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Veröffentlicht am 04.06.2020

Enttäuschung

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Inhalt
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen …

Die Ehe von ...

Inhalt
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen …

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

Vielen Dank an Lovelybooks und den Kyss-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Cover

Das Cover sieht so mega aus! Das Rosa ist super schön und es glänzt schön metallisch. Die Idee mit dem zusammengerollten Papier (oder Tapete?) finde ich irgendwie cool und habe ich in der Form so auch noch nicht gesehen. Auch der Farbverlauf mit dem Lila und Orange gefällt mir da sehr und es sieht einfach mega plastisch aus. Die Farben sehen zusammen total toll aus! Die Schriftart ist auch super cool und ich finde, dass das Cover insgesamt echt ein harmonisches Bild abgibt.Leider scheint sich die Farbe beim Cover mit Wasser abzulösen, denn bei einer anderen Bloggerin ist Wasser drauf getropft und als sie es weggewischt hat, war auch die Farbe mit weg und es blieb ein weißer Fleck. Das finde ich mega ärgerlich und darf eigentlich nicht sein! Ich habe deshalb besonders gut auf mein Exemplar aufgepasst und es ist zum Glück nichts passiert.

Meine Meinung
Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen.Ich fand die beiden Protagonisten total spannend und war anfangs sehr gespannt, wie das so weiter gehen würde. Die Situation war ja sehr verfahren schon direkt zu Beginn. Ich finde es immer ein wenig schwierig, in einen Streit einzusteigen bzw. so eine schwere Situation wie eine bevorstehende Scheidung. Da muss man dann erstmal alles verstehen… Aber ich fand es schön, wie man nach und nach mit Informationen versorgt wurde.

Thea schien mir auf den ersten Seiten eher eine harte Nuss gewesen zu sein und meine Hoffnung, dass man sie im weiteren Verlauf von einer sensibleren Seite kennenlernen kann, wurde nur so halb erfüllt. Für mich erschien sie immer ein Stück unnahbar und ich konnte ihr Handeln oft einfach gar nicht nachvollziehen…

Die Idee mit dem Buchclub finde ich total cool und auch, dass man dann Stücke aus dem anderen Buch immer lesen kann! Ich muss sagen, dass ich ja nicht so auf historische Romane stehe, aber so kurze Stücke sind schon in Ordnung. Leider hat man vom Buchclub insgesamt recht wenig mitbekommen und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Tipps Gavin wirklich geholfen haben… Ich habe mir den Bookclub irgendwie anders vorgestellt, aber finde die Idee so wirklich gut. Den Roman als Vorlage zu nehmen, finde ich irgendwie cool, aber es ist auch schwierig, wenn die Handlungen gar nicht von Gavin selbst kommen, sondern nur vom Buch inspiriert sind. Ich finde es da etwas schade, dass er sich darüber hinaus kaum eigene Gedanken über andere Ideen macht. Die Tipps der anderen Männer finde ich größtenteils zwar hilfreich, aber manchmal auch zu „einfach“. Vieles stellten sie sich einfacher vor, als es war und ich hatte den Eindruck, dass sie Gavin damit unter Druck setzten. Schade fand ich, dass er nicht mehr die Erkenntnishatte, dass er vielleicht doch besser seinen eigenen Weg gehen sollte und sich nicht nur von den anderen Leuten und dem Buch leiten lassen sollte. Das hätte ich eine schöne Moral des Buchs gefunden. Denn manchmal hatte ich den Eindruck, dass das nicht er selbst war, der da redete, wenn er versuchte, Thea zu umwerben.

Ich finde es auch sehr schwierig, wieder einzuziehen, wenn man erstmal so zerstritten ist, wie die beiden. Sie hatten immer wieder Punkte, bei denen sie angeeckt sind und ich fand das Ende leider sehr unrealistisch und konnte es von beiden Seiten nicht so richtig nachvollziehen. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass die beiden ihre Ehe damit zu retten versuchen und es nur den Mädchen zu liebe tun. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass die beiden noch harmonieren. Es schien mir eher wie eine Zweckgemeinschaft und ab und zu kam dann das Körperliche dazu. Ich fand es sehr schade, dass die Vergangenheiten nicht besser aufgearbeitet wurden. Die Hochzeit war dann sehr knapp gehalten und irgendwie fehlten mir da komplett die Emotionen von Thea und ich konnte das Alles nicht so richtig einordnen.

