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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2021

Ewige Eis

Weiße Finsternis
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Zwei Freunde mitten in ewigen Eis kämpfen um seine Leben, Peter Tessem und Paul Knutsen , zwei Seeleute aus Amundsens Polarexpedition. Das Buch beschreibt eine authentische Sache (die Suche nach den beiden ...

Zwei Freunde mitten in ewigen Eis kämpfen um seine Leben, Peter Tessem und Paul Knutsen , zwei Seeleute aus Amundsens Polarexpedition. Das Buch beschreibt eine authentische Sache (die Suche nach den beiden Norwegen ) dicht verwebt mit eine Liebesgeschichte, mehr ein Dreieck. Der Autor hat sehr geschickt die Fantasie mit die Wahrheit verwebt, entstanden ist ein großartiges historisches Abenteuerroman und gleichzeitig ein psychologisches Porträt einer dreier Beziehung.

Der Schreibstil ist bildhaft und plastisch, ich habe ganze Zeit Kopfkino vor meinen Augen, das Eis sticht wahrlich in die Augen das Wind pfeift in der Ohren und das knirschen und klacken ist ganze Zeit hörbar, die Sprache ist ein Genuss für alle Sinnen. Die Szenen wenn die beide laufen durch das gefrorene weiße Weite sind großartig geschrieben und dazu kommt noch die dichte, spannende Atmosphäre, die liegt schwer und umhüllt die ganze Geschichte.

Das Buch hat mehrere Erzählperspektiven , von leichten alltäglichen bis zum schwerwiegenden psychologischen Teilen wenn Liv Abschied von alten Leben nimmt, diese Vielschichtigkeit macht das ganze extrem spannend und fesselnd.

Ein richtiges Meisterwerk !!!

Veröffentlicht am 27.04.2021

Einfühlsam und berührend

Die Beichte einer Nacht
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In einer Nervenklinik vertraut eine Patientin ihre Lebensgeschichte einer Nachtschwester. Sie erzählt von Kindheit bis zum Tag wenn ihre Leben beendet war, sie erzählt von Hannes und Lentje und von der ...

In einer Nervenklinik vertraut eine Patientin ihre Lebensgeschichte einer Nachtschwester. Sie erzählt von Kindheit bis zum Tag wenn ihre Leben beendet war, sie erzählt von Hannes und Lentje und von der großen Eifersucht welche sie geplagt hat......

Ist kaum zu glauben dass das Buch von 90 Jahren schon geschrieben war, das Buch liest sich wie ein brandneues Besteller. Die Autorin schreibt sehr spannend und gleichzeitig sehr ruhig, die Beichte zweier Nächte ist sehr fesselnd und einfühlsam. Die Protagonistin beschreibt ihre Leben von die kleinen alltäglichen Dingen bis zu den großen Gefühlen, alles ist realistisch und authentisch.

Der Schreibstil ist angenehm zum lesen in Form von einem Monolog, beim lesen entsteht so ein Gefühl, dass die Patientin bei mir sitzt und erzählt die Geschichte genau für mich, das ganze ist sehr lebendig und berührend geschrieben und wie die Nachtschwester am Ende habe ich auch die Tränen gespürt.

In zwei Nächten eine Lebensgeschichte zum erzählen berührend und emotional aber ohne Verschönerungen und Vorurteilen - ein Meisterwerk !

Veröffentlicht am 16.04.2021

Sehr spannend !

Trauma
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Leila erwacht in Psychiatrie und kann sich auf nichts erinnern, sie hat geträumt ein Mann getötet.... ist sie wirklich eine Mörderin? Sehr langsam kommen die Erinnerungen zurück aber der Wahrheit wird ...

Leila erwacht in Psychiatrie und kann sich auf nichts erinnern, sie hat geträumt ein Mann getötet.... ist sie wirklich eine Mörderin? Sehr langsam kommen die Erinnerungen zurück aber der Wahrheit wird die Leila umgehauen...

Auf das Cover steht Thriller und das Buch verdient diese Name, sehr spannend, temporeich, mit vielen Wendungen und einer thrillerartiger Atmosphäre, die Autorin ist gelungen in die Geschichte so viele Verwirrungen unterbringen dass nach der Hälfte von Buch der Leser mehr Fragen als Antworten hat und jede Person scheint verdächtig sein , nach und nach die Puzzle Teile fügen sich zusammen und entsteht ein genaues und erschreckendes Bild .

