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Veröffentlicht am 14.06.2019

Hammer Auftakt!

Alpha-Reihe / Alpha One
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Vielen Dank an Minny Baker, die mir alle bisher erschienenen Teile der Alpha-Reihe zur Verfügung gestellt hat. Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht! ?

Cover
Das Cover finde ich echt schön. Generell ...

Vielen Dank an Minny Baker, die mir alle bisher erschienenen Teile der Alpha-Reihe zur Verfügung gestellt hat. Das beeinflusst meine Meinung natürlich nicht! ?

Cover
Das Cover finde ich echt schön. Generell hat die Alpha-Reihe einfach wahnsinnig schöne Cover, die auffallen und zum ganzen Buch-Konzept passen. Alpha One hat dabei sogar glaube ich noch das Cover, was mir am wenigsten gefällt (da es einfach die Farben sind, die mich am wenigsten ansprechen, aber das ist einfach schlicht Geschmackssache), obwohl ich es da echt schwierig finde, eine Reihenfolge festzulegen. Insgesamt liebe ich die bunten Farben einfach und die vielen Lichter und Silhouetten der Performer, denn sie passen einfach perfekt zu den UCoP-Auftritten und vermitteln ein tolles Bild der Performances.



Schreibstil
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Minny schreibt super, denn das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Schwupps- waren schon wieder die nächsten 100 Seiten rum und das obwohl ich mich mit langen Büchern ja echt schwer tue! Und mit 666 eBook- Seiten ist Alpha One ein sehr langes Buch. Aber dafür bekommt man dann einfach schöne Worte angeboten und viele Gefühle und ein tolles Gefühl dafür, wie es Beth während der ganzen Veränderungen geht.

Bewertung
Anfangs dachte ich noch „Hm, was wohl in 666 Seiten Musik und Tanz so spannendes passiert, ich bin ja skeptisch, ob das nicht etwas langweilig werden könnte“. Aber ich kann jeden beruhigen, der vielleicht auch Zweifel hat: Das Buch ist in keiner Weise langweilig. Es ist einfach unglaublich spannend zu lesen, wie der Weg von einer „harmlosen Studentin“ zu einer Sängerin von der fiktiven Künstlergruppe „Alpha“ vonstatten geht. Die Einblicke in die Showwelt waren super schön und eindrücklich und haben mich richtig mit auf die Reise genommen. Die Charaktere waren allesamt sehr interessant und es war von allem was dabei. Der lustige Typ, der schüchterne, der selbstbewusste, der hormongesteuerte, der eifersüchtige, … Man bekommt einfach viel geboten und das macht richtig Spaß! Gerade die Charaktere von Beth, Nina und Henry habe ich geliebt und ehrlich gesagt fand ich auch Caleb bis zum Ende echt niedlich. Die Entwicklung aller Geschehnisse war auch echt spannend, denn gerade in Liebeshinsicht habe ich ganz zu Beginn etwas anderes erwartet. Diese Erwartung habe ich jetzt irgendwie in Band zwei, aber mal schauen, wie sich alles fortsetzt. Ich verrate natürlich meine Theorie nicht. ? Dieses Buch zeigt, wie man mehr oder weniger durch Zufall bekannt wird und dabei ist die Protagonistin nahezu perfekt. Wer also lieber Bücher liest, wo die Protagonisten nicht ganz so perfekt sind, ist hier vielleicht an falscher Stelle. Natürlich hat auch Beth ihre Fehler, aber gerade ihr künstlerisches Talent, was ganz plötzlich entdeckt wird, könnte einigen vielleicht unrealistisch vorkommen. Ich fand es cool, weil es einfach wirklich einen Einblick in die Welt von bekannten Künstlern gibt, auch wenn das ganze natürlich nur fiktiv ist. Dennoch kam es mir so vor, dass einige Aspekte auch bei „echten Stars“ so stimmen werden. ?

Dieser tolle und gelungene erste Band lässt mich nun sehr gespannt auf den zweiten Band blicken. ? Ich freue mich schon sehr!

Veröffentlicht am 04.06.2019

mega toller 2.Teil!

Nayla 2: Die Erwählte des Ozeans
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Inhalt
Die Geschichte um Nayla, die Moana und Ho’oulu geht weiter. Bei den Moana versucht Nayla nun dafür zu kämpfen, dass zwischen beiden Völkern endlich Frieden herrscht. Dabei kommt sie Thien immer ...

