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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Wichtiges Thema zu stark aufgebauscht...

After Work
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Simona Ahrnstedt als Autorin ist mir schon länger ein Begriff, besonders nach ihrer tollen „Die Erbin“ Reihe! Deshalb habe ich mich auch auf ihr neues Buch „After Work“ gefreut, besonders da der Klappentext ...

Simona Ahrnstedt als Autorin ist mir schon länger ein Begriff, besonders nach ihrer tollen „Die Erbin“ Reihe! Deshalb habe ich mich auch auf ihr neues Buch „After Work“ gefreut, besonders da der Klappentext so aufregend klingt!

Bereits im ersten Kapitel werden wir sofort ins Geschehen geworfen und es gibt nicht viel Einführung, was mir richtig gut gefallen hat. Wir lernen Lexia und Adam kennen, unsere zwei Protagonisten. Lexia wurde in einer Bar von ihren Freundinnen versetzt und betrinkt sich aus Selbstmitleid. Dort setzt sich Adam zu ihr und hört ihr einfach nur zu. Lexia erzählt von sich und dass sie an ihrem Übergewicht zu knabbern hat. Adam gefällt ihr ziemlich gut und aus einem Impuls heraus küsst sie ihn. Was sie allerdings nicht weiß, ist, dass Adam ihr neuer Chef in einer Werbefirma ist...

Sowohl Lexia als auch Adam fand ich gut ausgearbeitet. Lexia hat starke Selbstzweifel, was ihr Äußeres als auch ihr Können betrifft. Ihr Umfeld und selbst ihre Mutter geben ihr aber auch allen Grund dazu. Während des Romans erkennt sie dann, dass diese Gründe völlig haltlos sind und sie so toll ist, wie sie ist. Ich finde es auch gut, dass sie während des Romans nicht versucht abzunehmen und sie dazu steht, dass sie gerne isst. Noch toller finde ich, dass Adam darauf steht, dass Lexia etwas rundlicher ist. Als ihr Chef verhält er sich dennoch oft wie ein Arschloch, da er von Liebesaffairen am Arbeitsplatz nichts hält. Außerdem will er hoch hinaus, seiner Vergangenheit entfliehen und sich das durch unprofessionelles Verhalten nicht verbauen. Doch auch er muss erkennen, dass Erfolg nicht alles ist und es wichtigeres im Leben gibt.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir gut gefallen! Einige Spannungen haben der Geschichte etwas Würze verliehen und sie aufregender gemacht. Es gab aber auch schöne und gefühlvolle Momente.

Die Nebencharaktere waren auch toll gewählt. Besonders die „Bösewichte“ waren gut ausgearbeitet und haben für spannende Konflikte gesorgt.

Die Akzeptanz des Übergewichts oder der Diversität im Allgemeinen finde ich ein wichtiges Thema. Allerdings finde ich, wurde dieses Thema im Roman etwas zu sehr breitgetreten. Lexia erwähnt immer wieder, dass sie wegen ihres Gewichts gemobbt wurde und noch heute wird. Als ich dann aber gelesen habe, dass sie eine Größe 40 trägt, fand ich das doch lächerlich!
Genauso unpassend finde ich die abgebildete Frau im Cover, die total schlank ist.

Simona Ahrnstedts Schreibstil gefällt mir sehr! Es macht Spaß ihre Geschichten zu lesen und man ist im Nuh durch die Seiten gerauscht. Allerdings empfinde ich „After Work“ als ihr schwächstes Werk und kann nur „Die Erbin“ Reihe empfehlen, welche deutlich besser war.
Dennoch freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin!

Veröffentlicht am 11.03.2018

Wenn die Vergangenheit einen nicht loslässt...

Close to you
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Von Isabell May als Autorin hatte ich bisher noch nichts gehört, allerdings hat mich das schöne Cover sehr angesprochen und als mich die Leseprobe fesseln konnte, wollte ich das Buch gerne lesen!

Die ...

