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Veröffentlicht am 04.01.2020

Tolles Buch

Around the World in 72 Days
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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am 14. November 1889 begab sich Nellie Bly auf die Reise. Ihr Ziel war es, die Welt zu umrunden in 75 Tagen. Mit wenig Gepäck startete Nellie Bly in New York und ahnte ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am 14. November 1889 begab sich Nellie Bly auf die Reise. Ihr Ziel war es, die Welt zu umrunden in 75 Tagen. Mit wenig Gepäck startete Nellie Bly in New York und ahnte noch nicht, was alles auf sie zukommen wird. Brindisi, Arabien, Colombo, China und Japan lernt Nellie Bly kennen – sie bewundert die verschiedenen Bräuche und Sitten in den Ländern. Doch Nellie Bly ist mit ihrem Ziel, die Welt zu umrunden nicht allein, denn eine andere Zeitung schickt auch die junge Elizabeth Bisland um die Welt, diese soll es noch schneller ins Ziel schaffen als Nellie Bly. Aber Nellie Bly lässt sich nicht beirren und verfolgt ihr Ziel weiter. Doch wer kommt als erstes ins Ziel ?


Meinung:
Das erste Buch was ich von Nellie nBly las, war „10 Tage im Irrenhaus“, welches meine Bewunderung zu Nellie Bly hervorbrachte. Seitdem verschlinge ich ihre Bücher und möchte mehr über die starke und mutige Frau erfahren. Diesbezüglich war es für mich ein Muss, auch Nellie Blys Reise um die Welt zu lesen. Man lernt sie dadurch noch besser kennen und begleitet sie durch die verschiedenen Orte. Dieses Buch konnte mich wirklich erneut von Nellie Bly begeistern.


Cover und Titel:
Auf dem Cover sieht man Nellie Bly und im Hintergrund ein Stück von der Erdkugel. Titel und Cover passen perfekt zum Inhalt.

Die Geschichte:
Nellie Bly verlässt New York, denn sie will in nur 75 Tagen die Welt umrunden. Man reist mit ihr durch ferne Länder, lernt Menschen und unterschiedliche Sitten und Gebräuche kennen. Nellie Bly schlägt sich, trotz unvorhersehbare Rückschläge, tapfer durch – Sie ist eine wahre Kämpferin. Ihre Art und ihre Erlebnisse machen die Geschichte wirklich spannend.


Die Charaktere:
Hauptsächlich geht es natürlich um Nellie Bly. Maan lernt aber auch andere Menschen kennen, wie Jules Verne – der das Buch schrieb: „In 80 Tagen um die Welt“- und seine reizende Frau. Auf ihrer Reise lernt Nellie Bly sehr viele Menschen kennen: Die einen helfen, die anderen verspotten, doch Nellie Bly lässt sich von niemanden aufhalten.


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie ich es liebe, leicht zu lesen und es wird vieles sehr gut erklärt. Am Ende sind auch noch gewisse Worte, die nochmals genau erklärt werden.


Fazit:

Wer Nellie Bly mag, sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Wer Nellie Bly noch nicht kennt, dem lege ich dieses Buch wirklich ans Herzen, um Nellie Bly kennen zu lernen, denn sie ist eine außergewöhnliche Frau.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Tolles Buch zum Film

The Addams Family - Das Buch zum Film
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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am Tag der Hochzeit von Morticia Frump und Gomez Addams, stürmen die Dorfbewohner die Zeremonie. Erneut werden die Frumps und die Addams vertrieben, weil sie anders sind. ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am Tag der Hochzeit von Morticia Frump und Gomez Addams, stürmen die Dorfbewohner die Zeremonie. Erneut werden die Frumps und die Addams vertrieben, weil sie anders sind. Auf der Flucht stoßen sie auf eine verlassene Irrenanstalt – das perfekte Zuhause, denn es ist schaurig-schön. Doch als sich nach 13 Jahren der Nebel über den Sumpf vor dem Haus lichtet, bemerken die Addams eine kleine Stadt. Als sie sich vorstellen wollen, stoßen sie erneut auf Ablehnung und befürchten, wieder verjagt zu werden. Doch werden sich die Addams erneut vertreiben lassen ?

Meinung:

Da werden Kindheitserinnerungen wachgerüttelt. Wie gern mochte ich die Filmkomödie der Addams Family, welcher 1991 erschien. Eine Familie die anders ist, denn sie mögen das Gruselige. Auf das Buch zu der animierten Neuverfilmung war ich sehr gespannt und es konnte mich begeistern, genau wie der Film.


Cover und Titel:

Auf dem Cover sieht man die Addams Family und alles ist sehr düster gehalten, was sehr zur Geschichte passt.