Inhalt
Die Geschichte um Nayla, die Moana und Ho’oulu geht weiter. Bei den Moana versucht Nayla nun dafür zu kämpfen, dass zwischen beiden Völkern endlich Frieden herrscht. Dabei kommt sie Thien immer näher und erfährt immer wieder überraschende Geheimnisse. Nayla wird nicht von allen gemocht, das bemerkt sie schnell. Und so muss sie sich im Laufe der Tage und Wochen gegen einige andere Menschen behaupten…
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Josephine, die mir auch den zweiten Band als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung natürlich wie immer in keiner Weise beeinflusst. ?


Teil 2
Dieses Cover finde ich genauso schön, wie das des ersten Teils. Es ist toll bunt, das Mädchen ist so wunderschön und es passt einfach zum Inhalt. Das Meer bzw. der Ozean spiegelt sich darin wieder und insgesamt gibt es ein harmonisches Gesamtbild ab. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches der beiden Cover ich nun schöner finde, da einfach beide toll sind, aber das muss ich ja auch gar nicht. In jedem Fall finde ich es super, dass sie sich so gut ergänzen und so toll zusammen passen!


Schreibstil
Den Schreibstil fand ich wieder super. Josephine schreibt auf eine besondere Art, da sie eine ganz neue Kultur und Sprache erfindet (oder gibt es die? ?) und das toll mit einbaut. Die Bewohner der Völker haben alle eine ähnliche Art zu sprechen, die irgendwie besonders klingt. Das gefällt mir sehr. Ich finde auch in diesem Band das Verhältnis von direkter und indirekter Rede deutlich besser, da es insgesamt mehr Gespräche gab.

Bewertung
Das Buch war von Anfang an sehr spannend. Die Fortsetzung knüpft quasi nahtlos an Band 1 an, was ich cool finde, da man es ja sehr oft liest, dass zwischen zwei Bänden viel Zeit vergangen ist. Es gibt so viele coole Ideen in diesem Buch, dass ich mich irgendwie ein wenig in die Geschichte verliebt habe. Die Idee, dass Nayla beide Völker vereint, finde ich so toll, auch wenn ich glaube, dass das alles für Nayla eine schreckliche Erfahrung war. (Wer es gelesen hat, weiß auf welche Szene ich anspiele.) Nayla ist lange nicht mehr so trotzig wie im ersten Band und auch im Buch wurde ja bereits genannt, dass sie viel erwachsener geworden ist. Das sehe ich auch so. Nayla hat sich zu einem total angenehmen Menschen entwickelt, den ich nun auch ins Herz schließen konnte. Thien fand ich auch toll und die Iho Aloha, die ich mir in Band 1 schon vertiefter gewünscht habe, bekommt hier nun auch ihre verdienten Anteile. Die ganze Idee dazu finde ich richtig cool! Ich habe Hoku ein wenig vermisst, aber der bekam ja dennoch ein paar Anteile. Meine Lieblingsszene war die, wo Anela und Nayla in seinen Flügeln liegen. ?
Zwischendurch gab es auch mal Wendungen, wie die vielen Toten oder auch der „Angriff“. Das hat die Geschichte unglaublich spannend gemacht, weil man die ganze Zeit damit gerechnet hat, dass die tolle eigene Welt der Moana zerstört wird. Nayla hat sich dort so gut eingefunden und es war toll zu sehen, wie sich durch die Aufklärung des Grundes der Leere dann nach und nach wieder Pflanzen bilden konnten.
Den Verlauf fand ich super, aber irgendwie hat mich das Ende schon etwas gewundert. Der Grund war folgender: Ich wusste nicht, dass es einen 3. Teil gibt. Der Konflikt mit den Festlandbewohnern ist nämlich im 2. Teil noch nicht ganz ausgetragen und auch die Vereinigung bekommen wir als Leser nicht mehr mit. Da war ich natürlich verwundert, dass das Ende so offen war, aaaaber da es einen Teil 3 gibt, macht das natürlich Sinn. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt natürlich mega auf den 3. Band der Reihe, denn ich bin jetzt total gespannt, wie das Ganze enden wird! Also mega toll!
Und dieser 2. Teil war so unglaublich super! ?

Veröffentlicht am 27.05.2019

Überraschend und einfach total fesselnd!

Das Herz der Quelle. Sternensturm
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Dieses Buch hat mich total überzeugt! Zunächst das Cover: Es ist so wunderschön. Ich liebe die Farben und die vielen Details und die Silhouetten. Die komplette Gesamtkomposition ist einfach hammer!
Die ...

