erlangen.

Aber die junge Gouvernante Mayrin Barnaby, die durch unglückliche Umstände ebenfalls dorthin gerät, will gar keinen Königssohn heiraten, sondern nur schnellstmöglich zurück nach Hause. Dort warten ihre beiden jüngeren Geschwister auf sie, für die sie verantwortlich ist. Als jedoch der charismatische Hauptmann dafür sorgt, dass Mayrin bleiben kann, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen.

Meine Meinung zu „Die vierte Braut“ von Julianna Grohe


Also den Klappentext kann man nicht vollkommen ernst nehmen. Denn mit der Geschichte von Cinderella hat es nur wenig gemeinsam. Mayrin hat keine Stiefschwestern, sondern zwei jüngere Geschwister. Sie ist auch nicht mit Ruß beschmiert und muss Tag aus, Tag ein schrubben, kochen usw. Oh, und mit Tieren spricht sie auch nicht.

Mayrin ist im Grunde eine ganz normale junge Frau, die von Schicksalsschlägen gebeutelt, ihren Weg geht und alles tun würde damit ihre beiden Geschwister abgesichert sind. Zudem lebt sie in einem Land in dem einfach etwas ziemlich schräges abläuft. Der König ist krank und wünscht sich, die Hochzeiten aller seiner Söhne mit zu erleben. Und vielleicht auch noch ein paar Enkel. Damit das gelingt wird ein Brautschau veranstaltet, bei der hunderte Mädchen um die Prinzen buhlen sollen.

Stellt euch diesen Hühnerhaufen vor!

Und als wenn das nicht schon reichen würde, dass ich das Buch durchweg amüsant fand, war auch noch Mayrins Abneigung gegen die ganze Veranstaltung einfach nur lustig. Es war purer Zufall und überhaupt nicht beabsichtigt, dass sie zusammen mit all den anderen Mädchen in dem Schloss landet. Sie hat kein Interesse an den Prinzen. Und eigentlich bleibt sie dann auch nur noch, weil es nach jeder Runde mehr Geld und Juwelen für die Teilnehmerinnen gibt. Könnte nun geldgierig klingen. Doch eigentlich stellt sie einfach nur ihre Geschwister an erste Stelle und würde wirklich alles tun, damit sie eine gute Zukunft haben. Ein Dach über den Kopf, vielleicht eine gute Ausbildung. Doch durch ihre unbeabsichtigte Teilnahme an der Brautschau ist sie ihren Job los und damit kommt das Geld einfach gelegen. Ganz nebenbei ist der Hauptmann recht ansehnlich und bringt sie ordentlich durcheinander.

Ich finde das Buch wunderbar für zwischendurch. Man verschlingt es regelrecht. Einen Stern ziehe ich in meiner Wertung ab, weil es eben doch keine andere Version des Märchens ist und am Ende alles einfach zu schnell geht. Da hätte ruhig ein wenig mehr Inhalt sein dürfen ;)

Veröffentlicht am 29.07.2019

Eindrucksvoller Auftakt einer vielversprechenden Reihe

Chicago Devils - Die Einzige für mich
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Das Buch hier habe ich zuletzt verschlungen und muss euch unbedingt davon berichten. Es ist in meinen Augen ein wenig kontrovers und abgedreht. Aber gut zu lesen, ein wahrer Schmöker und einfach etwas ...

Das Buch hier habe ich zuletzt verschlungen und muss euch unbedingt davon berichten. Es ist in meinen Augen ein wenig kontrovers und abgedreht. Aber gut zu lesen, ein wahrer Schmöker und einfach etwas für ein wenig Herzschmerz.

Über „Chicago Devils – Die Einzige für mich“ von Brenda Rothert


Es dreht sich alles um Anton und Mia.

Anton Petrov ist unheimlich attraktiv, aber recht verschlossen. Und als Captain der Chicago Devils (Eishockey) bekannt für… naja, eigentlich für nichts bekannt zu sein. Er hält strikte Diät, holt sich immer genug Schlaf und lebt Enthaltsam. Das sollen auch die Geheimnisse seines Erfolgs sein.