Dafür waren die Zwillinge so knuffig! Ich liebe ihre lebendige Art und sie scheinen wirklich gut erzogen zu sein. Ich finde, sie sind großartige Figuren und lockern die ganze Geschichte etwas auf. Es ist echt herzzerreißend, zu hören, was die Kinder denken und man kann sich ausmalen, wie sie auf eine Scheidung reagieren würden… Leider fand ich es insgesamt alles etwas zu angespannt und konnte mich auch gar nicht in die Geschichte fallen lassen – ich bin einfach nicht reingekommen…

Liv fand ich einen sehr wechselseitigen Charakter. Sie ist eine so fürsorgliche Schwester und passt so gut auf Thea auf! Sie will nicht, dass Thea sich verarschen lässt und hat immer ein Auge auf sie. Das finde ich total lieb und süß von ihr! Ich bin schon gespannt, was man in Band 2 über sie lesen wird.Dafür ist sie aber auch sehr hartnäckig und festgefahren und ist nicht bereit, ihre Meinung zu ändern, was ich wiederum schade und etwas lästig fand.

Die Wags fand ich sowas von ätzend! Ihr Umgang mit Thea war so gemein und herablassend und es ist unglaublich, dass Gavin das vorher nie mitbekommen hat. Das Thanksgiving war daher ja nicht ganz so harmonisch. Ich fand die Szene aber trotzdem gut, um auch Theas Seite nochmal zu verstehen. Und natürlich hat es mich gefreut, dass sie ihnen endlich die Stirn geboten hat. Das waren für mich auch die einzigen Szenen, die mich wirklich unterhalten haben.

Mich hat die Erzählweise auch irgendwie ein wenig irritiert. Es gab quasi einen allwissenden Erzähler und mal liest man Gavins, mal Theas Gedanken, aber es gibt keine klare Trennung. Irgendwie hätte ich mir da eher einen Perspektivwechsel gewünscht, statt das so zu vermischen.
Und dann habe ich noch den Sinn hinter dem Stottern hinterfragt. Ich fand das eine so schöne Idee, um zu zeigen, dass Stottern gar nichts Schlimmes ist, aber das wurde eigentlich nur so zwei- bis dreimal thematisiert. Da haben mir Details gefehlt, die das Ganze nochmal auf sensible Art darstellen und vielleicht auch nochmal die Moral zeigen, dass man nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden. So ist diese Thematik für mich völlig in den chaotischen Streits der beiden untergegangen, was ich echt schade fand…

Insgesamt war es mir einfach zu eintönig, denn es drehte sich immer im Kreis. Es kamen immer neue Probleme und alte wurden wieder durchgekaut. Irgendwann fand ich es einfach nur noch anstrengend, dass die beiden sich ständig auf so feindselige Art begegnet sind. Das Ende fand ich daher einfach unrealistisch, denn ein solcher Sinneswandel ist in meinen Augen dann doch etwas zu plötzlich und machte für mich dort keinen Sinn…

Daher von mir 2 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

zu wenig Tiefe

Strandkorbliebe
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Inhalt
Die erste Liebe bleibt unvergesslich. So geht es auch Antje, die sich nie von diesen Wunden erholt hat. Schon als sie den Nachnamen ihrer großen Liebe in den Buchungen ihrer Pension auf Norderney ...

Inhalt
Die erste Liebe bleibt unvergesslich. So geht es auch Antje, die sich nie von diesen Wunden erholt hat. Schon als sie den Nachnamen ihrer großen Liebe in den Buchungen ihrer Pension auf Norderney liest, verkrampft sie innerlich. Als Michael dann tatsächlich wieder in ihrem Leben auftaucht, versucht Antje alles, um ihm aus dem Weg zu gehen.