Dieses Buch hat mich total überzeugt! Zunächst das Cover: Es ist so wunderschön. Ich liebe die Farben und die vielen Details und die Silhouetten. Die komplette Gesamtkomposition ist einfach hammer!
Die Geschichte hat mich auch einfach umgehauen! Der Schreibstil ist so genial und der wechselnde Perspektivwechsel ist auch super! Das Ganze mündet dann in eine riesen Überraschung! Die parallelen Handlungsstränge machen das ganze total spannend und man möchte das Buch am liebsten in einem durchsuchten. Für mich war auch die ganze Idee total einmalig und beeindruckend! Es ist einfach super zu lesen und die Figuren sind sehr anschaulich.
Einfach toll und absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 27.05.2019

Detaillierte Welt um Nayla

Nayla 1: Die Tochter des Paradieses
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Inhalt
Immer wieder wird das Volk der Ho’oulu von schlimmen Flutwellen überrollt, die alles vernichten. Das Volk um das Mädchen Nayla weiß, dass die Angriffe von den Moanas kommen, weshalb eine Feindschaft ...

Inhalt
Immer wieder wird das Volk der Ho’oulu von schlimmen Flutwellen überrollt, die alles vernichten. Das Volk um das Mädchen Nayla weiß, dass die Angriffe von den Moanas kommen, weshalb eine Feindschaft zwischen beiden Völkern besteht. Als Naylas Schwester Anela bei einer weiteren Flut stirbt, beschließt Nayla sich bei den Moanas zu rächen. Eine spannende Reise beginnt.

Vielen Dank, liebe Josephine Ausland! Dankeschön für das Bereitstellen des eBooks, der Goodies und dankeschön für die tollen Gespräche und allem voran danke für deine unendliche Geduld! ❤️ Der Kontakt hat meine Meinung natürlich in keinerlei Hinsicht beeinflusst.

Cover
Das Cover finde ich super schön. Das Mädchen ist wunderschön und ich kann sie mir gut als Nayla vorstellen. Dazu die vielen „paradiesischen“ Elemente. Einfach super! Auch das Grün mit den bunten Kontrasten sieht wunderschön aus. Insgesamt ein gelungenes Cover. Und es passt zum Lebensraum des Volkes und somit auch zur Geschichte. Denn die Natur spielt eine sehr bedeutende Rolle.


Schreibstil
Der Schreibstil ist super. Besonders die Verbindungen zwischen den Menschen kann man super nachempfinden, wie zwischen Anela und Nalya. Der Schreibstil ist anschaulich und ermöglicht es, sich ein Urteil über die Figuren zu bilden. Zu Beginn war es mir allerdings etwas viel, da unglaublich viel der Natur beschrieben wurde, sodass ich schon fast das Gefühl hatte eine Reizüberflutung zu haben. ? Aber das ist Geschmackssache und manch Anderer wird gerade das gut finden. Die Rückblicke zu den Momenten mit ihrer Schwester fand ich eine sehr gute Idee und eine tolle Art, sich an sie zu erinnern. Manchmal kam ich aber durcheinander, weil sowohl die Rückblicke als auch Thiens kurze Gedankeneinschübe kursiv geschrieben waren und das hat man dann immer erst nach ein paar Sätzen verstanden. Aber grundsätzlich eine gute Idee. Richtig cool fand ich am Ende das kleine Wörterbuch mit der Sprache der Ho’oulu ?


Vielen Dank Josephine auch für das schöne Muschel-Armband ♥
Bewertung
Die Idee der Geschichte finde ich super. Mir hat es insgesamt nur etwas zu lange gedauert, bis sie ins Rollen kam. Aber dann war es super! Nayla ist eine tolle Figur, sie spiegelt das Bild einer emanzipierten jungen Frau, was mir sehr gefällt. Dabei lässt sie sich niemals den Mund verbieten und ist auch gerne mal frech. Manchmal habe ich mir zwar innerlich die Hand vor den Kopf geschlagen, weil sie sich selbst eigentlich immer mehr in Gefahr gebracht hat mit ihrem Verhalten, aber irgendwie fand ich trotzdem, dass ihr aufmüpfiger Charakter was hat. Sowas liest man eben selten und das macht Nayla als Person zu etwas Besonderem. An manchen Stellen fand ich sie aber dann doch ganz schön nervig, weil sie einfach nie auf die Angebote der Feinde eingegangen ist und immer alles mit ihrer Dreistigkeit und ihrem Sturkopf kaputt gemacht hat… Sie wollte immer Recht behalten und das hat dann irgendwann doch genervt, da die Handlung nicht mehr voran kam. Aber Hoku fand ich dagegen einfach unglaublich toll, der hat die Geschichte sehr bereichert. Man hat viel von der Natur und den Tieren gelesen, aber dann Hoku als Teil der Natur wirklich in die Geschichte einzubauen, hat das ganze nochmal anschaulicher für den Leser gemacht. Ich fand ihn total süß, vor allem als das Gewitter kam. Da hätte ich ihn am liebsten selbst geknuddelt und getröstet. Die Moanas waren eher unscheinbar, man konnte sie lange überhaupt nicht einordnen und ich wusste nicht, was ich von Naylas Aufenthalt bei ihnen halten sollte. Und eine Sache die mir die ganze Zeit im Kopf rumspukte, war die Seelenliebe. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sie nochmal auftaucht. Aber es gab nur einige Anspielungen. Ich bin sehr gespannt, ob der zweite Band das noch ein wenig fortsetzt. Das Ende war total krass! Eine echte Überraschung. Da Thien sich vorher entschuldigt hat, habe ich schon damit gerechnet, dass es was Schlimmes ist, aber mit dem Ende, so wie es war, hätte ich niemals gerechnet! :O Generell bin ich jetzt aber gespannt, was in Teil 2 noch folgt. Da kann jetzt vieles kommen und das ist eine echte Überraschungstüte. Ich hoffe, dass zwischen Thien und Nayla eine Freundschaft entsteht, da ich ihn sehr mag. Und ich hoffe auch, dass Nayla das finden wird, was sie sucht. ?

