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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2017

Spannend, ehrlich und prickelnd

Trinity - Verzehrende Leidenschaft
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Erster Eindruck:
Ich habe mir das Buch besorgt, weil es als Mangelexemplar sehr günstig war und mich besonders der Klappentext begeistert hat. Das Cover hat mich nämlich nicht so angesprochen, leider!

Inhalt:
Die ...

Erster Eindruck:
Ich habe mir das Buch besorgt, weil es als Mangelexemplar sehr günstig war und mich besonders der Klappentext begeistert hat. Das Cover hat mich nämlich nicht so angesprochen, leider!

Inhalt:
Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die jahrelang von ihrem Partner missbraucht und gequält worden ist. Dies gehört aber der Vergangenheit an, da sie durch eine Hilfsorganisation von ihm wegkam. Dort arbeitet sie mittlerweile und lernt dort auf einer Konferenz einen unglaublich sexy Mann kennen- Leider stellt sich heraus, dass es sich um den Vorsitzenden der Stiftung handelt, bei der sie angestellt ist. Die Leidenschaft zwischen den beiden ist allerdings so gross und so trifft Gillian die folgenschwere Entscheidung, dass sie sich auf Chase einlässt und sich endgültig von ihrer Vergangenheit lossagt. Doch die Beziehung mit Chase stellt sie vor neue Herausforderungen und zehrt an ihren Mauern, die sie sich aufgebaut hat. Wird sie Chase wirklich in ihrem Leben behalten können?

Review:
Insgesamt habe ich nicht viel erwartet, da ich das Buch einfach mal so gekauft hatte. Doch ab der ersten Seite hatte dieses Buch mich komplett eingenommen. Da ich selber Erfahrungen mit Gewalt machen musste, konnte ich Gillian ab der ersten Seite verstehen. Da muss ich Audrey Carlan ein riesiges Kompliment machen, denn sie hat das wirklich gut getroffen!
Der Verlauf der Geschichte ist spannend und bleibt es auch. Immer wieder passiert etwas und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es mich so gefesselt hat.
Was ich aber kritisieren möchte, sind die Sexszenen. Auch wenn ich weiss, dass in diesem Genre Sexszenen dazu gehören, so fand ich diese in diesem Buch eher störend. Dieses Buch würde mit weniger Sexszenen besser auskommen, denn dadurch wird es oftmals einfach zu allgemein und das finde ich schade.
Deswegen gebe ich nicht 5, denn ansonsten hätte dieses Buch eindeutig 5 verdient!

Es ist eines meiner Lieblingsbücher geworden und ich kann es immer wieder lesen und es wird niemals langweilig, selbst wenn man die Geschichte schon kennt, will man immer wieder wissen, wie Gillian sich entwickelt, da es so viel Spass macht ihr dabei zuzu
lesen*.



Veröffentlicht am 28.06.2017

Schlussrezension

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Zu Beginn möchte ich mich nochmal beim LYX-Verlag dafür bedanken, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen konnte. Dies war meine erste Leserunde und es war für mich sehr spannend und lehrreich.

Zu meiner ...

Zu Beginn möchte ich mich nochmal beim LYX-Verlag dafür bedanken, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen konnte. Dies war meine erste Leserunde und es war für mich sehr spannend und lehrreich.

Zu meiner Rezension:

Erster Eindruck:

Insgesamt würde ich das Buch in der Buchhandlung nie kaufen, weil mir persönlich der Titel fast zu gross auf dem Cover ist. Aber umso öfter ich das Manuskript angesehen habe, umso besser hat mir das Cover gefallen. Mittlerweile bin ich sogar viel offener, was solche Covers angeht und habe mir in der Buchhandlung diese Art von Covern mal genauer angesehen, weil ich schlussendlich meine Vorurteile zur Seite legen musste. Der Titel finde ich sehr spannend und ultra passend. Es zeigt das Thema, allerdings auf raffinierte Weise, dass man erst während des Lesens die wahre Absicht dahinter erkennen kann. Das gefällt mir persönlich sehr gut.