Warum müssen Michaels Eltern ausgerechnet auf Norderney ihren Hochzeitstag feiern? Michael ist gar nicht begeistert, dorthin zurückzureisen und all die mühsam verdrängten Erinnerungen zu wecken. Doch als er Antje begegnet, treffen ihn seine Emotionen wie ein Blitz.

Warum ist ihre Beziehung damals gescheitert? Können sie nun, Jahre später, einen Weg in ein Miteinander finden? Tatsächlich sieht es zunächst so aus, als würde ihre Liebe gewinnen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse …

Vielen Dank an Lovelybooks und Amazon Publishing für dieses kostenlos zur Verfügung gestellte Leseexemplar!

Cover

Das Cover finde ich sehr schön. Es passt super zur Geschichte und der Location am Meer auf Norderney. Die Farben sind schön sommerlich und es lädt sofort zum Lesen ein. Der Strandkorb ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte und wird mehrmals thematisiert. Die Möwen passen toll ins Bild und machen das Cover dynamischer. Und ich liebe die verspielte Schrift. Ich verstehe nicht so ganz, was die roten Herzluftballons sollen…. Die sind mir dann doch einen Ticken zu kitschig. Insgesamt gibt das Cover aber ein tolles Gesamtbild ab.

Meine Meinung
Mir gefiel das Buch ganz gut. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, die mich unterhalten hat, aber jetzt nichts wahnsinnig Besonderes ist. Die Protagonisten fand ich sympathisch und die Vergangenheit der beiden ist super süß. Ich finde die Vorstellung des Strandkorb-Zelts so mega und auch das Gebäck in Form von Strandkörben wäre sicher lecker. Insofern passt der Titel auf jeden Fall auch schon mal.
Leider war es mir alles etwas zu oberflächlich und übereilt. Das Buch hat einfach zu wenig Seiten, um eine Liebesgeschichte realistisch zu vermitteln. Dass das mit dem Nacktstrand und der Sauna nicht gut ausgeht, war direkt klar. Die beiden haben gar keine Zeit, die Vergangenheit wirklich aufzuarbeiten, bis es schon wieder körperlich wird und sie sich näher kommen. Und das wäre so wichtig gewesen, weil sie eine echt schwierige Vergangenheit hatten und eigentlich auch echt sauer aufeinander waren. Dass aus Wut und Verletztheit so plötzlich Liebe wurde, habe ich den beiden nicht wirklich abgekauft und schien mir doch sehr naiv. Das finde ich sehr schade und auch nicht ganz so authentisch. Beide brechen ihre Vorsätze total schnell und waren nicht mal bemüht, sie einzuhalten. Für mich ging hier einiges doch entschieden zu schnell, worunter letztendlich die Emotionen leiden mussten. Bei mir kamen nicht sehr viele Gefühle auf und die Geschichte ließ mich doch eher kalt.
Dennoch ist der Roman ohne Frage eine schöne Geschichte für zwischendurch. Wer hier jedoch einen gefühlvollen Liebesroman voller Drama und Freude sowie Tränen erwartet, dessen Erwartungen werden hier nicht erfüllt. Obwohl man sich das bei der Dicke des Buchs im Grunde schon von vornherein denken konnte. Drama gibt es indirekt schon, das ist aber allein der Unfähigkeit der beiden Protagonisten geschuldet, die nicht miteinander geredet haben und sich ständig missverstanden haben oder manipuliert wurden.
Die Geschichte ist leichte Kost, aber konnte mich noch nicht recht überzeugen. Ich mochte aber das Flair und die Atmosphäre. Die Figuren im Buch sind super ausgearbeitet und das bringt sie dem Leser gut näher. Hund bzw. Fritz finde ich ja übrigens so süß! Den Namen Hund finde ich ja so genial und finde es schade, dass er nicht dabei geblieben ist.Susi war eine Figur, mit der ich nicht viel anfangen konnte. Sie schien auch sehr naiv zu sein und sie tat mir auch ein wenig leid, da sie ein wenig der Spielball der Gefühle wurde.
Die letzten Seiten haben mir nochmal etwas besser gefallen, da endlich Kommunikation stattgefunden hat und nicht immer alle nur sofort geflüchtet sind, sobald es schwierig wurde. Das hat mich zu Beginn sehr genervt… Es hat sich zum Ende dann ja doch alles geklärt, sodass nichts mehr zwischen den beiden stand.
Mich hat es sehr gewundert, welche Rolle Michaels Vater in dem Ganzen gespielt hat. Nicht die Vorgeschichte – sowas habe ich schon erwartet – aber dass er dann selbst am Ende nochmal aktiv mitgewirkt hat, fand ich spannend. Die Eltern waren mir sehr unsympathisch, doch zum Glück hat sich das noch gewendet. Gerade zum Ende hin wurde auch nochmal ein zweites Thema deutlich, was ich persönlich sehr schön fand. Beide Protagonisten haben sich zuvor sehr daran orientiert, was andere (die Eltern) von ihnen erwarten und nicht daran, was sie selbst wirklich wollen. Schön fand ich, dass sich beide am Ende ein Stück weit von den Eltern lösen konnten und daher unabhängiger geworden sind.
Es war auch super süß, dass Michael nochmal Strandkörbe gekauft hat. So wurde dieses Thema immer wieder aufgegriffen und das Motiv des Strandkorbs führte wie ein roter Faden durch die Handlung. Das Ende fand ich allerdings insgesamt eher schwierig, da die beiden bisher nicht gerade geglänzt haben mit guter Kommunikation und ich bezweifle, dass sie dieses Problem nach 2 Monaten Beziehung schon gelöst haben. Deswegen bezweifle ich, dass sie in der Zukunft wirklich glücklich werden, denn sie werden vermutlich ständig wieder anecken mit ihrer Art, Probleme einfach zu verdrängen oder zu flüchten.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen, allerdings fand ich es zu Beginn etwas zu langweilig und mir fehlten besondere Highlights oder Plottwists. Außerdem hat mich die fehlende Kommunikation auf die Palme gebracht. Das Buch lässt sich schnell lesen und ist eine schöne Lektüre für einen netten Strandtag in der Sonne. Dort habe ich es übrigens tatsächlich gelesen.
Daher von mir 3,5 Sterne

