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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ertrunken vor dem Ziel

Powerless - Der Thron
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Was mich in Band 2 schon ermüdet hat, wurde hier nicht hinterfragt, sondern unnötigerweise noch getoppt.
Wieder Drama.
Wieder das gleiche Muster.
Wieder Drama.
Wieder das gleiche Muster.

Irgendwann war ...

Was mich in Band 2 schon ermüdet hat, wurde hier nicht hinterfragt, sondern unnötigerweise noch getoppt.
Wieder Drama.
Wieder das gleiche Muster.
Wieder Drama.
Wieder das gleiche Muster.

Irgendwann war mein Interesse einfach weg.

Es wiederholte sich zu viel. Konflikte, die sich vertraut anfühlten. Wendungen, die man kommen sah und Längen, die sich müde zogen. Dieses Buch hätte - genau wie Band 2 - locker halb so lang sein können.

Doch das Bittere daran war:
Es gab etwas, das mich noch interessiert hat.

Kit.

Seine Entwicklung war für mich der meisterhoffte Teil vom Titel und vom ganzen Machtgefüge dieses Bandes. Doch bis man wirklich dort ankam, ist mein Interesse irgendwo auf dem Weg zum Thron in der Seiche ertrunken.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Atemlos, nervenaufreibend und irgendwann etwas zu viel des Guten.

Powerless - Die Flucht
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Ich bin mit Paedyn gerannt. Mit pochendem Herzen, angehaltenem Atem und diesem ständigen Gefühl im Nacken, dass gleich alles schiefgeht.
Powerless - Die Flucht wirft einen ohne Vorwarnung zurück ins Chaos ...

Ich bin mit Paedyn gerannt. Mit pochendem Herzen, angehaltenem Atem und diesem ständigen Gefühl im Nacken, dass gleich alles schiefgeht.
Powerless - Die Flucht wirft einen ohne Vorwarnung zurück ins Chaos - genau da, wo Band 1 aufgehört hat. Keine Schonfrist - kein Luftholen. Genau DAS habe ich mir gewünscht.

Ich habe gebangt und gehofft. Die Szenen waren so angespannt, dass ich an meinen Fingernägeln geknabbert habe. Diese Flucht ist kein sauberer Plan, sondern ein Zittern, ein permanentes - Bitte, bitte nicht jetzt. Pae rennt, und man rennt mit. Herz voran, Verstand irgendwo hinten dran. Das war intensiv und körperlich spürbar.

Aber dann … wurde es ein kleines bisschen zu viel.

Diese dramatischen Höhen und Tiefen haben mich irgendwann ermüdet. Ich saß da und dachte: Braucht es wirklich noch eine Wendung? Und noch eine? Und noch eine? Und noch eine? Und noch eine? Und noch eine?
Irgendwann war ich nicht mehr begeistert, sondern müde. Als würde die Geschichte selbst keine Pause kennen und mir auch keine gönnen.
Doch wir kennen Pae und Kai. Die beiden brauchen genau dieses Chaos. Drama ist einfach ihr Normalzustand.

Damit das noch nicht genug war, kam somit das Ende.
Und tja: Aaach, Mist … ich hab’s befürchtet. Ich muss halt weiterlesen. Ich komm nicht los.

Spannend war es. Intensiv auch.
Aber selbst auf der Flucht habe ich mir irgendwann einen längeren Moment zum Stehenbleiben gewünscht.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Diese Welt ist schillernd, verwirrend und atemberaubend schön

Once Upon a Broken Heart
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Es war einmal … ein Buch, das mich zugleich träumen und seufzen ließ … Stephanie Garber hat mir wieder mein Herz gestohlen oder eher zerbrochen - wie der Titel verspricht. Ich war nämlich schon in Caraval ...

Es war einmal … ein Buch, das mich zugleich träumen und seufzen ließ … Stephanie Garber hat mir wieder mein Herz gestohlen oder eher zerbrochen - wie der Titel verspricht. Ich war nämlich schon in Caraval gefangen und hier knüpft sie direkt daran an. Das Vorwissen zu ihren märchen- und zauberhaften Geschichten hat mir geholfen, sonst wäre ich anfangs wohl verloren gewesen in diesem schillernden verwirrenden Chaos.

Ich liebe diese Welt, die die Autorin da geschaffen hat. Ich liebe, wie groß und grenzenlos alles wirkt. Es ist kein klares "Es war einmal", sondern eher ein "Wo bin ich hier eigentlich?". Anfangs ist es immer verwoben und verwunschen. Und genau das macht’s aus. Man stolpert durch Glastüren und blutige Küsse, und hinter jeder Ecke lauert ein neues Rätsel. Wahrheit ist hier relativ und Vertrauen noch mehr.

Evangeline hat mich anfangs ganz schön Nerven gekostet. Zu naiv und zu gutgläubig - mit Mut, der eher Leichtsinn war. Und gegen Ende mochte ich sie dann doch … irgendwie. Dafür war Jacks von Anfang an mein düster-glänzendes Highlight. Wer Caraval kennt, weiß: der Mann ist ein Mysterium mit Apfelgeschmack und schneidender Zunge. Wer’s nicht kennt, wird ihn wohl erstmal fluchend lieben lernen.

Für alle, die Caraval lieben: lest es. Für alle, die es nicht kennen: lest erst Caraval, sonst entgeht euch der Zauber von Jacks.

