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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2025

Rezension Kiss Curse 🌟🌟🌟🌟🌟 Highlight!

Kiss Curse – Magisch verliebt
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Wer Cozy Fantasy und RomComs liebst sollte jetzt aufpassen, denn dieses Buch hat alles was man sich nur wünschen kann! Ich sag nur absolutes Highlight!
Bereits den ersten Band der Reihe „Ex Hex“ mochte ...

Wer Cozy Fantasy und RomComs liebst sollte jetzt aufpassen, denn dieses Buch hat alles was man sich nur wünschen kann! Ich sag nur absolutes Highlight!
Bereits den ersten Band der Reihe „Ex Hex“ mochte ich wirklich super gerne und auch „Kiss Curse“ hat mein Herz im Sturm erobert.
Es war so schön in dieses wundervolle Kleinstadtsetting mit jeder Menge witchy und Halloween Vibes zurückzukehren. Es hat sich angefühlt als würde ich nach einem langen Jahr zurück nach Hause kommen.
Allgemein kann ich sagen, dass „Kiss Curse“ einem beim lesen das Gefühl gibt in eine warme Decke gehüllt zu sein, eine heiße Tasse Tee in der Hand, während draußen der Mond zwischen Nebel und bunten Blättern am Himmel schwebt.
Der Inbegriff von cozy also!
Aber die Geschichte ist gleichzeitig auch noch so viel mehr. Die Spannung zwischen Gwyn und Wells ist in meinen Augen Enemys to Lovers vom feinsten, ich habe die beiden absolut gefühlt! Natürlich gab es auch wieder einige Momente zum herzhaft lachen und ja auch meine liebste sprechende Katze überhaupt ist in Band 2 wieder mit von der Partie.
Die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach genau richtig, voller Gefühl und Tension mit der perfekten Menge an Spice an den richtigen Stellen.
Und auch die Spannung kam absolut nicht zu kurz, denn während sich Gwyn und Wells zanken und es gewaltig knistert, müssen sie sich auch noch mit einem Rätsel bezüglich verschwundener Magie und einem neuen Zirkel in der Stadt beschäftigen.
Zum Ende hin hatte ich kurz Angst, dass die Geschichte in ein klischeehafte, zu vorhersehbares Drama abrutscht aber siehe da ein Twist und schon waren alle meine Sorgen auf und davon.
Fazit? Wenn ihr den Herbst, Hexen, ein cozy Setting und jeden menge RomCom Vibes mit einer gehörigen Priese Enemys to Lovers mögt, dann ist das genau euer Buch!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Rezension Wolfsong 🌟🌟🌟🌟🌟 Jahreshighlight

Das Lied des Wolfes
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„Wolfsong“ ist für mich eines dieser Bücher, an die ich nichts ahnend herangegangen bin und das dann ein absolutes Jahreshighlight 2024 wurde!
Angelockt wurde ich von diesem wunderschönen Cover, aber die ...

