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Veröffentlicht am 15.09.2020

nette Geschichte

True Love
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Inhalt
Amy liebt Kirschtee, bunte Herbsttage und ihren Regenbogenkaktus Harry. Aber mehr als alles andere liebt sie romantische Hochzeiten.
Am zehnten Jahrestag erwartet sie einen umwerfenden Heiratsantrag ...

Inhalt
Amy liebt Kirschtee, bunte Herbsttage und ihren Regenbogenkaktus Harry. Aber mehr als alles andere liebt sie romantische Hochzeiten.
Am zehnten Jahrestag erwartet sie einen umwerfenden Heiratsantrag von Lorenzo, stattdessen erwischt sie ihn beim Knutschen, und zwar ausgerechnet mit ihrer Sandkastenfreundin Clara.
Zum Wundenlecken reist Amy Hals über Kopf mit ihrer Zufallsbekanntschaft Aiden in die Toskana. Auf dem Weingut ihrer Kindheitsurlaube verbringt sie ein paar intensive Tage mit ihm, aber Aiden ist nicht der, der er zu sein vorgibt.
Eine weitere große Lüge erschüttert Amys Leben.
Wie viel kann wahre Liebe aushalten?

Danke an Kitty Clark für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung wie immer nicht.

Cover
Wegen des Covers bin ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden. Es hat so tolle Farben und als ich es gesehen habe, war das Liebe auf den ersten Blick. Ich liebe die Struktur und die Farbverläufe. Insgesamt wirkt es einfach wunderbar frisch und fällt auf.

Meine Meinung
Der Einstieg in dieses Buch fiel mir nicht leicht. Ich fand die Protagonistin total nervig und fand es etwas unrealistisch mit dem Brand… Das wirkte für mich fast schon wie Ironie und für mich selbst habe ich diesen Beginn jetzt eher als Metapher interpretiert, von wegen alles geht den Bach runter. Sie wirkte so kindlich und naiv für mich, dass ich fast zu viel gekriegt hätte… Zum Glück hat sie sich im Laufe des Buches verändert und so wurde sie mir immer sympathischer. Ihre offene Art finde ich manchmal sehr amüsant, aber man kann sie dadurch nur lieben.

Die Reise in die Toskana fand ich eine so coole Idee! Ich habe die Szenen dort geliebt und fand die Kulisse mega toll. Es war so schade, dass es so schnell und abrupt endete und ich hätte mir da noch mehr Geschichten aus der Toskana gewünscht und vor allem auch Ausflüge und nicht nur das Haus der Verwandten als Schauplatz. Die Reise hat die Geschichte aber sehr erfrischt und ihr gut getan.

Die Bekanntschaft Aiden fand ich vor allem zu Beginn wirklich merkwürdig. Ich fand, dass alles zu schnell ging. Klar, es macht auch den Reiz der Geschichte aus, aber für mich hat sie dadurch auch an Authentizität verloren. Die Idee mit der Reise finde ich cool, aber dass er quasi komplett fremd ist, finde ich dann doch merkwürdig. Gerade weil Amy nicht so scheint, als würde sie jedem blind vertrauen… Insgesamt ging mir der Verlauf der Beziehung zu schnell und die Gefühle waren für mich kaum bis gar nicht nachvollziehbar…

Die Geschichte um Amys Oma war echt süß und auch traurig und hat Gefühle in die Geschichte gebracht. Diese Szenen haben in mir mehr bewegt als die Liebesgeschichte, was ich eigentlich schade fand… Auch die Geschichte um Amys Vater fand ich insgesamt zu flach. Da hätte man etwas richtig besonderes draus machen können, da das ja nicht so ganz ohne war. Da fehlten mir definitiv nochmal mehr Details zu Amys Gefühlen und dem weiteren Verlauf der beiden.

Diese Hochzeitsplanerin-Idee finde ich mega cool. Es ist richtig schön, dass sie am Ende dann ihre Bestimmung gefunden hat. Es scheint ihre Leidenschaft zu sein und für mich ist es auch die einzig richtige Möglichkeit für sie gewesen. Ich finde den Ausgang der Geschichte sehr süß, auch wenn ich ehrlicherweise damit gerechnet habe… Im Grunde wäre alles andere aber auch merkwürdig gewesen.

