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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2017

Ein New Adult Roman, der mich tief berührt hat und mir lange in Erinnerung bleiben wird!

Feel Again
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Monas Bücher wurden mir von vielen New Adult Lesern empfohlen und so habe ich mir Begin Again, den ersten Teil der Trilogie gekauft und mit Begeisterung verschlungen! Der zweite und dritte Teil folgten ...

Monas Bücher wurden mir von vielen New Adult Lesern empfohlen und so habe ich mir Begin Again, den ersten Teil der Trilogie gekauft und mit Begeisterung verschlungen! Der zweite und dritte Teil folgten nur wenige Zeit später und jetzt kann ich mit Sicherheit sagen, dass Feel Again mein Liebling aus Monas Again-Reihe ist! Und nicht nur unter Monas Büchern sticht Feel Again raus, sondern auch unter all den vielen New Adult Büchern, die ich bisher gelesen habe.

In dem Buch lernen wir Sawyer und Isaac kennen. Als Sawyer auf einer Party mitbekommt, dass sich Kommilitonen über Isaacs Unerfahrenheit lustig machen, küsst sie ihn kurzerhand und schlägt ihm darauf vor, ihm im Umgang mit Frauen zu helfen, wenn sie im Gegenzug seine Entwicklung für ihre Abschlussarbeit in Fotografie dokumentieren darf. Isaac erklärt sich einverstanden, da er seinen Ruf als Nerd loswerden will und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Ich finde es sehr erfrischend, dass wir in dieser Geschichte mal einen Nice Guy haben und ein Bad Girl. Von den Bad Boys habe ich so langsam die Nase voll, da es gefühlt in jedem New Adult Buch einen gibt! Deshalb freue ich mich sehr, dass Mona so einen tollen Charakter wie Isaac geschaffen hat. Obwohl Isaac sehr schüchtern und wenig selbstbewusst ist, ist er dennoch sehr offen und ohne Vorurteile. So lässt er sich auch auf Sawyer ein, die auf den ersten Blick das genaue Gegenteil von ihm ist. Isaac macht im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung durch. Sein Selbstwertgefühl wird stärker ohne das er seinen wahren Charakter verliert. Besonders schön fand ich außerdem wie Isaac mit seiner Familie umgeht! Wie er sich um seine jüngeren Geschwister kümmert und seinen Großeltern hilft war wunderbar zu beobachten. Isaac hat mir unheimlich gut gefallen, sodass er mein momentaner Book Boyfriend Nummer eins ist!
Sawyer mochte ich im ersten Buch gar nicht, was ja bestimmt auch so beabsichtigt war. Im dritten Buch mag ich sie sehr. Sie hat sehr große Probleme Gefühle zuzulassen und hat sich eine dicke Haut antrainiert. Die Entwicklung, die Sawyer durchmacht, finde ich schön und auch realistisch. Denn diese ist nicht nur durch Fortschritt geprägt, sondern durch einige Rückwürfe. Sawyer muss noch sehr stark an ihrem Selbstwertgefühl arbeiten und erkennen, dass die Menschen gerne und ohne Hintergedanken mit ihr zusammen sein wollen.
Ich fand die Entwicklung, die Sawyer und Isaac als Freunde und später als Paar durchgemacht haben ganz wunderbar von Mona erzählt. Selten habe ich ein Pärchen so in mein Herz geschlossen wie dieses!
Auch die Nebencharaktere, wie z.B. Sawyers Schwester Riley, Dawn oder Isaacs WG Mitbewohner Gian konnten überzeugen und blieben nicht blass!

Natürlich werden wir auch mit einigen heißen Momenten gefüttert, wie es sich für ein New Adult Buch gehört! Mir gefällt auch, dass es nicht sofort zur Sache geht, sondern dass die Beziehung oder besser gesagt Freundschaft sich langsam aufbaut, wie es ja auch im echten Leben ist. Die Liebesszenen sind sehr geschmackvoll beschrieben und lassen auch etwas Platz für Fantasie. Ich war doch etwas überrascht, dass Isaac so ungezwungen ran gegangen ist und muss gestehen, dass ich das ziemlich heiß fand. Gleichzeitig war die Szenen aber auch liebevoll und man hat die tiefen Gefühle der beiden gespürt.