„Wolfsong“ ist für mich eines dieser Bücher, an die ich nichts ahnend herangegangen bin und das dann ein absolutes Jahreshighlight 2024 wurde!
Angelockt wurde ich von diesem wunderschönen Cover, aber die Geschichte ist einfach so so viel mehr als ich erwartet habe und hat einfach alles was es braucht.
Wir begleiten Ox durch eine lange Zeit seines Lebens, lernen ihn auf die verschiedensten Weisen kennen und verstehen und vor allem lieben.
Dadurch, dass das Buch wirklich über einem recht langen Zeitraum spielt hat die Beziehung zwischen Ox und Joe mehr als genug Zeit sich zu entfalten. Die Beiden haben einfach mein ganzes Herz für sich beansprucht.
T J Klune hat dabei eine spannenden Schreibstil, den ich kaum beschreiben kann. Er springt von Ereignis zu Ereignis, flechtet Gedanken und Gefühle gekonnt ein und fesselt mich als Leserin damit so sehr, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.
Es ist einfach eine perfekte Mischung aus Humor, Gefühlen, Romance, Spannung und cozy Feelings!
Joe und Ox Backstory und ihre Verbindung zu einander haben mich so sehr berührt, dass ich ab und an ein paar Tränen wegwischen musste um weiterlesen zu können.
Nicht immer war ich mit ihren Entscheidungen einverstanden, manchmal war ich auch nur noch wütend auf sie, aber genau das hat die Figuren für mich so lebendig gemacht.
Aber auch das Rudel, war für mich ein Herzensort, eine kleine Zuflucht. Umso mehr haben mir manche Wendungen das Herz gebrochen oder mich vor Freude schreien lassen.
Die Liebesgeschichte ist absolutes Slow Burn wie ich es liebe und ich habe ALLES gefühlt!
Natürlich kamen auch die Spannungselemente nicht zu kurz, diese haben sich langsam durch das Buch aufgebaut um dann gleich mehrere Höhepunkte zu finden.
Am Ende möchte ich gar nicht zu viel verraten, aber wenn ihre Slow Burn, Queer Romance, Mates, Cozy Fantasy und Found Family liebt seid ihr hier richtig.

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Veröffentlicht am 20.08.2023

Emotional, spannend und ganz anders als erwartet

A Whisper Around Your Name
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Schon seit das neue Buch von Emma Scott im letzten Programm angekündigt worden ist habe ich mich darauf gefreut diese Geschichte zu lesen. Dies lag nicht zuletzt am emotionsgeladenen Schreibstil der Autorin. ...

Schon seit das neue Buch von Emma Scott im letzten Programm angekündigt worden ist habe ich mich darauf gefreut diese Geschichte zu lesen. Dies lag nicht zuletzt am emotionsgeladenen Schreibstil der Autorin. Ich habe Emma Scotts Schreibstil schon immer geliebt, weil sie es wie kaum jemand sonst schafft sich in so schwierige und beschädigte Charakter rein zu denken und auch ihren Lesern einen Zugang zu diesen zu gewähren.
Ihre Worte sind in den richtigen Momenten sanft und poetisch, und in wieder anderen schonungslos ehrlich und hart. Bei Emma Scott stehen die Emotionen im Fokus und das ist es was ich an ihren Geschichten liebe.
Mit großen Erwartungen bin ich also an dieses Buch heran gegangen, doch schlussendlich fällt es mir etwas schwerer als sonst das gelesene zu bewerten. Ich glaube um der Bewertung dieser Geschichte gerecht zu werden, muss man sie wie die Autorin es getan hat in mehrere Abschnitte unterteile, die in verschiedenen Lebenszeiten der Figuren spielen.
