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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2019

Willkommen im Spiel, wähle zwischen Wahl, Wahrheit oder Pflicht...

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
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„Willkommen zum Spiel. Entscheide dich zwischen Wahl, Wahrheit oder Pflicht. Jede Aufgabe bringt dich deinem Ziel näher, die Spielleitung des kommenden Jahres zu übernehmen und die Geheimnisse aller bisherigen ...

„Willkommen zum Spiel. Entscheide dich zwischen Wahl, Wahrheit oder Pflicht. Jede Aufgabe bringt dich deinem Ziel näher, die Spielleitung des kommenden Jahres zu übernehmen und die Geheimnisse aller bisherigen Teilnehmer zu erfahren.“
Was würdet Ihr tun, wenn ihr so eine Nachricht erhalten würdet? Würdet ihr sie ignorieren, sie als Spam markieren oder sogar darauf antworten und mitmachen?
Ivory wird von einer Flut von diesen Nachrichten überschwemmt und als ihr Freund sich von ihr abwendet, wird sie zusätzlich noch dazu motiviert an dem Spiel teilzunehmen. Doch schnell wird klar, alles was mit dem Spiel zusammenhängt ist nicht nur ein kindisches Spiel. Nicht nur Gefühle, sondern ganze Leben stehen auf dem Spiel und man kann sich nie sicher sein, welche Geheimnisse gegen einen verwendet werden können.
Die große Frage ist also, wer ist dieses Jahr die Spielleitung.
Zu dieser Frage hatte ich schon früh eine Vermutung, die sich im Laufe der Geschichte mindestens 3-4 mal geändert hat.
Größtenteils wird die Geschichte aus der Sicht von Ivory erzählt, zwischendurch werden jedoch Gesprächsfetzen eingeworfen, wo man rätselt wer das zu wem gesagt hat. Die ganze Atmosphäre von New Yorker Upper East Side Highsociety hat mich oft an Gossip Girl erinnert. Das Leben der Elite-Kids zu verfolgen, wer welche Geheimnisse vor wem hat und wie das ganze aufgelöst wird, hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auch wenn man am Anfang vielleicht etwas verwirrt ist, am Ende ergibt alles einen Sinn.

Fazit: Wirklich eine tolle Geschichte, die süchtig macht. Eine große Empfehlung von mir, wenn man auf Geheimnisse und Intrigen stehet, sollte man Secret Game auf jeden Fall gelesen haben.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Eine Liebesgeschichte im Kleinstadtstil

One of a kind - Emma & Jake
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Um ehrlich zu sein ist es mir schwer gefallen, diese Rezension zu schreiben.
Anfangs bin ich in die Geschichte gestartet, mit den Gedanken an eine Geschichte, die mich in eine Kleinstadt wie Stars Hollow ...

Um ehrlich zu sein ist es mir schwer gefallen, diese Rezension zu schreiben.
Anfangs bin ich in die Geschichte gestartet, mit den Gedanken an eine Geschichte, die mich in eine Kleinstadt wie Stars Hollow bringt und in die ich mich sofort verlieben werde.
Doch leider war es so nicht.
Viel bekommt man von dem Ort nicht mit, aber die Sachen die beschrieben werden kann man sich gut vorstellen. Vielleicht hätte mir eine Karte besser geholfen mich zurecht zu finden, aber eigentlich spielt die Geschichte sowieso nur in der Straße wo Emma wohnt und dem Haus was sie umbauen will.
Die Geschichte war zum Teil aus Jakes Sicht und zum anderen aus Emmas Sicht erzählt, obwohl die ganze Geschichte durchgehend in der Dritter Person geschrieben ist. Für mich war das sehr ungewöhnlich, weil ich mich nur schwer in die beiden hineinversetzen konnte. Sowieso muss ich sagen, dass mich Emma etwas genervt hat, ja Jake hat ihr weh getan, aber sie reitet immer drauf herum, auch als sie merkt, dass Jake sich selbst die meisten Vorwürfe macht und sie ihm eigentlich verzeiht.
Erst war Emma nur nervig und dann als ich langsam mit ihr warm wurde, kommt es Schlag auf Schlag und schon ist die Geschichte wieder vorbei.
Zum Glück gibt es ja nicht nur Emma und Jake, sondern auch die Freunde von Emma und die anderen Stadtbewohner die man zum Teil kurz kennenlernt. Wie es in der Kleinstadt so ist, hat natürlich jeder eine Meinung zu dem erscheinen von Jake.
Im Endeffekt war schon von Anfang an für mich klar worauf es hinausläuft.

Fazit: ich war ein wenig enttäuscht, ich hatte mir ein besseres Gefühl gewünscht dieses Geschichte zu lesen. Aber insgesamt war es eine solide Geschichte, die einen in einen winzigen Ort entführt, wo jeder mitreden will.

