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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2020

Meine Meinung zum Buch ist sehr zweigeteilt...

Lovely Mistake
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Wie weit wird sie gehen, um ihr Herz zu schützen?

Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und ...

Wie weit wird sie gehen, um ihr Herz zu schützen?

Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Handwerker. Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss ...



Meine Meinung:

Lange bin ich um die Werke von Sarah Stankewitz herumgetänzelt, endlich erhielt ich nun die Chance, eines ihrer Werke selbst lesen zu dürfen.

Das schöne Buchcover und der interessante Klapptext ließen meine Erwartungen an das Buch sehr steigen, leider wurden diese aber nur bis zu einem gewissen Grat erfüllt. Hier möchte ich euch erklären, weshalb:

Beginnen wir mit der Protagonistin Molly. Molly war mir durchaus sehr sympathisch. Ich möchte ihre selbstbewusste, schlagfertige, freundliche und schamlose Art. Viel zu oft dachte ich mir beim lesen, wie gerne ich in manchen Situationen doch auch so selbstbewusst und schlagfertig wie Molly sein würde. Jetzt kommt aber das große ABER.... Leider fehlten mir bei Molly ein bisschen die Ecken und Kanten. Klar, Molly war manchmal stur oder stolz, aber sind wir das nicht alle ein bisschen? Obwohl ich Molly gut leiden konnte, war es mir leider nicht möglich, eine tiefere Verbindung zu ihr aufzubauen.

Auch mit ihrem männlichem Gegenpart - names Troy - ging es mir ähnlich. Troy siegt gut aus, ist sexy, selbstbewusst, ein bisschen arrogant und absolut liebenswert. Aber auch bei ihm fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Ich weiß nicht, weshalb es manche Autoren bei mir schaffen, mich mit den Figuren, weinen, lachen, trauern und feiern zu lassen und bei anderen entsteht einfach keine richtige Verbindung. Ich kann nur sagen, dass mir sowohl Molly als auch Troy etwas zu oberflächlich dargestellt wurden. Der Leser erfuhr nur sehr wenig aus der Vergangenheit der Buchfiguren, dass meiste wurde in einfachen Dialogen übermittelt. Vielleicht ist auch das ein bisschen der Grund, warum ich keine tiefere Verbindung aufbauen konnte.

Auch die Nebenfiguren wurden alle sehr blass und einseitig dargestellt, selten handelte jemand nicht der eigenen Form entsprechend, selten wurden persönliche Rahmen gesprengt.

Die Liebesgeschichte zwischen Molly und Troy wurde jedoch sehr herzerwärmend, prickelnd, humorvoll und detailreich geschildert. Oft musste ich über Aussagen oder Handlungen (meistens von Molly) schmunzeln, andere Passagen im Buch waren wieder sehr traurig. Vielleicht versteht ihr meinen Zwiespalt nun? Die Handlung, das Erzähltempo und die -Form fand ich absolut passend. Auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Nur leider eben alles ein bisschen zu oberflächlich für meinen Geschmack.

Zum Schluss möchte ich noch das schöne Buchcover loben! Erst deswegen bin ich überhaupt auf das Buch bzw. auch auf die Reihe aufmerksam geworden!

Fazit:

Der Schreibstil von Sarah Stankewitz ist gut, obwohl sie mich nicht komplett mit diesem Werk einfangen konnte. Vielleicht werde ich etwas Zeit verstreichen lassen und mich dann an ein anderes Werk von ihre herantrauen Prinzipiell kann ich "Lovely Mistake" also empfehlen, wobei dieses Buch für mich kein "Must Read" ist.

Liebe Grüße, Lisa-Marie

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Meine Lobeshymne!

Silver Crown - Forbidden Royals
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Sie ist das dunkle Geheimnis der königlichen Familie

Emilia Lancaster führt ein vollkommen normales Leben. Doch als ein Schicksalsschlag die Thronfolge des Landes ändert und ihr Vater zum König gekrönt ...

