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Veröffentlicht am 14.01.2026

Ganz großes Kino

Wenn sie wüsste
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Klar, ich hatte hohe Erwartungen an diesen Thriller, immerhin wird die Autorin schon seit längerem überall hochgelobt, was ihre spannungsgeladenen Geschichten angeht. Aber letztendlich hat "Wenn sie wüsste" ...

Klar, ich hatte hohe Erwartungen an diesen Thriller, immerhin wird die Autorin schon seit längerem überall hochgelobt, was ihre spannungsgeladenen Geschichten angeht. Aber letztendlich hat "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden es geschafft, alles noch einmal zu übertreffen. Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch so verschlungen, in kürzester Zeit weggesuchtet, konnte gestern Abend nicht eingeschlafen, bevor ich die Story nicht beendet wusste. Aber eigentlich greife ich ja vorweg! Gleich von Beginn an, ja von der ersten Seite an, war ich in der Handlung drin. Da macht es uns die Autorin leicht mit ihrem mehr als flüssigen, angenehmen Schreibstil. Wir lernen Millie kennen, eine junge Frau kennen, die auf Jobsuche ist. Diese gestaltet sich nicht einfach, denn sie ist noch nicht lange aus dem Gefängnis entlassen, warum sie dort war, bleibt anfangs noch verborgen. Kurz zuvor ist sie in einer Bar entlassen worden, auch hierfür erfahren wir nicht sofort. Und so ist Milie froh, als Nina Winchester ihr nicht nur einen Job als Haushälterin anbietet, sondern auch noch ein Zimmer in dem Haus ihrer Familie. Es Tätigkeit der jungen Frau als großer Gewinn, sie ist froh, endlich angekommen zu sein. Und auch der attraktive Ehemann, Andrew, trägt sein Übriges zu Milies glücklicher Lage bei. Doch das Ganze bleibt nicht so wie es anfangs scheint, hinter den schönes Mauern des feudalen Hauses ereignen sich unfassbare Dinge! Mit großartigen Plottwists hat Freida McFadden eine atemberaubende Geschichte geschrieben, die wir in der ersten Hälfte ausschließlich aus der Sicht der Haushälterin erfahren. Millie ist eine sympathische, sehr authentisch skizzierte Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen war. Man zittert und bangt mir ihr, und wünscht eigentlich nur, dass alles irgendwie ein hoffentlich gutes Ende findet. Doch bis dahin konnte ich wie gesagt, das Buch nicht aus der Hand legen. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Band der sogenannten "Housemaid-Reihe", den ich natürlich zeitnah lesen werde. Und auch die Verfilmung, die in den nächsten Tagen im Kino anläuft, werde ich mir nicht entgehen lassen! An dieser Stelle erstmal selbstverständlich die volle Punktzahl für dieses Stück großartige spannende Leseunterhaltung und eine absolute Empfehlung noch dazu!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Spannender Thriller mit ein paar kleinen Schwächen

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren ...

Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren beste Freundin Cara nach einem Clubbesuch in New York bewusstlos an einer Bushaltestelle aufgefunden wird. Was war passiert, nachdem diese mit einem attraktiven und offenbar schwer reichen Mann aus der Diskothek verschwunden war. Natalie will herausfinden, was ihrer Freundin in der Nacht widerfahren ist, zumal diese im Koma in einem Krankenhaus liegt. Als sie auf der Titelseite einer Hochglanzzeitschrift die Clubbekanntschaft von Cara entdeckt, schleußt sie sich bei Geoffrey Rosenberg, bei dem es sich bei der nächtlichen Bekanntschaft handelt, als Putzfrau ein, zufälligerweise wird in dem Millionärshaushalt aufgrund einer anstehenden Party gerade viel Personal benötigt. Ab sofort überschlagen sich die Ereignisse, in der Villa, wo Natalie nun täglich viele Stunden verbringt, scheint jeder irgendwie Geheimnisse zu haben. Die junge Frau findet durch ihr Herumschnüffeln einiges heraus, und doch bleiben die hauptsächlichen Zusammenhänge bis zum Schluss ungeklärt, ich tappte mit der Protagonistin lange im Dunkeln. Gott sei Dank klärt sich zum Schluss alles, leider war das Ende für meinen Geschmack etwas zu kitschig geraten, trotzdem hat mir dieser Thriller spannende Leseunterhaltung geboten.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Gelungene Fortsetzung

The Woman in Suite 11
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Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne ...

Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne als auch einer offenbar aus ihren dramatischen Erlebnissen aus Band 1 erfolgten Psychose, nun wieder verstärkt ihrer Karriere widmen. Da kommt eine überraschend ins Haus flatternde Einladung zu einem Event anlässlich einer Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz gerade recht. Doch in dem beschaulichen Alpendorf überschlagen sich die Ereignisse, Lo schlittert wieder in einen dramatischen Fall, eine verfolgte Frau bittet sie um ihre Hilfe. Ruth Ware inszeniert dies auf ihre gewohnte Weise in einem rasanten Schreibstil mit spannenden Plottwists. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, habe mit der sympathischen Protagonistin gebangt und gehofft, dass sich irgendwie alles zu ihrem Besten wendet, u. sie aus der beklemmenden Situation herauskommt und zurück zu ihrer Familie kann. Die Autorin hat mich einmal mehr perfekt unterhalten, dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Toller Thriller - für mich ein absoluter Pageturner

Sophie L.
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Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter ...

Natürlich war ich auf dieses neue Buch von Matthew Blake sehr gespannt, nachdem mir der Vorgänger "Anna O." aus seiner Feder bereits extrem gut gefallen hatte! Als Anfangslage lernen wir die Großmutter Josephine der Protagonistin und Psychologin Olivia kennen. Die junge Frau hat sich auf das Thema "Gedächtnisstörungen" spezialisiert, und ist natürlich genau die richtige, um ihrer Großmutter, die von Demenz betroffen ist, in Paris plötzlich und unerwartet einen Mord gesteht, der viele Jahrzehnte zurückliegen soll. Was verbirgt sich dahinter? Die Erzählweise und der flüssige Schreibstil des Autors lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Ihr weiteres tun die extrem kurzen Kapitel, die mich als Leser dazu veranlasst haben, immer noch eines lesen zu wollen/müssen, da ich aufgrund der hohen Spannungslage unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, u. wie alles zusammenhängt. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven fast aller handelnden Personen und abwechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wir haben es als mit mehreren Handlungssträngen zu tun, was mir sehr gut gefallen hat. Wer steckt hinter dem Mord, der kurz nach Kriegsende angeblich in dem sagenumwobenen Hotel Lutetia in Paris begangen wurde? Was für eine Rolle hat der Psychologe und Mentor Olivias, der alte Louis mit der ganzen Sache zu tun? Und wo ist Tom geblieben, der Liebhaber Olivias, der plötzlich und ohne Erklärung komplett von der Bildfläche verschwunden ist? Hat der auch etwas mit dem Fall zu tun? Ja, man kann vielleicht darüber streiten, ob es sich wirklich um einen echten Thriller handelt oder nur um einen guten Krimi! Aber das war für mich ehrlich gesagt nebensächlich! Ich fühlte mich grandios unterhalten, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, u. es bekommt deshalb von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Interessanter Plot, zum 'Ende hin leider ein paar Längen

Ruf der Leere
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Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als ...

Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als sein bester Freund Ben nach einem Auslandssemester in Australien zurückkehrt, gibt Felix in einer abgelegenen Waldhütte eine Wiedersehensparty. Allerdings ist er nicht allzu begeistert, als sowohl Ben als auch Laura unangekündigt einige Gäste mitbringen, die nicht in Felix' Konzept zu passen scheinen. Als dann auch noch ein unbekannter alter Mann, der sich als "der Tod" vorstellt, auftaucht, droht die ohnehin schon brenzlige Stimmung vollends aus dem Ruder zu laufen. Alvarenga hat eine spannende Geschichte geschrieben, die mich von Beginn an komplett gepackt hat und in die Handlung hineingezogen. In einem sehr flüssigen packenden Schreibstil schildert er die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Clique der jungen Menschen. Eigentlich jeder scheint irgendeine Art von Geheimnis zu haben, das wir als Leser nach und nach erfahren. Nichts ist so wie es scheint, der Autor baut gekonnt einen Spannungsbogen auf, der mich das Buch nicht aus der Hand legen ließ, weil ich wissen musste, wie alles zusammenhängt. Einzig im letzten Teil gibt es ein paar Längen, doch dies hat meinem Lesegenuss nicht wirklich einen Abbruch getan. Deshalb gibt es von mir trotzdem eine Leseempfehlung!

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