Monas Schreibstil ist ganz hervorragend! Man kann innerhalb der Reihe sehr deutlich beobachten, dass die Autorin sich stetig weiterentwickelt hat. Sie versteht es, den Charakteren Leben einzuhauchen und sie greifbar zu machen. Ihre Geschichten haben mich in ihren Bann gezogen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Obwohl Feel Again erst mal der letzte Teil der Reihe war, hoffe ich sehr, dass Mona weiterschreibt und noch anderen Charakteren eine Geschichte widmet!

Ich wurde in Feel Again auf eine emotionale Reise mit Höhen und Tiefen mitgenommen und habe nebenbei noch meinen liebsten Book Boyfriend gefunden! Ich habe Sawyer und Isaac in mein Herz geschlossen und werde sie noch eine Weile dort bewahren. Die Charakterentwicklung der beiden hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe ihnen ihr Handeln abgenommen und es verstehen können, auch wenn ich vielleicht anders reagiert hätte. Und ja, auch ich wurde mit Tränen in den Augen zurückgelassen und habe das Buch mit einem zufriedenen Seufzen zugeschlagen. Danke Mona, für diese tolle Geschichte!

Veröffentlicht am 12.11.2017

Ich fangirle dieses Buch!

Fangirl
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Rainbow Rowell war mir bereits seit „Eleanor und Park“ bekannt. Dieses Buch hatte ich damals sehr geliebt und wollte immer mehr von der Autorin lesen. Besonders „Fangirl“ wurde mir immer sehr empfohlen, ...

Rainbow Rowell war mir bereits seit „Eleanor und Park“ bekannt. Dieses Buch hatte ich damals sehr geliebt und wollte immer mehr von der Autorin lesen. Besonders „Fangirl“ wurde mir immer sehr empfohlen, allerdings wurde es lange nicht übersetzt. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, als es diesen Sommer endlich soweit war und „Fangirl“ auf deutsch erschien!

Ich war etwas überrascht, dass das Cover nicht vom englischen Original übernommen wurde, so wie es bei „Eleanor und Park“ der Fall war, allerdings muss ich sagen, dass mir das deutsche Cover sogar besser gefällt und es passt auch ganz hervorragend zur Geschichte.

Wir lernen Cath kennen, die zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Wren das College besucht. Allerdings teilen sich die beiden Schwestern nicht ein Zimmer, wie ihr ganzes Leben lang zuvor. Wren möchte sich nämlich austoben und unabhängig sein. Cath gefällt das gar nicht. Sie ist eher zurückhaltend und nicht sehr kontaktfreudig. Nun muss sie sich mit einer Fremden das Zimmer teilen und die hat auch noch einen Freund, der Cath ziemlich auf die Pelle rückt. Doch zum Glück kann Cath sich in ihre Fanfiction flüchten und von Simon Snow und Baz träumen. Doch ob das genug ist?

Wren als Charakter mochte ich sehr. Sie ist zwar etwas schräg und geht nicht gern auf Menschen zu, allerdings fand ich das irgendwie liebenswert. Mein Lieblingscharakter war allerdings Levi. Er ist das totale Gegenteil von Cath. Er ist offen, direkt und lustig und scheint vor nichts Angst zu haben. Er ist aber auch einfühlsam und sehr nett. Durch ihn wird Cath auch etwas zugänglicher. Aber auch Caths Zimmergenossin schafft es sie aus ihrer Reserve zu locken und sie so lockerer durchs Leben gehen zu lassen. Dieses Dreiergespann habe ich gerne durch die Geschichte begleitet. Aber auch Wren, Cath Schwester wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer.

Die Idee der Fanfiction gefiel mir sehr. So lesen wir auch einige Auszüge aus Cath Fanfiction zu der nicht existenten Buchreihe „Simon Snow“, die stark an Harry Potter erinnert. Toll ist, dass es diese Fanfiction tatsächlich zu lesen gibt. Das Interesse war so groß, dass Rainbow Rowell sie verfasst hat.

