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Veröffentlicht am 02.06.2021

super toll

Conni & Co 17: Conni, Billi und das schwimmende Klassenzimmer
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Inhalt
Ein lustiges und spannendes neues Abenteuer von Bestseller-Autorin Dagmar Hoßfeld, für Mädchen ab 10:
Für eine Woche tauscht Connis Klasse das Schulzimmer gegen einen Traditionssegler ein. Tagsüber ...

Inhalt
Ein lustiges und spannendes neues Abenteuer von Bestseller-Autorin Dagmar Hoßfeld, für Mädchen ab 10:
Für eine Woche tauscht Connis Klasse das Schulzimmer gegen einen Traditionssegler ein. Tagsüber wird gesegelt, abends in wechselnden Häfen geankert. Conni und ihre Freunde entern die »Estrella« und erleben eine spannende Zeit an Bord.

Danke an den Carlsen Verlag für das Printexemplar und den Hörbuch Hamburg Verlag für das Hörbuch. Das beeinflusst meine Meinung nicht.

Cover

Ich liebe die Cover der Conni & Co-Reihe. Die Bände und Cover sind so schön normal. Die Cover haben eine ganz tolle Zeichenart mit schönen Details. Man erkennt Conni immer sofort und auch dieses Cover strahlt wieder eine wunderbare Gemütlichkeit aus! Es lädt einen ein, die Geschichte rund um die Freunde zu lesen und macht neugierig auf diesen kleinen Ausflug. Details wie der Hund runden das Cover perfekt ab.

Meine Meinung
Da ich in das Vergnügen gekommen bin, das Buch sowohl zu hören, als auch zu lesen, kann ich euch heute sogar beide Seiten schildern. Das Hörbuch ist wieder von Ann-Cathrin Sudhoff gesprochen, wie die anderen Bände zuvor auch. Ich persönlich mag sie in dieser Rolle sehr und finde, dass ihre Stimme und Art toll zu Conni passt.

Das Print hat wieder eine wunderschöne Aufmachung. Ich liebe die verspielten Kapitelanfänge und was mich echt immer beeindruckt, ist der Tagebucheintrag in den vorderen bzw. hinteren Seiten. Das ist so kreativ gemacht und macht mir immer echt Spaß. Da gibt es so viel zu entdecken und auch nach dem Lesen macht es immer wieder Spaß, sich damit die Erinnerungen nochmal aufzufrischen.

Die Geschichte war wieder ein Volltreffer. Wer mich gut kennt, weiß, dass ich Conni über alles liebe! Keine Romanfigur kann mit ihr mithalten. Ich bin mit ihr groß geworden, habe den Start aller neuen Conni Reihen immer miterlebt und darauf hingefiebert. Umso schöner ist es, wenn man diese Gewohnheiten beibehält. Auch wenn ich längst nicht mehr zur Zielgruppe von Conni gehöre, hat mich die Geschichte wieder überzeugt!

Die Estrella war ein cooles Schiff, das toll beschrieben wurde. Ich habe selbst direkt Lust auf einen Segeltörn bekommen. Alles wurde super beschrieben und erklärt. Sogar wie die einzelnen Räume an Board genannt werden. Das ist immer das Schöne bei Conni: Es gibt immer diese gewissen Lerneffekte. Das mag ich sehr. Außerdem hat man hier auch wieder neue Orte entdeckt, was mein Fernweh geweckt hat.

Natürlich sind auch Connis Freunde wieder dabei und man lernt auch neue Figuren, wie Stine, kennen. Ich liebe den Umgang der Freundinnen miteinander und kann davon nie genug bekommen. Es gab auch einige spannendere Szenen. Vor allem Dina und Billi haben jeweils ein nicht so schönes Erlebnis gehabt. Das hat den gewissen Spannungsfaktor am Buch gegeben.

Und dann war da natürlich noch Phillip! Ich liebe ihn so sehr. Und er war wieder unfassbar süß. Es gab eine richtig romantische Szene, die mich total begeistert hat.

