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Veröffentlicht am 11.03.2019

Konnte mich nicht überzeugen

True North - Kein Für immer ohne dich
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Zwischen uns wird immer so viel mehr sein als nur ein Kuss.

Was als Sommerromanze begann, stellt das Leben von Barbesitzerin Zara gewaltig auf den Kopf. Sie ist schwanger und „Dave aus Brooklyn“ unauffindbar. ...

Zwischen uns wird immer so viel mehr sein als nur ein Kuss.

Was als Sommerromanze begann, stellt das Leben von Barbesitzerin Zara gewaltig auf den Kopf. Sie ist schwanger und „Dave aus Brooklyn“ unauffindbar. Zwei Jahre später hat sie sich damit abgefunden, dass sie ihn nie wiedersehen wird – da taucht er plötzlich in ihrer Bar auf. Auch er konnte Zara nie wirklich vergessen und will diesmal für immer bleiben. Aber auch, wenn er erfährt, dass das für immer zu dritt bedeutet?



Meine Meinung:

Ich muss gleich vorne weg sagen, dass ich zwar schon einige Bücher von Sarina Bowen gelesen habe, die True North Reihe aber irgendwie immer umgangen bin – dies war also mein erstes Buch dieser Reihe. Der Klapptext zum Buch machte mich neugierig und wirkte auf mich sehr vielversprechend.

Die Protagonistin Zara konnte ich durchaus gut leiden, aber wirklich verzaubern konnte sie mich nicht. Ihr Charakter war mir dann doch etwas zu widersprüchlich. Einerseits war ihr Auftreten sehr selbstbewusst, abweisend und distanziert – manchmal war sie dann aber wieder sehr unsicher, verletzlich und naiv. Ich bin immer ein sehr großer Fan von vielseitigen Buchfiguren, bei Zara war es mir aber zu viel hin und her, zu viel ja und nein. Auch konnte ich mich mit ihren Entscheidungen/Handlungen nicht immer ganz anfreunden. Zum Beispiel fand ich es doch sehr befremdlich, dass Zara und Dave über mehrere Wochen eine Affäre führten, dabei aber rein gar keine persönlichen Informationen ausgetauscht wurden – Zara wusste nicht mal wie man Daves Nachnamen schreibt. Ich denke, selbst wenn man alles sehr platonisch halten will, erfährt man nach einer gewissen Zeit bestimmte Dinge übereinander.

Dave fand ich ebenfalls sehr sympathisch, ich konnte seinen Charakter auf jeden Fall mehr leiden. Seine Ängste betreffend des Vaterseins waren für mich sehr verständlich und nachvollziehbar, beachte man, dass sein Verhältnis zu seinen Eltern auch alles andere als einfach war. Ein bisschen schade fand ich, dass er ständig seine Schwester um Rat bat bzw. es schien, als könne er keine Entscheidungen alleine treffen. Ständig trafen andere Figuren im Buch Entscheidungen für ihn, er setzte diese dann nur mehr um. Aber besonders im Umgang mit seiner Tochter fand ich ihn ganz entzückend. Man konnte als Leser Schritt für Schritt mitverfolgen, wie er immer mehr in die Vaterrolle reinwuchs.

Was mir an dieser Geschichte noch sehr gut gefiel war, dass eine große Familiendynamik vorhanden war. Zaras Verhältnis zu ihren Brüdern war sehr liebevoll und herzerwärmend mitanzusehen, aber auch Dave und seine Schwester konnten mich zusammen verzaubern. Ich fand den Plot in der Geschichte eher nebensächlich und langweilig – vielmehr stand das Familienleben der beiden Protagonisten im Vordergrund. Und was ich an und für sich sehr schön fand, war mir dann für ein ganzes Buch doch zu langatmig und unspektakulär. Irgendwie fehlte mir in dieser Geschichte die Spannung, das Knistern und die Leidenschaft, Dinge die Bücher für mich immer zu etwas ganz Besonderem machen. Die Geschichte plätscherte nur so dahin und konnte mich daher leider nicht richtig überzeugen.



