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Veröffentlicht am 04.06.2026

Für mich ein absolutes Highlight

Die Ozeanschwimmerin
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Zugegebenermaßen sagte mir bis zur Lektüre dieses Buches die „Ocean‘s Seven Challenge“ rein gar nichts! Diese steht im Mittelpunkt des neuen Buches „Die Ozeanschwimmerin“ von Charlotte Tarnowski und mit ...

Zugegebenermaßen sagte mir bis zur Lektüre dieses Buches die „Ocean‘s Seven Challenge“ rein gar nichts! Diese steht im Mittelpunkt des neuen Buches „Die Ozeanschwimmerin“ von Charlotte Tarnowski und mit ihr Sophie, die sich dieser Challenge stellen will! Was treibt einen Menschen an, sich derart in Gefahr zu begeben, sich selbst derart zu quälen? Bei der Protagonistin dieses Romans ist es ein furchtbarer Schicksalsschlag; sie hat durch einen Bootsunfall ihren Mann, den gemeinsamen vierzehnjährigen Sohn und den Hund der Familie verloren. Jeglichen Lebensmutes beraubt meint die junge Frau nur noch im kalten Wasser bei den unfassbaren Anstrengungen während stundenlanger Schwimmetappen überhaupt etwas zu empfinden! Und so setzt sie es sich zum Ziel, die sogenannte „Ocean‘s Seven“ zu absolvieren und nicht nur das, im Gegensatz zu den wenigen, die dies bisher geschafft haben, will Sophie die sieben Meerengen innerhalb eines Jahres bezwingen. Es warten Gefahren auf die Protagonistin; Feuerquallen, Begegnungen mit Haien und unberechenbare Meeresströmungen. Begleitet von einem wunderbaren Team aus Freunden und Familienangehörigen macht sich Sophie auf die Reise, die sie rund um den Erdball führt, und wir als Leser dürfen mit dabei sein. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch; da ich ein großer Fan von Schwimmen im Freiwasser bin , hatte es mich besonders interessiert. Doch diese Erwartungen wurden noch bei weitem übertroffen! Charlotte Tarnowski erzählt Sophies Geschichte, die mich unglaublich bewegt hat, in einem packenden Schreibstil auf eine einerseits unaufgeregte und zugleich doch auch emotionale Art, die ihresgleichen sucht. Es werden ernste Themen wie Trauerbewältigung, aber auch Liebe und Freundschaft sowie der Umgang mit der Natur und Tieren auf spannende Art und Weise in die Romanhandlung involviert. Für mich war das ganz großes Kino! Ja, ich würde sogar sagen, es handelt sich um mein bisheriges Jahreshighlight! Dafür gibt es natürlich eine mehr als absolute Leseempfehlung und die volle Punktzahl. Ein großes Dankeschön an die Autorin für diese großartige Leseunterhaltung der ganz besonderen Art!

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Großartiger Debütroman

Die Namen
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An den Roman „ Die Namen“ von Florence Knapp hatte ich sehr hohe Erwartungen, da ich bereits im Vorfeld viel Positives gehört hatte! Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Im Mittelpunkt der Geschichte ...

An den Roman „ Die Namen“ von Florence Knapp hatte ich sehr hohe Erwartungen, da ich bereits im Vorfeld viel Positives gehört hatte! Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cora mit ihrer Familie, eine junge Frau, die gerade ihr zweites Kind, einen kleinen Jungen bekommen hat. Dieser soll und muss natürlich einen Namen bekommen, doch hieran scheiden sich die Geister. Coras Ehemann Gordon will, dass der kleine seinen eigenen Namen erhält, da dies seit Generationen so üblich war. Die große Schwester des Neugeborenen möchte unbedingt den etwas außergewöhnlichen Namen „Bear“ auswählen, und Cora, die Mutter, hat sich für Julian entschieden. Florence Knapp wählt einen, wie ich finde, sehr originellen Weg, sie spielt in drei parallelen Erzählsträngen durch, wie sich die Geschichte der Familie entwickelt hätte, wenn der kleine Junge den jeweils anderen Namen erhalten hätte. Die Namensvariante „Gordon“ steht dabei sinnbildlich für den gewalttätigen, diktatorischen Vater, unter dem die gesamte Familie leidet. Wir erfahren vieles über die toxische Beziehung zwischen Cora und ihrem Mann, und wie diese darunter leidet, hat mich stellenweise sehr erschüttert. Florence Knapp erzählt all das trotz des wichtigen und ernsten Themas in einem leichtgängigen und wunderbaren Schreibstil, der einen das Buch schnell „weglesen“ lässt. Ich fand die Idee des Plots großartig, und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! Ich hoffe, wir hören bald mehr von dieser beeindruckenden Autorin!

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Mein erster Strobel, aber mit Sicherheit nicht mein letzter

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Zugegebenermaßen war dies tatsächlich mein erstes Buch von Arno Strobel, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, denn mir wurde hier durchaus spannende Leseunterhaltung geboten! Luisa Menkhoff, eine junge ...