Das Buch ist echt süß und ich finde den Verlauf super. Die Protagonistin wird immer erwachsener und findet sich im Laufe des Buchs selbst. Für mich hätten es aber gern noch mehr Details und Spannung sein können, da ich mich so nicht ganz damit identifizieren konnte und mich das Buch deshalb nicht so mitgerissen hat.

Daher von mir 3 Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Alles passte!

Für eine Nacht sind wir unendlich
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Inhalt
Eigentlich ist Liv nur in England, um ihrer Tante auf dem Foodtruck beim Festival in Glastonbury zu helfen. Doch nach einem Streit mit ihrem Freund Laurent trifft sie auf dem Festivalgelände überraschenderweise ...

Inhalt
Eigentlich ist Liv nur in England, um ihrer Tante auf dem Foodtruck beim Festival in Glastonbury zu helfen. Doch nach einem Streit mit ihrem Freund Laurent trifft sie auf dem Festivalgelände überraschenderweise den gut aussehenden Jonah. Dieser lässt sie nicht mehr in Ruhe und so beschließen die beiden, die letzte Nacht auf dem Festival miteinander zu verbringen. Nur diese eine Nacht haben sie sich geschworen, doch es passiert so viel mehr…

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag und Lovelybooks, dass ich das Buch rezensieren durfte! Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter den vielen Bewerbungen ausgewählt wurde. Das beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.

Cover
Das Cover finde ich total cool. Es ist einfach außergewöhnlich und so noch nie da gewesen. Dass die Mitte glänzt und der Rest matt ist, finde ich total cool. Ich liebe auch die Farben. Das Blau und das Pink harmonieren total und lassen zu der Tageszeit Nacht und auch zum Festival. Ich mag auch, dass Gesichter auf dem Cover sind, die aber sehr dezent im Hintergrund sind und kaum auffallen. Und ich liebe die Schriftart des Titels! Insgesamt ein traumhaftes Cover und für mich ein echter Hingucker!

Meine Meinung
Nicht nur das Cover ist genial, sondern auch die ganze Idee sowie die Umsetzung des Buchs. Ich fand die Geschichte einfach nur bombastisch! Es ist total cool, dass das Buch quasi nur an einem Tag bzw. einer Nacht spielt. Ich war anfangs skeptisch. Einerseits fand ich das eine coole Idee, andererseits habe ich mich gefragt, ob das nicht langweilig ist. Doch ich habe mich zu meinem Zeitpunkt gelangweilt gefühlt. Das Buch hat mich so gut unterhalten, dass ich quasi darin versunken bin. Die ersten 150 Seiten vergingen wie im Flug und auf den letzten Seiten wollte ich gar nicht, dass es zu Ende geht.

Liv ist als Protagonistin total angenehm. Sie scheint anders zu sein, als die restlichen Festivalbesucher, aber das macht sie so sympathisch. Sie ist nicht abgehoben und es scheint, als würde es sie nicht kümmern, was andere über sie denken. Doch man erfährt im Laufe des Buchs so viel, was unter der Oberfläche verborgen liegt und vieles hat mich wirklich überrascht und mein Herz berührt. Ihre Vergangenheit tut mir sehr leid und ich finde niemand sollte so etwas durchmachen müssen. Daher ist das Buch auch in gesellschaftskritischer Hinsicht sehr gelungen, da es auf das Thema Bodyshaming nochmal aufmerksam macht.

Auch Jonah ist eine tolle Figur. Auch ihn lernt man im Laufe des Buchs immer besser kennen. Er ist sehr aufmerksam und im Umgang mit Liv wirklich sehr süß. Die beiden scheinen wie für einander gemacht zu sein und ich mag ihre Interaktion sehr. Er beweist Liv, dass sie sich in ihrem Körper wohlfühlen kann und das finde ich richtig toll von ihm. Auch dass er überhaupt nochmal zu ihr gegangen ist und sie angesprochen hat, ist sehr mutig gewesen.
Auch wenn es um die Nacht von Jonah und Liv geht, lernt man dennoch einige Nebenfiguren kennen. Einige persönlich, andere aus Erzählungen. Mir hat es super gefallen, dass Livs Tante so extraordinär ist und auch, dass man etwas von Jonahs Familie gehört hat. Es steckt so viel mehr hinter Jonahs Verhalten, als man zu Beginn vermutet und die Art und Weise, wie alles nach und nach aufgedeckt wird, finde ich super.

