Cover-Bild Sanitöter
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Politik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 420
  • Ersterscheinung: 11.06.2020
  • ISBN: 9783752962253
Hannes Niederhausen

Sanitöter

»Aber aufgeben, weil es einfacher ist, das ist falsch.«

Deutschland, 2035. Die durch den Klimawandel verursachten geringen Ernten zwingen die rechte Regierung, die Bevölkerungszahl zu verringern. Ihre Lösung ist das dreizehnte Sozialgesetzbuch, das medizinische Behandlungen untersagt.

Susanne Bergmann ist überzeugte Euthanasistin. Ihre Aufgabe ist es Kranke von ihrem Leid zu erlösen, wenn sie es denn wollen. Als Tochter des Schöpfers des SGB XIII wird sie widerwillig von der Reporterin Kira Sommer begleitet.

Die Krankenpflegerin Maria Kaya findet ein Baby in der Notaufnahme und infiziert sich mit dem für ihr Kind tödlichen Körner-Virus. Ihre Behandlung wird von ihrem Vorgesetzten verweigert, deshalb muss sie mit Susanne Bergmann über die »Erlösung« des Babys sprechen. Sie wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt.

Angestachelt durch Kira Sommer, beginnt Susanne Nachforschungen über den Ursprung von Marias Infektion. Dabei stößt sie auf immer mehr Ungereimtheiten. Um das Baby zu retten, muss sie alles hinterfragen, woran sie glaubt.

Tauchen Sie ein, in eine erschreckende Zukunftsvision, auf deren Weg wir uns schon befinden!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2020

Leben oder Sterben

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Deutschland 2035 - in nicht allzu ferner Zukunft.

Angesichts der aktuellen Lage, kein so abwegiger Gedanke, der in diesem Buch aufgefriffen wird. Und gerade das Thema Überbevölkerung sollte man nicht ...



Deutschland 2035 - in nicht allzu ferner Zukunft.

Angesichts der aktuellen Lage, kein so abwegiger Gedanke, der in diesem Buch aufgefriffen wird. Und gerade das Thema Überbevölkerung sollte man nicht ausser Acht lassen. Aber die Wege die in dieser Geschichte dargestellt werden, werfen Fragen nach Ethik und Moral auf.

Zuviele Menschen bevölkern die Erde, Hungernöte und Naturkatastrophen tragen ihren Teil dazu bei. Welche Lösungen gibt es?

Die super spannende Geschichte der "Sanitöterin" Susanna Bergmann wirft viele Fragen auf. Was ist richtig und was ist falsch? Dürfen einige wenige über das Schicksal anderer entscheiden?

Erschreckend real schildert der Autor Hannes Niederhausen das Szenario. Realität und Fiktion werden gekonnt miteinander verbunden und herausgekommen ist ein Buch der Extraklasse!

Unbedingt lesen!!!

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Veröffentlicht am 17.10.2020

Rezension Sanitöter

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„Sanitöter“ wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, jeder der Protagonisten befindet sich in einer sehr unterschiedlichen Lebenslage und trotzdem kann mit jedem mitgefiebert werden.

Durch die ...

„Sanitöter“ wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, jeder der Protagonisten befindet sich in einer sehr unterschiedlichen Lebenslage und trotzdem kann mit jedem mitgefiebert werden.

Durch die unterschiedlichen Protagonisten werden viele verschiedene politische Themen angesprochen. Während Susanne ihre Sexualität verstecken muss, wird der Krankenschwester Maria die Behandlung ihres Kindes untersagt, was ohne diese sterben wird. Ziemlich schnell wird klar, dass in dem dargestelletn „Zukunfts-Deutschland“ Ungerechtigkeit auf vielen Ebenen herrscht. Und das gezeigte System scheint nicht mal so abwegig. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Dinge, die in „Sanitöter“ real sind, bei aktuellen Entwicklungen wirklich einmal eintreten könnten und ich hoffe wirklich, dass unsere Gesellschaft es vorher schafft etwas zum Positiven zu verändern. Deshalb regt vor allem das Ende, aber auch das Buch im Generellen zum Nachdenken an.

Neben dem wirklich sehr spannenden Thema ist auch der Schreibstil unglaublich fesselnd und lässt einen regelrecht in die Geschichte sinken. Manchmal, wenn ich das Gefühl hatte, dass es nicht mehr schlimmer werden könnte, ist jedoch doch noch etwas passiert, das mir das Gegenteil bewiesen hat. Man musste einfach mitfiebern!