Bin sehr gespannt auf Band 2!

Veröffentlicht am 13.05.2019

Gute Idee

Windjammer
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Inhalt
Im Buch geht es um den Schiffsjungen Evan LaCour, der seit etwa einem Jahr mit einem Schiff unterwegs gewesen ist, um seiner Familie zu entfliehen und nun im Winter in Saint Harbour übernachtet. ...

Inhalt
Im Buch geht es um den Schiffsjungen Evan LaCour, der seit etwa einem Jahr mit einem Schiff unterwegs gewesen ist, um seiner Familie zu entfliehen und nun im Winter in Saint Harbour übernachtet. In seiner Unterkunft, die ihm sein Kumpel Lenny empfohlen hat, trifft er auf die unscheinbare Gwen, die ihm auf Anhieb gefällt. Doch Gwen scheint ein Geheimnis zu haben und sie versucht, den Kontakt mit Evan möglichst gering zu halten. Er versucht einen Draht zu ihr zu finden, um ihr Geheimnis zu lüften und sie besser zu verstehen, doch dieses Geheimnis sorgt noch für einigen Trubel und viele Schwierigkeiten im Laufe des Buchs.

Danke an die Autorin Tessa Millard, die mir ein Bloggerpaket mit dem Buch zugeschickt hat! ?


Cover
Das Cover sieht typisch maritim aus und passt super zu der Umgebung mit den vielen Schiffen. Das Gelb ist dabei nicht gerade mein favourite, aber ich finde, dass es irgendwie einfach passt. Ich mag die Details in der Mitte das Covers, denn sie passen einfach gut zur Geschichte und zu Evans Erlebnissen. Daher finde ich das Cover insgesamt eigentlich ganz passend, auch wenn es keins meiner liebsten Cover ist. Es ist natürlich nicht zeitgemäß, aber das wäre ja auch merkwürdig bei einem Tagebuch, dass im Jahr 1723 spielt.

Schreibstil
Ich habe gedacht, dass es mehr wie ein Tagebuch geschrieben ist, aber es war eigentlich ein normales Buch mit Er-/Sie-Perspektive und die Kapitel waren einfach mit den jeweiligen Daten benannt. Durch den Er-/Sie-Erzähler konnte man leider nicht so gut in die Figuren hineinschauen und konnte immer nur das Äußerliche betrachten. Dieses war dafür umso besser beschrieben. Der Hafen wurde detailreich beschrieben und man hatte ein genaues Bild vor Augen. Mir fehlten jedoch in der gesamten Geschichte ein bisschen die Gefühle bzw. die genaueren Beschreibungen der Gefühle. So fiel es mir teilweise schwer mich mit den Figuren zu identifizieren und mit ihnen mitzufiebern.