Bei Conni kann ich einfach an nichts meckern!

Daher von mir 5 Sterne

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  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2021

Tolle Geschichte

Silberstrandsommer
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Inhalt

Bist du bereit, dich für das Unvorhersehbare zu öffnen, wenn die Zukunft anklopft?
Die 31-jährige Jula wurde nicht nur von ihrem Lebensgefährten, sondern auch vom Glück verlassen. Also packt die ...

Inhalt

Bist du bereit, dich für das Unvorhersehbare zu öffnen, wenn die Zukunft anklopft?
Die 31-jährige Jula wurde nicht nur von ihrem Lebensgefährten, sondern auch vom Glück verlassen. Also packt die neuerdings arbeitslose alleinerziehende Mutter ihren VW-Bus und fährt mit ihrem 9-jährigen Sohn Henri an die Ostsee, um einen Neuanfang zu wagen.
Auf einem Campingplatz auf der Insel Fährlangen, der dem charismatischen Dänen Bo gehört, schlägt Jula ihre Zelte auf. Bei Bo findet sie nicht nur Unterkunft und Arbeit, sondern vor allem aufrichtige Zuneigung. Aber Julas schmerzliche Erfahrungen haben sich tief in ihre Seele eingebrannt. Es gilt nicht nur ihr eigenes Herz vor einer erneuten Enttäuschung zu bewahren, sondern auch das ihres Sohnes. Und so steht Jula vor einer Entscheidung…

Vielen Dank an Lurleen Kleinewig, die mir das eBook wieder zum Vorablesen zukommen lassen hat, Das beeinflusst nicht meine Meinung.



Cover

Das Cover ist so toll! Der Camper wirkt richtig gemütlich und strahlt eine urige Atmosphäre aus, die auch zum Buch passt. Es ist natürlich der Strand zu sehen und das passt super zur Location. Die Farben sind richtig schön sommerlich und es passt zu dieser Geschichte am Meer. Ich bin absoluter Fan! Es ist eine Schande, dass ich es nur als eBook habe.



Meine Meinung

Die Geschichte hat mich sofort warm empfangen. Es war so schön, dort anzukommen und ich hab mich direkt wohlgefühlt. Der Silberstrand, der Campingplatz, Mikke, Bo, die See. Es war ein wunderschönes Urlaubssetting in dem ich nur zu gern gelesen habe. Es gab echtes Sommerfeeling auf. Die Insel Fährlangen war wunderschön beschrieben. Ich habe das Setting geliebt und wollte gar nicht mehr weg. Das Buch bringt echtes Strandfeeling zum Leser nach Hause. Das hat echt Spaß gemacht.

Das Mutter-Sohn-Verhältnis ist so einmalig und wunderschön. Ich liebe es, wie Jula mit Henri umgeht und sich um ihn sorgt. Er ist ein wunderbarer Junge, den man sofort ins Herz schließt. Das Verhältnis der beiden verändert sich während des Romans stark und schnell merkt man, dass sich Henri sehnlichst einen Vater wünscht, einen Vater wie Bo. Und damit verkomplizieren sich die Dinge. Jula musste Entscheidungen treffen und sie tat mir so leid. Sie hat das Glück ihres Sohns immer versucht nach ganz oben zu stellen und ihm alles gegeben, was sie konnte. Das Buch war so realistisch, weil die Schattenseiten des Mutterseins gezeigt wurden und wie schnell man sich entmutigen lassen kann. Doch Jula war stark und das hat mir unheimlich gefallen.

Mein Kritikpunkt an der Geschichte ist – so verrückt das auch klingt – der Klappentext. Der ist mir viel zu detailliert und spoilert schon ein wenig… Ich habe dadurch nämlich die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass Jula alles abbricht und konnte die Zeit bis dahin nicht ganz so genießen, wie es die Handlung ohne die Kenntnis um den Klappentext eigentlich zugelassen hätte. Ich habe den Klappentext natürlich oben abgeändert, damit ihr diesen ohne Bedenken lesen könnt bzw. konntet. 🙂

Der Star des Romans ist natürlich der Däne Bo, der unfassbar heiß ist. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und mochte ihn unglaublich. Er ist aufrichtig und ehrlich. Er ist fürsorglich und hat alles, was der perfekte Mann braucht. Eine ganz wunderbare Figur! Er hat die Geschichte so sehr bereichert und ich hab ihn geliebt. Sein Umgang mit Jula und Henri war einzigartig!