Zugegebenermaßen war dies tatsächlich mein erstes Buch von Arno Strobel, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, denn mir wurde hier durchaus spannende Leseunterhaltung geboten! Luisa Menkhoff, eine junge Medizinstudentin, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Als sie vor ihrer Universität ein Plakat entdeckt, auf dem eine verschwundene Frau abgebildet ist, traut sie ihren Augen nicht. Sie kennt die Vermisste, denn sie war in Luisas eigene Entführung verwickelt, die ihr als Kind widerfahren ist. Als sie sich als Zeugin bei der Polizei meldet, lernt sie Rammin Brunner kennen, der in einer neuen Coldcase Abteilung arbeitet. Er erkennt sofort, dass Luisa der Polizei durchaus hilfreich sein kann, denn sie besitzt ein sogenanntes eidetisches Gedächtnis. Brunner und Menkhoff sind ein tolles Ermittler Team, zwischen denen die Chemie hervorragend stimmt! Arno Strobels Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und seine Spannung hat mich tatsächlich in Atem gehalten! Dieser Reihenauftakt hat mir perfekt gefallen, und ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Gesellschaftskritische und dennoch auch humorvolle Geschichte

Mit anderen Augen
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Tilda Finch, eine erfolgreiche Frau Anfang 50 stellt eines Morgens fest, dass einzelne Körperteile von ihr nicht mehr sichtbar sind. Nachdem sie die Ärztin ihres Vertrauens konsultiert hat, muss sie mit ...

Tilda Finch, eine erfolgreiche Frau Anfang 50 stellt eines Morgens fest, dass einzelne Körperteile von ihr nicht mehr sichtbar sind. Nachdem sie die Ärztin ihres Vertrauens konsultiert hat, muss sie mit der Diagnose "Unsichtbarkeit" klar kommen! Diese einerseits fast märchenhaft anmutende Unsichtbarkeit steht als Metapher dafür, dass Frauen in unserer Gesellschaft ab einem gewissen Alter häufig nicht mehr gesehen werden, keiner nimmt sie mehr wahr, wenn ihr Körper anfängt abzubauen und nicht mehr jung und frisch aussieht. Gott sei Dank hat Tilda einige starke Frauen an ihrer Seite, die ihr hilfreich beistehen: zum einen mehrere gute Freundinnen, aber auch ihre beiden erwachsenen Töchter. Man organisiert ihr eine Therapeutin sowie eine Selbsthilfegruppe zum Thema. Die Autorin hat ein gesellschaftlich wichtiges Thema sehr originell, ja stellenweise sehr humorvoll zum Mittelpunkt ihres Romans gemacht. Die Protagonistin muss lernen, dass sie sich in der Vergangenheit selber nicht wirklich wahrgenommen hat. Wen wundert es da, dass sie nun auch für andere langsam unsichtbar wird! Tilda beginnt mehr und mehr, sich mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu beschäftigen und lernt dabei viel über sich. Auch entdeckt sie durch die Kontakte, die sich neu auftun, den Zugang zur Meditation, was ihr gut tut. Auch eine neue Beziehung zu einem attraktiven Mann ergibt sich, was einen Schuss Romantik mit ins Spiel bringt. Dies wurde von einigen als unnötig angesehen, ich hingegen fand es erfrischend. Einzig der stellenweise etwas zu viel Raum einnehmende Charakterzug eines psychologischen Ratgebers ist mein einziger Kritikpunkt. Insgesamt fühlte ich mich aber sehr gut unterhalten, mir hat die positive Entwicklung von Tilda sehr gut gefallen. Der flüssige und angenehme Schreibstil hat die Lektüre bereichert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen märchenhaften Roman mit ernstem Background!

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Hier wäre mehr drin gewesen

Bachelorette Party
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essa, eine junge Influencerin, will mit einer Handvoll Freundinnen, einen Junggesellinnen Abschnitt auf einer der schwedischen Schäreninseln verbringen und feiern. Ein paar Tage Auszeit in einem neueröffneten ...

essa, eine junge Influencerin, will mit einer Handvoll Freundinnen, einen Junggesellinnen Abschnitt auf einer der schwedischen Schäreninseln verbringen und feiern. Ein paar Tage Auszeit in einem neueröffneten Yogaretreat, das alles klingt vielversprechend. Da wundert man sich als Leser, dass Tessa gar nicht unbedingt große Lust auf dieses Event zu haben scheint. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass zehn Jahre zuvor in derselben Gegend vier junge Frauen spurlos verschwunden sind, es wird gemunkelt, dass eventuell sogar Mord im Spiel sein könnte. Die junge Frau, unsere Protagonistin will mehr darüber herausfinden, zumal eine der verschwundenen jungen Frauen eine Schwester der nun anwesenden Gäste ist. Eigentlich ein sehr gelungenes Setting für einen gelungenen Thriller, auch der Schreibstil hatte mir von Beginn an gefallen. Doch so richtig wirklich spannend war es in den ersten zwei Dritteln der Geschichte nicht wirklich, außer Tessa war mir auch keine der anderen Charaktere wirklich nah. Zum Schluss nimmt das Ganze dann ordentlich an Fahrt auf, man könnte fast sagen, irgendwie sogar zu viel des Guten. Die Auflösung wirkte für mich ein bisschen an den Haaren herbei gezogen und war für meinen Geschmack sogar ein bisschen zu brutal geraten. Ich hatte mir von diesem Buch eindeutig mehr erwartet!

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