Handlung
Das Buch handelt von Bea, die in einem kleinen Verlag arbeitet, dessen Existenz vom dem ziemlich unberechenbaren Starautor Tim Bergmann abhängt. Der Verlag steht kurz vor einer Pleite, kann es aber schaffen, wenn Tim Bergmann einen wichtigen Leserpreis gewinnt. Deswegen muss sich Bea mit Tim auf eine Lesereise begeben, um möglichst viele Fans für Tim Bergmann abstimmen zu lassen. Das Problem ist allerdings, dass Tim Bergmann Dystopien schreibt, mit denen Bea, die ansonsten lediglich Liebesromane liest, nichts anfangen kann. Zudem ist Tim Bergmann keine angenehme Begleitung, denn er ist launisch und oft unzuverlässig, was Bea oft in Schwierigkeiten bringt. Und obwohl sie ihn am liebsten loswerden möchte, gibt es Gefühle in ihr, die sie nicht zuordnen kann oder will.

Charakter und allgemeiner Handlungsaufbau
Insgesamt wirkt das Buch sehr stimmig auf mich. Die Charaktere sind ziemlich realitätsnah. Die Beiden haben keine einfache Vergangenheit und haben gelernt, diese auf andere Weise zu bewältigen. Dies schafft Tiefe und lässt sowohl Bea als auch Tim greifbarer erscheinen. Durch diese Erklärung sind viele charaktertypische Handlungen gerechtfertigt. Das finde ich sehr schön. Die Charakterisierung ist meiner Meinung nach sehr gut gemacht, weil man als Leser wirklich das Gefühl hat, dass die Autorin weiss, wie sich Menschen mit einer solchen Vergangenheit verhalten. Was ich diesbezüglich aber erwähnen muss: Es ist wirklich schade, dass es so lange gedauert hat, bis die beiden mit ihrer Vergangenheit rausgerückt sind. Natürlich ist es verständlich aber irgendwie fehlt mir persönlich noch ein Teil der Geschichte in Bezug auf die Vergangenheit. Zum Schluss wurde es mir nämlich zu oberflächlich, was mich leider sehr enttäuscht hat. Während des gesamten Romans wurde die Spannung stetig aufgebaut und dann mit der Liebesbeziehung gebrochen. Das fand ich beim lesen schlüssig. Aber sobald die Geschichte mit dem kleinen Bruder und der Mutter im Krankenhaus kam, war mir der Roman zu schnell. Ich konnte kaum begreifen, was geschah und schon war der Roman zu Ende. Aber ansonsten finde ich die Arbeit wirklich top!

Sprache und Stil
Die Sprache ist angepasst für die Art von Roman. Es ist schlicht, einfach und trotzdem richtig Deutsch. Das finde ich sehr amüsant, da ich oft englische Romane lese. Der Schreibstil ist für ein breites Leserpublikum ideal. Die Ich-Perspektive als Erzähler ist ebenfalls ideal und lässt den Leser, obwohl ich vor allem an Leserinnen denke ;) , in Beas Gefühlswelt blicken und dadurch kann man sich gewissermassen mit Bea identifizieren.

Liebesszenen
Wer auf Liebesszenen aus ist, wird in diesem Roman eher erst ganz, ganz zum Schluss fündig, denn es dauert wirklich lange, bis sich Bea und Tim zusammenraufen und zu ihren Gefühlen stehen. Aber der Roman beinhaltet ein paar sehr romantische Szenen, die ich wunderschön und sehr gut geschrieben fand.