Auch die Idee ums Campen und den Bulli waren super cool. Ich bin selbst Camperin mit Herz und Seele und habe es geliebt, endlich mal ein Buch zu lesen, das auf einem Campingplatz spielt.

Mein Fazit: Diese Geschichte ist eine wunderbare Liebesgeschichte für den Urlaub oder für all diejenigen, die sich diesen herbeiwünschen. Die Figuren sind wunderbar und es herrscht eine tolle Wohlfühlatmosphäre!

Daher von mir 4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 02.06.2021

Schönes Buch - ein paar Details fehlten

Black Heart of Gold
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Inhalt

Vor zehn Jahren schlich sich ein Junge verbotenerweise in ihr Herz und verdrehte ihr unwiderruflich den Kopf. Benjamin Rockwell, Ex-Boxweltmeister und König von Las Vegas kommt man besser nicht ...

Inhalt

Vor zehn Jahren schlich sich ein Junge verbotenerweise in ihr Herz und verdrehte ihr unwiderruflich den Kopf. Benjamin Rockwell, Ex-Boxweltmeister und König von Las Vegas kommt man besser nicht in die Quere. Das konnte Dakota Renner jahrelang erfolgreich vermeiden. Ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Mannes taucht Ben plötzlich auf. Sein Anblick reißt alte Wunden auf und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu flüchten. Doch sie ahnt nicht, wie fatal es ist, sich vor ihm zu verstecken. Denn er ist nicht der Einzige, der hinter ihr her ist. »Sie aus der Ferne zu betrachten, sie mit ihm zu sehen, hat mir den Verstand geraubt.« Ben

Danke an Carrie A. Cullen, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und dank meines Umzugs etwas Geduld mitbringen musste! Das beeinflusst natürlich nicht meine Meinung.



Cover

Das Cover ist seeehr cool! Ich mag es, dass es komplett schwarz ist, mit den goldenen Highlights. Damit passt es natürlich auch 100%ig zum Titel! Ich mag die glitzernde Machart, es wirkt sehr edel. Ich bin absoluter Fan der Schriftart vom Titel! Mega tolle Kombi. Leider ist es etwas anfällig für Flecken.



Meine Meinung

Das Buch fing total spannend ein. Die Trauerphase war etwas merkwürdig, weil die Protagonistin irgendwie etwas kühl rüberkam, aber nach und nach hat man alles verstanden. Es wurde dann unfassbar spannend und gab einen echten Adrenalinkick! Ein super Start, da konnte man das Buch erstmal nicht weglegen…

Mit Ben hat Nadine anfangs für das perfekte Maß an Verwirrung gesorgt, weil man ihn nicht ganz einordnen konnte. Das hat die Spannung aber oben gehalten und man wurde später dann genauer in die Vergangenheit eingeführt. Das war sehr cool gemacht. Die Machart mit den Vergangenheitsszenen dazwischen war wirklich genial.

Ben war für mich eine zweiseitige Person. Er erschien einerseits einfach heiß und begehrenswert – körperlich absolut perfekt. Andererseits fand ich seinen Charakter manchmal etwas schwierig, wenn ihr wieder so besitzergreifend war. Er hat zwar auch immer ein Auge auf Dakota gehabt und wollte um ihrer Sicherheit Willen auch sein Leben umkrempeln, aber doch konnte ich ihn nicht so richtig mögen. Er erschien auch so unberechenbar. Einerseits hatte er eine beschützende und liebe Ausstrahlung, aber man hatte auch das Gefühl, sich mit ihm nicht anlegen zu wollen. Er war dadurch aber auch ein unglaublich interessanter und vielseitiger Charakter.