Die Geschichte:

Kein Abklatsch von damals. Die Geschichte beginnt mit der Hochzeit von Morticia und Gomez. Dreizehn Jahre später haben sie 2 Kinder, die sich gern versuchen gegenseitig umzubringen, doch trotzdem ist die Geschwisterliebe erhaben. Dennoch ist die Geschichte nicht nur von Dunkelheit und Tristheit umgeben, denn in der kleinen Stadt Eastfield Estates herrscht buntes Treiben.


Die Charaktere:

Man sieht bekannte Menschen und Gestalten wieder, lernt aber auch einige neue Charaktere kennen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und dennoch liebenswert auf ihre eigene verworrene Art. Man kann alle sehr gut auseinander halten.


Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr einfach, auch für Kinder ab 8 Jahre zum lesen gut geeignet. Die Schrift ist nicht zu klein, was mir sehr gefiel, wodurch man sehr gut lesen kann.


Fazit:

The Addams Family – Das Buch zum Film, ist für Jung und Alt geeignet. Eine schöne Geschichte die im Herzen bleibt. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 02.12.2019

ein spannender Psychothriller

Das Geschenk
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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Milan steht an einer Ampel, als neben ihm ein Wagen fährt. Auf der Rückbank ein weinendes Mädchen mit einem Zettel in der Hand – welches Milan jedoch nicht lesen kann, ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Milan steht an einer Ampel, als neben ihm ein Wagen fährt. Auf der Rückbank ein weinendes Mädchen mit einem Zettel in der Hand – welches Milan jedoch nicht lesen kann, denn er ist Analphabet. Doch sein Instinkt sagt ihm, dass etwas nicht stimmt. Aus seinem Impuls heraus verfolgt Milan das Auto, ohne zu wissen, dass diese Entscheidung sein Leben für immer verändern wird.


Meinung:

Sofort nach den ernsten Zeilen wird es spannend und man taucht schnell in die Geschichte ein. Ein Psychothriller, der zum Miträtseln animiert, und doch beinhaltet es einige unerwartete Situationen, wodurch man nicht voraus sehen kann, was als nächstes passiert. Den Anfang bis zur Mitte finde ich super gelungen – mit einem Thema was zum nachdenken anregt -, dennoch konnte mich der Schluss nicht zu 100 Prozent überzeugen. Es kam zwar die unerwartete Wendung, die man von Sebastian Fitzeks Bücher her kennt, doch dieses konnte mich diesmal nicht richtig packen.

Cover und Titel:
Wie nun schon seit einigen Jahren, lässt sich Sebastian Fitzek immer etwas neues einfallen, wie die Cover seiner Bücher passend zur Geschichte aussehen sollen. Diesmal ist es wie ein Geschenk verpackt, was natürlich perfekt zur Geschichte und dem Titel passt.

Die Geschichte:
Gleich bei den ersten Seiten geht es zur Sache, wodurch auch sofort Spannung vorhanden ist, welche bis zum Schluss anhält. Sebastian Fitzek hat einen gewissen Stil für seine Werke, wodurch man schnell in die Geschichten reinkommt und alles drum herum vergisst. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, wodurch man schnell beim Lesen voran kommt. Man mag das Buch nur schwer aus der Hand legen.


Die Charaktere:
Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Schnell wachsen sie einem ans Herz und man kann alle sehr gut unterscheiden, da jeder für sich seine gewissen Eigenschaften hat. Es gibt also kein unnötiges Verwirrspiel.


Der Schreibstil:
Auch „Das Geschenk“ wurde wieder hervorragend von Sebastian Fitzek geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, keine zu schwierigen Wörter, alles wird sehr gut und detailliert beschrieben.


Fazit:
Erneut schießt das Cover des Buches sofort ins Auge. Die Geschichte ist ein Psychothriller, mit Spannung bis zu letzten Seite. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 13.11.2019

Eine überraschende Geschichte

Der Sprung
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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am Rande eines Daches steht eine junge Frau und sie scheint springen zu wollen. Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Fernsehteams und rundherum viele Schaulustige. ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Am Rande eines Daches steht eine junge Frau und sie scheint springen zu wollen. Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Fernsehteams und rundherum viele Schaulustige. Sie versuchen alles, um die junge Frau heil vom Dach zu bekommen, doch dies ist nicht so leicht. Doch die Frage ist: Warum will sie springen ? Viele Leute aus dem kleinen Ort nahe Freiburg, machen sich große Sorgen um die junge Frau, und bemerken nicht, dass dieses Ereignis auch ihr Leben verändert.



Meinung:

Die Geschichte war anders als erwartet und sehr überraschend. Denkt man, es geht hauptsächlich um die Frau auf dem Dach, der irrt. Viele Charaktere sind durch dieses Ereignis involviert und so lernt man in nicht zu langen Kapiteln, deren Leben besser kennen. Was mir sehr gefallen hat.



