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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2022

gewöhnungsbedürftig

Love Me Snowly
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Inhalt

Urlaub im schneebedeckten Österreich ... so hatte sich Elina die Winterferien eigentlich nicht vorgestellt. Um einem ungebetenen Gast aus dem Weg zu gehen, schließt sie sich spontan einem Skitrip ...

Inhalt

Urlaub im schneebedeckten Österreich ... so hatte sich Elina die Winterferien eigentlich nicht vorgestellt. Um einem ungebetenen Gast aus dem Weg zu gehen, schließt sie sich spontan einem Skitrip an. Abenteuer, Spaß und unbegrenzte Freiheit sind genau das, was Elina gerade braucht. Mitten im Schnee lernt sie neue Freunde kennen - und Noah. Attraktiver, als ihm - und ihr - guttut. Sie kommt ihm näher, als sie sollte, denn eine Beziehung ist das Letzte, was sie will. Doch während ihr Kopf das einsieht, scheint ihr Verstand irgendwo auf der Piste verloren gegangen zu sein. Und ihr Herz gleich mit! Als dann auch noch der Barmann Santino in ihr Leben tritt und Elina gefällt, was sie hinter seiner schroffen Fassade entdeckt, ist das Chaos perfekt.

Autorin: Jessica Wismar
eBook 5,99€
331 Seiten

Cover

Das Cover wirkt auf mich etwas altbacken bzw. nicht so professionell. Ich mag den Blauton persönlich nicht, da er mir zu knallig ist. Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Gras auch nicht wirklich. Für mich hätte das Cover gern etwas mehr den Schnee und die Berge widerspiegeln dürfen.

Meine Meinung

Dieses Buch hat mir gut gefallen. Ich hatte zunächst ein paar Startschwierigkeiten, da ich mich erstmal an den Schreibstil und die Figuren gewöhnen musste. Für mich waren manche Handlungen etwas unauthentisch bzw. das Buch an sich hat schon einiges eher überspitzt dargestellt. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich hatte einfach das starke Gefühl, dass es eben eine fiktive Geschichte ist und war nicht so sehr im Buch gefangen, als wäre ich selbst Teil der Handlung. Für mich hat sich das Buch dann auch ein wenig gezogen.

Ich mochte Elina und Noah und all die anderen Figuren super gern. Jeder hatte seine Eigenheiten und es war eine aufregende Truppe. Für mich war das allerdings ein zu großes Chaos. Gefühlt hatte jeder mal was mit jedem und nie wollte sich jemand festlegen. Es war schön zu sehen, dass Noah und Elina einander näherkamen und man konnte auch immer besser verstehen, warum sie beide keine Beziehung wollten. Trotzdem war es als Leser manchmal anstrengend zu sehen, wie sie ständig einen Schritt vorwärts machten und ihn direkt zurückgingen, indem irgendeine plumpe Aussage das kaputt gemacht hat. Es gab aber immer wieder so tolle Momente und deswegen mochte ich die beiden zusammen trotzdem.

Der Ort war natürlich ein absolutes Highlight und es hat Spaß gemacht, vom Skifahren zu lesen. Auch die Hütte war großartig. Für mich hat das einiges wettgemacht.

Daher von mir 3,5 Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2022

spannendes Ende

Das Labyrinth (4). Das Labyrinth vergisst nicht
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Inhalt

Mary ist ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Tief unter der Erde, in einem gigantischen Gefängnis, kämpfen die sieben Jugendlichen erneut ums Überleben, doch sie erinnern sich ...

Inhalt

Mary ist ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Tief unter der Erde, in einem gigantischen Gefängnis, kämpfen die sieben Jugendlichen erneut ums Überleben, doch sie erinnern sich weder aneinander noch an das, was mit ihnen geschehen ist. Und dieses Mal ist nicht nur die Zeit ihr erbitterter Gegner. Ein übermächtiger Feind agiert nun unsichtbar hinter den Kulissen und will nicht weniger als ihren Tod.

Während Mary noch gegen das Vergessen ankämpft und um die Liebe ihres Lebens ringt, muss sie sich gemeinsam mit den anderen den Gefahren stellen, die das Labyrinth für sie bereithält.