Zu Anfang lernen wir die Charaktere kennen als sie noch an der Highschool sind und damit auch noch recht jung. In diesem Abschnitt kamen sie mir oft sehr naiv und leichtgläubig vor, was aber vielleicht auch so von der Autorin beabsichtigt war.
Ein wesentlicher Kritikpunkt für mich ist hier jedoch, dass ich der Meinung bin, die Beziehung der Beiden und ihre Nähe habe sich zu schnell entwickelt, so dass ich als Leserin nicht diese tiefe Verbundenheit spüren konnte.
Trotz dessen haben die Charaktere bei lesen sofort mein Interesse geweckt, da sie mir in dieser Geschichte extremer erscheinen als in anderen Bücher der Autorin.
Es ist nicht leicht sie zu verstehen, und sich in sie auf sie einzulassen kann ziemlich schmerzhaft werden, aber trotzdem hat man quasi gar keine andere Wahl als sich auf diese Reise zu begeben.
Jo ist eine Protagonistin, die keins der gängigen Klischees erfüllt und mit ihrem Trauma völlig anders umgeht als die meisten Buchcharaktere, aber das gefällt mir wahnsinnig gut an ihr. Sie ist etwas neues, spannendes, sie ist eine Überlebende.
Evan hingegen macht es dem Leser schwierig sich ein genaues Bild von ihm zu machen, da er so fassettenreich ist und seine Handlungen mich oftmals sehr überrascht haben. Auch er hat einen tiefen Schmerz zu verkraften und muss im Laufe der Geschichte einige Dinge durchmachen, die mich absolut geschockt haben.
Mit diesen schockierenden Enthüllungen und Wandlungen der Story komme ich dann schon zum nächsten Punkt und zwar der Logik. Diese hat mir manchmal etwas gefehlt und ab und an hatte ich das Gefühl, dass sie doch eher hinten angestellt ist. Das hat das Buch nicht schlechter gemacht aber ihm doch etwas von seiner Glaubwürdigkeit genommen.
Ich denke wenn man „A Whisper around your name“ lesen möchte, dann muss man sich dafür vollkommen auf die Geschichte einlassen und darf nicht zu viel hinterfragen.
Die Story ist auf jedenfall etwas was ich so noch nie gelesen haben und vielleicht auch nicht von Emma Scott erwartet hätte. Das Setting und Evans Fähigkeiten machen das Ganze zu etwas ganz besonderem, einer tiefgründigen Reise zu sich selbst.
Vielleicht hätte mir das Buch noch besser gefallen, wenn man den Charakteren mehr Raum zur Entfaltung, mehr Seiten um ihre Geschichte zu erzählen gegeben hätte. Denn so war die Grundidee zwar etwas ganz besonderes doch die Erzählung flog für meinen Geschmack viel zu schnell an mir vorbei. Ich habe das typische Emma Scott Feeling manchmal vermisst, das Innehalten und abwarten, das Gefühl an der Kante zu stehen aber noch nicht hinüber zu taumeln.
Das Ende wurde dann nochmal wahnsinnig spannend und auch wenn ich schon eine Ahnung hatte in welche Richtung es sich entwickeln könnte habe ich doch angespannt an jedem Wort gehangen.
Insgesamt würde ich sagen, dass Jo und Evan auf jeden Fall ihre starken Momente hatte, die mir die Tränen in die Augen getrieben und das Herz ganz schwer gemacht haben. Für mich konnte „A Whisper around your name“ dann aber doch nicht ganz mit anderen Büchern der Autorin mithalten.