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  • Cover
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Veröffentlicht am 04.06.2020

Schöner Wohlfühlroman

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Inhalt
Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, drei Zeitzonen und 3000 Meilen von ...

Inhalt
Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, drei Zeitzonen und 3000 Meilen von ihrer besten Freundin Lucy und ihrer Mutter Bow entfernt. Ihre neuen Mitschüler sind das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich toll findet: reich, elitär, arrogant. Aber wenn sie es hier schafft, dann ist ihr Traum von Yale zum Greifen nah. Um nicht völlig unterzugehen, sucht sie sich einen Job in einem Café, denn neben Listen für jede Lebenslage schreiben und Cupcakes nach Stimmungslage zu backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Dass ausgerechnet der angesagteste Typ der Weston High eines Tages hier auftaucht, passt ihr gar nicht. Denn eines will sie auf keinen Fall: sich verlieben …

Vielen Dank an den Forever Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Cover

Das Cover finde ich schön, aber nicht außergewöhnlich… Das Pink finde ich irgendwie etwas zu Zuckerwattemäßig. Die „Marmorierung“ finde ich irgendwie nicht so gelungen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn das fließende Übergänge gewesen wären und nicht so harte Trennungen. Ansonsten finde ich die Idee ganz schön. Die goldene Schrift gefällt mir richtig gut. Insgesamt ist es ein harmonisches Bild, aber nichts Besonderes.

Meine Meinung
Das Buch ist ein tolles Buch für zwischendurch. Ich mag die Thematik um die Uni und fand es total angenehm, von so jungen Leuten zu lesen und auch darüber, wie sie sich ihre Zukunft ausmalen.

Sasha und Ben sind tolle Protagonisten gewesen. Ben hat total unterschiedliche Seiten und einen total Wandelbären Charakter. Alle seine Seiten sind echt spannend. Am besten hat mir gefallen, dass er zu Sasha einfach so super lieb war und sich ihr öffnen konnte.
Wir haben alle Zeit der Welt, Kleine.