Dem Eishockey-Star ist es völlig egal, ob die ganze Welt denkt, dass er sich freiwillig entschieden hat, wie ein Mönch zu leben – solange niemand die Wahrheit erfährt! Denn es gibt eine Frau, der Antons Herz gehört. Eine Frau, die er niemals haben kann. Denn Mia ist die Frau seines Teamkollegen …

Meine Meinung zu „Chicago Devils – Die Einzige für mich“ von Brenda Rothert


Es handelt sich um einen recht eindrucksvollen Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Ich hoffe sehr, dass bald ein Buch über Antons Bruder Alexei erscheint, Mias Mitbewohnerin ihr Glück findet und auch Antons Team-Kollege der von dem Schicksal ordentlich gebeutelt ist, jemanden fürs Leben findet, der ihn unterstützt.

Ich war bereits dank der Leseprobe bereits ab den ersten Kapiteln gefesselt und freute mich sehr, als ich das Buch dann auch endlich in den Händen hielt. Seht es mir nach, ich habe das Buch ähnlich wie schon ein paar andere in wenigen Tagen verschlungen. Was neben der Story und dem Schreibstil sicher auch an den gerade mal 200 Seiten lag.

Mia ist einfach vom Schicksal gebeutelt und Anton tritt genau zum richtigen Zeitpunkt in ihr Leben. Er respektiert zwar ihre Grenzen, versucht sich aber dennoch einfach mal so in ihr Leben zu mogeln. Wobei ich das mitunter schon sehr dominant fand. Aber Mia machte ihm ihre Grenzen klar und Anton akzeptierte das. Was ich wunderbar fand und der Story einen wirklich romantischen Touch verlieh.

Die beiden sind nicht wie Feuer und Eis. Sie ergänzen einander und man bekommt das Gefühl, dass sich hier zwei Seelenverwandte gefunden haben.

Auch die „Nebenfiguren“ fand ich klasse. Onkel Dix mit seinen extrem versauten Sprüchen. Mias Mitbewohnerin, die mir erst ans Herz wuchs, als man ihren Hintergrund erfuhr. Und sogar Antons Zwillingsbruder Alexei, der wohl zu den begehrtesten Junggesellen gehört und sein Leben in vollen Zügen genießt.

Ich weiß gar nicht, was ich alles zu dem Buch schreiben soll. Es ist einfach ein tolles Buch für einen Strandausflug, für Zwischendurch im Urlaub oder mal einen regnerischen Nachmittag daheim. Vielleicht ein klein wenig oberflächlich, aber zum Träumen schön. Ohne einen mit Eishockey, Betriebswirtschaftsstudium oder der Arbeit in einer Bar zu überrennen. Es geht wirklich um die Personen und ihre Beweggründe.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Über „Die letzte Königin – Das schlafende Feuer“ von Emily R. King

Kalinda wuchs behütet bei der Heiligen Schwesternschaft im entlegendsten Teil des Reiches auf. Jede junge Frau dieses Tempels kennt ihre ...

Über „Die letzte Königin – Das schlafende Feuer“ von Emily R. King

Kalinda wuchs behütet bei der Heiligen Schwesternschaft im entlegendsten Teil des Reiches auf. Jede junge Frau dieses Tempels kennt ihre Bestimmung. Kommt einer der Gönner, die für ihren Unterhalt zahlen, müssen sie sich der Forderung stellen und könnten ausgewählt werden. Als Dienerin, Kurtisane oder Ehefrau.

Mit dem Besuch des Herrschers des Reiches, dem Tyrannen Rajah Tarek, endet Kalindas friedliches Leben. Denn er wählt gerade sie als seine hunderste Ehefrau aus. Diesen Platz wünschen sich jedoch auch so einige Kurtisanen des Hofes und Kalinda muss ihn nun in einem Turnier verteidigen.