Es ist unglaublich, was in einer Nacht alles passieren kann. Die beiden haben Höhen und Tiefen erlebt und auch wenn es nur einige Stunden waren – ich habe ihnen die Gefühle wirklich abgekauft. Es gab so viele Gänsehaut Momente und alles wurde einfach durch einen grandiosen Schreibstil perfekt vermittelt. Ich fand die Geschichte sehr authentisch und das obwohl ich befürchtet hatte, dass vieles zu schnell gehen könnte. Durch die tiefen Gespräche und all das, was die Zwei zusammen erlebt haben, wirkte aber alles wirklich stimmig.

Das Festival selbst wird auch mit vielen Details beschrieben. Die Musik und die vielen Leute – alles hatte ich bildhaft vor meinem inneren Auge. Ich wäre am liebsten selbst in Glastonbury gewesen und hätte mit ihnen gefeiert und die tolle Aussicht und den Sonnenaufgang genossen.

Der Ausgang der Geschichte hat mich zunächst überrascht, aber war schließlich einfach nur zuckersüß. Ich behalte das Buch definitiv noch lange in Erinnerung, weil es einfach etwas Besonderes ist!

Für mich war „Für eine Nacht sind wir unendlich“ definitiv eins meiner Highlights. Ich liebe diese Geschichte einfach. Das Buch ist so einfach und hat doch so viel. Mit tollen Worten hat die Autorin hier ein Phänomen geschaffen, dass jeden Leser in die Festival-Welt von Glastonbury und die Geschichte von Liv und Jonah eintauchen lässt.

Daher von mir 5 Sterne

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  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Nette Lektüre

Mit dir am Meer
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Inhalt
So ewig wie das Meer. So unvergesslich wie der erste Kuss. Manchmal ist Liebe für immer.


Das Meer ist Maeves große Leidenschaft. Mit ihrem Job als Meeresbiologin und Haiforscherin hat sie sich ...

Inhalt
So ewig wie das Meer. So unvergesslich wie der erste Kuss. Manchmal ist Liebe für immer.


Das Meer ist Maeves große Leidenschaft. Mit ihrem Job als Meeresbiologin und Haiforscherin hat sie sich einen Traum verwirklicht, doch ein anderer wird für immer unerfüllt bleiben: Mit ihrer großen Liebe Daniel eine Familie zu gründen. Je weiter ihr Beruf sie von ihrer Heimatinsel Calusa an der Küste Floridas fortführt, umso besser gelingt es Maeve, die Erinnerungen an die schönsten Momente ihres Lebens fernzuhalten. Aber auch daran, wie Daniel ihr Herz brach. Doch als Maeve an ihrem dreißigsten Geburtstag nach Calusa kommt und ihm wiederbegegnet, wird ihr klar, dass sie nicht ewig vor der Vergangenheit fliehen kann. Und dass die große Liebe manchmal eine zweite Chance verdient …

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Cover
Das Cover finde ich super schön. Ich habe durch Zufall mitbekommen, dass es eine Neuauflage vom Shark Club gibt und war vom neuen Cover mindestens genauso begeistert, wie von dem Alten. Obwohl ich es etwas schade finde, dass man das Motiv des Hais auf dem neuen Cover nirgends findet. Bei dem Alten war zumindest eine Flosse mit drauf. Es ist dafür aber einfach so schön sommerlich und maritim. Ich mag die Farben in Zusammenspiel mit den Motiven. Es sieht total nach Meer aus und wirkt insgesamt relativ verspielt. Ich finde es cool, dass diese Meerespflanzen quasi eine Rahmen um das Cover bilden. Ich finde das Cover insgesamt einfach mega toll – auch wenn natürlich eigentlich eine Haiflosse fehlt.