Meinung zum Buch
Der Charakter von Bea hat mich bereits auf der ersten Seite gefesselt und irgendwie in ihren Bann gezogen. Die Verunsicherung bezüglich Tim gefiel mir sehr gut und auch die Funktionalität, die sie gegenüber ihrer Familie an den Tag legt, ist wirklich spannend und aufschlussreich. Es war amüsant einmal eine weibliche Protagonistin zu haben, die den Mann kontrolliert. Dies fand ich erfrischend.
Insgesamt bin ich positiv überrascht, ich finde, das Buch kann mit den Büchern locker mithalten, die sich momentan auf meiner Lieblingsbücher-Liste befinden.
Einzig der Schluss war für mich, wie bereits geschrieben, zu schnell. Dies finde ich noch immer sehr schade, weil es mich irgendwie unbefriedigt zurücklässt. Ich hätte mir mehr für die beiden gewünscht, kann aber auch verstehen, wieso die Autorin die Geschichte beenden musste.

Fazit Leserunde
Die Erfahrung hier war wirklich toll. Gerade, dass man auch Fragen an die Autorin stellen konnte, fand ich wirklich toll! Bei einer nächsten Leserunde werde ich allerdings das gesamte Buch in einem Zug durchlesen und dann zu den jeweiligen Stadien der Leserunde den ausgewählten Teil erneut lesen, da für mich das Warten zwischen dem Lesen immer ziemlich mühsam war.

Fazit Buch
Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sternen. Es ist ein tolles Buch, das man schnell gelesen hat und welches trotzdem eine wichtige Botschaft transportiert: Man liebt nur mit dem Herzen richtig und wenn man liebt, kann man nichts dagegen tun.
Also: Klare Leseempfehlung!



Veröffentlicht am 30.04.2017

Toll und wirklich berührend

Trust Again
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Das Cover finde ich sehr passend und schön. Das Buch steht ganz weit vorne in meinem Bücherregal, weil es eben auch schön zum ansehen ist.
Inhalt:
Der Inhalt ist wirklich sehr gut. Die Geschichte von ...

Das Cover finde ich sehr passend und schön. Das Buch steht ganz weit vorne in meinem Bücherregal, weil es eben auch schön zum ansehen ist.
Inhalt:
Der Inhalt ist wirklich sehr gut. Die Geschichte von Dawn und Spencer hat mich von der ersten Sekunde an berührt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Gefühle konnte ich fast zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen und da es ein grosses Hin und Her zwischen den beiden gab, hätte ich sie gerne einmal für ein paar Stunden in einem Raum eingesperrt, damit sie endlich begreifen, dass sie zusammengehören. Dawns Charakter hat mich sehr an mich selber erinnert. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso sie sich nach einer totalen "Desasterbeziehung" auf keine neue Beziehung mehr einlassen will. Sie hat zu grosse Angst vor den erneuten Verletzungen. Spencer hat mich aber viel stärker noch inspiriert, etwas in meinem eigenen Leben zu ändern. Für mich war es sehr schön zu lesen, dass er jedem Tag eine total neue Chance gibt. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen. Da hat Mona Kasten eine sehr wichtige Aussage durch Spencer gemacht.
Den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Mona schreibt sehr flüssig und ich mag es, dass in diesem Werk viel von ihrer Persönlichkeit steckt.
Ein weiterer riesiger Pluspunkt ist die Erwähnung von Harry Styles. Da es sich bei ihm um meinen Lieblingssänger handelt, konnte ich die Protagonistin in ihrer Schwärmerei sehr verstehen. Das hat mir beim Lesen einige Male ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Insgesamt finde ich es ein sehr gelungenes Werk, weil es Themen behandelt, die gerade für junge Mädchen in unserer Zeit wichtig sind. Und das Buch hat mir persönlich sehr viel Hoffnung geschenkt, dass das Leben weitergeht, egal was geschieht. Darum gebe ich hier wirklich 5 *!

Veröffentlicht am 23.04.2017

Spannende Geschichte mit typischer Rollenbesetzung

Paper Princess
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Inhalt: Das Buch handelt von einem recht jungen Mädchen namens Ella, die seit dem Tod ihrer Mutter alles alleine hinkriegen muss. Obwohl sie minderjährig ist, arbeitet sie in einem Stripclub und geht noch ...