Fazit:

Wäre dieses Buch eine Kurzgeschichte, könnte ich jetzt wohl behaupten begeistert zu sein. Für ein Buch mit 300 Seiten war die Geschichte dann doch eher enttäuschend, langweilig und vorhersehbar. Spannung war so gut wie keine vorhanden und die Buchfiguren konnten auch nicht vollends überzeugen. Eine wirkliche Verbindung oder richtige Gefühle konnte ich zwischen Dave und Zara auch nicht erkennen, ich fand die Liebesgeschichte daher nicht glaubwürdig. Auch an Leidenschaft und Sinnlichkeit mangelte es sehr, ich als Leser konnte keine Anziehung, kein Knistern spühren.



Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein Lesegenuss vom Feinsten!

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Sie kämpft für ihre Liebe und das Schicksal ihres Volkes!

Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt ...

Sie kämpft für ihre Liebe und das Schicksal ihres Volkes!

Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie soll die hundertste Ehefrau des Herrschers werden - ein Platz, den sie gegen die anderen Ehefrauen und Kurtisanen Tareks im Zweikampf verteidigen muss. Ihr einziger Trost in der feindseligen Welt des Hofes ist ihr junger Leibwächter Deven Naik. Ihn zu lieben ist ihr verboten, doch Kalinda begreift schon bald, dass sie niemals die Frau des grausamen Tarek sein kann. Ihre einzige Chance liegt in der verborgenen Macht, die tief in ihr schlummert ...

Meine Meinung:

Endlich war es wieder soweit: ich habe ein Buch gelesen, welches mich dermaßen verzaubert hat, sodass ich gar nicht aufhören kann zu schwärmen! Der Klapptext zu „Die letzte Königin“ war schon sehr vielversprechend, aber niemals habe ich mir so eine spannende und emotionale Story erwartet! Großes Lob an die Autorin!

Die Protagonistin Kalinda – kurz Kali genannt – wirkte zu Beginn etwas unscheinbar und blass auf mich, aber schon nach wenigen Buchseiten war klar, dass so viel mehr in diesem jungen Mädchen steckt. Ihre freundliche, loyale, liebevolle und durchaus selbstlose Art überzeugten mich sofort und machten mich zum Fan erster Stunde. Kali ist eine Außenseiterin, von den Eltern als Baby weggegeben und nun ganz auf sich alleine gestellt. Sie wird aufgrund ihrer Krankheit und ihrem Aussehen, welches nicht den dortigen Schönheitsidealen entspricht, von den anderen Mädchen der Schwesternschaft belächelt und nicht ernst genommen. Und obwohl diese Ausgrenzung natürlich ihre Spuren bei Kali hinterlassen hat, steckt in diesem Mädchen eine Stärke vor der ich nur den Hut ziehen kann. Mit Kalinda bekommt der Leser eine sehr authentische und sympathische Buchheldin präsentiert, welche zu lieben sehr leicht ist.

Aber auch andere Buchcharaktere konnten mich vollends überzeugen: Kalis beste Freundin Jaya zum Beispiel. Die beiden Freundinnen hielten sich zu jedem Zeitpunkt gegenseitig den Rücken frei und waren mehr als bereit, das eigene Glück für den jeweils anderen zu opfern. Die Buchfiguren wurden von der Autorin so liebevoll und detailhaft dargestellt, ich habe an jeden einzelnen von ihnen mein Herz verloren. Natürlich darf man auch Hauptmann Deven Naik nicht außer Acht lassen: dieser Mann hat echtes Traummann Potential. Ich habe mich genauso wie Kali sehr schnell in ihn verliebt. Auch Deven ist getrieben von Loyalität und Liebe, sein gutes Aussehen ein zusätzlicher Pluspunkt