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Veröffentlicht am 24.06.2023

Wunderschönes Friends to Lovers vor einer einzigartigen, atmosphärischen Kulisse

All My Golden Memories
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Laue New Yorker Nächte, der Duft nach Zuckerwatte, goldene stuckverzierte Hotelräume, Soll-ich-es-ihm-sagen-oder-lieber-nicht-?, all das und noch mehr erwartet einen als Leser in „All My Golden Memories“.
Mit ...

Laue New Yorker Nächte, der Duft nach Zuckerwatte, goldene stuckverzierte Hotelräume, Soll-ich-es-ihm-sagen-oder-lieber-nicht-?, all das und noch mehr erwartet einen als Leser in „All My Golden Memories“.
Mit dem Aufschlagen dieses Buches hat es sich auch so angefühlt als hätte ich die imposante Eingangshalle des Van Day Hotels betreten. Ich war vollkommen in einer anderen Welt!
Der Schreibstil der Autorin war so graphisch und greifbar, dass ich mir jedes einzelne Zimmer und jede Straßenecke nur zu genau vorstellen konnte. Die goldene Welt dieses Hotels und New Yorks manifestierte sich gerade zu in meinem Kopf und am liebsten hätte ich sie gar nicht mehr verlassen.
Da ich das Trope Friends to Lovers sehr liebe habe ich schon einige Bücher in diese Richtung gelesen und mich auch auf dieses wahnsinnig gefreut. Fakt ist jedoch, dass „All My Golden Memories“ eine einzigartige und einnehmende Atmosphäre hatte, die diese Buch zu etwas besonderem gemacht hat.
Ellis ist eine fassettenreiche Protagonistin, die man absolut nur gern haben kann und die trotz ihrer aufgeweckten Art mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen hat. Die Themen, die die Autorin mit diesen Unsicherheiten anschneidet habe ich so bisher noch in keinem Buch finden können und umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass sie hier aufgegriffen wurden.
Mounia Jayawanth hat die Ängste und Sorgen ihrer Figuren nachvollziehbar gestaltet und ist dabei einfühlsam und doch laut auf wichtige Themen und Problem in unserer Selbstwahrnehmung und dem Bild, das die Gesellschaft uns vorschreibt, eingegangen.
Auch mit Ryan hat sie einen komplexen Love Interest erschaffen, der in keinster Weise dem Klischee entspricht. Ihm gerade in den Rückblicken beim leiden zusehen zu müssen hat mir nicht all zu selten das Herz gebrochen. Oft hatte ich das Bedürfnis ihn einfach in den Arm zu nehmen.
Die Dynamik zwischen Ellis und Ryan war einfach absolut perfekt und schon mit den ersten Begegnungen fingen die Funken an zu fliegen. Wenn man es genau nimmt könnte man die Entwicklung ja eher als ein Friends to Strangers to Lovers beschreiben. Trotz der verträumten Atmosphäre und so manchen Szenen, die sich wie das Eintauchen in eine Wolke Zuckerwatte angefühlt habe, hat die Autorin es meiner Meinung nach geschafft die Konflikte, in Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ellis und Ryan realistisch darzustellen.
Diese Mischung aus Realismus und romantischer Verträumtheit haben dieser Liebesgeschichte ihren eigenen Touch gegeben. Hinzu kamen Szenen, die dafür gesorgt haben, dass ich mich vor lachen am Boden kugel, oder einfach nur ein Lautes „Hat er nicht gesagt?!“ ausrief und Momente in denen ich die Luft angehalten habe während mein Herz zerspringen wollte.
Was will ich mehr von einem Buch, als dass es alle nur möglichen Emotionen in mir hervorruft und mich in ein heilloses Gefühlschaos stürzt?
Die Nebencharaktere waren für mich ebenfalls ein richtiges Highlight und am liebsten hätte ich auch über den ein oder anderen von ihnen ein eigenes Buch. Alle Figuren sind so liebevoll ausgearbeitet, man hat sofort gemerkt, dass Mounia Jayawanth jedem seine eigene vollwertige Stimme und Geschichte verliehen hat, auch wenn sie sich mehr im Hintergrund abspielen.
Zum Ende hin stieg die Spannung dann noch einmal deutlich an und ich wartete nur auf die große Katastrophe die kommen würde. Ich hatte erwartet, dass es wie ein großer Knall geschehen würde, doch es schien mehr ein schleichender Prozess. Nach und nach spitzte sich die Lage zu und als das Buch dann endete?
Da fragte ich mich wie um alles in der Welt ich es bitte bis Dezember aushalten sollte um die Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Damit ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich Band zwei wirklich schon wahnsinnig gespannt entgegenfieberte. Gleichzeitig bin ich jedoch noch etwas skeptisch, da ich mir nicht sicher bin womit genau man den zweiten Band füllen will und ob die übrigen Themen wirklich reichen um die Spannung über ein gesamtes weites Buch aufrecht zu erhalten.
Aber ich werde mich von dieser Skepsis nicht abschrecken lassen und dem Ganzen einfach eine Chance geben, in der Hoffnung, dass mich „All Our Golden Dreams“ genauso überraschen und überwältigen wird, wie es bereits „All My Golden Memories“ getan hat.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Süchtig machend, ich wollte von Seite zu Seite immer mehr!

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
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„There are victors and victims. Decide who you want to be. Or the choice will be made for you, witch. And I doubt you'll like it.“

Mit „Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns“ hat Kerri Maniscalco ...