Danke an den Arena Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autor: Rainer Wekwerth
304 Seiten
Taschenbuch 10,-€

Cover

Gelb ist prinzipiell nicht meine liebste Farbe für ein Cover und mit dem Grünstich dazu erst recht nicht. Aber ich finde es toll, dass es den runden Abschluss der Reihe bildet und so den Farbverlauf abschließt. Ich habe aber tatsächlich festgestellt, dass man das Cover nicht ganz nahtlos an das andere (Band 3) anlegen kann. Es ist etwas versetzt.

Meine Meinung

Ich war nach dem Ende vom dritten Band wirklich sehr gespannt auf diesen Band und war zunächst sehr verwirrt, wo wir uns befinden. Ich hab erstmal gedacht, ich hätte irgendwas verpasst und konnte das nicht so wirklich einordnen, weil wir uns plötzlich in einem ganz anderen Labyrinth befunden haben. Ich habe den Gedanken, dass da irgendwas keinen Sinn ergibt dann beim Lesen aber irgendwann automatisch beiseite geschoben und es einfach hingenommen. Denn ich war wirklich an die Geschichte gefesselt. Es war dann wirklich spannend und packend. Es war teils echt schockierend und krass, aber ich fand es total interessant. Dass es so anders war als zuvor, hat mich überrascht, aber ich fand das eine schöne Überraschung.

Wir befanden uns wieder in einer unfassbar spannenden Welt, in der man mit den Protagonisten mitgefiebert hat. Es gab diesmal quasi eine ganze Geschichte und nicht bloß das Labyrinth, in dem die Jugendlichen steckten. Ich fand den Zusammenhang sehr spannend und es war toll, dass man nochmal deutlich mehr über die Protagonisten erfahren hat. Zunächst hat man alles aus Léons Sicht gesehen, aber irgendwann hat man begriffen, dass auch die anderen wieder involviert waren. Das war sehr spannend.

Der Ausgang der Geschichte war spannend, aber mir wurde das zu schnell aufgelöst. Alles wurde immerhin aufgeklärt und man hat Antworten auf die meisten noch offenen Fragen bekommen. Ich fand es sehr spannend, dass die Handlungen aus dem Ende von Band 3 wieder aufgenommen wurden und alles in einen Zusammenhang gebracht wurde. Es war spannend, wie sich Mary entwickelt hat und welche Rolle sie gespielt hat. Für mich war das Ende aber einfach zu flach.

Daher von mir 4 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2022

nettes Buch

Kein Isländer ist auch keine Lösung
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Inhalt

Merle, alleinerziehende Mutter einer rebellischen Zwölfjährigen, findet die Sache mit der Liebe ziemlich hoffnungslos. Auch wenn sie in letzter Zeit immer häufiger an ihre mysteriöse Internetbekanntschaft ...

Inhalt

Merle, alleinerziehende Mutter einer rebellischen Zwölfjährigen, findet die Sache mit der Liebe ziemlich hoffnungslos. Auch wenn sie in letzter Zeit immer häufiger an ihre mysteriöse Internetbekanntschaft denken muss. Da ist eine Reise nach Island vielversprechender, und ihre beste Freundin Steffi nimmt sie gleich mit. Doch kaum haben die beiden Frauen einen Fuß auf das Schiff gesetzt, geht das Chaos auch schon los: Denn der Atlantik ist riesig und ausgesprochen stürmisch, ihre Fähre wiederum viel zu klein. Als Merle dann auch noch erfährt, dass ihre beste Freundin versucht, sie hinter ihrem Rücken zu verkuppeln, hat sie genug – Merle wird das alles plötzlich viel zu heiß! Doch aussteigen ist leider keine Option …

Autorin: Karin Müller
Taschenbuch 10,-€
432 Seiten

Cover

Das Cover ist nicht so ganz mein Fall. Ich mag zwar, dass viele verschiedene, typisch isländische Elemente dort eingebaut wurden, aber für mich wirkt es zu unauthentisch. Es wirkt eher wie ein Magazin oder so etwas. Außerdem finde ich es schade, dass der Buchrücken einen Türkiston hat, den man auf dem Cover nicht findet.

Meine Meinung

Ich fand dieses Buch echt nett. Es war stellenweise sehr witzig, aber manchmal habe ich die Sachen auch extrem unlustig gefunden, weil es einfach gar nicht meine Art von Humor war. Ich hatte das Gefühl, dass man hier extrem das Alter der Protagonistinnen gemerkt hat, da es immer wieder Thema war und sie sich so verhalten haben. Für mich als deutlich jüngere Leserin war da deshalb immer eine gewisse Distanz und ich konnte mich mit ihnen nicht so identifizieren und mich daher auch nur schlecht in ihre Gefühle hineindenken..