Alles in Allem hat mir „Sanitöter“ unglaublich gut gefallen! Thema, Schreibstil und Umsetzung waren traumhaft.

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Veröffentlicht am 25.06.2020

Beängstigende Zukunft im Gesundheitssystem

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Deutschland im Jahr 2035. Überbevölkerung, durch Klimawandel gibt es nicht genug zu essen für alle. Die Lösung ist ein Gesetzbuch, das die Behandlung untersagt, esseiden man hat einen Arbeitsunfall. Wir ...

Deutschland im Jahr 2035. Überbevölkerung, durch Klimawandel gibt es nicht genug zu essen für alle. Die Lösung ist ein Gesetzbuch, das die Behandlung untersagt, esseiden man hat einen Arbeitsunfall. Wir begleiten hier Suse, die Tochter des Bundeskanzlers. Sie ist Euthanasistin, in der Bevölkerung auch "Sanitöter" genannt. Begleitet wird sie von Kira, einer Journalistin, die über die Arbeit der Euthanasistin schreibt. Und zum zweiten begleiten wir die schwangere Krankenschwester Maria, diese findet in ihrer Abteilung ein infiziertes Baby im Korb und fasst dieses ohne Handschuhe an. Da sie dem Leiter der Station sowieso ein Dorn im Auge ist, lässt er Maria nicht behandeln. Sie und ihr Mann müssen in eine Konklave außerhalb der Stadt um dort ihr Glück zu versuchen und ihr ungeborenes Kind zu retten. Die Geschichten aller Protagonisten führen zusammen und es offenbart sich ihnen immer mehr ein Bild des Grauens.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, auch wenn es einem wirklich mulmig wird beim lesen. Dies liegt daran, dass das Szenario wirklich erstaunlich realistisch gezeichnet ist,für einen Zukunftsroman. Wer schwache Nerven hat und mit Leid und Ungerechtigkeit in hohem Masse nicht umgehen kann, sollte dieses Buch lieber nicht lesen. Das Buch zeigt aber sehr schön auf was passieren könnte, wenn wir uns jetzt nicht ändern. Wenn der Klimawandel so weiter läuft, Massentierhaltung anhält und das ganze Gesundheitswesen an die Wand gefahren wird mit noch mehr Einsparungen am Personal, unwürdigen Bedingungen und schlechter Bezahlung. Dann bekommen nämlich nur noch die Hilfe, die dafür zahlen können.

Das ganze Buch ist sehr interessant, beängstigend und fesselnd geschrieben. Am Anfabg hab ich einige Zeit gebraucht um ins Buch zu kommen, hier haben mir zu viele Zusatzinformationen gefehlt. Das ganze entwickelt sich dann aber immer mehr Richtung Kriminalroman und erschreckendes Zukunftszenario, sodass man das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen kann!

Leider ist mir das Ende dann etwas zu rasch vonstatten gegangen. Es ist ein gutes und passendes Ende, der Weg dahin war mir aber zu schnell. Trotz dieser Kleinigkeiten kann ich das Buch absolut empfehlen, gerade weil das Buch sehr realitätsnah, dadurch aber auch besonders erschreckend ist!

Fazit: Ein sehr fesselndes und beängstigendes Buch, das nah an der Realität bleibt. Nichts für schwache Nerven

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Was passiert, wenn unser System zusammenbricht?

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Ein Deutschland mit Unruhen, mit Hungersnöten, ohne unser Gesundheitssystem und mit der Ausgrenzung von Randgruppen. Das konnte ich mir nicht vorstellen - bis ich "Sanitöter" gelesen habe.

Hannes Niederhausen ...

Ein Deutschland mit Unruhen, mit Hungersnöten, ohne unser Gesundheitssystem und mit der Ausgrenzung von Randgruppen. Das konnte ich mir nicht vorstellen - bis ich "Sanitöter" gelesen habe.

Hannes Niederhausen hat Fiktion mit aktuellen Problematiken gepaart und so eine Welt erschaffen, die mich in ein Deutschland der Zukunft versetzte, das mir mehr als nur ein mal den Schauer über den Rücken trieb.