„There are victors and victims. Decide who you want to be. Or the choice will be made for you, witch. And I doubt you'll like it.“

Mit „Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns“ hat Kerri Maniscalco meiner Meinung nach etwas absolut einzigartiges erschaffen und mich vollkommen in ihren Bann gezogen.
Der Schreibstil der Autorin war für mich eine Sache der Gewöhnung, da er sehr düster und gothic artig ist. Nicht selten ist mir beim Lesen ein kalter Schauer über den Rücken gekrochen, doch sobald ich mich darauf eingelassen hatte, hat mich dieses Buch gerade zu eingesogen!
Die Geschichte spielt im altertümlichen Italien, wobei man jedoch nie wirklich erfährt zu welcher genauen Zeit, so dass man als Leser darüber nur Vermutungen anstellen kann. Dadurch, dass eben keine exakten Zeitangaben gemacht wurden und sich die Realität schnell mit dem Übernatürlichen vermischte, erschien mir das Setting von „Kingdom of the Wicked“ umso geheimnisvoller.
Egal welche Tageszeit im Buch beschrieben wurde, in meinem Kopf lag immer eine düsterer Schleier über den Geschehnissen, eine Schwere die alles zu umhüllen schien und der Geschichte das gewisse Etwas verlieh.
Emilia schien hier zu Anfang noch ein Licht zu sein, welches im Kontrast zu der Dunkelheit stand.
Doch mit den voranschreitenden Geschehnissen änderte sich dies schnell.
Emilia veränderte sich in rasender Geschwindigkeit und ich hab es geliebt ihr dabei zu folgen.
Sie hat den Schmerz und die Steine die ihr in den Weg geworfen wurden nicht einfach hingenommen sondern ihr Schicksal selbst in die Hand genommen, wobei sie mehr als einmal ihre Stärke und ihren Kampfgeist unter Beweis gestellt hat.
Emilia ist eine dieser Protagonistinnen, die man nicht vergessen kann, selbst wenn man es wollen würde.
Und es waren auch diese Eigenschaften, die dafür gesorgt haben, dass sie Wrath, der ein unglaublich vielschichtiger Charakter ist, in nichts nachstand.
Wrath war nichts von dem, was ich erwartet hatte und genau in den Momenten, in denen ich als Leserin geglaubt hatte ihn durchschaut zu haben, zerschlug er diese Vorstellung auch schon wieder.
In vielen Szenen hat er mich überrascht, weil er völlig von dem Handeln abgewichen ist, dass ich von ihm erwartet habe, was nur noch unterstrichen hat wie unberechenbar dieser Mann ist.
Selbst nach über vierhundert Seiten an seiner Seite konnte ich nicht vorhersagen, was sein nächster Schachzug sein würde.
Umso mehr habe ich es geliebt wie Emilia sich Wrath ohne Angst, aber mit einem eisernen Willen von Beginn an entgegen gestellt hat. Diese Funken, die eher einer Explosion gleichen, zwischen den Beiden, das ist es was ich meine wenn ich von wahrem Haters to Lovers rede!
Ihre Schlagabtausche haben dafür gesorgt, dass ich bald schon fast süchtig nach diesen Beiden wurde und manchmal ein schallendes Lachen nicht zurück halten konnte.
Aber zwischen all dem Hass füreinander verband sie auch noch etwas viel tieferes und sehnsuchtsvolles. Eine Leidenschaft, die unglaublich verzehrend zu lesen war.
Dieses lodernde Feuer zwischen Emilia und Wrath und die undurchsichtigen Gefühle, die sie füreinander hegen, haben mich mit jeder gelesenen Seite immer und immer mehr wollen lassen.
Vor allem weil keiner von ihnen sich je in die Karten schauen ließ. Als Leser wurde es eine wirkliche Herausforderung herauszufiltern was echt und was Taktik war und als dann das Ende kam...da verstand ich, dass ich eigentlich nichts verstand.
Ich wurde mit lauter Fragen zurück gelassen und konnte nur noch dem nächsten Band der Reihe entgegenfiebern um endlich wieder in diese atemberaubende Geschichte einzutauchen.

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