Sasha ist eine tolle, offene Person gewesen. Sie war mit Ben zusammen total toll und mir hat sie gefallen, weil sie so authentisch war. Man konnte sie nur mögen, weil sie so eine liebevolle und freche Art hatte. Sie hat ihren Vater so toll in Erinnerung gehalten und auch der Rest ihrer Familie hat ihn nicht vergessen, was ich echt toll fand.

Es schmeckt, als hätte dein Dad mitgeholfen.

Sasha hatte außerdem eine richtig coole Angewohnheit. Sie hat von wichtigen Wörtern die Buchstaben gezählt, was sie irgendwie nochmal cooler gemacht hat, weil sie dadurch aufregender wirkte.

Sechsundzwanzig Buchstaben und ein wildes Cheerleading in meinem Bauch.

Mir hat die Handlung sehr gut gefallen. Es war sehr locker und leicht und man konnte sich schnell in die Geschichte einfinden. Leider hatte man hier das typische New Adult Problem, dass die Protagonisten einfach nicht gesprochen haben und dadurch aus so kleinen Dingen eine riesengroße Sache gemacht. Anfangs war das noch spannend, aber irgendwann hat es mich ein wenig genervt… Ich fand es unterhaltsam, aber mir hat definitiv das gewisse Etwas gefehlt. Mir fehlten tiefere Gespräche und z.B. mal eine richtige Aussprache, was Bens Vater und seine Vergangenheit angeht. Aber vielleicht kommt das ja noch in einem potenziellen Band Zwei?!
Denn dann kam das Ende. Und was bitte war das? So ein Plottwist… Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weiter geht!

Daher von mir 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Super schöne Fortsetzung!

Bis wir das Glück finden
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Inhalt

Achtung: Fortsetzung von „Harpers Lächeln“! Die Rezension spoilert in Bezug auf Band 1! Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber in Band 1 gibt es nochmal mehr Hintergrundwissen ...

Inhalt

Achtung: Fortsetzung von „Harpers Lächeln“! Die Rezension spoilert in Bezug auf Band 1! Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber in Band 1 gibt es nochmal mehr Hintergrundwissen zu Blakes Gefühlen.

»Ich suche meinen Mut. Ist er hier vorbeigekommen? Ich habe ihn nämlich verloren.«

Nach einem schicksalhaften Verlust verlässt der erfolgreiche Architekt Blake New York und zieht nach Woodlake, einer kleinen Stadt in Vermont. Während er auf den richtigen Moment wartet, um ein Versprechen einzulösen und sich seiner Vergangenheit zu stellen, begegnet er Erin Foster, einer zurückgezogen lebenden Frau. Nach einem Kletterunfall ist sie am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt und führt ein tristes Dasein, gefangen in Trauer und Schmerz.
Zwischen tanzenden Glühwürmchen und leisen Gitarrenklängen öffnen sie ihre verschlossenen Herzen und machen erste Schritte aufeinander zu.
Doch während Blakes Vergangenheit ihn schneller einholt, als ihm lieb ist, muss Erin sich entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Vielen Dank an Ina Nordmann für dieses Rezensionsexemplar. Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht.

Erscheinungsdatum: 15.05,2020

Autorin: Ina Nordmann



Cover

Über das Cover braucht man eigentlich gar nicht reden. Es ist einfach sooooo schön! Zweifellos ist es echt originell und ich persönlich liebe die Farben, weil man sie bei Büchern echt verdammt selten sieht. Es passt trotzdem perfekt zu Harpers Lächeln, auch wenn der erste Band orange ist. Ich liebe auch die Schriftart des Titels. Und die Lichter sind auch mega! Generell gefällt mir auch der Name des Buchs, da er einfach perfekt passt. Es geht darum, dass Erin und auch Blake ihr Glück finden und ich finde das einfach eine tolle Vorstellung, dass sie erst aufhören zu suchen, wenn sie es gefunden haben.



Meine Meinung

Ich fand das Buch einfach mega! Es ist eine super schöne Fortsetzung, die Harper in Ehren hält. Ich fand Band Eins nochmal ergreifender, was aufgrund der Geschehnisse aber auch kein Wunder ist. Und man muss auch sagen, dass mit Band Eins die Messlatte einfach extreeem weit oben liegt! Trotzdem konnte auch Band Zwei durch emotionale Szenen überzeugen und hat mir sehr gefallen.

