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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

spannender aufsehenerregender Kriminalfall

Der tiefe Grund
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Der 2. Fall mit Oberkommissarin Lea Nielsen beginnt mit einem spektakulären Unfall. Dieser ging mir buchstäblich unter die Haut. Eine junge Frau, die mit ihrem Fahrrad morgens zur Arbeit fährt, wird von ...

Der 2. Fall mit Oberkommissarin Lea Nielsen beginnt mit einem spektakulären Unfall. Dieser ging mir buchstäblich unter die Haut. Eine junge Frau, die mit ihrem Fahrrad morgens zur Arbeit fährt, wird von einem Auto über den Haufen gefahren. Dabei erlitt diese tödliche Verletzungen. Der Autofahrer entfernt sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Verunfallte zu kümmern. Als Lea ihre ersten Ermittlungen aufnimmt, ist sie überzeugt, dass dies ein gewolltes Tötungsdelikt ist. Zusammen mit ihrer Kollegin Julia Reinders und Kollege Lennart Rolfs übernehmen sie den Fall. Sie ahnen nicht, welches Ausmass dieser Unfall noch einnimmt.

Anna Johannsen ist bekannt, dass ihre Kriminalfälle jeweils akribisch und detailliert untersucht werden. Für diesen Fall ist Lea Nielsen genau die richtige Person, ehrgeizig und einem Sinn auch stur. Eine Eigenschaft, die nicht von allen geschätzt wird. Aufgrund der von der Kriminaltechnik entdeckten Spuren, nimmt dieser Fall ein Ausmass an, der zu Verbrechern führt, die immer wieder für sehr negative Schlagzeilen sorgen. Zudem sorgt ein hoher Spannungsbogen für ein wahres Lesevergnügen.

Begleitet wird der Kriminalfall von den Details aus Leas Privatleben. Ihre dementer Vater, der immer mehr Betreuung benötigt, ein neuer Freund und nicht zuletzt ihr Ex-Partner, der plötzlich wieder bei ihr auftaucht. Diese Situation fordert Leas Gefühlswelt.

Auch das zweite Buch dieser Reihe verspricht spannende Lesestunden.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Bösewichte gibt es auch innerhalb eines Polizei-Corps

Der Fädenzieher
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Dies ist das 3. Buch aus der Reihe mit Jan Theurer, Verhaltensanalyst und Lisa Seifert, Hauptkommissarin und ebenfalls Fallanalytikerin

Etwas Unvorstellbares ist geschehen. Auf den Berliner Polizeidirektor ...

Dies ist das 3. Buch aus der Reihe mit Jan Theurer, Verhaltensanalyst und Lisa Seifert, Hauptkommissarin und ebenfalls Fallanalytikerin

Etwas Unvorstellbares ist geschehen. Auf den Berliner Polizeidirektor Boris Wolff wurde ein Mordanschlag verübt. Die gesamte Exekutive ist in Aufruhr, sodass sofort die interne Ermittlung ihre Arbeit aufnimmt. Emma Scholz ist die leitende Ermittlerin und das immense Ausmaß des Falls wird klar. Mehrere Morde an ehemaligen oder aktiven BKA-Agenten sind geschehen und alle Verbindungen führen zu Jan Theurer, Hauptkommissarin Lisa Seiferts Partner. Alle Opfer haben mit ihm zusammengearbeitet. Jan und Lisa werden in den Fall hineingezogen. Alles deutet auf eine jahrelange Verschwörung innerhalb der Polizei hin. Doch wie konnte diese so lange Zeit unentdeckt bleiben? Die Wahrheit liegt in Jans beruflicher Vergangenheit. Befindet er sich in Gefahr oder ist er selbst der Fädenzieher im Hintergrund? Wem kann Lisa noch vertrauen, denn auch Jan scheint etwas zu verbergen.

Schon im Prolog baut sich eine Spannung auf, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Der einnehmende Schreibstil in welchen diversen interessante Verstrickungen und Wendungen eingebaut sind, versprechen hochspannende Lesestunden. Jan, der schnell unter Verdacht gerät, der geheime «Fädenzieher» zu sein, pokert hoch und hofft, zusammen mit dem IT-Spezialist Oliver den wahren Täter ausfindig zu machen.

Ich habe die ersten beiden Bücher nicht gelesen (werde dies bei Gelegenheit nachholen). Trotzdem ist es mir gelungen, bei den Ermittlungen, die jeweils sehr gut ausgearbeitet wurden, voll dabei zu sein. Hauptsächlich spannend fand ich, wie der Täter sein Katz- und Maus-Spiel durchzieht. Dabei blieb Langezeit vieles im Verborgenen vor allem die Beweggründe.

