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Veröffentlicht am 11.03.2025

ein Wohlfühlroman, der glücklich macht

Der Duft von Kuchen und Meer
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Der Duft von Kuchen und Meer: Es ist Teil 1 der Nordseeinselgeschichte. Der Leser wird mitgenommen auf eine malerische und kulinarische Reise. Das Buch beinhaltet 368 Seiten.
Es ist ein Wohlfühlroman, ...

Der Duft von Kuchen und Meer: Es ist Teil 1 der Nordseeinselgeschichte. Der Leser wird mitgenommen auf eine malerische und kulinarische Reise. Das Buch beinhaltet 368 Seiten.
Es ist ein Wohlfühlroman, der glücklich macht. Das Cover hat mich optisch angesprochen und neugierig gemacht. Muscheln, süße Teilchen, Kaffee, die blauen Farbtöne für den Himmel und das Meer. Am Ende des Buches gibt es besondere Rezepte, die zum Nachbacken einladen und inspirieren. Das fand ich sehr gelungen. Der Schreibstil ist, wie man es von der Autorin kennt, leicht, locker, flüssig, bildhaft und emotional. Ein pures Lesevergnügen mit Nordsee Flair. Die Charaktere wirken lebensecht und sympathisch. Sie erleben viele Höhen und Tiefen und die kann man als Leser sehr gut nachvollziehen, miterleben und mitfiebern. Man erfährt vieles über die Familie der Figuren, den Zusammenhalt, die damaligen Verhältnisse. Aber auch die frische Liebe, die langsam erwacht und größer wird.
Darum geht es in der Geschichte: Ein Neustart auf der Insel Amrum, ein Familiengeheimnis und die Liebe zu Vanille, Zimt und Meer. Maren wird von ihrer Oma beschenkt. Es ist ein Haus auf Amrum. Maren ist Konditorin, ist alleinerziehende Mutter der 6-jährigen Leni, ihr Mann ist vor 4 Jahren verstorben. Vielleicht traut sich Maren auf Amrum einen Neuanfang zu starten und sich für Neues zu öffnen, auch für die Männerwelt. Im Gartenschuppen finden sie einen verstaubten Backtisch, da schlägt das Herz von Maren sofort schneller. Ist das der richtige Schritt? Es gibt aber ein Problem. Der Bruder der Oma, Ocke, lässt die beiden deutlich spüren, dass sie auf der Insel nicht wirklich willkommen sind. Maren wagt sich zu forschen und zu fragen, was damals passiert ist. Sie redet mit vielen, auch mit dem Insulaner Matt. Was für ein Geheimnisse hatte Oma Undine im Herzen, worüber sie nie gesprochen hat und, warum ist sie nie wieder nach Amrum gereist? Maren lässt den Kopf nicht hängen, sie traut sich was und geht der Familiengeschichte auf den Grund, hoffentlich mit Erfolg. Sie hat sich nicht nur in Amrum verliebt. Macht sie den Schritt und bleibt längerfristig da oder kehrt sie der Insel auch den Rücken? Gibt es ein Happy End?
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, vergebe 4Sterne und eine Weiterempfehlung. Die Geschichte kann man nicht nur jetzt im Frühling lesen, sie eignet sich auch bestens als Sommerroman.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Eine tolle Reise nach Glencoe

Two Dreams, One Secret
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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und finalen Band der Reihe aus Glencoe in den schottischen Highlands. Mir gefällt das Cover sehr gut, die Blaugrüntöne in Kombination mit der goldenen Schrift ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und finalen Band der Reihe aus Glencoe in den schottischen Highlands. Mir gefällt das Cover sehr gut, die Blaugrüntöne in Kombination mit der goldenen Schrift sind eher schlicht, aber schön gestaltet, auch passend zum ersten Band.
Es geht um Kyleen und Finlay, die beste Freunde sind, allerdings empfindet Kyleen schon seit langer Zeit mehr, traut sich aber nicht, Finlay ihre Gefühle zu offenbaren. Zum Charity Event der Mountain Rescue ist Finlay nach einer Trennung auf der Suche nach einer Begleitung, seine Wahl fällt auf seine beste Freundin. Beim Tanzen kommt es zu einem Kuss, traut sich Kyleen nun ihre Gefühle zu gestehen?
Die Geschichte der beiden hat mir gut gefallen, eine waschechte friends to lovers Geschichte, die authentisch und glaubhaft ist. Die Emotionen kommen gut rüber und man kann sich in die beiden Protagonisten hineinversetzen, ihre Handlungen nachvollziehen. Neben den romantischen Gefühlen gibt es auch spannende suspence Elemente, die sich durch die gesamte Geschichte ziehen und, die die Handlung dadurch nicht langweilig werden lassen. Das Setting in den schottischen Highlands ist ein zusätzlicher Genuss, die Landschaft ist wirklich etwas ganz Besonderes und man fühlt sich beim Lesen, als wäre man selbst vor Ort.
Insgesamt eine gelungene Geschichte, sowohl aus romantischer als auch aus spannungstechnischer Sicht, gepaart mit einem tollen Setting ist das Buch ein toller Abschluss der Dilogie. Ich vergebe 4,5 Sterne und kann die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Eine locker leichte und authentische Geschichte

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Ich habe schon einige New Adult Bücher der Autorin gelesen (und auch sehr gemocht) und war sehr gespannt, wie sie auch in einem anderen Genre schreibt. Das Cover in den bunten Farben ist zwar eher schlicht, ...