Der Schreibstil von Ina hat mir wieder supergefallen. Er ist locker – leicht, bringt aber ganz viele Gefühle rüber. Manchmal ist es witzig, manchmal sentimental. Insgesamt war das eine tolle Mischung. Ab und zu kam ich echt ins Lachen, weil Erin so eine coole und selbstironische Art hatte, die mir echt gefallen hat. Erin – die übrigens herausgefunden hat, dass sie unsterblich ist (für mehr müsst ihr bitte selbst das Buch lesen) – hat einfach total coole Sprüche geklopft.



"Mit einer coolen Geste klopfte sie mit dem Stock gegen den Kunststoff der Prothese. ‚Genauso echt wie deine Brüste.‘"



Ich hab mir im Verlauf des Lesens so viel markiert und versuche hier so viele Zitate wie möglich einzubauen, aber kann leider nur einen Bruchteil davon darstellen… Aber einige weitere tolle Textstellen findet ihr bei Inas Instagram Account. Sie hat es einfach total drauf, mit Worten zu spielen und bildliche Sprache passend zu nutzen. Mir gefallen vor allem ihre coolen Vergleiche.



"Ich fühle mich wie eine männliche Nutte."



Der Roman ist super authentisch, weil man den Figuren wirklich abkauft, wie sie denken. Ich habe Blake so gut verstanden. Zugegeben: Ich hatte Angst, dass er sich schnell auf Erin einlässt und Harper schnell vergessen wird. Das hätte ich für unrealistisch gehalten. Zum Glück hat Ina Nordmann Harper nicht in Vergessenheit geraten lassen. Ich fand es toll, wie die Erinnerungen an sie in die Geschichte eingebunden wurden und war glücklich, dass sie nochmal ein wenig die Handlung „beeinflussen“ konnte. Sie war noch da. Und dennoch stand sie Blake und Erin nicht im Weg. Und das fand ich super schön.



"Harper hatte ein großes Herz. Und sie hat mir das Leben gerettet. Sie war sehr, sehr wundervoll. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal einen unwundervollen Menschen treffen würde, der mich so fasziniert wie du. Du schaffst es, dass ich mich frage, welche Eigenschaft wohl besser ist."



Blake war wieder mega toll und wurde wieder wie ein so toller Boyfriend beschrieben. Ich hab mich mit diesem Buch noch ein Stückchen mehr verliebt und liebe die Entwicklung, die er seit Band 1 schon durch gemacht hat. Blake ist so ein starker und mutiger Charakter und ich liebe seine Ehrlichkeit und dass er sich traut, seine Gefühle vor Erin zu offenbaren, obwohl er noch um Harper trauert. Er war hier richtig lieb und hilfsbereit und dazu echt heiß.



"Seine Muskeln hatte er sich nicht antrainiert, um sie zu zeigen, sondern er hatte sie, weil er jeden Tag körperlich arbeitete."



Erin ist als Figur neu hinzu gekommen und ich konnte sie anfangs gar nicht ausstehen. Ihre Art war nervig und ich wollte auch einfach nicht, dass sie Harpers Platz einnimmt. Aber es wurde so schön gelöst und der innere Konflikt bei mir als Leser zwischen einem glücklichen, wieder verliebten Blake und der Erinnerung an Harper hat sich schnell gelöst, da ich gemerkt habe, dass Blake auch so fühlt und diesen Kampf auch mit sich selbst führt. Er kam Erin immer näher, während er Harper nie vergessen hat. Die Szene, wo Erin betrunken war, war so witzig! Ich musste echt schmunzeln und hab das total gefeiert.



"Es ist gut, wenn ein starker Hund dein Nachbar ist. Du bist ein wirklich stärker Hund, Blake."