Verdiente 5 Sterne und natürlich meine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

spannender Nordseekrimi

Das erkaufte Glück
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Lea Nielsen, Oberkommissarin lässt sich auf eigenen Wunsch vom LKA Hannover ins Kommissariat Wittmund versetzen. Schon an ihrem ersten Arbeitstag wird ihr ein Fall übertragen. Maya van Berg wird von ihrer ...

Lea Nielsen, Oberkommissarin lässt sich auf eigenen Wunsch vom LKA Hannover ins Kommissariat Wittmund versetzen. Schon an ihrem ersten Arbeitstag wird ihr ein Fall übertragen. Maya van Berg wird von ihrer Mutter als vermisst gemeldet. Das sich das Ganze schlussendlich zu einem sehr komplexen Fall entwickelt, der sich sogar bis Spanien ausdehnt, ahnte zu dem Zeitpunkt niemand.

Lea Nielsen verfolgt jede einzelne Spur oder Hinweis sehr genau. Im Team stossen daher ihr Charakter und ihre Massnahmen nicht bei allen auf Gegenliebe. Lea fühlt sich vielfach im Stich gelassen, aber auch missverstanden. Trotzdem führt sie ihre teilweise eigenmächtigen Entscheidungen zusammen mit ihrer Kollegin Julia konsequent durch. Ihr Erfolg gibt ihr recht.

Privat lässt sie sich nicht in die Karte schauen, denn vorläufig soll niemand wissen, dass sie ihren dement kranken Vater betreut. Lea wohnt zurzeit auf dessen Segelschiff. Dabei lernt sie Jan Claasen kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam was…? Aus Leas Sicht völlig diffus.

Der Fall selbst liest sich spannend und entwickelt sich immer mehr zu einem mörderischen Verbrechen. Der Schluss endet für meinen Geschmack etwas zu abrupt und zu abgehackt. Da fehlen mir noch einige Erklärungen. Anna Johannsen versteht es jedoch mit ihrem Schreibstil ein gutes Kopfkino entstehen zu lassen. Das Cover passend zur Gegend des Geschehens gewählt.

Insgesamt ein guter Start einer neuen Reihe, der aber noch reichlich Luft nach oben hat.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

tödlicher Podcast

Todesstimme
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Hauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Kollege Gabriel Schneider werden von den Leipziger Kollegen gebeten, die ungewöhnlich viele Selbstmorde genauer zu untersuchen. Ihnen ist bekannt, dass eine spezielle ...

Hauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Kollege Gabriel Schneider werden von den Leipziger Kollegen gebeten, die ungewöhnlich viele Selbstmorde genauer zu untersuchen. Ihnen ist bekannt, dass eine spezielle Podcast-Stimme vorgängig mit den Opfer Kontakt aufgenommen hat. Ihre psychischen Verfassungen sind ein wahrer Nährboden, für Selbstsuizid.

Elias Halle ist ein Garant für hochspannende Psychothriller, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen. Die zwischenmenschlichen Töne werden von ihm jeweils sehr gut ausgearbeitet, dabei kommt der Sachverhalt nicht zu kurz.

Der zweite Fall mit Kronberg/Schneider verspricht wieder ein wahres Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Nik Pohl unter Druck

Das falsche Versprechen
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Nik Pohl wird von dem renommierten Pharmazieprofessor kontaktiert. Dieser fühlt sich immer mehr bedroht und verfolgt. Wenig später wird er in einem Park erschlagen aufgefunden. Die Polizei ist überzeugt, ...

Nik Pohl wird von dem renommierten Pharmazieprofessor kontaktiert. Dieser fühlt sich immer mehr bedroht und verfolgt. Wenig später wird er in einem Park erschlagen aufgefunden. Die Polizei ist überzeugt, dass er eher einem Raubüberfall zum Opfer gefallen ist. Kaltblütiger Mord unvorstellbar. Ein Kollege des Professors ist jedoch auch überzeugt, dass es sich hier um einen geplanten Mord handelt. Nik Pohl und seine Freunde haben einen neuen Fall, der für alle eine grosse Herausforderung mitbringt.

Der schnörkellose Schreibstil baut gleich zu Beginn eine Spannung auf, die einen nicht mehr loslässt. Auffällig ist, dass der Gegner immer ein wenig schneller ist als Pohl. Dies führt zu lebensgefährlichen Situationen. Es wird alles darangesetzt, dass gewisse Unwahrheiten nicht offengelegt werden, vor allem um viel Geld. Gegen den Schluss folgt ein wahrer Showdown.

Fazit: Im Thema Pharmazie steckt ein grosses Potenzial für Verbrechen. Vor allem Jon mit seinen fundierten IT-Kenntnisse kommt immer wieder an Informationen, die überlebenswichtig sind. Spannend geschrieben bis zum Schluss.

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