Alle Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Nicht nur für Yoga-Fans

Lotus House - Lustvolles Erwachen
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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Audrey Carlan gibt, hab ich mich riesig gefreut. Ich hab bisher alle Reihen von ihr gelesen. Es war also klar das ich auch dieses Reihe anfangen muss. Yogalehrerin ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Audrey Carlan gibt, hab ich mich riesig gefreut. Ich hab bisher alle Reihen von ihr gelesen. Es war also klar das ich auch dieses Reihe anfangen muss. Yogalehrerin und Basballspieler, beides nicht meine Sportarten, aber nach diesem Buch überlege ich tatsächlich Yoga auszuprobieren. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur aus Genevieves Sicht geschrieben wurde, sondern auch aus Trents Sicht. Ich kann nur sagen, dass ich Trent am Anfang so richtig cool fand und ich mich irgendwie mit ihm Identifizieren konnte, obwohl ich kein Player bin. Wie ich es von der Autorin gewöhnt bin, war der Schreibstil wieder sehr einladend und flüssig, man wollte weiterlesen und wissen wie es weitergeht. Ich muss gestehen es war insgesamt etwas vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm. Ein paar Kleinigkeiten haben mich hingegen mehr gestört. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag, aber mache Ausdrücke sind nicht so rübergekommen, wie ich es mir vorgestellt hätte. Auch die Entwicklungen und Situationen der beiden zum Ende ging mir zu Schnell. Hier hätte mehr Seiten nicht geschadet. Ansonsten gefiel mir das Buch aber wirklich gut. Ich werde mir auf jeden Fall auch noch Band zwei holen und hoffe, dass der Band eventuell die Kleinen Mängel beseitigt, die ich jetzt hatte.

Fazit: wie erwartet wieder ein toller Schreibstil, doch das Ende kam zu schnell und war vorhersehbar. Nichtsdestotrotz bin ich auf die Folgebände gespannt.

Veröffentlicht am 21.05.2019

Vielen Dank auch von mir.

With your Eyes
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Wenn ich an dieses Ende denke, fange ich gleich wieder an zu weinen.
So eine wundervoll Geschichte.
Aber von vorne, nachdem Sutton die Diagnose erhält, dass sie blind wird, verändert sich ihre ganze ...

Wenn ich an dieses Ende denke, fange ich gleich wieder an zu weinen.
So eine wundervoll Geschichte.
Aber von vorne, nachdem Sutton die Diagnose erhält, dass sie blind wird, verändert sich ihre ganze Welt. Zeitgleich hat auch Blake, der Liebling der Schule, mit seinen Dämonen zu kämpfen.
Die beiden kommen sich näher, obwohl sie in zwei völlig unterschiedlichen Welten gelebt haben. Aber das ist nun nicht mehr wichtig.
Man fragt sich natürlich, was würde man noch alles sehen wollen bevor man erblindet und wie es danach weiter gehen soll. Vorallem für Sutton die Kust liebt und sogar nach ihrem Abschluss in New York ein Kunststudium anfangen möchte, ist es hart.
Aber wie Rose Bloom schön formuliert hat: „Nicht die Augen sind es, die dich sehen lassen, sondern dein Herz.“
Sutton ist eine wirklich starke Frau und ich bewundere sie, wie sie mit ihrer Diagnose umgeht und kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

Fazit: eine wundervolle Geschichte mit ernsten Background. Der Schreibstil lädt zum verlieben und mitleiden ein. Nur zu Empfehlen!

Veröffentlicht am 07.05.2019

Eine starke und ergeizige Frau in einer Wellt voller Männer

Animant Crumbs Staubchronik
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Wo soll ich anfangen?
Das Cover von Marie Graßhoff ist mal wieder der absolute Wahnsinn und der Buchrücken erst.
Und wie man es mittlerweile vom Drachenmondverlag gewohnt ist, ist auch die Innengestaltung ...

Wo soll ich anfangen?
Das Cover von Marie Graßhoff ist mal wieder der absolute Wahnsinn und der Buchrücken erst.
Und wie man es mittlerweile vom Drachenmondverlag gewohnt ist, ist auch die Innengestaltung wieder wunderschön.
Ein Glück steht die Geschichte dem in nichts nach!
Animant Crumb ist eine junge und starke Frau, die die Welt von damals mit verändert hat.
In der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts gilt es als Frau den richtigen Mann zu finden. Kleider, Bälle und die passenden Schuhe, darüber machen sich die Frauen Gedanken. Nicht so Animant, Ani liest viel zu gerne und spricht laut aus was ihr nicht passt. Von den meisten Leuten um sich herum wird sie als arrogant und vorlaut wahrgenommen, doch hinter ihrer Sarkastischen Art verbirgt sich eine Frau mit Ängsten und Selbstzweifeln.
Als ihr vorgeschlagen wird, in London in einer Bibliothek zu arbeiten, ist sie erst misstrauisch, der Bibliothekar soll ein mürrischer Sonderling sein, der noch jeden Assistent vergrault hat. Doch Ani lässt sich auf das Experiment ein und ihr Leben beginnt richtig aufregend zu werden, mit Gefühlen die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

Fazit: ein richtig toller historischer Roman, mit einer witzigen und scharfzüngigen Protagonisten.