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Veröffentlicht am 17.10.2020

Fesselnd und informativ

Periode ist politisch
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In ihrem Buch „Periode ist politisch“ schreibt die Autorin aus unterschiedlichen Perspektiven über die Periode. Diese wird historisch aber auch aus unterschiedlichen Gesellschaften und damit traditionell ...

In ihrem Buch „Periode ist politisch“ schreibt die Autorin aus unterschiedlichen Perspektiven über die Periode. Diese wird historisch aber auch aus unterschiedlichen Gesellschaften und damit traditionell betrachtet. Auch der biologische Teil darf nicht fehlen. Aus diesem Grund ist das Buch unglaublich informativ, regt aber auch zum Nachdenken an.

Ein für mich persönlich besonders wichtiger Punkt, der angesprochen wird, ist das sogenannte Menstruationstabu. Man lernt in dem Buch etwas über die Ursprünge des Menstruationstabus und ich persönlich hab mich nach dem Lesen lange gefragt: Warum existiert es immer noch? Wir Leben mittlerweile in einer so fortgeschrittenen Gesellschaft, dass meiner Meinung nach etwas wie Menstruation eigentlich überhaupt kein Problem mehr sein sollte. In meiner Familie wurde ich so erzogen, dass es auch nicht ist. Als ich das erste Mal meine Tage bekommen habe, hat meine Mutter einen echt schönen Tag mit mir verbracht. Als „Eintritt in das Frauenleben“ oder so nannte sie es damals, sind wir zusammen shoppen gegangen und waren in einem Kinofilm. Natürlich kann man jetzt sagen, dass die Shopping-Tour das Klischeebild einer Frau unterstützt und ich möchte auch gar nicht sagen, dass es gut ist, aber ich glaube, was meine Mutter mir eigentlich an dem Tag damit zeigen wollte, war, dass es alles nur halb so schlimm ist, und dass ich mich nicht dafür schämen soll.

Ein weiterer Punkt der angesprochen wird, ist die hohe Umweltverschmutzung, aber auch die hohe Mehrwertsteuer, die auf Periodenprodukte erhoben wird. Habt ihr euch über eins der beiden Themen je Gedanken gemacht? Ich muss sagen, dass die Mehrwertsteuern erhöht waren, habe ich nie wirklich mitbekommen. Tampons oder Binden waren etwas, das man einmal im Monat kaufen musste. Aufgefallen, dass ich weniger Geld ausgegeben habe, ist mir eigentlich aus dem anderen Punkt, der hohen Umweltverschmutzung. Mir ist irgendwann aufgefallen, wie viel Müll ich monatlich mit Periodenprodukten (die zu einem großen Teil aus Plastik bestehen) produziert habe. Und aus diesem Grund habe ich mich irgendwann darüber informiert, was es für Alternativen gibt oder ob es überhaupt Alternativen gibt. So bin ich auf Menstruationstassen gestoßen. Erst als ich dieses Produkt ausprobiert habe, ist mir aufgefallen, wie viel weniger Geld ich im Monat ausgebe.

Was aber noch viel schlimmer ist, als diese hohe Mehrwertsteuer, ist die Tatsache, dass es Länder auf dieser Welt gibt, in denen Frauen keinen Zugang zu Menstruationsprodukten haben. Durch die fehlenden Menstruationsprodukte wird die Gesundheit der Frauen stark beeinträchtigt.

Trotz dieses so ernsten Themas, schafft es die Autorin, mit einem sarkastischen Humor das Ganze wieder auf ein lustiges Level zu heben und ich muss sagen das hab ich an diesem Buch besonders geschätzt. Auf der einen Seite war ich gedanklich andauernd damit beschäftigt, wie beschissen diese Lage eigentlich ist und habe mich gefragt was ich machen kann, aber auf der anderen Seite wurde ich trotzdem immer wieder zum Lachen angeregt und das war auch gut so denn sonst hätte mich das Thema wahrscheinlich ziemlich zermürbt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Rezension Princess - Der Tag der Entscheidung

Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off)
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Erstmal eine kleine Anmerkung zu Beginn: Der Spinn-Off spoilert die Royal-Reihe, weswegen ihr ihn nur lesen solltet, wenn ihr die Royal-Reihe bereits kennt.

Von Beginn an war ich begeistert wieder in ...

Erstmal eine kleine Anmerkung zu Beginn: Der Spinn-Off spoilert die Royal-Reihe, weswegen ihr ihn nur lesen solltet, wenn ihr die Royal-Reihe bereits kennt.

Von Beginn an war ich begeistert wieder in die Welt Viterras eintauchen zu können, denn ich kann mich noch gut daran erinnern, wie fasziniert ich von dieser war, als ich Royal las. Trotz einer Pause von zwei Jahren fand ich direkt zurück in die Lektüre und war erneut begeistert von Valentina Fast’s Schreibstil. Dieser lässt sich total schnell lesen und saugt den Leser regelrecht in die Geschichte ein.

Auch den Plot fand ich sehr interessant, denn die Geschichte spielt während der Auswahl von Evelinas Bruder, handelt jedoch von Evelinas Erlebnissen während dieser Zeit. Besonders gut gefiel mir der Spannungsaufbau. Immer wieder kam es zu überraschenden Wendungen, die die Protagonistin vor neue Probleme stellten.