Von Isabell May als Autorin hatte ich bisher noch nichts gehört, allerdings hat mich das schöne Cover sehr angesprochen und als mich die Leseprobe fesseln konnte, wollte ich das Buch gerne lesen!

Die Geschichte beginnt damit, dass Violet einen Neuanfang in Maine wagt. Sie zieht von ihrer Familie und ihren Freunden weg um das College zu besuchen. In ihrer Vergangenheit sind Dinge passiert, die ihr Angst bereiten und durch den Umzug hofft sie auf Besserung. Im Zug begegnet sie Aiden, einem verschlossenen und ärgerlich reagierenden Jungen. Doch irgendetwas hat er, das Violet fasziniert und wie der Zufall es will, geht er auf das selbe College wie sie...

Violet als Protagonistin mochte ich sehr! Trotz ihrer Ängste lässt sie sich nicht unterkriegen und geht ihren Weg, auch wenn sie dabei zunächst alleinsteht. Doch schon bald findet sie in Chloe eine Gleichgesinnte und damit eine Freundin, mit der sie durch dick und dünn gehen kann. Violet setzt sich für ihre Freunde ein. Selbst Aiden verteidigt sie, obwohl er sie immer von sich stößt.
Aiden ist der männliche Protagonist und in ihm steckt viel Wut. Er ist auch gewaltbereit und macht immer Ärger. Doch Violet sieht mehr in ihm. Er hat auch seine guten Seiten, doch die zeigt er nicht jedem. In seiner Kindheit hat er Dinge erlebt, die ihn denken lassen, dass er ein Monster und somit nichts wert ist.
Mein Lieblingscharakter war allerdings Dorian! Er hat so eine tolle Art an sich, dass man ihn sofort als Freund haben will. Einen Moment lang habe ich sogar gedacht, dass Violet Aiden in den Wind schießen sollte um lieber mit Dorian etwas anzufangen.

Der Verlauf der Geschichte gefiel mir sehr, hatte für mich aber nichts Neues aufzuwarten. Im New Adult Bereich ist es wahrscheinlich nicht so einfach etwas Neues zu liefern, was auch nicht zwingend notwendig ist um eine gute Geschichte zu erzählen.
Die Geheimnisse oder Probleme der Protagonisten habe ich in ähnlicher Form schon mal gelesen und trotzdem hat Isabell May ihre Charaktere gut ausgearbeitet und die Probleme waren für mich nachvollziehbar. Besonders Aidens Verhalten war für mich stimmig. Er macht keine 180° Wendung, wie ich es schon oft gelesen habe, wenn der Mann die Traumfrau trifft. So hat es für mich viel besser gepasst, auch wenn sein Verhalten schon oft extrem war.

Erotische Moment gab es einige, allerdings geht die Autorin nicht so ins Detail. Dennoch waren die Szenen für mich sehr geschmackvoll und mit Gefühl.Vermutlich ist das Buch deshalb in der Verlagsgruppe Lübbe bei One erschienen und nicht bei Lyx.

Der Schreibstil von Vanessa May konnte mich überzeugen! Ich habe die Geschichte schnell lesen können und hatte Spaß dabei. Die Dialoge gefielen mir und es gab viele lustige Stellen. Sie hat die Geschichte auch spannend erzählt, sodass ich dran geblieben bin und wissen wollte wie es weitergeht. Auch wenn ich teilweise schon erahnen konnte was passieren wird, habe ich mich auf die Szenen oder Enthüllungen gefreut! Wenn die Autorin ein weiteres Buch in diesem Bereich schreibt, könnte ich mir durchaus vorstellen es zu lesen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Eine Vorgeschichte, die Lust auf mehr macht!

His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss
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Von Philip Pullman als Autor habe ich bisher nur positive Stimmen gehört und kenne die Verfilmung seines Bestsellers „Der Goldene Kompass“, welche mir sehr gefallen hat. Deshalb wollte ich gerne seine ...