Ihr einziger Trost in der feindseligen Welt des Hofes ist ihr junger Leibwächter Deven Naik. Ihn zu lieben ist ihr verboten, doch Kalinda begreift schon bald, dass sie niemals die Frau des grausamen Tarek sein kann. Ihre einzige Chance liegt in der verborgenen Macht, die tief in ihr schlummert …

Meine Meinung zu „Die letzte Königin – Das schlafende Feuer“ von Emily R. King

Nach all den Monaten endlich mal wieder ein mitreißender Young-Adult-Fantasy-Roman rund um eine starke junge Frau. Da konnte ich ihn auch nur schwer aus der Hand legen.

Und was soll ich sagen?

Von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
Man bekommt tatsächlich kaum eine Atempause. Kali rutscht hier von einem Vorfall in den nächsten. Angefangen im Tempel, dann auf der Reise zu ihrer neuen Heimat und vor allem in dem Palast. So viele Intrigen und Gefahren. Und mittendrin Kali mit ihrer Gabe, die sie sich selbst nur schwer eingestehen kann.

Jeder Charakter ist wirklich gut ausgearbeitet. So lernt man Tarek sowie so einige der Frauen mit denen er – zum Teil gleichzeitig – das Bett teilt recht schnell hassen. Kali dagegen mit ihrer verletzlichen Art, doch viel stärkeren Beschützerinstinkt schnell lieben. Wer würde das nicht? Immerhin will sie selbst ihren ärgsten Feinden nicht schaden und springt für ihre Freunde nur zu gern in die Bresche. Nur Deven führte für einen leichten Zwiespalt. Doch ich würde Spoilern, wenn ich hier in die Tiefe ginge.

Das Reich ist wie eine Mischung aus asiatischen und orientalischen Raum. Mit der Kleidung, der Mentalität und eben dem Flair. Dabei wurde auch ein Hauch Magie mit eingebracht. Das peppt das zum Teil brutale Wesen in dem Reich nicht nur auf, sondern sorgt auch für einen Gegenspieler sowie interessanten Zwiespalt in den Kali gerät.

Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und kann den Herbst kaum erwarten.

Über die Autorin Emily R. King

Emily R. King wurde in Kanada geboren und wuchs in den Vereinigten Staaten auf. Heute lebt die Kinderbuch Autorin in Nord Utah, ist Mitglied der Society of Children´s Book Writers and Illustrators sowie der lokalen Autoren Community.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Geniale Idee, doch etwas langatmig

Mein Jahr zum Glück
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Zum Inhalt des Buches brauche ich ja nichts mehr zu schreiben. Daher gleich zu meiner Meinung:

Die Idee des Buches ist wirklich klasse und ich kann es mir auch gut als eine Blog-Challenge vorstellen. ...

Zum Inhalt des Buches brauche ich ja nichts mehr zu schreiben. Daher gleich zu meiner Meinung:

Die Idee des Buches ist wirklich klasse und ich kann es mir auch gut als eine Blog-Challenge vorstellen. Durch den Schreibstil, den Einfluss aus der Social Media Welt und auch den Humor wird hier direkt das Kopfkino gestartet. Izzys Gedanken sind einfach zu komisch. Die Story wurde nach den einzelnen Monaten und der dazugehörigen Challenge aufgegliedert. So wusste man immer wo man denn gerade ist.

Gerade am Anfang des Buches wurde ich durch den Humor in den Bann von Izzy gezogen. Doch dann zog und zog es sich etwas dahin. Vielleicht hätte man das eine oder andere weglassen können. Der Story hätte es sicher nicht geschadet. Denn die monatlichen Herausforderungen waren einfach genial. Auch wenn das MakeOver schon etwas hart war. Immerhin ist Izzy daran gewachsen und wurde so auch endlich von ihrem Schwarm wahrgenommen.

Ich finde die Mischung aus Humor, Romantik und eben diese ganzen Herausforderungen wunderbar. Damit wird „Mein Jahr zum Glück“ zu einem tollen Buch für zwischendurch und ich kann es mir tatsächlich sehr gut als Film vorstellen.

Die Idee mit den monatlichen Challenges werde ich sicher noch mal aufgreifen. Das hat einfach etwas an sich. Auch wenn das Thema nicht gerade neu ist ;)