Mit den Entscheidungen und Verhaltensweisen der Protagonisten hatte ich an manchen Stellen allerdings meine Probleme. Aus mich wirkte sie eigentlich intelligent und schien einen sehr starken Willen zu haben. Dies führte allerdings oftmals dazu, dass sie vorschnell und impulsiv handelte, was meiner Meinung nach nicht komplett zu ihrem Charakter passt, da sie in anderen Situationen sehr kontrolliert agierte und alles zweimal durchdachte. Dennoch konnte ich sie als Protagonisten sehr in mein Herz schließen.

Die Antagonisten waren ebenfalls gut ausgearbeitet und ich fand es sehr interessant welch unterschiedliche Charaktere kreiert wurden und vor allem die ganzen Relationen unter den Charkteren fand ich äußerst interessant.

Generell kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine sehr leichte, aber wunderschöne Lektüre handelt, die sich auch gut einfach zwischendurch lesen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2019

Scan - Im Visir des Feindes

SCAN - Im Visier des Feindes
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Scan – Im Visier des Feindes beginnt mitten im Geschehen. Der Protagonist, Tate Archer, befindet sich auf einem Ju-Jutsu Turnier, welches er unbedingt gewinnen möchte, da sein Vater ihn dazu antreibt stets ...

Scan – Im Visier des Feindes beginnt mitten im Geschehen. Der Protagonist, Tate Archer, befindet sich auf einem Ju-Jutsu Turnier, welches er unbedingt gewinnen möchte, da sein Vater ihn dazu antreibt stets in allem immer besser und besser zu werden. Aufgrund Tates Interesse an Chemie und seinem Hobby Ju-Jutsu, konnte ich mich schnell mit dem Protagonisten identifizieren.

Des Weiteren gefiel mir der lockere Schreibstil, der dazu führte, dass ich die Handlung leicht nachvollziehen konnte. Außerdem fesselten mich die Autoren durch unerwartete Handlungsstränge an das Buch.

ALlerdings muss ich zugeben, dass ich am Anfang erwartete, dass das Buch eine ganz andere Richtung einschlagen würde, als auf dem Klappentext beschrieben, denn mit den Aliens bekam es der Leser erst relativ spät zu tun. Was ich dennoch nicht sonderlich schlimm fand, da der Anfang des Buchs doch sehr wichtig für die Dilogie ist und nicht nur bloßes Rumgeplänker.

Besonders begeistern konnte mich das Ende des ersten Bands, da es mit einemCliffhanger endete und ich es gar nicht erwarten konnte, mir den zweiten Teil zu schnappen.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Erfrischender Sommerroman

Himmelhoch - Alles neu für Amelie
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Als ich das Cover des Buchs sah, war es mir direkt klar – dieses Buch muss ich lesen. Ich erwartete hinter dem Cover eine leichte und lockere Sommergeschichte, die sich gut Zwischendurch lesen lässt. Und ...

Als ich das Cover des Buchs sah, war es mir direkt klar – dieses Buch muss ich lesen. Ich erwartete hinter dem Cover eine leichte und lockere Sommergeschichte, die sich gut Zwischendurch lesen lässt. Und genau das bekam ich. Auch der Schreibstil war wundervoll und sorgte dafür, dass sich das Buch schnell lesen lies.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, die Protagonistin hatte einen interessanten Charakter, sie war anders als der Rest der Jugendlichen und blieb sich selbst stehts treu, allerdings gab es einen gewissen Punk, in dem sich ihr Charakter stark änderte. Hierbei fand ich es schade, dass dies sehr schnell geschah. Ich hätte mir gewünscht, dass ich es als Leser besser nachvollziehen kann, was die Protagonistin denkt und fühlt und warum sie so handelt, wie sie handelt.

Himmelhoch – Alles neu für Amélie wird aus wechselnden Erzählperspektiven erzählt. Dadurch erfährt der Leser über die Gefühlswelt von fast allen Protagonisten und es war leicht die ganze Handlungen nachzuvollziehen.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Grandiose Idee

Traumwandler
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Der Klappentext klang schonmal sehr interessant, weswegen ich es nicht erwarten konnte mit dem Buch zu beginnen. Meine Erwatungen wurden definitiv nicht enttäuscht. Schon von Beginn an, fand ich die Geschichte ...

Der Klappentext klang schonmal sehr interessant, weswegen ich es nicht erwarten konnte mit dem Buch zu beginnen. Meine Erwatungen wurden definitiv nicht enttäuscht. Schon von Beginn an, fand ich die Geschichte sehr spannend und war stehts gespannt, wie es weitergeht.

Auch der Schreibstil konnte mich schnell begeistern. Die Geschichte lässt sich einfach und flüssig lesen und ich konnte alle Handlungen gut nachvollziehen.

Der Autor schaffte es auch, dass ich die Gefühle der Charaktere nachvollziehen konnte. Besonders die Beziehungen zwischen Richard, dem Protagonist und seinem besten Freund fand ich sehr interessant. Außerdem entwickelte sich das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater auf eine nicht zu ahnende Weise.

Das ganze Buch über, habe ich mich immer gefragt, wie es weitergehen wird, was mich sehr begeisterte, denn bei vielen anderen Büchern geht es mir oftmals so, dass ich das Ende bereits ab einem gewissen Punkt erahnen kann.