Ich muss sagen, dass ein bisschen Verwirrung auch in Bezug auf Jeremy immer blieb. Ich hab nicht so ganz nachvollziehen können, was Dakota von ihm wollte und warum die beiden damals überhaupt erst geheiratet haben. Er kam mir nie so wirklich sympathisch rüber und es ist mir ein Rätsel, wie es zur Beziehung der beiden gekommen sein soll. Da hätte ich mir vielleicht ein paar mehr Details gewünscht.

Abgesehen davon fand ich es aber unheimlich spannend. Es ging um die Mafia und Drogengeschäfte und es wurden verschiedenste Seiten aufgezeigt. Ich konnte das Buch vor allem am Ende nicht mehr weglegen, als immer mehr Dinge aufgedeckt worden sind, die in der Vergangenheit so ganz anders gelaufen sind, als Dakota gedacht hat. Ich habe so mitgefühlt. Es muss schwer sein, wenn alles anders ist, als man dachte. Das hat man Dakota manchmal angemerkt, manchmal aber auch nicht. Irgendwie war es manchmal sehr schwer, in sie hineinzuschauen.

Las Vegas als Location ist natürlich mega gewesen. Man hat ein bisschen was von der Stadt gelesen und das war sehr interessant und hat Spaß gemacht. Immer mit dabei war Dayton, Dakotas Bruder. Er war so lustig und hat immer etwas Humor in die Geschichte gebracht. Er war einfach sauwitzig und hat sich so süß um Dakota gesorgt.

Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, aber ich hätte gern mehr Details aus der Vergangenheit erfahren und manchmal gern noch mehr Einblicke in Dakotas Gefühle gehabt.

Daher von mir 4 Sterne

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Veröffentlicht am 28.05.2021

leider gar nicht meins

Das Lied der Nacht
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Inhalt
»Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich ...

Inhalt
»Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?«

Die deutsche Fantasy-Autorin C.E. Bernard hat ein episches, bewegendes und beeindruckendes Meisterwerk geschaffen, das High-Fantasy-Leser feiern werden. »Das Lied der Nacht« ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied …

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Cover

Das Cover ist so wunderschön. Es glänzt metallisch, wenn man es im Licht hin- und herwendet. Es ist zu erkennen, dass es eine eher düstere Geschichte ist und ich mag das Zusammenspiel der verschiedenen Farben. Man erahnt die Schatten, die als Wesen im Buch auch vorkommen. Insgesamt ist es einfach mega!

Meine Meinung
Dieser Roman war von Beginn an sehr düster. Das hat aber eine tolle Atmosphäre erzeugt, die authentisch war und mir Gänsehaut gemacht hat. Anfangs musste man erstmal reinkommen, um die ganzen Zusammenhänge zu verstehen, aber es wurde mit der Zeit immer spannender. Es war teils echt grausam und brutal, aber das gehört dazu und passte zur Geschichte an sich. Es gab ein/zwei Szenen, da musste ich dann echt schlucken und die fand ich auch nicht gut… Ich habe inzwischen auch viele Gespräch über das Buch geführt, um mir eine abschließende Meinung bilden zu können und würde mich einigen Lesern anschließen, dass eine Triggerwarnung gefehlt hat! Das hat mir etwas sauer aufgestoßen.

Die Schatten waren mega gut beschrieben und ich hatte direkt ein Bild vor Augen. Sie waren echt angsteinflößend und gruselig. Generell wurde viel mit Bildern gearbeitet und der Schreibstil hat eine auf geniale Weise Bilder in den Kopf gezaubert. Die Figuren sind auch total interessant ausgearbeitet und selbst die Tiere, wie die Pferde wurden super mit eingebaut.