Meine Meinung
Die ersten Seiten konnten mich direkt begeistern. Ich wurde direkt in den Bann der Geschichte gezogen. Ihr glaubt nicht, wie froh ich darüber war, weil ich zuvor wirklich nur Bücher gelesen hatte, die mir alle gar nicht gefallen haben. Hier fiel mir der Einstieg aber wirklich leicht und ich konnte mich direkt in die Figuren hinein fühlen. Ich fand den Rückblick mit dem Hai total spannend und ich hab ein wenig mitgelitten. Umso beeindruckender finde ich es, dass Maeve diese Tiere dennoch zu ihrer Leidenschaft machen konnte. Sie ist eine wirklich mutige und auch sympathische Protagonistin.

Dass sie Daniel wiedertrifft, scheint Schicksal zu sein. So wie alles erzählt wurde, dachte ich, dass sich die beiden gar nicht mehr verstehen. Anfangs war Maeve zwar auch nicht begeistert, dass er da war, aber die beiden sind doch recht schnell wieder in alte Muster verfallen. Ich liebe einfach Hazel. Ich liebe ihre kindliche Begeisterung! Sie ist so unglaublich süß und ich finde, dass Maeve klasse mit ihr umgeht. Es ist sicher nicht leicht für sie, mit so einem kleinen Mädchen umzugehen, vor allem bei den ganzen Umständen. Aber sie lässt sich super drauf ein und die Idee mit dem Shark Club finde ich einfach so süß!

Mich hat das Buch am Ende noch richtig überraschen können. Die Geschichte um die Haijäger war echt spannend, obwohl sie in meinen Augen noch etwas besser hätte ausgestaltet werden können. Die Idee war super gut und hat etwas ganz neues in das Buch gebracht. Mit mehr Details hätte man jedoch noch mehr Spannung erzeugen können, sodass der Leser noch mehr mitfiebert.
Der Ausgang von Maeves und Daniels Geschichte hat mich überrascht, aber fand ihn sehr schön. Er ist sehr realistisch und das gefällt mir. Ich mochte auch, dass man noch einen kleinen Ausschnitt aus Afrika mitbekommen hat. Das war nochmal ein schöner Einblick.

Insgesamt fand ich das Buch eine gute Lektüre für zwischendurch, allerdings ist es an manchen Stellen etwas langatmig und daher für mich nicht das perfekte Buch.

Daher von mir 4 Sterne

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Perfektes Buch

It was always you
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Inhalt
Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil ...

Inhalt
Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …

Vielen Dank an den Kyss Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Ich hab mich unglaublich gefreut. Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Cover
Das Cover finde ich mega schön. Ich finde diesen Türkiston total einzigartig und mag den Farbverlauf sehr. Die goldene Schrift bildet einen tollen Kontrast zu der Farbe und bringt irgendwie ein wenig Sonnenschein in die düsteren Hintergrundfarben. Ich liebe auch, dass die Schrift auch so verspielt ist, da es gut zu dem Handlettering Thema passt. Mir gefällt auch die Struktur mit den Punkten sehr. Es wirkt ein wenig wie Blubberblasen, was ja auch passt, da die Protagonisten auch schwimmen sind.

Meine Meinung
Dieses Buch war ein absolutes Wohlfühlbuch für mich. Es hat mich einfach begeistert und auch sehr überrascht.

Ich habe gedacht, die Verbindung zu Asher wäre eine ganz andere und war daher überrascht, wie Ivy und er miteinander umgegangen sind. Ich liebe es, wie sich alles entwickelt hat und mag Asher sehr gern. Auch wenn er anfangs echt nicht nett war, merkte man schnell, dass hinter der Fassade noch ganz andere Gefühle schlummerten. Ich war sehr überrascht, dass Ivy ihn so nah hat kommen lassen, als sie in den Bergen waren. Aber ich fand das echt schön, da sie endlich mal ehrlich waren.