Sie ist das dunkle Geheimnis der königlichen Familie

Emilia Lancaster führt ein vollkommen normales Leben. Doch als ein Schicksalsschlag die Thronfolge des Landes ändert und ihr Vater zum König gekrönt werden soll, findet sich Emilia als seine illegitime Tochter plötzlich in der Rolle der Kronprinzessin wieder. Ihr neues Leben im Palast könnte der Anfang eines Märchens sein. Aber Emilia merkt schnell, dass sie von Intrigen und Machtspielen umgeben ist - und von Menschen, die alles andere als begeistert von ihrem unerwartetem Aufstieg sind. Ganz besonders Carter Thorne, der Sohn ihrer Stiefmutter, scheint ihre bloße Anwesenheit als Provokation zu empfinden. Anders kann sich Emilia seine düsteren Blicke nicht erklären, die trotz allem ihr Herz höher schlagen lassen...

Meine Meinung:

Gleich vorweg möchte ich erwähnen, dass ich mich megamäßig auf dieses Buch gefreut habe. Ich bin zufällig auf Amazon auf dieses Buch aufmerksam geworden, da mir das wunderschöne Buchcover sofort ins Auge gesprungen ist. Sofort landete "Silver Crown" also auf meiner "Must Read" Liste. Als ich dann auch noch sah, dass es hier eine Leserunde dazu gibt - und ich auch tatsächlich für diese ausgewählt wurde, war ich natürlich dementsprechend entzückt.

Jetzt musste mich eigentlich nurmehr die Geschichte überzeugen und wir haben ein Happy End. Und was soll ich sagen, genau dieses Happy End habe ich auch bekommen!!! Ich bin begeistert von "Silver Crown".

Weshalb genau bin ich so begeistert fragt ihr?

Also da hätten wir mal die Protagonistin namens Emilia Lancaster - wunderschöner Name nebenbei bemerkt - und ihr Charakter hat mich sofort überzeugt. Sie ist bodenständig, selbstbewusst, etwas zynisch und ironisch, spritzig und frech. Emilia lässt sich so schnell nichts gefallen und ist jederzeit bereit, für sich selbst und ihre Lieben einzustehen. Außerdem ist sie sehr loyal, familienbewusst und gefühlvoll, also ganz nach dem Motto "Harte Schale, weicher Kern".

Aber auch ihr männlicher Gegenpart, Carter Thorne - schon wieder so ein toller Name - lies mein Herz mehrmals höher schlagen. Er sieht natürlich verdammt gut aus, ist etwaaaaas arrogant und doch einfach zum verlieben.

Die Liebesgeschichte zwischen Emilia und Carter entwickelte sich, in einem für mich, sehr angenehmen Tempo. Manchmal hat man bei Büchern ja das Gefühl, die Liebesgeschichte baut sich zu schnell auf oder wird wiederum krampfhaft in die Länge gezogen. Bei "Silver Crown" fand ich das Tempo eigentlich sehr realistisch. Und zwischen den beiden Protagonisten flogen ja auch die Funken, die beiden passen meiner Meinung nach sehr gut zusammen. Und natürlich kommt auch die Leidenschaft und Sinnlichkeit nicht zu kurz .

Es gibt einige Nebenfiguren, aber nicht so viele, dass es unübersichtlich geworden wäre. Einige davon schloss ich sofort ins Herz, bei anderen brauchte es etwas Zeit und wieder andere konnte man bis zum Schluss nicht ausstehen. Besonders Carters Schwester und Emilias bester Freund konnten mich überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch die Handlung der Geschichte empfand ich als sehr spannend, nicht über dramatisch aber eben auch nicht langweilig. Einige Geschehnisse im Buch waren vielleicht etwas vorhersehbar, aber nicht so sehr, dass es mich gestört hätte.

Für alle die tiefgründige Geschichten mögen, sind auch ein paar ernstere Themen in der Geschichte verpackt: wie zum Beispiel eine schwierige Vater-Tochter Beziehung. Obwohl ich auch dazu erwähnen muss, dass hierauf nicht allzu sehr eingegangen wurde.

FAZIT:

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne! Angefangen vom wunderschönen Cover, zur spannenden Geschichte, zur romantischen und sinnlichen Liebesbeziehung bis zur sympathischen Protagonistin hat alles gepasst.
Meine einzige Anmerkung ist, dass das Buch gerne noch ein paar zusätzliche Seiten vertragen hätte. Man hätte dann eventuell noch etwas mehr auf die Beziehung von Emilia zu ihrem Vater eingehen können. Das wars aber auch schon mit negativer Kritik.