Erin hat sich wieder in so eine starke und lebensfrohe Person entwickelt und ich habe mir für sie genau diese Zukunft gewünscht, die sie am Ende auch bekommen hat! Sie hat so viel Kraft und ich finde ihren Lebensweg beeindruckend. Natürlich hat Blake dabei einen großen Teil geleistet. Er hatte immer tolle Anregungen für sie und hat an sie geglaubt.



"Nicht dein Körper setzt dir die Grenzen, sondern dein Geist."



Die beiden waren zusammen einfach super! Sie sind ehrlich gewesen und manchmal war das auf eine emotionale Art brutal. Aber genau das haben sie gebraucht und ich fand es schön, dass sie sich gegenseitig helfen konnten, sich mit ihren Problemen auseinander zu setzen. Das Ganze war einfach so ehrlich und Ina hat für alles genau die richtigen Worte gefunden.



"‚Das hier‘, sie nickte zu ihrem Bein hinunter, ‚war nicht mein Plan.‘
‚Aber Pläne ändern sich.‘
‚Ja. Pläne ändern sich.‘"



Das Einzige, was ich schade fand, war die Geschichte um Blakes Geschwister… Ich hätte mir da so sehr einen schöneren Ausgang gewünscht und hatte gehofft, dass er noch einen Draht zu ihnen findet. Aber so ist das Leben nun mal. Aber immerhin haben wir einiges von seiner Nichte gehört. Die Geburt war wirklich… Nun ja. Ich würde sagen außergewöhnlich. Aber sie ist wirklich zuckersüß beschrieben worden. Ich liebe Blakes Liebe zu ihr und wie er Verantwortung für sie übernimmt. Generell finde ich es wundervoll, was für eine tolle Bindung er mit Erins Familie schließen konnte. Man hatte am Ende so richtig das Gefühl, dass er genau dort ist, wo er hingehört.

Insgesamt hat mir das Buch also echt gut gefallen. Ich liebe die Protagonisten und es ist so aufwühlend! Man denkt darüber nach, wie man selbst nach so einem Schicksalsschlag wohl handeln würde und ich fand es beeindruckend, von Erin und Blake zu lesen. Die Geschichte hat mich durch ihre Authentizität echt berührt und ich empfehle diese Reihe definitiv jedem weiter!

Daher von mir 4,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 30.04.2020

Wo ist das Surfen?

Alles, nur kein Surfer Boy
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Inhalt

Taylor ist die Perfektionistin schlechthin. Sie hat tolle Noten und arbeitet hart dafür, dass sie einmal eine gute Zukunft hat. Deshalb ist sie umso erschütterter, als sie von ihrer Traumuniversität ...

Inhalt

Taylor ist die Perfektionistin schlechthin. Sie hat tolle Noten und arbeitet hart dafür, dass sie einmal eine gute Zukunft hat. Deshalb ist sie umso erschütterter, als sie von ihrer Traumuniversität – der Columbia – nur auf die Warteliste gesetzt wird. Und dann wird ihr Ruf auch noch beschmutzt, weil sie auf einer Party etwas zu tief ins Glas geschaut hat und am nächsten Morgen bei Bad Boy Evan im Zimmer aufwacht, ohne sich an die letzte Nacht zu erinnern. Um Taylors Ruf zu retten, schließen die beiden einen Pakt und täuschen eine Beziehung vor. Dabei merken sie, dass nicht alles so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt haben…

Danke an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich darüber sehr gefreut.



Cover

Das Cover finde ich richtig schön. Ich habe mich total gefreut, als ich das Buch beim Bloggerportal entdeckt habe. Denn ich bin immer auf der Suche nach tollen Geschichten mit jungen Protagonisten, die auch noch am Meer spielen. Leider war es ganz anders, als ich es mir vorgstellt hatte. Dazu später mehr, Ich finde es cool, dass das Bild schief aufgenommen ist, da es so wirkt wie ein spontaner Schnappschuss. Es sieht sehr authentisch aus und das Lachen des Mädchens ist richtig süß. Mir gefallen auch die Farben total. Die rote Schrift bildet einen schönen Kontrast und auch die Schriftart ist richtig schön. Das ganze wirkt, als wäre ein Filter darüber gelegt worden, der dem Bild ein wenig Wärme verleiht und auch das finde ich sehr schön.