Und da kommen wir auch zum besten Punkt des Buchs: Denn was wirklich grandios war, war der Schreibstil: Es wird viel mit stilistischen Mitteln gearbeitet oder mit clever gesetzten Absätzen. Das hat den Lesefluss so erleichtert und für ein schönes Lesegefühl gesorgt. Man hatte immer vor Augen, was passierte und mit den Absätzen wurde oft Spannung erzeugt. Das Lied, das auch im Titel schon erwähnt wird, zog sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Idee dahinter fand ich richtig schön.

Außerdem gab es zusätzliche Inhalte, die man über einen QR-Code ansehen konnte und auch das fand ich eine klasse Idee.

Leider war das Buch dennoch nichts für mich. Wieso? Ich kann diese wunderbare mystische Stimmung zwar wertschätzen, aber es ist nichts für mich persönlich. Dieses Buch war ein weiterer Versuch für mich, auch in die High Fantasy mehr reinzukommen, aber es war mir zu düster und irgendwie fehlte dann doch eine nette Liebesgeschichte… Der Schreibstil konnte die für mich uninteressante bzw. düstere Storyline einfach nicht ausgleichen. Dieses Buch hat mich eher bedrückt und mir nicht so richtig Spaß gemacht. Das ist persönliche Geschmackssache. Anderen gefällt gerade das. Dadurch fiel es mir aber manchmal echt schwer, im Buch weiterzulesen, weil ich mich einfach nicht motivieren konnte. Es konnte mich nicht richtig packen. Die letzten Seiten hab ich nur noch überflogen, weil ich frustriert war und einfach keinen Bock mehr hatte. Manchmal gab es richtig spannende Stellen, wie zum Beispiel auf der Flucht, aber wann anders dehnte sich die Zeit unendlich und man las mehrere Seiten lang, dass die Menschen nachdachten, was sie tun sollen, aber so richtig passierte nichts. Das hat es für mich zwischenzeitig echt langweilig gemacht irgendwie… Ich finde, dass es teilweise echt schneller hätte vorangehen können. Das hätte mir geholfen, mehr dran zu bleiben, denke ich.

Ich habe das Buch schon Mitte März begonnen, aber dann erstmal drei Wochen pausiert, weil ich irgendwie die Lust daran verloren hatte… Beim Weiterlesen gefiel es mir leider immer noch nicht besser. Irgendwie war es einerseits spannend, da es in den Details des Schreibstils viel zu entdecken gab, aber andererseits auch nicht, da gar nicht viel passiert ist. Die ersten 150 Seiten war nur die Einführung und Flucht, aber es gab keine Überraschungsmomente. Die Seiten wurden durch viele Ausschmückungen gefüllt. Es ist zwar schön, die vielen Details zu sehen, aber das macht es auch leider für mich langatmig.

Kurzum: Für Fantasy-Liebhaber ist das hier sicherlich gerade aufgrund des eindrücklichen Schreibstils ein geniales Buch, das den Nerv voll treffen wird! Für Fantasy-Einsteiger ist es vermutlich eher nicht geeignet, da es wirklich düster ist und fast nur um die Wesen und die Bekämpfung ging, was mir persönlich nicht reicht, um mich voll zu überzeugen. Es fehlte Abwechslung… Ich persönlich fand den Schreibstil großartig, aber die Handlung eher nicht so packend. Es war einfach nicht meins.

Daher von mir 2 Sterne

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Veröffentlicht am 28.05.2021

Sehr schön!

Wiedersehen mit Lucky
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Inhalt
Josie (17) hat einen Plan, als sie mit ihrer Mutter an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt: Während Mom die Buchhandlung der Familie führt, wird sie ihren Abschluss machen, mit der Kamera die Stadt ...

Inhalt
Josie (17) hat einen Plan, als sie mit ihrer Mutter an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt: Während Mom die Buchhandlung der Familie führt, wird sie ihren Abschluss machen, mit der Kamera die Stadt erkunden und am Ende des Sommers zu ihrem Vater, einem berühmten Fotografen, an die Westküste ziehen. Und dann steht plötzlich Lucky Karras vor ihr – groß, gut aussehend und verdammt wütend. Ganz anders als der Junge, der 5 Jahre zuvor ihr bester Freund war. Alle warnen Josie, doch als Lucky ihr aus einer Notlage hilft, ist es um sie geschehen. Könnte er der eine gute Grund sein, um doch zu bleiben?