Also Leute, von mir gibts eine klare Leseempfehlung an alle, die romantische, humorvolle Bücher aus der adligen Welt mögen.

Liebe Grüße, Lisa-Marie



  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.07.2020

Guter Lesestoff zur Corona-Zeit

Game on - Mein Herz will dich
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Anna Jones will vor allem eins: einen guten Collegeabschluss. Dass sie sich in den Star-Quarterback Drew Baylor verliebt, passt daher ganz und gar nicht in ihren Plan. Auch nach der ersten gemeinsamen ...

Anna Jones will vor allem eins: einen guten Collegeabschluss. Dass sie sich in den Star-Quarterback Drew Baylor verliebt, passt daher ganz und gar nicht in ihren Plan. Auch nach der ersten gemeinsamen Nacht mit ihm ist Anna sich sicher: Mehr als ein One-Night-Stand darf die Sache nicht werden. Aber Drew hat sich in den Kopf gesetzt, Anna für sich zu gewinnen. Und wenn er beim Football eines gelernt hat, dann, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man den Sieg davontragen will.

Meine Meinung:

Da ich sehr viel im Liebesroman und New/Young Adult Genre lese, war mir die Autorin Kristen Callihan natürlich ein Begriff. Ich habe ihre Rockstar-Reihe "IDOL" sehr geliebt und mich daher schon sehr auf "Game on - Mein Herz will dich" gefreut. Meine Erwartungen waren natürlich auch dementsprechend hoch.

Beginnen wir mit der Protagonistin Anna. Mit ihr konnte ich mich die ganze Geschichte über sehr gut identifizieren. Denn, sie ist keine dieser überperfekten, naiven Buchheldinnen, welche es doch schon viel zu viele gibt. Anna Jones hat Ecken und Kanten und das habe ich sehr an ihr gemocht. Anna hat schon früh in ihrer Kindheit sehr unschöne Erfahrungen gemacht, ihr weiterer Lebensweg und auch ihr Erwachsenenleben sind davon immer noch sehr geprägt. Ich konnte daher viele ihrer Aussagen und Handlungen gut nachvollziehen, hätte ich doch in ihrer Situation ähnlich gehandelt. Trotz alledem darf man aber nicht außer Acht lassen, dass es sich bei diesem Buch um eine Liebesgeschichte handelt - und die hat sich aufgrund Annas Unzulänglichkeiten leider sehr in die Länge gezogen bzw. dauerte es lange, bis die Beziehung zum gut aussehenden Star-Quarterback Drew Baylor in die Gänge kam.

Und da wären wir auch schon beim nächsten Thema: DREW! Und was soll ich lange erklären? Ich liebe ihn! Sein Humor, sein Charme und seine Sensibilität für Annas Gefühle sind einfach nur zum dahinschmelzen. Ich war von Beginn an schockverliebt und meine Begeisterung für ihn hielt bis zur letzten Buchseite. Er war in Bezug auf Anna stets verständnisvoll, aufmerksam und geduldig. Und Mensch, musste dieser Mann geduldig sein.

Zum Verlauf der Geschichte möchte ich nur so viel sagen:
Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte von Anna und Drew etwas schneller Fahrt aufnehmen können. Da Anna doch sehr klug und schlagfertig ist, hätte sie ruhig etwas früher erkennen können, dass ihre Bedenken im Bezug auf Drew bzw. wegen einer Beziehung zu ihm unbegründet sind.
Leider passierte aber genau dieser Sinneswandel - also das Anna sich endlich voll und ganz auf Drew einlassen wollte - plötzlich komplett abrupt und etwas plump. Ich konnte mir selbst auch nicht genau erklären, weshalb Anna plötzlich eine Beziehung mit Drew wollte, einige Seiten zuvor von diesem Gedanken aber noch komplett abgeneigt war. Danach ging es auch Schlag auf Schlag.
Es erfolgt ein sehr großer Zeitsprung und die Beziehung von den beiden Protagonisten ist um einiges fortgeschritten. Ich als Leser fühlte mich hier sehr beraubt. Nun fieberte ich Kapitel für Kapitel auf den Moment wo Anna und Drew endgültig zueinander finden hin und dann BAM! sind die beiden plötzlich mehrere Monate zusammen und der Leser erfährt nur kurz zusammengefasst, was in der Zwischenzeit passiert ist?