Handlung

Ich habe ja schon angedeutet, dass das Buch etwas anders war, als ich dachte. Ich habe gehofft, eine Geschichte zu lesen, die am Meer spielt und bei der es auch um’s Surfen geht. Schließlich strahlen das das Cover, der Titel und auch die Tatsache, dass Noahs Surfbrett im Klappentext erwähnt wird, so aus. Leider war dies nicht der Fall. Es gab zwei kurze Szenen am Strand, aber bei denen war Taylor gar nicht dabei und sie sind nicht der Rede wert. Dass Evan Surfer ist, wird gar nicht thematisiert. Auf den letzten Seiten wird kurz die Sache mit dem Surfboard erwähnt. Aber da gab es auch nicht mehr Infos dazu, als auch schon im Klappentext standen. Ich fand das unglaublich schade, dass dieses Bild so gar nicht erfüllt wurde. Leider täuscht uns das Cover hier eine falsche Geschichte vor. Eigentlich ist es also eher eine relativ gewöhnliche Bad Boy Geschichte und der Surferpart ist nicht erwähnenswert.

Ansonsten hat mir das Buch gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Alibi-Beziehung ist eine coole Idee und mal was anderes. Besonders gefallen hat mir daran, dass sich sowohl Evan als auch Taylor menschlich dabei sehr verändert haben Taylor hat vorher alles genau geplant, war mega ordentlich, hat alles für die Schule getan und war absolut kopfgesteuert. Das hat sich sehr verändert. Sie war anfangs mit ihrer Perfektion ein wenig nervig, aber zum Glück wurde sie durch Evan viel lockerer und auch witziger. Ich habe mich bloß gefragt, ob sie in letzter Konsequenz nicht auch ihre Entscheidung um die Columbia hätte ändern müssen, damit dieser Wandel nochmal untermalt wird. Denn dass sie trotzdem Jura studiert, zeigt irgendwo, dass sie doch nicht ganz aus ihrer Haut raus kann.

Evan hat den Wandel quasi in umgekehrter Reihenfolge. Er macht endlich was aus seinem Leben und lernt, Gefühle zuzulassen. Er und Taylor sind zusammen einfach cool und ich mag seine entspannte Art und dass er um Taylor kämpft. Seine Aktionen waren teilweise echt romantisch und süß und ich hab mich ein wenig in ihn verliebt. Und seine Studienwahl beeindruckt mich sehr.

Auch die Nebenfiguren wurden schön ausgearbeitet. Ich liebe Kimmy, weil sie einfach so süß ist! Evan ist auch super mit ihr umgegangen! Und auch Evans und Taylors Moms sind einfach so super süß. Allerdings frage ich mich immer noch, ob der Korb mit Keksen nun von Evans Mom war?! Ich mochte auch Taylors Vater sehr gern. Mir hat es sehr gut gefallen, dass auch Evans Vergangenheit nochmal ein wenig aufgearbeitet wurde. Leider hat man davon ja relativ wenig mitbekommen. Ich hätte mir an der Stelle echt mehr Tiefe gewünscht.

Gegen die ganzen coolen Nebenfiguren war Lauren dann die perfekte Antagonistin. Ich konnte sie von Beginn an nicht ausstehen und bin froh, wie die Geschichte mit ihr ausgegangen ist.

Mir hat gefallen, dass das Buch aus beiden Sichten (Evan und Taylor) geschrieben wurde. Dabei war es besonders gut, dass die beiden Sichten auch jeweils unterschiedliche Schriftarten hatten. So ist man am Anfang eines Perspektivwechsels immer direkt darauf aufmerksam geworden, da man die Überschriften sonst ja auch oft mal überliest. Richtig cool fand ich auch die letzten „Special-Seiten“ am Ende, wo die Hintergründe nochmal näher erläutert wurden und es nochmal einen Rückblick gab.

Insgesamt also ein süßes Buch mit viel Wandlung der Protagonisten, aber leider nicht ganz das, was der Titel verspricht. Wer eine Surfergeschichte erwartet, liegt bei diesem Buch falsch.

Daher von mir 4/5 Sterne

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