Von Philip Pullman als Autor habe ich bisher nur positive Stimmen gehört und kenne die Verfilmung seines Bestsellers „Der Goldene Kompass“, welche mir sehr gefallen hat. Deshalb wollte ich gerne seine Trilogie lesen und hatte sie mir auch schon besorgt, als ich erfuhr, dass eine Vorgeschichte erscheint. Ich habe mir gedacht, dass ich diese doch gerne zuerst lesen möchte und gehofft, dass ich nicht zu viele Informationen aus den „Nachfolgebänden“ kennen muss um der Geschichte folgen zu können. Und zum Glück war das nicht der Fall, denn der Autor erklärt die Welt auch für Neulinge sehr gut, sodass man alles versteht.

In der Geschichte begleiten wir Malcolm, einen für sein junges Alter von elf Jahren sehr reifen und gescheiten Jungen. Er ist auch ein sehr hilfsbereiter Junge und verbringt viel Zeit im Kloster auf der anderen Flussseite, die er mit seinem Kanu erreicht. Dort geht er den Nonnen zur Hand und schließt auch eine kleines Baby in sein Herz, das unter mysteriösen Umständen im Kloster auftaucht und viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bei dem Baby handelt es sich um Lyra Belacqua, der Protagonist aus „Der Goldene Kompass“. Was es mit ihr auf sich hat, erfahren wir in dieser Vorgeschichte.

Den Verlauf der Geschichte mochte ich sehr. Es gab viele spannende Szenen und auch wenn es etwas ruhiger zuging, blieb ich am Ball, da die ganze Welt. Mich gefangen nehmen konnte und ich alle Informationen interessant fand. Besonders die Idee der Daemons konnte mich begeistern!

Malcolm als Protagonisten mochte ich sehr. Er ist ein lieber Junge und handelt in manchen Situationen viel erwachsener und klüger als man von ihm erwarten würde. Auch seine Beziehung zum Baby Lyra und seinen Einsatz ihr zu helfen fand ich toll. Auch Alice mochte ich sehr und das Zusammenspiel der Charaktere fand ich sehr gelungen.

Der Schreibstil von Philip Pullman gefällt mir unglaublich gut! Er schreibt Kinderbücher, die auch Erwachsene mit Begeisterung und Spannung lesen können. Seine Erzählweise ist sehr ausführlich und bildlich, was ich bei Fantasygeschichten besonders mag, da ich mir die fremden Welten so viel besser vorstellen kann. Seine Charaktere füllt er mir Leben, sodass man sie ins Herz schließt und mit ihnen fiebert.

Auch das schöne Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn es passt ganz hervorragend zum Inhalt des Buches. Die Farben, als auch das Motiv wurden toll ausgewählt.

Mit „Über den wilden Fluss“ bildet der Autor eine tolle Brücke zu der Hauptgeschichte und ich will auch ganz bald die Trilogie in Angriff nehmen und freue mich auf drei weitere Bücher!

Veröffentlicht am 14.01.2018

Super spannender und emotionaler letzter Teil der Bourbon-Reihe!

Bourbon Lies
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Von J.R. Ward kannte ich bereits die Black Dagger-Reihe und mochte, wie sie Geschichten erzählt. Bei der Bourbon-Reihe handelt es sich jetzt um keine Fantasygeschichte, sondern um ein Familiendrama, aber ...

Von J.R. Ward kannte ich bereits die Black Dagger-Reihe und mochte, wie sie Geschichten erzählt. Bei der Bourbon-Reihe handelt es sich jetzt um keine Fantasygeschichte, sondern um ein Familiendrama, aber auch auf diesem Gebiet kann die Autorin vollends überzeugen!

Zu Beginn des Buches wurde sehr viel aus den ersten beiden Teilen wiederholt, was sicherlich sehr hilfreich ist, wenn zwischen den einzelnen Teilen ein größerer Zeitabschnitt liegt. Ich muss zugeben, dass mich die Wiederholungen ein wenig gestört haben. Das ging mir aber auch schon beim zweiten Teil so. Das lag aber vor allem wohl daran, dass ich alle drei Teile hintereinander weg gelesen habe. Ansonsten ging die Geschichte direkt weiter und ist genauso unterhaltend, wie ich es aus den anderen zwei Büchern kannte.