Ich mochte die Reise-Idee aber sehr gern. Es war so cool, dass es auf diesem Schiff quasi einen Live-Krimi gab, bei dem man miträtseln durfte und auch die Geschichte um die Lernapp war echt cool gestaltet und vor allem überraschend. Ich mochte, wie sich die Dinge gefügt haben, aber fand es zwischendurch extrem nervig, dass sich die Figuren teilweise einfach nicht gegenseitig zugehört haben... Es war teilweise zermürbend und frustrierend, weil die Handlung nicht vorangebracht wurde, da ständig Missverständnisse aufkamen. Das hat mir ein wenig das unbeschwerte Urlaubsfeeling genommen. Ich mochte aber die Entwicklung sehr gern, da der Ausgang tatsächlich ein anderer war, als ich erwartet habe.

Von den Reisezielen hat man gar nicht so viel mitbekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hatte mir erhofft, deutlich mehr von der Landschaft Islands mitzubekommen, doch das blieb eher aus. Es kam eher ein Kreuzfahrtfeeling auf, was aber auch ganz cool war.

Für mich war es ein unterhaltsames Buch, das mich aber nicht ganz gepackt hat.

Daher von mir 3 Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2022

spannend

Cleanland
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Inhalt

Die 15-jährige Schilo wohnt in Cleanland – dem Land der Reinen. Dank moderner Technik und strenger Gesetze sind die Menschen hier geschützt vor Krankheiten aller Art. Nur eine einzige registrierte ...

Inhalt

Die 15-jährige Schilo wohnt in Cleanland – dem Land der Reinen. Dank moderner Technik und strenger Gesetze sind die Menschen hier geschützt vor Krankheiten aller Art. Nur eine einzige registrierte Freundin zu haben, rund um die Uhr überwacht zu werden und die eigene Großmutter nur durch eine Glasscheibe zu sehen – für Schilo ist das in Ordnung, Gesundheit hat nun mal ihren Preis. Doch dann erfährt die Familie ihrer Freundin die Härte des Regimes. Und Schilo verliebt sich in Toko, einen der Cleaner, die nachts Straßen und Gebäude desinfizieren müssen. Da begreift sie, wie hoch der Preis wirklich ist. Was ist wichtiger: die Gesundheit – oder die Freiheit?

Danke an den Fischer Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autor: Martin Schäuble
208 Seiten
eBooks 7,99€

Cover

Das Cover finde ich sehr passend und künstlerisch. Die Maske ist sehr passend und die "Blubberblasen" wirken ein wenig wie Partikel eines Virus, was ja ebenfalls sehr passend ist. Es wirkt außerdem sehr anonym, was auf die Gesellschaft in Cleanland auch zutrifft. Die Farbe finde ich ungewöhnlich, aber ich mag den dunklen Türkiston sehr gern.

Meine Meinung

Dieses Buch war einfach eine super spannende Idee und schon nach dem Klappentext war ich begeistert. Es schien mir, als hätte das Buch eine Parallele zu Corona, denn es handelte sich irgendwo um eine sehr ähnliche, natürlich nochmal überspitzt dargestellte Erzählung der Pandemie. Möglicherweise steckte auch ein Stück weit Kritik darin, wer weiß.

Keine Frage, Cleanland ist nochmal eine ganz andere Nummer. Alle steckten dauerhaft in Schutzanzügen und man hatte das Gefühl, dass sie kaum Kontakte hatten. Eine Party in Schutzanzügen? Für uns eine komische Vorstellung, dort Realität. Ich fand die Handlung und den Weltenaufbaz für die wenigen Seiten tatsächlich recht komplex, was ich großartig fand. Es war eine unfassbar detaillierte Ausarbeitung. Man kriegte viele Details mit. Besonders spannend waren natürlich die verschiedenen Gesundheitsmaßnahmen wie Schlaftabletten oder die nächtliche Reinigung aller Räume. Es schien alles Sinn zu ergeben und war gut abgestimmt. Es waren keinerlei Logikfehler zu finden.