Der Epilog war für mich auf Grund dessen auch sehr enttäuschend. Irgendwie bin ich ab dem Zeitpunkt, wo es für Anna und Drew ein Happy End gab aus der Geschichte gefallen und konnte bis zum Ende hin nicht mehr hineinfinden.

Fazit:

Für mich war dieses Buch eine angenehme, solide Abwechslung in der doch sehr tristen Corona-Zeit. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Von der ersten Hälfte des Buches war ich stark begeistert, danach ging es für mich leider etwas bergab.

Nichts desto trotz bin ich froh, das Buch gelesen zu haben und vergebe daher sehr faire 4 Sterne.

Liebe Grüße, lisamarie_94

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.05.2020

Hatte wohl zu hohe Erwartungen...

Rebel Heart
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Ihre Liebe war echt, sie war tief und für immer.
Doch ein Fehler kann alles zerstören!

Rush und Gia haben sich gefunden. Sie lieben sich trotz aller Widerstände und sind glücklich wie nie zuvor. Doch ...

Ihre Liebe war echt, sie war tief und für immer.
Doch ein Fehler kann alles zerstören!

Rush und Gia haben sich gefunden. Sie lieben sich trotz aller Widerstände und sind glücklich wie nie zuvor. Doch eine falsche Entscheidung in Gias Vergangenheit zerstört alles. Rush ist tief verletzt und zieht sich zurück. Und während die junge Frau mit den Konsequenzen ihres Fehlers klarkommen muss, kann sie die Liebe ihres Lebens nicht vergessen. Gia riskiert alles, um Rushs Vertrauen zurückzugewinnen und sein Herz aufs Neue zu erobern.



Meine Meinung:

Die Autorinnen Vi Keeland und Penelope Ward konnten mich bereits des Öfteren von ihren Werken überzeugen - egal ob getrennt oder in gemeinsamer Arbeit. Auch der erste Band von "Rebel Heart" hat mich voll überzeugt - entsprechend groß war daher auch meine Freude auf den zweiten Band der Reihe. In folgender Zusammenfassung erkläre ich, warum dieses Buch leider nicht meine Erwartungen erfüllt hat.

Da hätten wir zunächst Mal die Protagonistin Gia. Fand ich sie im ersten Band noch spritzig und humorvoll, so fand ich sie in diesem Buch sehr schwach, anhänglich und blass. Ständig sprach sie davon, auf eigenen Beinen stehen zu wollen - um ihretwillen und ihres ungeborenen Kindes willen. Leider schaffte sie es in meinen Augen kein einziges Mal, ein Problem alleine zu lösen, ständig musste ihr Ritter in goldener Rüstung namens Rush zu Hilfe eilen. Leider trübte das meinen Lesegenuss sehr, denn eine starke, unabhängige und selbstbewusste Frau sieht in meinen Augen anders aus. Außerdem war mir ihr Charakter in diesem Buch zu glatt. Rush haderte die ganze Geschichte über mit sich und damit, welcher Entscheidung er treffen sollte. Gia war mir an vielen Stellen einfach zu verständnisvoll und geduldig, als das ich es noch realistisch gefunden hätte. Ein paar Ecken und Kanten an ihr hätten mir besser gefallen.

Und dann kommen wir auch schon zu Rush. Wie bereits erwähnt, hadert er mit sich und dem Druck, eine Entscheidung betreffend Gia treffen zu müssen. Das ganze Buch dreht sich eigentlich nur um die Frage, ob Rush das Kind von seinem Halbbruder als das eigene akzeptieren kann. Und dabei erwähnt er ständig, sich kein Leben ohne Gia vorstellen zu können und unbedingt an ihrer Seite sein zu wollen. Natürlich war Das Ende für den Leser sehr vorhersehbar, ich fühlte mich daher ab Mitte der Geschichte nicht mehr so gut unterhalten bzw. teilweise gelangweilt. Dieses ewige hin und her, dieses ewige ich liebe dich, kann aber nicht mir dir zusammen sein, begann mich manchmal ziemlich zu nerven.