Die Geschichte selbst war total spannend. Da ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte, viel es mir absolut schwer das Buch aus der Hand zu legen und meine Gedanken niederzuschreiben. Viel zu gerne wollte ich die Geschichte in einem Rutsch durchlesen. Die Welt in der sich Kali befindet wirkte auf mich sehr faszinierend, vielfältig und strahlend. Aber auch Dunkelheit, Angst und Armut ließen sich erkennen – ein sehr harter, aber realistischer Kontrast. Der Schreibstil von Emily R. King ist absolut fantastisch und angenehm zu lesen, hier war definitiv ein Profi am Werk. Gekonnt wurde Spannung aufgebaut, Emotionen übertragen und eine magische Welt erschaffen.

Fazit:

Ich kann dieses Buch jedem, der Jugend- und Fantasyromane mag, nur wärmstens empfehlen! Ich kann „Die letzte Königin“ selbstsicher mein als bisheriges Lesehighlight 2019 bezeichnen. Gäbe es ein Rezept für wunderschöne Geschichten, wäre Emily R. King Meisterköchin! Das wunderschöne Buchcover und die gefühlvolle Liebesgeschichte verschaffen der Story nochmals extra Würze!

Nochmals ganz großes Lob!

Liebe Grüße, lisamarie_94

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 25.02.2019

Leider zuviel erwartet...

Sinful Queen
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Mount besitzt Keira Kilgore. Ihr Unternehmen, ihren Körper, ihren Geist. Jeden Tag schwört sie Rache an dem Mann, den sie aus tiefstem Herzen hasst. Und doch spürt sie bei jeder Begegnung, dass sie vor ...

Mount besitzt Keira Kilgore. Ihr Unternehmen, ihren Körper, ihren Geist. Jeden Tag schwört sie Rache an dem Mann, den sie aus tiefstem Herzen hasst. Und doch spürt sie bei jeder Begegnung, dass sie vor allem ihr Herz vor ihm bewahren muss ...



Meine Meinung:

Ich habe mir sehr viel von dieser Buchreihe erwartet – lese ich doch für mein Leben gerne erotische Romane und habe daher schon sehr viel aus diesem Genre gelesen. Bei „Sinful Queen“ handelt es sich um den Folgeroman von „Sinful King“. Wer meine Bewertung von dem ersten Band bereits gelesen hat weiß, dass mich dieser schon nicht wirklich vom Hocker hauen konnte. Trotzdem wolle ich den zweiten Band aber unbedingt lesen, da die Story meines Erachtens sehr viel Potential hat bzw. mir die Protagonisten durchaus sympathisch waren.

Mein Problem mit dieser Buchreihe ist wohl auch ein bisschen der Schreibstil von Meghan March. Wichtige, erklärungsbedürfte Informationen werden immer nur kurz angeschnitten, meiner Meinung nach eher unwichtige Angelegenheiten wiederum breit in die Länge geschlagen. Gerne würde ich mehr über Keira und ihre Geschichte erfahren – leider konnte ich bis dato keine richtige Verbindung zu ihr herstellen, da ihre Beweggründe/Vergangenheit einfach viel zu wenig erklärt werden. Sie schein prinzipiell ein Familienmensch zu sein, pflegt nur leider gar keinen Kontakt zu ihren Familienangehörigen. Ein paar kurze Telefonate ist alles, was der Leser bekommt. Und hier sind wir auch schon bei meinem zweiten Kritikpunkt: es gibt fast keine Nebencharaktere in diesem Buch. Zwar werden immer wieder Familienangehörige und Freunde angedeutet, aber wirklich Platz wurde für keinen Nebencharakter geschaffen.

Mit Lachlan Mount konnte ich mich schon viel besser identifizieren bzw. eben eine Verbindung zu ihm aufbauen. Dies liegt sicherlich daran, dass im Laufe der Geschichte immer wieder Ausschnitte seiner Vergangenheit präsentiert werden- man erfährt also, warum Lachlan zu diesem grausamen und berechnenden Mann geworden ist. Viele seiner Handlungen und Aussagen sind daher verständlicher. Außerdem darf der Leser hinter Lachlans harte Schale blicken und einen durchaus weichen Kern entdecken.