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zum lesen, die Sätze kurz aber deutlich, die realistische Beschreibungen aus der Psychiatrie machen die Geschichte sehr authentisch und besonders die Patienten sind sehr genau und detalliert beschrieben, beim lesen habe ich die große Sympathie zu den " kranken " empfunden, welche meistens sind nicht mehr krank als wir selbst.

Spannend, fesselnd und den wirklichen Leben sehr nah - jeder Thrillers Fan ist hier gut bedient !!!

Veröffentlicht am 05.04.2021

Spannend und fesselnd

Der Abstinent
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England 1867 - James O´Connor trauender Witwer landet in Dublin in Zentrum von irisch-englischen Konflikt ,in gleichen Zeit kommt aus Amerika nach Dublin ein Kriegsveteran Stephen Doyle welche in Sinn ...

England 1867 - James O´Connor trauender Witwer landet in Dublin in Zentrum von irisch-englischen Konflikt ,in gleichen Zeit kommt aus Amerika nach Dublin ein Kriegsveteran Stephen Doyle welche in Sinn nur Kampf und Rache hat , die beide sind sie sich dicht auf Fersen und der Kampf beginnt.....

Die Geschichte basiert auf authentischen Fakten , und so ist auch geschrieben, kalt, ohne Vorurteile und brutal, wie ein Reportage welche den Leser die Haus Krieg näher bringen soll , und das ist der Autor vollkommen gelungen - mit bildhafter aber sparsamer Sprache malt er von unseren Augen die düstere, dunkle Gasse in Dublin wo der Gefahr, Angst und Verrat um fast jeder Ecke lauert, wo der Mensch schnell ersetzbar ist und wo Rache der Oberhand hat .

O´Connor und Doyle sind sehr genau und präzise dargestellt , die Charaktere sehr detalliert geschrieben , real und lebendig, authentisch und greifbar , keine Symphatieträger und trotzdem mir so nah....

Das ganze ist sehr spannend geschrieben , beim lesen entwickelt sich ein Sog, das Buch ist kaum aus der Hand weg zu legen. Der Schreibstil ist knapp, ruhig und unglaublich dicht, plastisch und bildhaft, der Atmosphäre ist wie damals war düster, beklemmend, dunkel und trüb, die Leute voller Angst und Gerechtigkeit war das letzte in der Reihe.

Das Ende ist anders, das Ende hat mich vollkommen überrascht , der Trauer und Wut haben bei mir wieder mal nach oben geklettert, aber das Ende ist so wie das Leben ist- ungerecht und brutal.

Veröffentlicht am 02.04.2021

Spannende historische Krimi

Dampfer ab Triest
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Triest 1907 - auf der Bord des Kreuzfahrtschiffes Thalia neben anderen Gästen befindet sich Graf Urbanau und seine Tochter Carolina, auch der Bruno Zabini , der Inspector , ist auf den Bord und soll auf ...

Triest 1907 - auf der Bord des Kreuzfahrtschiffes Thalia neben anderen Gästen befindet sich Graf Urbanau und seine Tochter Carolina, auch der Bruno Zabini , der Inspector , ist auf den Bord und soll auf die beide incognitto aufpassen. Die erste Tage auf den Schiff sind ruhig und passiert nicht viel aber dann der Gefahr ist fast in jeder Ecke und Zabini hat viel zu tun.....

Der Autor hat mit diesen Buch etwas spektakuläres geschafft - ein spannendes Krimi welche ruhige Melancholie strahlt, sehr atmosphärisch und gleichzeitig sehr spannend und noch dazu lehrreich, die vielen historischen Fakten und die mehrere Details von Ermittlungen aus damaligen Zeiten sind sehr gut recherchiert auch die politische Hintergründe in damaligen Europa sind im groben Umriss dargestellt und das alles ohne langweile , alles ist meisterhaft mit die Krimi Geschichte geflochten.

Der Schreibstil ist vielleicht nicht einfach am Anfang, der Sprache ist auf der 1907 angepasst und ich finde das das gute Entscheidung war, weil Dank diese Sprache der Leser kann sich ganz in diese Zeiten versetzen.

Die vielfallt von die Personen stört überhaupt nicht, alle sind ausführlich beschrieben, im Not vorne ist ein große Personenregister.

Der Inspector Zabini ist ein Sympathieträger und für seine Zeiten ein " weit fortgeschrittene " Polizist über seine Arbeit zum lesen war echt ein Vergnügen - wie die ganze Geschichte.

Wer historische , lehrreiche , spannende Krimi mag ist hier bestens bedient !!! Große Leseempfehlung !!!