Rainbow Rowells Schreibstil war auch hier wieder ausgezeichnet! Sie schreibt Jugendbücher mit viel Tiefgang und Gefühl ohne jemals kitschig zu werden. Toll ist auch, dass ihre Bücher immer eine Botschaft vermitteln.

Ich mochte ich die Geschichte sehr! Cath, die über sich hinauswächst ohne sich selbst zu verlieren oder zu verleugnen war eine tolle Protagonistin. Ein toller Jugendroman, den ich gerne weiterempfehle!

Veröffentlicht am 12.11.2017

Eine fantastische Liebesgeschichte mit einigen Auf und Abs

Bird and Sword
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Von Amy Harmon habe ich schon zwei Bücher gelesen und möchte ihren Schreibstil und auch ihre Geschichten unheimlich gerne! Daher war ich auf „Bird and Sword“ sehr neugierig, vor allem da es sich dieses ...

Von Amy Harmon habe ich schon zwei Bücher gelesen und möchte ihren Schreibstil und auch ihre Geschichten unheimlich gerne! Daher war ich auf „Bird and Sword“ sehr neugierig, vor allem da es sich dieses Mal um eine Fantasygeschichte handelt.

Das Buch fängt schon sehr dramatisch mit dem Tod der Mutter der Protagonistin Lark an. Dieser ist so einschneidend, dass Lark ihre Stimme verliert. Hier lernt sie auch schon den späteren König Tiras kennen bei dem dieses Erlebnis auch nicht ohne Folgen bleibt.

Beide Charaktere gefielen mir unheimlich gut! An Lark mag ich ihre Stärke und dass sie nicht ständig an ihrem Schicksal rumjammert, sondern sich den Widrigkeiten entgegenstellt, auch wenn sie mal ein Tief durchlebt, was nur menschlich ist. Tiras ist so, wie ich mir einen richtigen Mann vorstelle. Er ist stark und selbstsicher, hat aber auch eine sensible Seite. Dass Lark und Tiras wohl ein Paar werden war mir ziemlich schnell klar, dennoch mochte ich wie sie sich langsam näher kommen. Beide wissen über die Schwächen des anderen und versuchen einander zu helfen. Klar haben sie nicht immer nachvollziehbar gehandelt. Aber so sind Menschen nun mal und ich will nicht von Charakteren lesen, die perfekt sind und immer das Richtige tun. Wie sie miteinander umgegangen sind gefiel mir und ich fand es der Zeit entsprechend passend. Es war aber schon auffällig, dass die Liebesgeschichte stark im Mittelpunkt des Geschehens stand.
Kjell als bester Freund und Halbbruder Tiras' konnte mich auch überzeugen. Er ist ziemlich harsch und misstraut Fremden. Tiras gegenüber ist er aber sehr loyal und würde alles für ihn tun. Hinter der harten Schale blitzt ab und zu ein weicher Kern durch, was mir sehr gefallen hat.
Mein persönlicher Liebling ist aber der Troll Boojohni! Sein Charakter ist sehr liebevoll und ich fand ihn einfach niedlich. Und dass er, egal was passiert ist zu Lark gehalten hat, macht ihn zu einen unschätzbaren Freund.

Die Idee mit den magischen Worten finde ich sehr gelungen und mir gefällt das gesamte Worldbilding in das man gleich zu Anfang des Buches eingeführt wird. Die verschiedenen magischen Fähigkeiten und wie sie in der Legende zusammenhängen fand ich sehr spannend. Auch dass eben diese Menschen mit den magischen Fähigkeiten gejagt werden, macht die Geschichte so spannend, da ja viel mehr Personen diese Fähigkeiten haben als man zuerst denkt. Allerdings hat die Autorin die anfänglichen Ansätze nicht weitergeführt. Ein Highfantasygefühl hat sich bei mir nicht einstellen können. Als Gegner haben wir in der Geschichte unter anderem die Fantasywesen der Volgar. Diese vogelähnlichen Gestalten töten Menschen und scheinen ohne Gewissen zu sein. Den Kampf mit den Volgar fand ich gut dargestellt. Ewig dauernde Kampfszenen lese ich nicht gerne und die Länge war für mich optimal.