Ich habe das Buch binnen weniger Tage gelesen und habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 13.06.2020

Unglaubliche Bandbreite von Themen und spannend bis zum Schluss

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Klappentext:

»Aber aufgeben, weil es einfacher ist, das ist falsch.«
Deutschland, 2035. Die durch den Klimawandel verursachten geringen Ernten zwingen die rechte Regierung, die Bevölkerungszahl zu verringern. ...

Klappentext:

»Aber aufgeben, weil es einfacher ist, das ist falsch.«
Deutschland, 2035. Die durch den Klimawandel verursachten geringen Ernten zwingen die rechte Regierung, die Bevölkerungszahl zu verringern. Ihre Lösung ist das dreizehnte Sozialgesetzbuch, das medizinische Behandlungen untersagt.
Susanne Bergmann ist überzeugte Euthanasistin. Ihre Aufgabe ist es Kranke von ihrem Leid zu erlösen, wenn sie es denn wollen. Als Tochter des Schöpfers des SGB XIII wird sie widerwillig von der Reporterin Kira Sommer begleitet.
Die Krankenpflegerin Maria Kaya findet ein Baby in der Notaufnahme und infiziert sich mit dem für ihr Kind tödlichen Körner-Virus. Ihre Behandlung wird von ihrem Vorgesetzten verweigert, deshalb muss sie mit Susanne Bergmann über die »Erlösung« des Babys zu sprechen. Sie wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt.
Angestachelt durch Kira Sommer, beginnt Susanne Nachforschungen über den Ursprung von Marias Infektion. Dabei stößt sie auf immer mehr Ungereimtheiten. Um das Baby zu retten, muss sie alles hinterfragen, woran sie glaubt.
Tauchen Sie ein, in eine erschreckende Zukunftsvision, auf deren Weg wir uns schon befinden!

Fazit:

Was soll ich nur zu dieser Geschichte sagen? Werden wir das was hier erzählt wird, so oder ähnlich wirklich erleben, oder haben wir so manches schon von den Generationen vor uns gehört?

Im Jahre 2035, mitten in Deutschland, findet durch ein neues Gesetz eine erbarmungslose Selektion statt. Die Bevölkerung muss reduziert werden und dazu ist jedes Mittel recht.

Eines der Opfer ist das ungeborene Baby von Maria Kaya. Was unterscheidet dieses Baby von anderen? Es entstammt einer Mischehe und diese sind verpönt und das Baby demzufolge nichts wert. Das ist schon schlimm genug. Doch es kommt noch schlimmer. Maria hat sich durch einen Fehler mit dem für Babys tödlichen Körner-Virus infiziert. Das Todesurteil, oder sind Maria und ihr Mann bereit für ihr Baby zu kämpfen? Das müsst ihr selbst lesen, es lohnt sich unbedingt.

Welche Rolle spielt die Sanitöterin Susanne Bergmann in diesem bösen Spiel. Sie ist die Tochter des Politikers, der das unsägliche Gesetz auf den Weg gebracht hat. Macht das seine Tochter automatisch zur Feindin von Maria, oder ist es dann doch ganz anders? So viel sei verraten: Susanne will herausfinden, was es mit diesem Virus auf sich hat. Was sie wohl herausfindet und ob das dem Baby helfen kann? Bitte selbst lesen.

Auch die Rolle der Reporterin ist am Anfang eher undurchsichtig, doch nach und nach konnte ich ihre Beweggründe immer besser verstehen und sie schätzen. Eines sei verraten: Sie spielt eine wichtige Rolle.

Nach einigen Seiten war ich von der Handlung gepackt und konnte die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung sorgte für viele Gänsehautmomente und diese wurden durch die vielfältige Thematik noch verstärkt. Es geht um korrupte Politiker, Fremdenhass, Ächtung von Mischehen, Verbot von gleichgeschlechtlicher Liebe und einiges mehr. Manche Themen kommen uns bekannt vor? Dies ist vom Autor so gewollt und auf meisterliche Art gekonnt in diese Geschichte eingebaut. Aktuelle und geschichtliche Themen wurden gekonnt mit Fiktion gemischt und sorgen für regelrechtes Gruselfeeling. Ich dachte öfter: Das gab es schon, oder so kann es tatsächlich mal werden, wenn wir nicht aufpassen.

Durch den fesselnden Schreibstil und die unglaubliche Spannung habe ich das Buch in einem Rutsch verschlungen und ich blieb sehr nachdenklich und regelrecht atemlos zurück.

Für mich ein absolutes Highlight, dass ich voller Überzeugung weiterempfehlen kann.

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