Cover-Bild Die Anatomie der Einsamkeit
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 28.02.2025
  • ISBN: 9783751774628
Louise Pelt

Die Anatomie der Einsamkeit

Roman. Ein einfühlsamer Roman über die Wucht der Einsamkeit und den Mut, Neuanfänge zu wagen

Ein kluger Roman über Sehnsucht, Mut und Hoffnung

Journalistin Olive träumt von der ganz großen Geschichte - und davon, endlich ein Zuhause zu finden. Zwar ist sie in einer liebevollen Familie aufgewachsen, aber sie wird das Gefühl nicht los, dass ihr etwas fehlt, um wirklich glücklich zu sein. Können ausgerechnet die Nachforschungen zu dem alten, scheinbar wertlosen Kompass ihrer Großmutter Olive aus ihrer Einsamkeit führen?

Zwanzig Jahre zuvor führt Claire ein Leben auf der Überholspur. Aber die Nachricht vom Tod ihrer Schwester Iris wirft sie aus der Bahn. Sie flieht Hals über Kopf auf die kleine Felsinsel, auf der Iris lebte. Dort findet Claire haufenweise Zeichnungen - darunter auch eine von einem alten, scheinbar wertlosen Kompass ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

Einsamkeit hat viele Gesichter

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Das Buch beginnt mit einem dramatischen Prolog, den ich lange nicht zuordnen konnte und der mich erst einmal sehr ratlos zurück ließ.

Der Roman selbst spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Abwechselnd ...

Das Buch beginnt mit einem dramatischen Prolog, den ich lange nicht zuordnen konnte und der mich erst einmal sehr ratlos zurück ließ.

Der Roman selbst spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Abwechselnd erzählt ein Kapitel die Geschichte der sehr erfolgreichen New Yorker Anwältin Claire, deren Leben völlig aus den Fugen gerät als sie vom Tod ihrer Zwillingsschwester erfährt. Ihr Leben das so perfekt scheint zeigt Risse auf und sie reist auf die einsame Insel auf er ihre verstorbenen Schwester ihre letzten Lebensjahre verbracht hat.

Rund zwanzig Jahre später versucht die Journalistin Olive endlich in ihrem Beruf richtig Fuß zu fassen. Ein paar Jahre zuvor hat sie von ihrer inzwischen dementen Großmutter einen Kompass geschenkt bekommen. Dabei soll es sich um ein Einzelstück von großem individuellen Wert handeln. Doch dann taucht der selbe Kompass bei einer Leiche in Deutschland auf. Olive hofft auf eine große Story und macht sich zusammen mit einem Kollegen zu Recherchezwecken auf den Weg nach Deutschland.

Ich fand diesen berührenden Roman in seiner ruhigen Erzählweise wunderschön. Sehr einfühlsam erzählt Louise Pelt die Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Frauen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Jede kämpft auf ihre eigenen Art und Weise mit und gegen Einsamkeit. Gleichzeitig bietet der schöne Roman auch ein gewissen Maß an Spannung, weil man förmlich darauf hin fiebert die einzelnen Erzählstränge endlich zusammen zu führen.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Ist Einsamkeit vererbbar?

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Olive fühlt sich ungesehen in der Welt. Ihr „Freund“ ist eigentlich nur körperlich an ihr interessiert, im Job wird sie nicht ernst genommen. Einzig bei ihrer nun dementen Oma hat sie sich verstanden gefühlt.



Ebenso ...

Olive fühlt sich ungesehen in der Welt. Ihr „Freund“ ist eigentlich nur körperlich an ihr interessiert, im Job wird sie nicht ernst genommen. Einzig bei ihrer nun dementen Oma hat sie sich verstanden gefühlt.



Ebenso geht es Claire. Seit dem Tod der Eltern hat sie auch die Verbindung zu ihrer Zwillisschwester verloren. Als sie von ihrem Tod erfährt, zerbricht Claires Welt. Dich durch diesen Bruch findet Claire einen Weg aus ihrer Einsamkeit.





Ein wunderschönes und emotionales Buch, dass mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich war auf einer Insel im Pazifik und habe diese absolute Einsamkeit gespürt. Danach war ich auf einem roadtrip in die Vergangenheit und konnte eine beginnende Liebe beobachten. Louise Pelts Roman war einfach schön. Allein die Zeitsprünge zwischen Claire und Olive haben mich etwas durcheinander gebracht.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Ein Kompass für die Seele – Über Verlust, Zugehörigkeit und Neuanfänge

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Ein leiser, aber tief berührender Roman über Einsamkeit, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit. 🖤 Zwei Frauen, zwei Zeitebenen – verbunden durch einen scheinbar wertlosen Kompass, der mehr als nur ein ...