Auch hier sind viele Charaktere eher die Nebendarsteller und bleiben eher flach. Doch trotzdem will ich mehr dieser Märchen, mehr Jacks, mehr Wunder. Am Ende bleibt nur eins zu sagen: Märchen können gefährlich sein. Aber manchmal sind sie genau das, was ein gebrochenes Herz braucht.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Blut schmeckt nach Rache und manchmal nach Enttäuschung

Kings & Thieves (Band 2) - Der Schrei der Schwarzkraniche
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Kaum umgeblättert, flogen schon wieder Messer. Und Gefühle. Und Schuld. Lina ist auf Rachetrip, aber nicht mehr dieselbe wie früher. Puh … dieser zweite Band hat es durchaus in sich und hat mich manchmal ...

Kaum umgeblättert, flogen schon wieder Messer. Und Gefühle. Und Schuld. Lina ist auf Rachetrip, aber nicht mehr dieselbe wie früher. Puh … dieser zweite Band hat es durchaus in sich und hat mich manchmal … vielleicht auch ein kleines bisschen gelangweilt ... Sorryyy. Dabei fing alles so vielversprechend blutig an. Rache, Schmerz, Schuld, Gewalt. Nix mit ruhig und gediegen nach dem Finale von Band 1. Es ist anders, als ich gehofft hatte. Nicht schlecht, aber schwer - schwer zu lesen, schwer zu lieben.

Lina ist diesmal wilder, dunkler, gefährlicher und irgendwie auch … leerer? Ihre Rache ist alles und manchmal etwas zu viel. Ich wollte sie ab und zu schütteln: "Hallo?! Denk doch mal kurz nach!!" Aber sie rennt. In Gedanken, in die falsche Richtung und manchmal einfach mitten rein ins Verderben.

Es ist blutiger und dreckiger und trotzdem verliert das Buch zwischendurch ein bisschen Tempo. Vielleicht weil der dritte Teil schon wartet und dieser Band nur Anlauf holt. Vielleicht weil ich mehr ... Herz wollte? Nicht nur gebrochenes. Trotzdem: Der Stil bleibt magisch. Mythologie und Metaphern sind wie gewohnt bildgewaltig und manchmal verwirrend. Und dieses Ende kam natürlich wieder besten und schlimmsten Sinn: erschreckend ungeahnt.

Kings & Thieves 2 ist nicht perfekt. Aber vielleicht gefährlich gut.
Und vielleicht nicht. Und vielleicht bleibt wieder vielleicht mit viel vielleicht.

Betreten erneut auf eigene Gefahr. Vielleicht bring ein Pflaster mit.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Wie man sich wünscht, dass Chaos und Harmonie endlich antworten.

Arc & Ruin
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Ich:
"So, Chaos, Harmonie, wir sind zurück - in Band 2 - und diesmal will ich Klarheit!"

Chaos:
"Klarheit? Pfffff. Lies nochmal. Alles steht Kopf! Schattenfresser, Götter, Prophezeiungen ... und Irin, ...

Ich:
"So, Chaos, Harmonie, wir sind zurück - in Band 2 - und diesmal will ich Klarheit!"

Chaos:
"Klarheit? Pfffff. Lies nochmal. Alles steht Kopf! Schattenfresser, Götter, Prophezeiungen ... und Irin, der endlich mehr redet. Naja - manchmal. Rah taumelt durch Düsternis, Irin kämpft mit seiner Vergangenheit (und seinem Charme – halloooo, come on), und alles fühlt sich an wie ein Cliffhanger und Fragen und BOOOOM: Weltuntergang. Hehe."

Harmonie:
"Yes - endlich geht es weiter. Der Einstieg war leichter, oder? Diese kleine Zusammenfassung am Anfang war doch eine schöne Orientierung. Und Chaos, sie wollte doch unbedingt weiterlesen. Vor allem wegen Rah und Irin."

Ich:
"Ja, genau. Rah bleibt einfach mein Highlight. Und Irin … oder soll ich sagen: Arax? Seine Kapitel haben was ausgelöst in mir. Die Zwei sind so komplex, so zerrissen, so ... mhhh …. faszinierend?! Nur ein bisschen mehr Tiefe hat gefehlt."

Chaos:
"Und mit Shina und Mae konntest du immer noch nichts anfangen. Vielleicht, weil Mae keine eigene Stimme hatte ODER dass der Plot endlich mal wieder übernimmt ODER aber auch, weil du lieber bei deinen Lieblingen Rah und Irin geblieben wärst." -augenroll-

Ich:
"Naja, dieses Gefühl, nach mehr Handlung, mehr Konsequenz und weniger ewiges Zögern bei den beiden hat mich wirklich aushungern lassen."

Harmonie:
"Und trotzdem hast du bekommen, wonach du dich gesehnt hast.
Einen würdigen Abschluss. Nicht perfekt. Aber zufriedenstellend."

Ich:
"Ein Abschluss mit Ecken und Kanten. Wie eine Spirale, statt ein Kreis. Ich bin gern nochmal durch Qaya gereist. Mit all seinem Dunkel - Politik, Sekten, Monster - und dazwischen die Magie, Schönheit - einfache Poesie. Hach, herrlich. Ich habe das Gefühl, das Ende passt."

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