Fantasy ganz nach meinem Geschmack.
Nizzara gibt sich ganz viel Mühe, nach außen hin die perfekte kaltherzige Prinzessin ihres tyrannischen Vaters dazugeben. Im Laufe der Handlung merkt man als Leser, ...
Fantasy ganz nach meinem Geschmack.
Nizzara gibt sich ganz viel Mühe, nach außen hin die perfekte kaltherzige Prinzessin ihres tyrannischen Vaters dazugeben. Im Laufe der Handlung merkt man als Leser, dass dies jedoch nur Fassade ist und sie so viel mehr zu bieten hat. Kein Wunder dass Dagen ihre reine Seele stehlen soll, um seinem Fluch zu entkommen. Dass die beiden jedoch sich annähern und zu schätzen lernen, war dabei nicht so geplant.
Ich habe die Geschichte echt genossen!
Slow Burn vom feinsten, sodass man Nizzara als auch Dagen als Charaktere richtig gut kennenlernen durfte. Auch das Prinzip der Vesseln, also der gebundenen Seelen, fand ich sehr originell. Insgesamt war die Handlung mehr Charakter driven und von der Grundspannung her etwas ruhiger, was der Geschichte aber keinen Abbruch tat. Kämpferische Trainingskämpfe sowie das Königsduell brachte die nötige Portion Action und ein wirklich fieses Ende, lassen mich auf Band 2 nur so hin fiebern.
Romantasy vom feinsten. Hier wird einfach alles geboten.
Hier passt die angepriesene Mischung aus Fourth Wing und magischen Wölfen.
Eine starke Protagonistin, die sich selbst manchmal etwas im Weg steht. ...
Romantasy vom feinsten. Hier wird einfach alles geboten.
Hier passt die angepriesene Mischung aus Fourth Wing und magischen Wölfen.
Eine starke Protagonistin, die sich selbst manchmal etwas im Weg steht. Und manchmal zu wenig nachdenkt und etwas blauäugig durch die Welt geht. Dennoch mochte ich Meryn total gerne.
Ein ausgeklügeltes Klassensystem mit dem normalen Volk und den gebundenen Kriegern der Schattenwölfe. Ein Bürgerkrieg, eine stetig wachende Zahl von vermissten Kindern und Backflashs in die Vergangenheit.
Meryn und Anassa mochte ich sehr von ihrer Dynamik her.
Die gegenseitige Sturköpfigkeit, das Trainingsprogramm der angehenden Kämpfer sowie das Bindungsprogramm mit den Schattenwölfen war durchgehend spannend. Selten bin ich so flüssig mittels des wirklich bildhaften Schreibstils der Autorin nur so durch die Handlung geflogen.
Die Liebesgeschichte hält sich im ersten Band noch sehr im Hintergrund, bietet aber bereits viel Potenzial für den weiteren Verlauf der Geschichte.
Trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung, war das Buch ein absolutes Highlight für mich und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!
Metal Slinger hat mich leider auf kompletter Linie enttäuscht. Und dass wo der Start ziemlich vielversprechend war.
Man wird anfangs direkt in der Handlung hineingeworfen und das Worldbuilding war dort ...
Metal Slinger hat mich leider auf kompletter Linie enttäuscht. Und dass wo der Start ziemlich vielversprechend war.
Man wird anfangs direkt in der Handlung hineingeworfen und das Worldbuilding war dort noch ziemlich undurchsichtig. Sowas ist ja nicht unüblich, leider kamen im verlauf der Handlung auch kaum weitere schlüssige Erklärungen bezüglich der Topografie, der politischen Verbindungen oder geschichtlichen Referenzen aus der Vergangenheit, worauf die ganze Handlung basiert.
Das Magie Konzept klang auch sehr vielversprechend, aber auch dies wurde nicht wirklich ausgeschöpft.
Denn das Buch scheitert an zwei großen Kritikpunkten.
Zunächst einmal die beiden Hauptcharaktere, Brynn und Acker, als angekündigtes „Enemies–to–Lovers“ Paar waren wandelnde Klischees auf zwei Beinen.
Brynn entwickelt sich in kürzester Zeit vom grauen Mäuschen und Außenseiterin aus Alaha zur unbesiegbaren prophezeiten Friedensbringerin für das Land.
Als passenden Gegenpart Acker, welcher als mysteriöser Bad Boy des Feindeslands Kenta angeteasert wird, aber eigentlich nur eine wandelnde Red Flag ist, so übergriffig wie sich dieser teilweise verhält. Da sprechen seine dreisten Lügen und die zweigleisige Romanze deutlich für sich.
Zudem weisen die beiden Charaktere kaum eine Charakter Entwicklung auf und erfüllen nur ihren Rollenstereotyp.