Ein leiser, aber tief berührender Roman über Einsamkeit, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit. 🖤 Zwei Frauen, zwei Zeitebenen – verbunden durch einen scheinbar wertlosen Kompass, der mehr als nur ein Relikt der Vergangenheit ist.
Pelts Schreibstil? Poetisch, aber nie kitschig. Ihre Figuren? Vielschichtig, greifbar, melancholisch. Besonders beeindruckend: das subtile, aber kunstvolle Zusammenspiel der Erzählstränge – ein Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt. ✨
Wer atmosphärisch dichte, emotionale Geschichten liebt, wird hier fündig. Ich bin spätestens jetzt Louise-Pelt-Fan! 💫📖 #Rezensionsexemplar

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Sehr berührender Roman

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Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder ...

Die Anatomie der Einsamkeit: Das Buch hat 448 Seiten. Die Schicksale einer Familie. Olive ist Journalistin und hat Träume. Sie lebt in einer liebevollen Familie, aber in ihren Gedanken kommt es immer wieder vor, dass sie sich fragt: Was fehlt mir, um glücklich zu sein? Bei Nachforschungen zu dem alten, scheinbar wertlosen, Kompass ihrer Oma entdeckt sie, das, was tief verborgen war. 20 Jahre zuvor führte Claire ein Leben auf der Überholspur. Als sie erfährt, dass ihre Schwester Iris tot ist, steht die Welt für Claire erstmal still. Sie zieht sich zurück auf eine kleine Felsinsel auf der auch Iris lebte. Dort findet sie viele Zeichnungen, darunter auch einen alten, scheinbar wertlosen Kompass.
Das Cover passt zu der Geschichte. Das Meer, was stürmisch wirkt, das Boot unsicher auf dem Wasser treibt. Sehr gut gewählte Farbtöne runden es ab. Der Schreibstil ist flüssig, emotional, spannend. Vieles ist gut bildhaft dargestellt. Man kann sich als Leser in die Geschichte hineinversetzen und fiebert mit den Charakteren mit. Beide Frauen, Claire und Olive, sind auf ihre Weise stark und kämpfen im Leben. Sie haben es nicht immer leicht. Sie machen aber das Beste daraus. Ihre Schicksale und ihre Suche im Leben nach Zugehörigkeit. Um Mut zu fassen, etwas Neues zu beginnen, immer nach vorne zu schauen. Die Abschnitte mit den Gedichten fand ich schön, als eine gute Abwechslung beim Lesen. Beim Lesen wurde ich immer wieder emotional und fand die Geschichte sehr rührend. Mit hat es sehr gut gefallen. Ich vergebe ich vier Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Familiengeschichte

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Jahr 2000: Claire ist eine erfolgreiche Anwältin und liebt Will. Sie arbeiten in der gleichen Kanzlei und so richtig glücklich ist Claire in der Beziehung nicht. Ihr fehlt was. Als sie erfährt, dass Will ...

Jahr 2000: Claire ist eine erfolgreiche Anwältin und liebt Will. Sie arbeiten in der gleichen Kanzlei und so richtig glücklich ist Claire in der Beziehung nicht. Ihr fehlt was. Als sie erfährt, dass Will nicht ehrlich zu ihr war und sie dann auch noch eine tragische Nachricht über ihre Schwester bekommt, flüchtet sie an einen abgelegenen Ort um sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Jahr 2022: Olive ist Journalistin, schreibt aber meist nur Horoskope. Als sie auf einem Bild an einer Leiche einen alten Kompass erkennt, den sie von ihrer Oma bekommen hat, wittert sie eine gute Story und macht sich zusammen mit dem Fotografen Tom, auf den Weg nach Hamburg.

Eine spannende und emotionale Familiengeschichte, die zurückgeht bis zur Zeit des 2. Weltkriegs. Es gibt 2 Erzählstränge, die wechseln sich ab und dazwischen finden wir noch Gedichte von 1941 - 1953. Das mochte ich sehr gern, da man einen wunderbaren Einblick in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Protagonistin bekam. Ich hab auch selber lange gerätselt wie die beiden Geschichten jetzt zueinander finden können. Die Auflösung war dann für mich doch etwas überraschend aber stimmig. Die Autorin will uns hier aufzeigen wie Traumatas vererbt werden können. Das kam allerdings etwas kurz, hätte gern noch intensiver sein können. Die Story ist aber toll. Für alle Leser, die Romane mit Familiengeheimnissen mögen, eine ganz klare Empfehlung.

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