Das Ende kam dafür für meinen Geschmack viel zu abrupt. Plötzlich - und natürlich in aller letzter Sekunde - konnte Rush endlich eine Entscheidung treffen. Für mich waren viele Handlungen einfach zu unrealistisch dargestellt. Oft handelten die Charaktere anders, als das ich mir das in der Realität so vorstellen könnte.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen war gewohnt flüssig und angenehm zu lesen, hier gibt es absolut nichts zu bemängeln.



Fazit:

Da ich den ersten Band gelesen habe, war es für mich unumgänglich, das ich auch dieses Buch lesen möchte. Unbedingt wollte ich erfahren, wie es mit Gia und Rush weitergeht und ob die beiden alle Hürden überwinden können. Nun wurden meine Fragen großteils beantwortet und ich kann die Geschichte für mich abschließen. Bin ich daher froh das Buch gelesen zu haben? Ja. Würde ich diese Buchreihe ein zweites Mal lesen? Definitiv nein. Kann ich Euch die beiden "Rebel Heart" Bücher weiterempfehlen? Im Großen und Ganzen schon, obwohl diese Geschichte kein "Musst Read" ist.

Ich freue mich aber weiterhin Bücher diesen beiden Autorinnen.



Liebe Grüße, Lisa-Marie

  • Handlung
  • Erzählstil
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.04.2020

Hat meine Erwartungen übertroffen!

All of Me
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Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, ...

Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen - das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag ...

Meine Meinung:

Sehr groß waren meine Erwartungen an dieses Buch - und Einges gleich vorweg, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin K.L. Kreis war mir bisher noch kein Begriff und das, obwohl ich sehr viel im Liebes- und Erotikroman Genre lese. Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin hat mich aber bereits bei der Leseprobe überzeugt und wurde bis zum Ende der Geschichte aufrechterhalten.

Ein erheblicher Grund für meine gute Bewertung dieses Buches ist Willow. Sie verkörpert alles, was ich an weiblichen Buchfiguren gut finde. Sie ist stark, unabhängig, selbstbewusst, loyal und kämpferisch. Ich mag Frauen, die sich vor Männern nicht klein machen und diesen gerne Mal die Stirn bieten. Es dauert einige Zeit bis der Leser mehr über Willow und ihre Geschichte erfährt, die Spannung wurde dadurch bis zum Schluss perfekt aufrecht erhalten.

Ihr männlicher Gegenpart - Shaw - konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Für meinen Geschmack war er etwas zu stereotypisch, der Bad Boy mit er harten Schale und dem weichen Kern. Im Vergleich zu Willows strahlenden Charakter wirkte er manchmal etwas blass, dies ist aber eigentlich auch schon mein einziger Kritikpunkt dieses Buches.

Die Liebesgeschichte der beiden wird sehr authentisch, teilweise liebevoll und durchaus sinnlich geschildert. Lange Zeit besteht die Beziehung der beiden nur aus körperlicher Anziehung und doch spüren beide Protagonisten eine tiefere Verbindung zu einander, die sie sich aber lange nicht eingestehen wollen. Auch auf dramatische Wendungen, einen eifersüchtigen Exfreund und tiefen Herzschmerz müsst ihr euch gefasst machen.
Auch die Familie, der Zusammenhalt dieser und Verpflichtungen spielen eine große Rolle in dieser Geschichte.

Mein Fazit:

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ich fühlte mich zu jeder Zeit gut unterhalten und wollte das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen. Besonders Willows tragische Geschichte lies die Spannung teilweise fast unerträglich werden. Viele romantische Szenen zwischen Shaw und Willow liessen mein Herz mehrmals höher schlagen. Für mich steht ganz klar fest, ich möchte auch Band 2 unbedingt lesen, ich kann den Erscheiungstermin daher gar nicht erwarten!!!

Liebe Grüße, Lisa-Marie_94

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Erotik