Was mich ebenfalls ein bisschen gestört hat, war die Vorhersehbarkeit. An einigen Stellen habe ich ziemlich schnell durchschaut worauf die Autorin hinaus will und so ging der Überraschungseffekt bei mir verloren. Die Ideen an sich finde ich aber gut gemacht.

Der Schreibstil von Amy Harmon war durchgehend toll. Allerdings merkt man schon, dass es ihr erstes Fantasybuch ist und sie sonst im Bereich der Liebesgeschichten unterwegs ist. Sie kann aber spannend schreiben und das Ende konnte mich gefangen nehmen.

Ein großer Pluspunkt für mich ist, dass die Geschichte mit einem Band für sich stehen kann und man nicht ewig auf die Fortsetzung warten muss, auf die ich mich übrigens freue, da diesmal Kjell der Protagonist sein wird!

Veröffentlicht am 18.08.2017

Herrlich skurrile Geschichte mit liebenswerten Charakteren!

Der Freund der Toten
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Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das fröhlich bunte Cover, das aber durch den schwarzen Hintergrund auch etwas dunkles, geheimnisvolles hat. Und genau dieses Cover passt hervorragend zur Stimmung ...

Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das fröhlich bunte Cover, das aber durch den schwarzen Hintergrund auch etwas dunkles, geheimnisvolles hat. Und genau dieses Cover passt hervorragend zur Stimmung des Buches.

Bereits der Anfang der Geschichte konnte mich fesseln. Wir erleben hautnah, wie Mahonys Mutter auf brutalste Weise von ihrem Mann ermordet wird. Mahony ist zu der Zeit ein kleines Baby und erlebt alles mit. Wie durch ein Wunder kommt er mit dem Leben davon.
26 Jahre später, in den 70er Jahren taucht der gutaussehende Mahony in Muldering, dem Heimatort seiner Mutter Orla auf. Den Einwohnern fällt die Ähnlichkeit zu Orla sofort auf. Mahony, der als Kind in einem Waisenhaus in Dublin aufgewachsen ist, hat dort einen alten Brief seiner Mutter erhalten und möchte nun herausfinden, was damals geschehen ist. Die Einwohner des kleinen Dorfes halten sich allerdings bedeckt und so braucht Mahony Hilfe und das nicht nur von den Lebenden, sondern auch von den Toten.

Der Schreibstil von Jess Kidd hat mir sehr gut gefallen! Sie versteht es Personen, Orte aber auch Situationen so bildgenau darzustellen, dass man das Gefühl hat mittendrin zu sein. Selbst skurrile Augenblicke erscheinen wie selbstverständlich und machen ihre Geschichte zu etwas Besonderem.
Jess Kidd hat einen aus der Masse herausstehenden Roman geschrieben, der vor allem durch seine Charaktere besticht. Mahony, Mrs Cauley und auch die vielen Toten sind zum Teil ziemlich schräg, dafür aber auch umso liebenswerter! Auch die Atmosphäre eines mystischen und und zauberhaften Irlands wurde hervorragend eingefangen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mir gefiel die außergewöhnliche Idee der Autorin und auch die Stimmung, die vor allem durch die Charaktere geschaffen wurde. Sollte Jess Kidd noch ein Buch schreiben, dann würde ich es auf jeden Fall lesen wollen!

Veröffentlicht am 12.08.2017

Eine Geschichte voller Tragik und Emotionen mit tollen Charakteren!

Wie das Feuer zwischen uns
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Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch den Vorgängerband „Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry. Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber das Cover mit dem gutaussehenden Mann springt einem ...