Auch die Handlung an sich war sehr spannend. Die Figuren haben mir gut gefallen, da sie schön ausgearbeitet waren. Die Mutter war mir lange Zeit lang etwas zu zickig und unloyal, doch ihr Bild hat sich für mich noch ein wenig geändert. Ich fand Schilos Oma ganz klasse. Sie war einfach ein Herzensmensch. Doch auch ihre beste Freundin und dessen Bruder waren warmherzige Figuren. Das Buch entwickelte sich so unfassbar spannend, doch das Ende war für mich dann leider eher unzufriedenstellend. Es ist relativ offen, zwar hoffnungsvoll, aber ich hätte gern gewusst, was aus den restlichen Figuren geworden ist.

Daher von mir 4 Sterne

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Veröffentlicht am 20.03.2022

tolles Buch

The Rules We Break
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Inhalt

Ein einziger Blick könnte alles zwischen ihnen verändern ...

LJ und Marisa sind seit Jahren unzertrennlich. Aber obwohl sie eigentlich keine Geheimnisse voreinander haben, verbergen beide, dass ...

Inhalt

Ein einziger Blick könnte alles zwischen ihnen verändern ...

LJ und Marisa sind seit Jahren unzertrennlich. Aber obwohl sie eigentlich keine Geheimnisse voreinander haben, verbergen beide, dass aus ihrer Freundschaft längst Liebe geworden ist. Denn zu tief sitzt die Angst, den wichtigsten Menschen im Leben wegen unerwiderter Gefühle zu verlieren. Außerdem ist Marisas Vater LJs Football-Coach und gar nicht damit einverstanden, dass dieser so viel Zeit mit seiner Tochter verbringt. Wenn LJ jedoch nach seinem Collegeabschluss Football-Profi werden will, ist er auf den guten Willen seines Trainers angewiesen. Aber als Marisa ihre Wohnung verliert, kann LJ nicht anders, als sie bei sich aufzunehmen - obwohl er weiß, dass er mit nur einem Ausrutscher alles, was er sich für seine Zukunft erträumt, verlieren könnte ...

Danke an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Maya Hughes
416 Seiten
Paperback 12,90€

Cover

Das Cover mag ich sehr gern. Es passt zum Rest der Reihe und ich finde das Gestreifte sehr schön. Dazu die schönen Blumen runden das Ganze sehr schön ab. Ich finde es nur schade, dass das Lila sehr nah an dem des zweiten Bandes ist. Denn alle Bände haben eine eigene Farbe und diese beiden ähneln sich dann doch recht stark. Ich hätte mir da eine andere Farbnuance gewünscht, entweder mehr richtig pink/rosa oder ins Rötliche.

Meine Meinung

Man hatte hier sofort einen spannenden und emotionalen Einstieg. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe mitgefiebert. Es war auch sofort klar, wie nah sich LJ und Marisa standen. Ich fand es so schön zu sehen, wie sie sich umeinander gesorgt haben und der Umgang war so liebevoll miteinander.

Auch der Fortgang der Geschichte war super süß und ich habe die beiden zusammen echt geliebt. Beide waren als Person echt toll und gut zu verstehen. Ich habe eine gute Bindung zu ihnen aufbauen können. Man hat sehr schnell verstanden, dass die beiden mehr füreinander empfinden als nur einfache Freundschaft. Die beiden haben dafür etwas zu lange gebraucht. Etwas zu lange. Es war einfach so offensichtlich und manchmal dadurch echt nervig, dass sie es nicht gemerkt haben und sich ständig gegenseitig abgewiesen haben. Teils haben sie sich gegenseitig verletzt, aus Angst, der andere könnte anders empfinden. Man hätte es ja mal unterschwellig ansprechen können. Das Reden hat hier doch an mancher Stelle gefehlt - das typische NA Romance Problem also.

Der Schreibstil war für mich aber sehr angenehm und kurzweilig. Ich habe mich nie gelangweilt und die Seiten flogen nur so dahin. Auch den Zeitsprung während Italiens fand ich sehr sinnvoll - denn so wurde wirklich nur das Relevante erzählt und es gab keine „leere Handlung“. Das tat sehr gut und hat Frische in die Geschichte gebracht

Insgesamt war es für mich ein echt schönes Buch mit wunderbarer Liebesgeschichte der Richtung Friends to lovers. Bloß hatten beide Protagonisten etwas lange ein Brett vor dem Kopf.

Daher von mir 4 Sterne

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