Zweiter großer Kritikpunkt ist das nicht existente Worldbuilding und das die ganze Handlung eher nur durch aneinandergereihte Tropes niedergeschrieben wurde. Man rast durch die Handlung, ohne dass gewisse Szenen die Zeit haben, sich wirklich zu entwickeln oder nachzuwirken. Durch die Naivität der Charaktere sind gewisse „Twists“ der Handlung sehr früh vorherzusehen und insgesamt konnte mich die Geschichte nie ganz greifen. So reihen sich bekannte Tropes wie verloren geglaubte Prinzessin, übermächtige/ seltene Magie, Mating Bond/ Seelengefährten oder auch der One-Bed-Trope sich nur aneinander. Irgendwann hat man nur noch die Augen verdreht.
Die Krone hat dem allen nur noch der finale Plottwist aufgesetzt, der die ganze vorherige Handlung komplett unglaubwürdig erscheinen lässt und logisch gesehen einfach gar keinen Sinn macht.
Da halfen der sich gut lesende Schreibstil und humorvolle Nebencharaktere wie Messer oder Beau am Ende auch nicht mehr, da ich mich größtenteils nur durch die Handlung quälen musste.
Unterm Strich hatte ich das Gefühl, ein Buch zu lesen, das sehr viel will – große Gefühle, große Konflikte, große Enthüllungen – aber sich nicht die Zeit nimmt, irgendetwas davon sauber aufzubauen. Für mich der Flop zum Jahresbeginn.
Da gibt es eindeutig bessere und ausgefeiltere Romantasy Bücher!
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich war direkt positiv überrascht, wie mich der leichte und flüssige, aber auch sehr poetische Schreibstil einfangen konnte.
Das dreizehnte Kind handelt von ...
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich war direkt positiv überrascht, wie mich der leichte und flüssige, aber auch sehr poetische Schreibstil einfangen konnte.
Das dreizehnte Kind handelt von Hazel, welche ungewollt zur Welt kam und danach dem Gott des Todes versprochen wurde. In ihrer Kindheit zieht sie zu ihrem Paten, durchläuft den Weg zu einer berühmten Heilerin und muss sich final daran messen, irgendwie den Fluch ihres Königreichs zu brechen.
Insgesamt besticht die Handlung mit vielen Märchen Elementen, wie dem religiösen Aspekt mit den drei großen Heiligen, den verfeindeten Königreichen, einem bisher ungebrochenen Fluch und einer klassischen Liebesgeschichte „Prinz verliebt sich in Bürgerliche“. Das hört sich erstmal sehr negativ an – ist es hier aber keineswegs!
Denn die Umsetzung ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Dadurch, dass man Hazel seit Kindesbeinen aufwachsen erlebt, sieht und fühlt man mit ihr und erkennt, wie sie selbst nach und nach ihren persönlichen Weg fernab ihres vorbestimmten göttlichen Schicksals einschlägt und auch für jegliche Entscheidungen, sowohl gute als auch schlechte, geradesteht. Zudem ist die Liebesgeschichte sehr subtil und besonders zum Ende auch bittersüß.
Einziger kleiner Kritikpunkt: Das Tempo bzw. die Spannungskurve waren relativ flach und durch die vielen Zeitsprünge zog sich die Handlung minimal.
Dennoch war dies mal eine überraschend andere Märchen Geschichte!
Die Krimis von Viveca Sten konnten mich bisher immer in ihren Bann ziehen und auch hier flog ich nur durch die Seiten.
Nachdem mich im Vorgänger die vielen persönlichen Probleme der Ermittler etwas stark ...
Die Krimis von Viveca Sten konnten mich bisher immer in ihren Bann ziehen und auch hier flog ich nur durch die Seiten.
Nachdem mich im Vorgänger die vielen persönlichen Probleme der Ermittler etwas stark gestört haben, hat hier das Verhältnis wieder gestimmt.
Der aktuelle Mordfall ist auch hier wieder sehr durchdacht, auch wenn ich den finalen Täter auch recht früh als den richtigen identifiziert habe. Da alle Verdächtigen mir aber auch weitestgehend unsympathisch waren, ließ mich dieser Fall etwas kalt im Vergleich zu den Vorgängern.
Besonders die verschiedenen Ermittler machten hier auch eine persönliche Entwicklung durch, ganz vorne Anton. Nur Hanna könnte in ihrem Liebesdrama endlich mal Klarheit schaffen. Da aber noch ein paar Übersetzungen ausstehen, wird sich das wohl noch in Zukunft geben.
Insgesamt ein solider Teil der Reihe, der jedoch immer noch leicht schwächelt nach dem fulminanten ersten Teil der Åremorden Reihe.