Das Cover:

Auf dem Cover sieht man eine junge Frau, die wie es scheint, die Frau ist, die auf dem Dach steht und springen will – wodurch natürlich auch der Titel hervorragend passt.


Die Geschichte:

Die Geschichte ist in kurzen Kapiteln aufgeteilt und wechselt zwischen den Protagonisten. Man erfährt vieles was die Menschen drum herum erleben, während die junge Frau auf dem Dach steht. Anfangs ist noch nicht klar, wer diese Frau ist, erst wenn man bis zur Mitte liest, erfährt man, wer diese Frau ist und etwas später auch, warum sie auf dem Dach ist.


Die Charaktere:

Es gibt sehr viele Charaktere in der Geschichte, dennoch kann man sie gut auseinander halten und man mag sie sehr gern. Alle passen sehr gut in diese Geschichte.


Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Einfach und flüssig, genau wie ich es mag. Alles wird sehr gut erklärt und am Ende bleiben keine Fragen offen.


Fazit:

Eine interessante Geschichte, wo man erleben kann, was alles geschehene kann, wenn eine solche Tragödie passiert und wie es die Menschen herum beeinflussen kann. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Ein gefühlvoller Roman

Die Brücken am Fluss
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★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Der Fotograf Robert Kincaid ist auf dem Weg nach Iowa. Seine Aufgabe vom National Geographic, er soll überdachte Brücken fotografieren. Die Roseman Bridge ist nicht so ...

★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Der Fotograf Robert Kincaid ist auf dem Weg nach Iowa. Seine Aufgabe vom National Geographic, er soll überdachte Brücken fotografieren. Die Roseman Bridge ist nicht so leicht zu finden, weshalb Robert an einer Farm halt macht, um sich nach dem Weg zu erkundigen.
Auf der Veranda sitzt Francesca Johnson und genießt ihr Getränk, als plötzlich ein grüner Pickup die Farmstraße heraufgefahren kommt. Als der Fremde aus seinen Wagen steigt und seine ersten Worte Francesca erreichen, passiert etwas mit ihr – doch sie weiß noch nicht, dass es Robert Kincaid ebenso ergeht wie ihr. Die Anziehungskraft der Beiden ist fast magisch, was Beide so, noch nie zuvor empfunden haben.. Doch Francesca ist verheiratet und hat zwei Kinder – welche ein paar Tage für eine Ausstellung unterwegs sind. Die Tage vergehen und Robert und Francesca sehen sich regelmäßig, aber sie weiß, der Tag ist nah, an dem sie sich entscheiden muss. Eine Entscheidung die sie schier zerreißt – für die Liebe oder die Vernunft.


Meinung:
Vor Jahren habe ich die Verfilmung von Die Brücken am Fluss gesehen, doch der Film ging mir nie aus den Kopf. Als ich sah, dass es ein Buch von der Geschichte gibt, wollte ich es unbedingt lesen. Eine emotionale Geschichte, die das Herz berührt. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Obwohl ich die Geschichte zum Teil noch in Erinnerung hatte, blieben Tränen nicht aus. Eine wunderbare Liebesgeschichte, mit viel Tiefe und Emotionen.

Cover und Titel:
Auf dem Cover sieht man ein Foto von der Roseman Bridge, welche es tatsächlich auch gab, wodurch die Geschichte realistischer wirkt. Der Titel passt perfekt zur Geschichte. Dennoch merkt man erst beim Lesen, welche Emotionen wirklich in dieser Geschichte steckt.


Die Geschichte:
Wer glaubt, er habe hier einen schnulzigen Liebesroman, der irrt. Die Geschichte von Robert und Francesca berührt das Herz und beinhaltet eine Magie, die man beim lesen fühlen kann. Besonders ist auch, dass anfangs der Kapitel, Fotoaufnahmen zu sehen sind, die Robert von der Roseman Bridge geschossen hat.


Die Charaktere:
Hauptsächlich geht es natürlich um Robert und Francesca. Die Beiden sind zwei wunderbare und außergewöhnliche Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Man fiebert bis zum Ende mit den Protagonisten mit. Nicht nur das Francescas Familie nichts erfahren darf, ist Klatsch und Tratsch in dem kleinen Ort Gang und Gebe. Robert und Francesca müssen diesbezüglich sehr vorsichtig sein.


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wirklich besonders. Teilweise ist er sehr einfach gehalten und teilweise poetisch, wodurch die Geschichte eine gewisse Melancholie bekommt. Es ist dennoch nichts kompliziert oder unverständlich geschrieben.


Fazit:
Ein ganz besonderer Roman mit Tiefe, Spannung und viel Gefühl. Diese Geschichte kann man kaum aus der Hand legen und vergisst sie so schnell auch nicht. Ich kann diesen Roman wirklich empfehlen.