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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

spannend und dramatisch

Die Frau in den Fluten
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Chloe Cooper, ein 40-jährige Frau, hat kein einfaches Leben. Sie lebt zusammen mit ihrer schwerkranken Mutter in einer Mietwohnung. In unmittelbarer Nachbarschaft ist kürzlich das Ehepaar Jemma und Adam ...

Chloe Cooper, ein 40-jährige Frau, hat kein einfaches Leben. Sie lebt zusammen mit ihrer schwerkranken Mutter in einer Mietwohnung. In unmittelbarer Nachbarschaft ist kürzlich das Ehepaar Jemma und Adam eingezogen. Er ein erfolgreicher Arzt, sie eine bekannte Influencerin. Chloe ist gleich von den beiden voll eingenommen. Mittels ihres Feldstechers beginnt sie, dieses intensiv zu beobachten.

Im dichten Morgennebel sieht Chloe vom Strand aus, wie eine Schwimmerin von einem Motorboot erfasst wird. Ist es Jemma? Chloe ist sich sicher, dass es kein tragischer Unfall war, sondern Mord. Doch je mehr sie sich in die Ereignisse verstrickt, desto gefährlicher wird es auch für sie. Denn Chloe ist nicht die Einzige, die beobachtet … (Übernommen aus dem Klappentext)

Schon von der ersten Seite an, hat sich ein unglaublicher Spannungsbogen aufgebaut. Der Schreibstil hat mich förmlich über die Seiten fliegen lassen. Der Schluss ist eher chaotisch mit all diesen Twists. Interessant fand ich die eingeschobenen «It’s Ciminal: Die Chloe-Cooper Story», der nochmals eine andere Version der Story erzählt.

Die Autorin ist eine Meisterin der Psychothriller, die Fantasie und True Crime förmlich zusammenfliessen lässt. Die massgeblichen Protagonisten die mehr erzählen könnten sind ausgeschaltet. Das Ermittler-Duo bringt viel Erfahrung mit, jedoch in diesem Fall fand ich dieses eher flach.

Ein gut lesbarer spannender Psycho-Thriller, mit ein paar Ungereimtheiten.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

ungewöhnliche Mordfälle auf Sylt

Der Mann aus der Flut
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Kommissarin Fria Nordström hat sich freiwillig auf die Insel Sylt versetzen lassen. Doch auch hier macht das Verbrechen zwischen all den Schönen und Reichen keinen Halt. Für Fria ist jedoch dieser Neuanfang ...

Kommissarin Fria Nordström hat sich freiwillig auf die Insel Sylt versetzen lassen. Doch auch hier macht das Verbrechen zwischen all den Schönen und Reichen keinen Halt. Für Fria ist jedoch dieser Neuanfang sehr wichtig. Sie hofft, in ihrem geerbten Kapitänshaus etwas zur Ruhe zu kommen.

Fria soll den Arbeitsplatz von Ulrich Larsen, Erster Hauptkommissar, Leiter der Dienststelle Sylt übernehmen. Kaum gekommen, werden die beide zu einem Todesfall gerufen. Dies ist der Beginn, weiterer brutaler Ereignisse, die bis zum Schluss nicht vollständig aufgeklärt werden.

Der Kriminalroman ist leicht zu lesen, baut ab und zu unerträgliche Spannung auf. Das Geheimnis um was und wen es sich hier jedoch handelt, eher diffus. Auch um die Figur Fria Nordström gibt es viele Fragezeichen. Sie tritt meistens sehr selbstsicher auf, kann ihre Unsicherheit sehr gut verstecken. Einzig klar für mich ist, sie ist Polizistin mit Leib und Seele. Sie scheut sich nicht, sich der Gefahr zu stellen.

Ein Kriminalroman der Unterhaltung verspricht. Es bleiben jedoch einige offene Fragen, die vielleicht im nächsten Fall mit Fria Nordström beantwortet werden.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Hab dich! - auch mich

Der Kuckucksjunge
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Endlich ist er da, der neue Thriller von Soren Sveistrup. Nach «der Kastanienmann» ermitteln Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess erneut zusammen. Auch hier erwartet die beiden sowie weitere Ermittlerin ...

Endlich ist er da, der neue Thriller von Soren Sveistrup. Nach «der Kastanienmann» ermitteln Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess erneut zusammen. Auch hier erwartet die beiden sowie weitere Ermittlerin eine Herausforderung. Ein Mörder spielt ein wahres grausames Katz- und Maus-Spiel, oder besser gesagt, ein Kinder-Abzählspiel. Lange ist nicht klar, wer hinter diesen bestialischen Morden steckt. Was der Beweggrund ist und wie das ganze zusammenhängt. Marie, die Mutter von Caroline Holst leidet seit deren Ermordung besonders unter diesem Schicksalsschlag. Daran zerbricht in erster Linie ihre Ehe und auch ihre Jungs leiden besonders unter dieser Situation.

Ein Stalker treibt sein Spiel in erster Linie mit Frauen. Auf deren Handys erhalten sie Nachrichten und Bilder, die sie immer mehr in eine Verzweiflung treiben, was niemand versteht. Bevor es zum eigentlichen Mord kommt, erhalten sie ein letzte Nachricht «hab dich». Der Täter kennt keine Grenzen. Im Gegenteil, ein Mann wird ebenfalls zum Opfer, nachdem seine Frau und die gemeinsamen Kinder verschwunden sind. Fragezeichen über Fragezeichen? bis zum Schluss.