Da es sich bei dem Buch um einen dritten Teil handelt, will vom Inhalt gar nicht zu viel verraten. Wir begleiten weiterhin die vier Geschwister Lane, Gin, Edward und hinzukommt nun auch noch Max. Auch Lizzie, Samuel T., Sutton, Miss Aurora und Richard spielen eine wichtige Rolle.
Der Mord um den verhassten Vater William Baldwin ist immer noch nicht geklärt und es kommen viele Personen in Betracht. Das ist nicht verwunderlich, da William Baldwin schlichtweg ein bösartiger und herrschsüchtiger Mann war, der viele Menschen verletzt hat. Die Tatsache, dass viele Menschen als Mörder in Betracht kommen, macht die Geschichte auch so spannend. Manchmal denkt man, dass es diese Person war und im nächsten Moment kann sie es nicht gewesen sein, oder doch? Dafür, dass der Weg zur Aufklärung so gut gemacht war, fand ich die Auflösung leider nicht spektakulär genug und hätte mir einen größeren Aha-Effekt gewünscht.
Auch die Entwicklungen zwischen den einzelnen Charakteren, vor allem zwischen den Liebenden, war sehr mitreißend zu beobachten. Teilweise gab es Szenen, die so aktionreich beschrieben waren, dass ich regelrecht die Luft anhalten musste und das Gefühl hatte nicht schnell genug lesen zu können. Außerdem muss auch noch das Familienunternehmen gerettet werden und auch das gestaltet sich nicht so einfach.

Das Ende hat mir sehr gefallen! Für mich wurde alles aufgeklärt und es blieb keine Frage offen.
Und was mir besonders gefallen hat, war ,dass alle Geschwister ein Happy End erfahren haben. Oft finde ich Happy Ends zu kitschig, aber hier haben die Personen es einfach verdient und alles andere wäre hier wirklich unfair gewesen.

J.R. Wards Schreibstil war so gut, wie ich ihn aus ihren anderen Büchern kenne! Sie schreibt so spannend und unterhaltend, dass man am Ball bleibt und immer weiterlesen will. Ihre besondere Stärke ist aber, wie sie ihre Charaktere ausarbeitet. Die Personen wirken so echt und man lacht und leidet mit ihnen. Manche liebt man und andere hasst man. Gerade das gefällt mir so gut, dass man so eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren entwickelt und man traurig ist, wenn die Geschichte zu ende ist.

Alles in allem kann ich sagen, dass die Bourbon-Reihe mich sehr begeistern konnte und ich einen Teil nach dem anderen verschlingen musste, da ich die Geschichte so spannend fand! Die Charaktere waren ganz wunderbar ausgearbeitet und sind mir ans Herz gewachsen.
J. R. Ward konnte mich auch mit dieser Reihe begeistern und ich bin schon auf weitere Bücher von ihr gespannt!
Von mir gibt es für den dritten Teil gerechte 4,5 Sterne. Die gesamte Reihe hat allerdings volle 5 Sterne verdient!

Veröffentlicht am 08.01.2018

Schöne Liebesgeschichte, die zum Ende etwas nachlässt

Du bist mein Feuer
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Das schöne Cover hat mich gleich angezogen und so wurde ich auf das Buch aufmerksam! Blumen auf Covern gefallen mir immer sehr und die rote Mohnblume auf dem schwarzen Hintergrund sieht sinnlich aus und ...

Das schöne Cover hat mich gleich angezogen und so wurde ich auf das Buch aufmerksam! Blumen auf Covern gefallen mir immer sehr und die rote Mohnblume auf dem schwarzen Hintergrund sieht sinnlich aus und passt wegen der roten Farbe auch gewissermaßen zum Inhalt.