Aber auch Noah, Harper und Sam sind Figuren, die ich geliebt habe! Sie wurden als Nebenfiguren toll eingebunden und ich habe auch sie total ins Herz geschlossen.
Die Idee mit Hedwig war so cool. In dem Buch lettert die Protagonistin jeden Tag einen Spruch in ein Notizbuch, um sich daran zu erinnern. Dieses Handlettering ist dann auch im Buch immer auf einer Seite zu sehen, was richtig cool war und mal etwas ganz anderes war.

Der Ausflug in die White Mountains war mega cool. Die Stimmung war ausgelassen und ich habe diese Szenen ganz besonders gern gelesen. Vor allem die Location an und hinter dem Wasserfall war einfach super schön beschrieben und ich konnte es mir perfekt vorstellen. Und es wurde dann ja tatsächlich auch noch ein wenig abenteuerlich.

Dass in Ashers Vergangenheit noch so viel mehr passiert ist, als Ivy weiß, wird nach und nach klar. Was dort alles ans Licht kam, ist unglaublich und welche Rolle Richard dort gespielt hat, war einfach nur krass. Es ist unfassbar, wie unehrlich er war und einerseits habe ich ihn gehasst, andererseits auch irgendwo gemocht. Zwischendurch tat mir Ivy einfach nur leid, weil sie sich so viel anhören musste. Zum Glück wurden viele Dinge auch wieder aufgeklärt. Den Ausgang der Geschichte fand ich toll und super süß.
Insgesamt also ein Buch über Liebe, Freundschaft und Familie, bei dem einfach alles stimmte.

Daher von mir 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.06.2020

Gar nicht mein Geschmack

UNZERBRECHLICH
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Inhalt

Stell dir vor, es ist der 13. November 2015 und du befindest dich mittendrin, in den Terroranschlägen von Paris. Stell dir vor, du stehst ahnungslos im Konzertsaal des Bataclan, als aus dem Nichts ...

Inhalt

Stell dir vor, es ist der 13. November 2015 und du befindest dich mittendrin, in den Terroranschlägen von Paris. Stell dir vor, du stehst ahnungslos im Konzertsaal des Bataclan, als aus dem Nichts heraus Gewehrsalven auf dich niederregnen, umstehende Menschen von den Füßen reißen und Leid und Angst mit sich tragen.
Alles, was dich jetzt noch retten kann, ist dich tot zu stellen. Und dann ist da plötzlich dieser Fremde am Boden neben dir, der dir nur mit einem Händedruck, mit Blicken und geflüsterten Worten zu verstehen gibt, dass dies nicht das Ende ist! Dass ihr hier rauskommt, aus diesem Armageddon! Gemeinsam ...

Vielen Dank an die Autorin Silvia Maria De Jong für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Cover

Das Cover finde ich hammer. Die lückenhafte Schrift zeigt, dass die Buchstaben eben zerbrechlich sind, aber dennoch im Ganzen immer noch dieses Wort bilden können. Die Pastelltöne und die Farbgebung finde ich mega. Es verspricht einen richtig tollen Liebesroman. Die sanften Farben bei den beiden Figuren sehen mega toll aus und auch die Sonne, die sich da durchbricht, ist mega schön. Und unten ist natürlich der Eiffelturm, da Paris ja der Schauort der Geschichte bzw. die Ursache des Ganzen ist. Insgesamt finde ich es sehr gelungen - und das obwohl ich gar keine Gesichter auf Covern mag eigentlich.

Meine Meinung

Das Buch hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie erhofft. Es gab aber auch einige gute Szenen. Der Einstieg war sehr heftig, aber spannend. Das hat mir super gut gefallen! Es geht um die Anschläge in Paris im November 2015. Man ist als Leser hautnah dabei und das geht einem auch wirklich nahe! Ich war wirklich schockiert und musste mehrmals echt schlucken. Ich musste das Buch danach auch erstmal weglegen, obwohl ich ja quasi fast wusste, was mich erwartet. Es ist einfach so realistisch geschrieben. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Part einen größeren Anteil des Buchs ausmacht. Denn ich hatte erwartet, dass der Abend an sich deutlich länger beschrieben wird und viel mehr Details kommen werden.