Leider fehlt es mir auch etwas an Chemie zwischen den beiden Protagonisten. Keira ist fast die ganze Story lang damit beschäftigt Lachlan Mount zu hassen. Obwohl, würde sie einige Dinge mehr hinterfragen und sich die Mühe machen, hinter seine Fassade zu blicken, würde sie erkennen, dass dieser Mann durchaus liebenswert ist. Gegen Ende von „Sinful Queen“ scheint diese Erkenntnis auch Keira zu treffen. Für meinen Geschmack aber ein bisschen spät – immerhin benötigte zwei ganz Bücher dazu um zu erkennen, dass sie Mount doch nicht so hasst wie zunächst angenommen.



Fazit:

Werde ich Band 3 trotzdem lesen? Das kann ich mit einem definitiven JA beantworten. Warum? Weil die Story trotz allem spannend ist und ich von Lachlan Mount und seiner Geschichte fasziniert bin. Außerdem wünsche ich mir von ganzem Herzen ein Happy End für die zwei Protagonisten. Gerne möchte ich an dieser Stelle das Buchcover positiv hervorheben, dieses gefällt mir wieder super gut!



Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 21.02.2019

Ich bin sprachlos vor Begeisterung!

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.
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In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen ...

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte ...


Meine Meinung:

Normalerweise halte ich mich von zu tiefsinnigen und traurigen Geschichten ja eher fern - für mich ist lesen immer eine Art um der Wirklichkeit und meinen Alltagsproblemen zu entfliehen. Daher mag ich es nicht so, wenn die Bücher dann auch sehr schwerlastig sind.
Der Klapptext zu "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen." hat mich aber dermaßen begeistert, dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Außerdem habe ich schon so viel Gutes über die Autorin Ava Reed erfahren, sodass meine Bedenken einfach gegenstandslos wurden.

Ich konnte die Protagonistin Leni sofort in mein Herz schließen. Ihre schrullige Art, Gegenständen einen Namen zu geben, machte es mir auch schwer sie nicht zu mögen. Sie scheint anfangs ein ganz normales Mädchen zu sein, mit ganz normalen Problemen, einer ganz normalen Familie und einer ganz normalen besten Freundin. Und wahrscheinlich war bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch alles ganz normal für Leni. Bis es das eben nicht mehr war.

Ich selbst hatte noch nie mit schlimmen Angstzuständen oder Depressionen zu tun, ich befand mich hier also auf Neuland. Und obwohl ich mich selbst nicht wirklich mit den Geschehnissen identifizieren konnte, schaffte es die Autorin, dass mir diese Geschichte ans Herz ging. Natürlich kannte ich viele von Lenis Ängsten in abgemilderter Form - wer hatte nicht schon mal Angst zu Versage oder nicht gut genug zu sein? Aber in diesem Buch wird dir als Leser die beinharte Wirklichkeit präsentiert - und dabei wurde nichts verschönert oder aufgehübscht.

Ich litt wirklich mit jedem einzelnen Charakter in diesem Buch - dem Mädchen dem keiner helfen konnte, dem Jungen der doch nur sein Leben richtig leben möchte und die Eltern, die zusehen müssen wie ihre Kinder Tag um Tag unglücklicher werden und dabei nichts unternehmen können. Ich habe mit jedem einzelnen mitgefühlt und nicht nur einmal dabei feuchte Augen bekommen. Die Gefühle und Emotionen werden in diesem Buch so echt und authentisch transportiert, ich denke selbst das kälteste Herz wird von dieser Geschichte berührt.