Danke an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut, meine Meinung ist davon aber nicht beeinflusst.

Cover

Das Cover ist voll meins. Ich liebe die Machart, dass es eher aussieht wie gemalt und nicht als wäre es gedruckt. Es wirkt so sommerlich und einladend. Die Farben sind wunderbar. Es ist bunt und warm und lädt einfach zum Lesen ein. Ich habe schon oft vor dem Cover gesessen und es einfach bewundert, weil es so wunderschön ist!

Meine Meinung

Der Einstieg ins Buch fiel mir eigentlich recht einfach. Man startet sofort in der Story und es gibt kein langweiliges Vorgeplänkel. Beauty scheint ein toller Ort zu sein und ich wäre gern selbst mit dorthin gereist. Leider hatte ich anfangs manchmal das Problem, nicht ganz folgen zu können, da einige Infos fehlten. Es wurde über Vergangenes gesprochen, das der Leser noch gar nicht kannte und das hat es manchmal etwas schwer gemacht… Nach und nach wurde aber alles klarer und man konnte besser in die Geschichte eintauchen. Diese „Vorbelastungen“ waren manchmal aber etwas nervig, da man einfach nur wollte, dass sich die Leute gegenseitig unvoreingenommen begegnen.

Beauty war aber eine mega Location! So nah am Wasser war es echt ein Highlight. Es gab Szenen auf dem Boot und im Wasser und das hat das Buch zu einem echten Wohlfühlbuch gemacht.

Lucky hat mir trotz seines schlechten Rufs sehr gut gefallen. Er macht sein Ding und achtet nicht auf die Meinung anderer. Er ist so herrlich „normal“ und bodenständig. Das hat ihn so anziehend gemacht. Es gab immer wieder Anspielungen auf sein Pech durch die 13 auf dem Helm und das Katzentattoo. Doch sein Name Lucky steht ja eher für Glück. Diesen Kontrast fand ich genial. Seine harte Schale versteckt den eigentlich weichen Kern und das hat ihn zum perfekten Bookboyfriend gemacht.

Total interessant war das Thema Fotografie. Die Protagonistin fotografiert gern Schilder, egal welche. Deshalb stand auch vor jedem Kapitel ein kleiner Absatz, in dem ein Schild von dem Ort beschrieben wurde, an dem das jeweilige Kapitel spielt. Ob es ein Krankenhausschild oder das Ortseingangsschild war – man hatte immer ein Bild vor Augen und alle sahen anders aus. Das war echt sehr cool.

Es gab eine Szene auf einer einsamen Insel, die ich super fand. Es war gleichzeitig angsteinflößend, als auch romantisch und gemütlich und da steckte wieder ein wunderbarer Kontrast im Buch. Diese Seiten flogen nur so dahin und ich habe sie geliebt!

Josie hat so eine verrückte und merkwürdige Familie. Ihre Mutter erscheint zuerst total distanziert, aber in der Beziehung zu ihr hat sich einiges geändert. Ihre Cousine Evie hat mir super gefallen. Sie hat am Ende auch erkannt, was das Richtige für sie ist und das hat sie zu einem starken Charakter gemacht. Auch Josies Oma habe ich auf eine Art und Weise ins Herz geschlossen, wie ich es nicht erwartet hätte. Josie selbst hat sich auch weiterentwickelt und hat Ängste überwunden.

Diese Geschichte hatte alles, was es brauchte – eine schöne Location, ein paar verrückte aber starke Nebenfiguren, eine Protagonistin mit Entwicklung und den perfekten Bookboyfriend. Die Vorurteile der Leute waren irgendwann auch nicht mehr so wichtig und daher konnte ich mich ca. ab Seite 150/200 auch richtig ins Buch fallen lassen.

Daher von mir 4,5 Sterne

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