Die Details kamen dann nachher. Denn das Buch hat sich dann eher damit beschäftigt, wie der Abend aufgearbeitet wird. Das war zwar auch interessant, aber nicht ganz das, was ich erwartet habe. Leider kam ich ab dem Zeitpunkt auch nicht so recht weiter und es konnte mich nicht mehr catchen. Ich finde es schwierig, dass die Figuren so lange an den Erinnerungen hängen. Natürlich ist das absolut verständlich, aber als Leser sehr anstrengend. Und es kam mir alles etwas zu überzogen vor. Für die Betroffenen ist es vermutlich wirklich dramatisch, aber als Leser kommt es einem einfach nur überspitzt vor.

Auf jeden Fall ist es authentisch, dass die Figuren unter dem Erlebten leiden. Es ist absolut verständlich und alles andere wäre auch merkwürdig gewesen. Aber für mich lag der Fokus des Romans nicht so toll. Ich hatte gehofft, dass wir die Anschläge noch intensiver erleben, die Aufarbeitung dann verhältnismäßig kürzer ist und dann fließend in die Liebesgeschichte übergeht. So war das Ganze ziemlich vorbelastet und manchmal etwas schwierig zu folgen. Die Gedanken von Ava haben mich manchmal etwas verwirrt, weil das Eine gefühlt nicht zum Anderen passte. Das liegt vermutlich an ihrer Krankheit und da kann man ihr keinen Vorwurf machen.

Ich fand es schwierig, da ca. zwischen Seite 50 und 400 auch nicht besonders viel passiert ist, aber die einzelnen Seiten mit so vielen Details ausgeschmückt wurden, die nicht nötig gewesen wären. Beim Anschlag war das toll, da es wirklich auch ein spannendes Thema war, aber danach war es für mich nicht mehr passend. Das hat das Ganze echt langwierig gemacht. Meines Erachtens nach hätte das Buch gut und gerne an einigen Stellen gekürzt werden können.

Die Figuren waren leider auch gar nicht meins. Sie waren total launisch und es gab ständig ein Hin und Her. Die ständigen Konfrontationen und schnellen Versöhnungen fand ich merkwürdig, wenn nicht sogar lästig. Ich hatte es auch gar nicht erwartet, dass man in diesem Buch derart viele intime Szenen lesen wird. Dieses Hin und Her hat mich an manchen Stellen wirklich stark verwirrt. Christoph als Figur hat mich richtig angeekelt und ich fand ihn einen riesengroßen Störfaktor in der Geschichte.

Am Ende hat sich das Buch nochmal in etwas ganz Anderes gewandelt. Die letzten 150-200 Seiten waren nochmal ganz anders und ich hatte fast das Gefühl, dass es ein historischer Roman wurde. Der Schreibstil hatte diese Art, die man auch in dem Genre viel findet. Das fand ich irgendwie auch schwierig, weil die Geschichte vom Ende so nichts mehr mit dem Beginn zu tun hatte... Dieses Fesseln fand ich ganz merkwürdig und war mir eindeutig too much! Mir fehlte insgesamt auch einfach der rote Faden. Es kam viel zu viel Thematik am Ende. Da kam so viel was über Paris hinausgeht, was für mich so keinen Sinn ergeben hat. Ich konnte mich auf die einzelnen Aspekte gar nicht mehr einlassen, weil dann irgendwie Schlag auf Schlag immer was Neues kam. Das war mir entschieden zu viel. Letztendlich konnte ich gar nicht mehr erkennen, was nun die Intuition des Buchs war.

Für mich hat das Konstrukt als Buch leider einfach nicht funktioniert. Die Geschichte ist zwar realistisch, für einen Roman aber zu langatmig. Für mich war es eher eine detaillierte Erzählung als ein Roman. Es dreht sich oft im Kreis und das ist einfach nicht meins. Sicher wird es Menschen geben, denen sowas super gefällt, weil es eben so realistisch ist und zeigt, dass das Leben nicht immer perfekt ist. Denn gleichzeitig gibt es ja auch viel Hoffnung.
Außerdem fand ich die Zitate zum Beginn jedes Kapitels super schön und toll gewählt!
Für meinen persönlichen Geschmack war das Buch aber leider einfach nichts.

Daher von mir 2 Sterne

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