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch den Vorgängerband „Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry. Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber das Cover mit dem gutaussehenden Mann springt einem ins Auge und so war es auch mit dem zweiten Band der Reihe. Besonders toll ist, dass der abgebildete Mann auch so aussieht, wie der Protagonist im Buch beschrieben wird. Der Klappentext hörte sich auch noch ganz toll an und so wollte ich das Buch gerne lesen!

Ich liebe Logan und Alyssa und fand ihre Liebesgeschichte sehr tragisch und mitreißend! Wie die beiden miteinander umgehen und sich praktisch wortlos verstehen, fand ich ganz toll. Wie sie allerdings unter ihren Eltern leiden müssen ist schon extrem. Dass Alyssa bei so einer kalten Mutter noch so fröhlich sein kann ist mir ein Rätsel. Logan hat es sogar noch härter getroffen und es ist rührend, wie er sich um seine drogensüchtige Mutter kümmert, obwohl sie in wie Dreck behandelt. Er wünscht sich seine Mutter zurück, wie er sie in klaren Momenten erlebt hat und das zu beobachten ist echt herzzerreißend. Und dann hat er auch noch einen schlagenden Dealer als Vater! Logan tat mir echt leid. Da wundert es mich nicht, dass er auch in den Drogensumpf gerutscht ist. Allerdings hätte ich erwartet, dass Alyssa hartnäckiger versucht ihn dort herauszubekommen.

Nachdem die Geschichte einen Sprung von mehreren Jahren macht, kann Logan sich selbst nicht verzeihen und will Alyssa all seinen Ballast nicht zumuten. So verhält er sich ihr gegenüber oft nicht vorbildlich um sie auf Abstand zu halten. Alyssa hat auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und hat Logan in all der Zeit nicht vergessen können. Er hatte immer Einfluss auf ihr Leben und so lässt sie ihm auch sein raues Verhalten durchgehen. Er kam mir sehr authentisch vor, vor allem, da er nicht perfekt war. Brittainy hat hier tolle Protagonisten geschaffen, deren Verhalten nachvollziehbar ist und man sie auch in ihren schlechten Momenten gern hat. Auch die Nebencharaktere hat die Autorin ganz toll herausgearbeitet. Besonders Kellan, Logans Bruder hat es mir angetan, aber auch Alyssas Schwester Erika und Logans Freund Jacob blieben nicht blass und konnten überzeugen.

Ich fand es total romantisch, wie Logan uns Alyssa zusammen gekommen sind und mochte sie als Paar sehr. Man spürt die starke Anziehungskraft, die Alyssa und Logan aufeinander ausüben. Und wie es in Büchern dieses Genres üblich ist, müssen sie ihr widerstehen. Hier fand ich es aber glaubwürdig dargestellt, da die Charaktere gute Beweggründe haben und es auch nicht auf die Spitze getrieben wird. Auch die Liebesszenen zwischen den beiden fand ich sehr ansprechend und erotisch dargestellt. Es gab auch nicht allzu viele dieser Szenen, da das Augenmerk deutlich auf das Gefühlsleben der Protagonisten gelegt wurde.

Mein gewünschtes Happy End, vor allem wegen eines bestimmten Schicksalsschlages, den die Charaktere erleiden müssen, habe ich bekommen, obwohl ich es im Gesamten etwas zu übertrieben fand. Dafür, dass der Rest der Geschichte eher schwermütig war und ein Tiefpunkt auf den nächsten folgte, fand ich das Ende etwas unpassend. Im echten Leben geht nicht alles gut aus und alle schweben auf einer rosa Wolke. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, denn der Rest der Geschichte konnte mich gefangen nehmen

Brittainy C. Cherrys Schreibstil finde ich ganz hervorragend! Wie sie die Charaktere und ihre Gefühle beschreibt ist richtig intensiv und einnehmend. Ich finde, dass sie sich im New Adult Bereich deutlich abhebt und ihre Art zu schreiben sehr poetisch und hochwertig ist. Ich habe mir auch schon ihr erstes Buch der Reihe besorgt und freue mich darauf! Soweit ich gesehen habe, kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen, da nicht einmal die Protagonisten der Vorbände wieder auftauchen.