Ich habe schon einige New Adult Bücher der Autorin gelesen (und auch sehr gemocht) und war sehr gespannt, wie sie auch in einem anderen Genre schreibt. Das Cover in den bunten Farben ist zwar eher schlicht, bereitet mir beim Betrachten gute Laune und es macht Lust auf den Inhalt.
Es geht um Alice, die ihren Freund mit einer Freundin im Bett erwischt. In einer darauffolgenden Ausmistaktion schmeißt sie ihre Matratze aus dem Fenster und diese landet dummerweise auf Lennons Kopf. Bei einem Drink möchte sie sich entschuldigen und die beiden freunden sich an. Lennon würde sich auch auf mehr einlassen, allerdings hat Alice momentan allen Männern abgeschworen und sie hält ihr Leben mit Listen (z. B. 10 Dinge, die ohne Männer mehr Spaß machen) unter Kontrolle. Wird sich Alice daran halten können öde gelingt es Lennon vielleicht doch, Alice zu überzeugen?
Ich mochte die Geschichte super gerne. Die Protagonistin Alice ist total sympathisch hisch und man muss sie einfach gern haben. Ich fand die Gestaltung zwischen den Kapiteln mit den Listen von Alice eine sehr coole Idee, die ein wenig Abwechslung in das Buch hineingebracht hat. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht, man fliegt beim Lesen nur so durch die Seiten und hat einfach Spaß beim Lesen. Es ist eine unterhaltsame und lebensnahe Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bleibt nur festzuhalten, dass Kira Mohn nicht nur gutes New Adult schreibt, sondern auch in einem anderen Genre begeistern kann.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Ein gutes Finale der Dilogie

Mondia-Dilogie 2: Twisted Treason
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Nach dem ersten Band habe ich mich schon riesig auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Remy und Sim gefreut. Es geht im zweiten Band nahtlos weiter im Kampf zwischen den Novas und den Weltenschreibern ...

Nach dem ersten Band habe ich mich schon riesig auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Remy und Sim gefreut. Es geht im zweiten Band nahtlos weiter im Kampf zwischen den Novas und den Weltenschreibern der Mondia. Von Seite 1 an war ich wieder drin in der Geschichte und absolut gefesselt, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es kommt immer wieder zu unerwarteten plot twists und es kommen kaum Längen auf, sodass es bis zum Ende spannend bleibt. Die Charaktere waren weiterhin toll, die ein oder andere Person verändert sich nochmal und zeigt ihr/sein wahres Gesicht, sodass es auch auf dieser Ebene interessant bleibt. Auch hier gibt es wieder den ein oder anderen Ausflug in eine andere Stadt, größtenteils spielt sich die Geschichte aber im Pariser Untergrund ab, sodass es nicht mehr ganz so cozy ist wie noch im ersten Band. Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Lesen des Buches trotzdem wohlgefühlt und ich fand den Showdown sehr spannend, das Ende war für mich schlüssig und nachvollziehbar.
Insgesamt also ein toller und gelungener Abschluss für die Dilogie rund um Remy und Sim, die mir gut gefallen hat. Band 1 bleibt allerdings mein Favorit der Reihe und ich kann die Dilogie auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr berührender Roman

Die Anatomie der Einsamkeit
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Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder ...

Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder vor, dass sie sich fragt: Was fehlt mir, um glücklich zu sein? Bei Nachforschungen zu dem alten, scheinbar wertlosen, Kompass ihrer Oma entdeckt sie, das, was tief verborgen war. 20 Jahre zuvor führte Claire ein Leben auf der Überholspur. Als sie erfährt, dass ihre Schwester Iris tot ist, steht die Welt für Claire erstmal still. Sie zieht sich zurück auf eine kleine Felsinsel auf der auch Iris lebte. Dort findet sie viele Zeichnungen, darunter auch einen alten, scheinbar wertlosen Kompass.
Das Cover passt zu der Geschichte. Das Meer, was stürmisch wirkt, das Boot unsicher auf dem Wasser treibt. Sehr gut gewählte Farbtöne runden es ab. Der Schreibstil ist flüssig, emotional, spannend. Vieles ist gut bildhaft dargestellt. Man kann sich als Leser in die Geschichte hineinversetzen und fiebert mit den Charakteren mit. Beide Frauen, Claire und Olive, sind auf ihre Weise stark und kämpfen im Leben. Sie haben es nicht immer leicht. Sie machen aber das Beste daraus. Ihre Schicksale und ihre Suche im Leben nach Zugehörigkeit. Um Mut zu fassen, etwas Neues zu beginnen, immer nach vorne zu schauen. Die Abschnitte mit den Gedichten fand ich schön, als eine gute Abwechslung beim Lesen. Beim Lesen wurde ich immer wieder emotional und fand die Geschichte sehr rührend. Mit hat es sehr gut gefallen. Ich vergebe ich vier Sterne und eine Weiterempfehlung.

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