Fazit:

Riesiges Lob an die Autorin! Trotz der schweren Themen und der Aussichtslosigkeit in manchen Situationen, war diese Geschichte keineswegs deprimierend für mich. In diesem Buch steckt so viel Hoffnung, Liebe und Inspiration! Auch das Thema Freundschaft und wie weit diese gehen kann wurde auf eine liebevolle und herzerwärmende Art und Weise behandelt. Ein zusätzliches Plus: die zarte und unschuldige Liebesgeschichte zwischen Leni und Matti.

Ja ich bin begeistert, und ja ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen. Ich werde definitiv auch die anderen Bücher von Ava Reed lesen, das steht für mich außer Frage. Warum also "nur" 4 und keine 5 Sterne? 5 Sterne vergebe ich nur an Bücher die ich öfters lesen möchte - bei "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" ist nach einmaligen lesen aber die Spannung ziemlich draußen, ich denke nicht, dass ich es ein zweites Mal lesen werde.


Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 21.02.2019

Einfach nur toll!

Broken Beautiful Hearts
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Vor dem Zwischenfall war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ...

Vor dem Zwischenfall war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …


Meine Meinung:

Gleich zu Anfang: ich habe mir von diesem Buch eine normale Highschool-Story erwartet - also leichte Unterhaltung. Bekommen habe ich aber sooooo viel mehr.

Die Protagonistin Peyton ist einfach eine Wucht! Sie ist selbstbewusst, schlagfertig, loyal, klug, freundlich und super sportlich! Sie ist eines dieser Mädchen, die jede/r als Freundin haben möchte. Ich konnte Peyton die ganze Geschichte über sehr gut leiden, ich denke ohne ihren tollen Charakter wäre das Buch nur halb so schön gewesen. Und doch ist Peyton nicht einfach ein glänzender Stern am Himmel, nein, sie hat auch viele Ängste mit denen sie zu kämpfen hat. Der Tod ihres Vaters lastet schwer auf ihren Schultern und machen ihr einfache Alltagssituationen schwer zu bewältigen.

Stets an ihrer Seite ist dabei ihre Mutter, die alles versucht um Peyton trotz allem ein möglichst unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Warum ich Peytons Mutter überhaupt erwähne? Weil diese Frau genauso umwerfend ist wie ihre Tochter! Sie verleiht dem Wort "Löwenmama" einen ganz neuen Ausdruck. Ich fand das Band zwischen Mutter und Tochter in diesem Buch wirklich ganz bezaubernd!

Nach außen hin wirkt Peytons Leben auch perfekt: sie hat eine tolle beste Freundin, eine liebenswerte Mutter, gute Schulnoten, einen heißen Freund und gerade eine Zusage an einer Universität erhalten. Das Leben könnte so schön sein, würde nicht alles durch einen kurzen Moment voller böswilliger Taten zerstört werden. Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat? Peyton lies sich keinen Moment - trotz der schlimmen Vorkommnisse - aus dem Konzept bringen. Ihr Ziel war es Fußball an einer der besten Universitäten des Landes zu spielen und sie war bereit, alles dafür zu tun um diesen Traum Wirklichkeit zu verleihen.

Ab hier kam Owen ins Spiel. Ich kann verstehen, weshalb Peyton so schnell ihr Herz an ihn verloren hat, auch um mich war es schnell geschehen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelte sich sehr authentisch und liebevoll. Es gab sehr viele schöne und romantische Szenen in diesem Buch, mein Romantiker-Herz wurde dadurch vollends zufriedengestellt. Bis zum Schluss hin blieb die Geschichte sehr spannend - Geheimnisse, Intrigen und Dämonen aus der Vergangenheit der beiden Protagonisten, machten es mir fast unmöglich das Buch aus den Händen zu legen.

Fazit:

Ich kann dieses Buch mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Hierbei handelt es sich um keinen tiefsinnigen Roman - nein, es ist und bleibt eine Teenie-Liebesgeschichte. Diese wurde aber auf eine liebevolle Art und Weise umgesetzt, die mir mehrmals ein Lächeln ins Gesicht zauberte!

Liebe Grüße, lisamarie_94