Da das Buch auf Wattpad ein so großer Erfolg war, war ich sehr auf die Geschichte gespannt und habe viel erwartet. Ich kann schon mal sagen, dass sie mich nicht so stark in seinen Bahn ziehen konnte wie ich erhofft hatte.

Das Buch beginnt damit, dass Caleb und Veronica sich in einem Club begegnen. Veronica ist dort um sich ihre Sorgen aus dem Leib zu tanzen und Caleb ist gleich fasziniert von ihr. Caleb ist für seine Frauengeschichten berüchtigt, in letzter Zeit aber gelangweilt, was sich schlagartig ändert, als er Veronica in ihrem roten Kleid erblickt. Bevor er sie ansprechen kann, erscheint eine alte Flamme und versucht ihn rumzukriegen. Leider merkt sie nicht, dass Caleb null Interesse hat. Zu seinem Glück erscheint Veronica, behauptet seine Freundin zu sein und rettet ihn aus den Klauen seiner Verflossenen. Caleb wertet das als gutes Zeichen und macht sich daraufhin an Veronica ran. Leider stellt er sich dabei nicht sehr geschickt an und Veronica lässt in stehen. Caleb bleibt verblüfft stehen, schließlich kriegt er sonst jede Frau, die er will. Wie das Schicksal so spielt, rettet er sie vor dem Club, während Veronica sich übergeben muss vor einem potentiellen Vergewaltiger und nimmt sie mit zu sich nach Hause, da Veronica ihre Wohnung verloren hat und nicht weiß wohin. Am nächsten Morgen schlägt er ihr vor bei ihm zu wohnen, wenn sie als Gegenleistung für ihn kocht. Widerstrebend erklärt sich Veronica aus Not einverstanden. Caleb ist sehr mit sich zufrieden, die Eroberung kann beginnen!

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Er war sehr flott zu lesen und hat auf den ersten wenigen Seiten schon eine prickelnde Stimmung erschaffen können, sodass ich immer weiter lesen wollte.

Veronica, als auch Caleb fand ich interessant und wollte gerne erfahren, welche Geheimnisse sie verbergen und was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Besonders Veronica hat einen starken Eindruck hinterlassen und ich wollte wissen, was ihr widerfahren ist und sie zu der Person gemacht hat, die sie jetzt ist. Sie ist sehr tough und lässt sich wenig gefallen. Sie ist in nicht gerade einfachen Verhältnissen aufgewachsen und musste sich allein durchschlagen. Dadurch fällt es ihr auch schwer Menschen zu vertrauen. Für sie ist es ein großer Schritt bei Caleb einzuziehen.
Caleb hingegen hat es in seinem Leben immer einfach gehabt. Er ist in reichen Verhältnissen aufgewachsen und konnte jedes Mädchen haben, dass er wollte. Veronica ist nun die erste, die ihm widersteht, oder sie versucht es jedenfalls. Natürlich kommen die beiden zusammen und es ist auch ganz süß zu beobachten wie die beiden miteinander umgehen. Caleb ist ein lustiger und heiterer Typ, der Veronica oft aus der Reserve locken muss. Sie bleibt sehr verschlossen und stößt Caleb oft von sich. So ganz konnte ich das nicht verstehen. Klar hat sie Schlimmes durchgemacht, allerdings konnte man die guten Absichten von Caleb und seine Mühe deutlich erkennen. Und umso mehr Veronica Caleb von sich stößt, desto mehr klammert er und drängt sich auf. Teilweise habe ich es kaum ertragen zu sehen, wie Caleb zu einem Weichei mutiert ist.
Die Nebencharaktere, wie Beth und Kar mochte ich sehr und könnte mir gut eine eigene Geschichte für die beiden vorstellen. Potential ist auf jeden Fall gegeben.

Gefallen hat mir auch, dass das Augenmerk nicht auf das Sexuelle gelegt wurde, was bei New Adult Romanen nicht selten ist, sondern auf die Gefühle und das Zwischenmenschliche.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich könnte mir gut vorstellen weiterzulesen, wenn die Autorin den anderen Charakteren eine eigene Geschichte widmet.