Inhalt: Das Buch handelt von einem recht jungen Mädchen namens Ella, die seit dem Tod ihrer Mutter alles alleine hinkriegen muss. Obwohl sie minderjährig ist, arbeitet sie in einem Stripclub und geht noch zur Schule. Plötzlich taucht ein Milliardär namens Callum Royal auf und behauptet, ihr Vormund zu sein. Da er ihr ein verlockendes Angebot macht, geht sie mit ihm mit und lernt seine Söhne kennen, die sich aber nicht unbedingt mit Ella anfreunden möchten. Trotzdem entwickelt sich dann eine Hassliebe und es entsteht ein Hin und Her.

Cover:
Ich finde das deutsche Cover wirklich sehr schön und auch irgendwie passend. Es ist mädchenhaft und man kann das Thema teilweise erraten. Was ich sehr toll an dem Cover finde ist, dass man dieses Buch auch gut in der Öffentlichkeit lesen kann. Ich persönlich mag es nämlich oft nicht, wenn auf dem Cover ein Liebespaar zu sehen ist, dass gerade zur Sache geht.

Fazit:
Charaktere
Die Charaktere sind meistens glaubhaft. Nur manchmal wird ein Klischée bedient, dass ich für unnötig halte. Die Protagonistin ist sehr durchdacht und ihre Handlungsimpulse werden sehr verständlich ausgedrückt. Die Royal Brüder erinnern mich an ein Wolfsrudel mit ihrem Anführer. Das finde ich teilweise etwas nervtötend, weil so die Protagonistin immer gezwungen ist, zuerst den "Leitwolf" von sich zu überzeugen.
Der Schreibstil ist ziemlich gut, auch wenn es übersetzt ist. Die Sprache ist weder vulgär noch irgendwie unpassend zu den jeweiligen Charakteren. Insgesamt also ein gelungenes Werk. Die Länge ist ebenfalls optimal und ich habe das Buch innerhalb von einem Tag gelesen, was mir auch nicht schwergefallen ist, weil es wirklich flüssig geschrieben ist. Das Buch ist also passend für eine kleine Ablenkung zwischendrin.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Märchenhaft und doch erotisch

Royal Passion
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Dieses Buch hat mich bereits mit dem Cover überzeugt. Das Cover finde ich sehr stilvoll für einen erotischen Roman und ich finde man kann es auch in der Öffentlichkeit lesen, was mir wichtig ist, weil ...

Dieses Buch hat mich bereits mit dem Cover überzeugt. Das Cover finde ich sehr stilvoll für einen erotischen Roman und ich finde man kann es auch in der Öffentlichkeit lesen, was mir wichtig ist, weil ich viel unterwegs bin.
Die Story fängt recht unwirklich an, für mich schon fast ein wenig zu klischéehaft. Aber spätestens ab der 100. Seite fing mich das Buch ein. Clara, die Protagonistin, ist vielschichtig, was die Autorin wirklich gut rüberbringen kann. Leider ist für mich persönlich das Anorexie-Überbleibsel ein ziemlicher Schocker gewesen. Das fand ich anfangs sehr unnötig. Aber gegen Ende hin, konnte ich dann verstehen, wieso Geneva Lee das so haben wollte.
Der Prinz ist anfangs ebenfalls ewas schwerfällig. Irgendwie wurde ich mit beiden Figuren erst ab etwa der 100. Seite warm. Aber insgesamt ist die Geschichte wirklich märchenhaft und hat den Namen Royal wirklich fabelhaft umgesetzt.
Die Erotikszenen sind teilweise etwas zu vulgär geraten, was aber wohl eher an der Übersetzung liegt, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Deswegen würde ich allen raten, die Originalversion zu lesen.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten habe ich das Buch an einem Stück gelesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Insgesamt also eine beachtliche Leistung!