Bewertung der Geschichte
Das Buch ist zunächst sehr unscheinbar, was daran liegt, dass das Cover zunächst nicht sehr auffällt und auch nicht sehr zeitgemäß ist, aber vor allem auch daran liegt, dass man bisher nicht viel über das Buch gehört hat. Als ich dann die Rezensionsanfrage der Autorin Tessa Millard bekommen habe, habe ich mich dann gefreut, dass ich das Buch lesen kann ohne von irgendwelchen Meinungen voreingenommen zu sein. Da das Buch so unscheinbar ist, hatte ich auch bloß die Informationen vom Klappentext, um mir vorher eine Meinung bzw Erwartungen zu überlegen. Ich habe gedacht, dass das Buch insgesamt mehr auf den besonderen Fähigkeiten von Gwen aufbaut, aber diese stellten sich erst etwa in der zweiten Hälfte des Buches heraus und wurden erst in den letzten 20 Seiten wirklich wichtig. Ich vermute, dass die Folgebände dies mehr thematisieren werden, aber ich finde es etwas schade, dass sie in diesem Teil nur so eine kleine Rolle spielten. Das Buch hat mir insgesamt eigentlich ganz gut gefallen, allerdings fehlte mir aufgrund der fehlenden Gefühle definitiv der Tiefgang. Ich konnte keinen so richtigen Handlungsstrang erkennen, der eine Entwicklung von Figuren oder Beziehungen dargestellt hat, da irgendwie alles nur darauf aufgebaut hat, dass irgendwann das Geheimnis gelüftet wird. Und da wiederum finde ich es dann etwas schade, dass man durch den Klappentext so gespoilert wurde. Denn der Kern der Geschichte war eigentlich das Aufdecken des Geheimnisses von Gwen, sodass eigentlich die Überraschung komplett ausblieb, da außerhalb des Klappentextes gar nicht mehr so viel passiert ist. Im Laufe des Buchs hat man den Kumpel von Evan immer besser kennengelernt und er war mir leider absolut unsympathisch und das auch von Beginn an. Insgesamt gab es im Buch nur wenige Figuren die mir wirklich sympathisch waren. Das war zum einen Evan selbst. Und zum anderen war das Gwen, aber auch sie war sehr wechselseitig, was aber ja zu zum Ende hin erklärt wird, sodass ich sie insgesamt als Charakter auch gern mochte. Allerdings funktioniert ein Buch eben nicht, wenn man kaum Charaktere mag. Deswegen habe ich irgendwann auch gedacht dass es mir ein bisschen zu eintönig ist. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass man eigentlich von vornherein teilweise ahnen konnte, was passieren wird. Dass der Wirt des Hauses nicht ganz rein ist, das konnte man eigentlich schon am Anfang erkennen, sodass mich auch dies nicht sehr überraschte. Wenn ich das jetzt alles so schreibe, hört es sich an, als hätte es mir eigentlich gar nicht gefallen. Aber das trifft ja nicht zu. Deshalb wenden wir uns jetzt mal den positiven Dingen zu. ? Ich fand den Hund in seiner Ausgestaltung irgendwie richtig cool, da er mit seiner tierischen Gestalt etwas Abwechslung rein gebracht hat. Der Gesamtplot des Buches hat mir eigentlich auch gefallen, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass einfach mehr Inhalt dahintersteckt, da hier nun hauptsächlich die Situation beschrieben wurde. Es gab eben kaum eine Entwicklung einer richtigen Geschichte, was auch daran liegt, dass das Buch so kurz ist. Ich denke, dass die Fortsetzung dort noch besser sein wird und wahrscheinlich auch spannender sein wird, aber ich persönlich hätte dann vielleicht darüber nachgedacht, ob ich die beiden Bände einfach zusammen schließe, denn dann wären sie auch nicht über 500 Seiten gekommen, sodass sie einem normalen Buch immer noch gerecht geworden wären. Das hätte der Handlung meiner Meinung nach gut getan, denn man hat das Gefühl dass die Geschichte gerade erst anfängt, und da war das Buch vorbei. Ich finde, dass die Geschichte total Potential hat, doch bisher fehlt die Spannung, sodass vielleicht eine Verlängerung schon einiges bewirkt hätte. Der Cliffhanger sagt natürlich auch dafür, dass man das Buch unbedingt weiterlesen möchte und deswegen ist mir auch klar, dass das bewusst hier so gemacht wurde. Die Ausgestaltung der Umgebung fand ich dafür auch super und die Situationsbeschreibung ebenso. Daher finde ich, dass das Buch dennoch 3 Sterne mehr als verdient hat. Auch das Ende fand ich gut, da es mal ein wenig überrascht hat und da auch der Fokus mehr auf Gwens Gaben lag.

Ich bedanke mich noch mal herzlich bei der Autoren Tessa Millard und ich hoffe, dass ich den zweiten Teil auch irgendwann noch lesen kann, damit ich weiß wie die Geschichte von Evan und Gwen weitergeht. Ich denke und hoffe, dass der zweite Teil mehr Inhalt haben wird und dass er mir daher mehr gefallen wird. Insgesamt ein vielversprechender Auftakt, der einfach ein bisschen länger hätte sein können und gerne ein paar mehr Gefühle und nette Figuren hätte beinhalten können.