Von der ersten bis zur letzten Seite baut sich eine Spannung auf, die einen nicht mehr loslässt. Die einzelnen Kapitel haben mich total beschlagnahmt und eingenommen. Der eindrücklich sehr intensive Schreibstil sowie die einzelnen Charakteren sind hervorragend in diesen Fall integriert. Ich habe förmlich gespürt, wie allen voran Thulin und Hess unter dieser Situation leiden. Die beiden verstehen sich blind, was die Ermittlungen anbelangt. Und dies machte auch keinen Halt vor deren Privatleben, welches ebenfalls sehr gut erzählt wird. Soren Sveistrup ist in meinen Augen ein Meister seines Fachs. In gewissen Szenen lief es mir buchstäblich kalt den Rücken runter.
Das Cover ist wiederum ähnlich aufgebaut wie im «der Kastanienjunge» düster und passend zum Inhalt.

In meinen Augen hat sich das Warten gelohnt. Ein perfekt konstruierter Thriller, auch wenn er fast 700 Seite lang ist.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

dubiose Mordfälle

Manche Schuld vergeht nie
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Ali Dawson, arbeitet als Ermittlerin seit geraumer Zeit in einer geheimen Polizeiabteilung, die sich besonderen Cold-Fälle widmet. Drei weitere Personen, jeder für sich ein Spezialist unterstützen sie ...

Ali Dawson, arbeitet als Ermittlerin seit geraumer Zeit in einer geheimen Polizeiabteilung, die sich besonderen Cold-Fälle widmet. Drei weitere Personen, jeder für sich ein Spezialist unterstützen sie wann immer nötig.
Eines Tages wird Ali ins Büro des Justizministers Isaac Templeton gerufen. Er hat für sie eine besondere Herausforderung. Angeblich war sein UrUrgrossvater Cain nicht der unbescholtene Bürger, denn er hatte gewisse Vorlieben zum weiblichen Geschlecht. Zudem sammelte er Bilder von angehendem Künstler, die hauptsächlich Frauen porträtierten. Auch war er bekannt, dass er besondere Kuriositäten sammelte. Auch soll er nicht unschuldig am Tod einiger Models sein. Isaac beauftragt Ali sich vor allem um die Todesfälle zu kümmern.
Für die Klärung dieses Auftrags ist Ali bereit, sich auf eine Zeitreise ins viktorianische Zeitalter zu begeben. Darauf bereits sie sich akribisch vor. Was sie dort alles entdeckt, ist mehr als nur skurril und fragwürdig.
Sci-Fi und gegenwärtiges werden in diesem Kriminalfall wunderbar geschildert. Da ist einerseits Ali, eine liebenswürdige, aber taffe 50-jährige Ermittlerin. Sie freut sich regelrecht auf ihren besonderen Einsatz, der von der Physikerin Jones begleitet wird. Ihr Sohn Finn, der für den Justizminister arbeitet, darf von ihrer Mission jedoch nichts erfahren. Es dauert nicht lange, und schon läuft alles aus dem Ruder.
Spannend fand ich, wie sich die jeweiligen Figuren auf die Zeitreise vorbereiten und dann durch die «Pforte» schreiten, sei es in die Vergangenheit oder Gegenwart. Mit welchen Pannen die jeweiligen Protagonisten zu kämpfen hatten. Die Erzählung ist sehr akribisch und ausschweifend dargelegt. Für meinen Geschmack zu langatmig. Leider bleiben gegen den Schluss zu viele Fragen unbeantwortet. Da es sich jedoch um eine Reihe handelt, werden diese vielleicht im nächsten Buch erklärt.
Elly Griffiths ist sicherlich eine hervorragende Autorin, die einen starken Hang zu etwas Ausgefallenem zeigt. Das Cover wiederspiegelt den Inhalt dieses Kriminalfalles, vor allem mit den gewählten kalten Farben. «Manche Schuld vergeht nie” kann ich jedem empfehlen, der einen außergewöhnlichen und unterhaltsamen Kriminalroman lesen möchte, einnehmend, mitreißend, ab und zu hätte es nicht geschadet, weniger ausführlich.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

erneut spannend

Seemannsgrab für Norderney
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Inzwischen ist es bereits das 12. Buch mit Anwalt Jan de Fries.

Eher zufällig wird er hier in einen Mordfall hineingezogen. Im Hafenbecken von Norderney wird eine männliche Leiche aus herausgezogen. ...

Inzwischen ist es bereits das 12. Buch mit Anwalt Jan de Fries.

Eher zufällig wird er hier in einen Mordfall hineingezogen. Im Hafenbecken von Norderney wird eine männliche Leiche aus herausgezogen. Unklar war anfänglich, ob es sich hier um einen Unfall mit tödlichem Ausgang oder Mord handelt. Doro Oldenburg, Hauptkommissarin und ihr Team beginnen mit den ersten Untersuchungen und Ermittlungen. Bei dem Toten wird zudem eine Visitenkarte von Jan gefunden. Jetzt ist klar, Jans Neugier ist geweckt.

Schnell wird Jan in die weiteren Ermittlungen integriert. Fast gleichzeitig wird ein zweites Opfer auf der Insel Norderney entdeckt. Diese Spuren führen die beiden zu einem Filmset, das ein historisches Drama dreht. Zufällig wird Jan als Komparse in die Dreharbeiten hineingezogen. Seine Schnüffelei bringt in jedoch in eine sehr brenzlige Situation.

Dirk Trosts Krimis sind sehr leicht zu lesen. Wie schon aus seinen früheren Krimis bekannt, baut sich eine Spannung auf, die sich fast durch das ganze Buch aufrechthält. Ich habe alle «Jan de Fries» gelesen, bei diesem fehlte mir ab und zu der richtige Kick. Gewisse Passagen waren etwas zu langatmig.

Das Cover sowie der Titel wie schon gewohnt passend gewählt. Dirk Trost ist ein Garant für ein paar spannende Krimistunden. Ich freue mich heute schon auf seinen 13. Fall.

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