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Veröffentlicht am 21.03.2021

Gänsehautcharakter

Trauma - Kein Entkommen
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Zwei Leichen werden gefunden.
Ein Toter ist ertrunken, der andere im Kühlschrank erstickt.
Die Ermittler Katja Sand und Rudi Dorfmüller übernehmen den Fall und entdecken schnell Parallelen.
Beide Opfer ...

Zwei Leichen werden gefunden.
Ein Toter ist ertrunken, der andere im Kühlschrank erstickt.
Die Ermittler Katja Sand und Rudi Dorfmüller übernehmen den Fall und entdecken schnell Parallelen.
Beide Opfer haben schwere Trauma erlitten.
Dazu kommt noch ein Skandal bei der Bundesmarine der vertuscht wird.
Je mehr Katja Sand nachbohrt, je mehr Druck bekommt sie, bis ihr der Fall entzogen wird.
„Trauma – kein Entkommen“ ist der erste Band einer geplanten Trilogie von Christoph Wortberg.
Der Thriller beschäftigt sich mit dem brisanten Thema Trauma.
Schon im Prolog habe ich Gänsehaut bekommen. Ein Kind wird aufs schwerste Misshandelt.
So etwas ist nur schwer zu ertragen.
Man ahnt schon, dass das Kind mit seinem schweren Trauma einmal selbst zum Täter wird. Oder ist es eins der Opfer?
Beide hatten schwere Trauma erlitten.
Wer das Kind ist oder war erfährt man erst am Ende des Buches.
So bleibt die Spannung auch die ganze Zeit erhalten.
Die Protagonisten sind gut in Szene gesetzt.
Auch Katja Sand leidet an einem Trauma.
Was sie erlebt hat kommt in diesem Band noch nicht ans Licht.
Das Buch hat sich gut gelesen. Die Geschichte spannend erzählt.
m Ende gibt es eine Leseprobe zum 2. Band.
Jetzt bin ich schon richtig neugierig geworden wie es weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2021

Ein Genießer-Krimi

Toskanisches Vermächtnis
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Nach dem Tod seiner Frau versucht der frühere Polizist vom NYPD Nico Doyle einen Neuanfang in einem kleinen Ort in der Toskana, dem Land seiner verstorbenen Frau.
Hier lebt die Familie seiner Frau und ...

Nach dem Tod seiner Frau versucht der frühere Polizist vom NYPD Nico Doyle einen Neuanfang in einem kleinen Ort in der Toskana, dem Land seiner verstorbenen Frau.
Hier lebt die Familie seiner Frau und er findet schnell Anschluss. Er hilft auch gerne im Restaurant seiner Schwägerin, was ihn auf andere Gedanken bringt.
Doch dann findet Nico unweit von seinem Haus eine Leiche.
Kommissar Salvatore Perillo, der in dem Fall die Ermittlungen aufnimmt nimmt gerne Hilfe von Nico an.
Es stellt sich schnell heraus, dass das Opfer im Ort bekannt war.
Aber niemand gibt zu, eine Verbindung zu dem Opfer gehabt zu haben.
Das ganze Ort scheint etwas zu verbergen.
Jetzt gilt es das Geheimnis des Ortes zu lüften und den Täter zu finden.
Der Krimi „Toskanisches Vermächtnis“ von Camilla Trinchieri ist ein richtiger Genießer-Krimi.
Der Beginn des Krimis ist recht gemütlich. Die italienische Lebensart steht im Vordergrund.
Es wird viel gekocht, viel gegessen und natürlich gibt es auch guten Wein.
Doch je weiter man in die Geschichte eindringt um so spannender wird das Buch.
Die Protagonisten sind sympathisch und gut in Szene gesetzt.
Nico und auch den Kommissar Salvatore Perillo mochte ich gleich.
Auch die Familie von Nicos verstorbener Frau war sehr herzlich.
Am Ende hat die Geschichte dann richtig Fahrt aufgenommen, wurde recht spannend.
Die Auflösung war dann überraschend aber auch gut nachzuvollziehen
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu verstehen.
Das Buch enthält viel Lokalkolorit, man fühlt sich förmlich in die Toskana versetzt.
Allerdings sollte man die Geschichte nicht mit knurrendem Magen lesen.
„Toskanisches Vermächtnis“ ist ein Krimi zum Wohlfühlen den man genießen sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2021

Spannender Krimi mit einer großen Portion Humor

Totentanz im Pulverschnee
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Inspektor Arno Bussi macht Urlaub in Maria Schnee.
Dort steht das alljährliche Eisfestival vor der Tür.
Doch dann verschwindet die Eisprinzessin.
Es stellt sich die Frage ob sie entführt wurde.
Arno Bussi ...

Inspektor Arno Bussi macht Urlaub in Maria Schnee.
Dort steht das alljährliche Eisfestival vor der Tür.
Doch dann verschwindet die Eisprinzessin.
Es stellt sich die Frage ob sie entführt wurde.
Arno Bussi stellt Nachforschungen an.
Als eine Leiche auftaucht und sich die Ermittlerin Erna Katz einschaltet wird es ernst.
„Totentanz im Pulverschnee“ ist der 3. Fall mit Arno Bussi von Joe Fischer.
Das Buch spielt im schönen Tirol, in einem Ort namens Maria Schnee.
Die Ortsbeschreibung und der Plan auf der Innenseite des Covers geben einen schönen Überblick von Handlungsort.
Der Schreibstil von Joe Fischer ist flüssig und er erzählt seine Geschichte in einem rasantes Tempo.
Die Charaktere sind einzigartig und haben mich so einige Lacher verlauten lassen.
Der Fall scheint am Anfang ganz unspektakulär, nimmt dann aber schnell Fahrt auf.
Die Spannung hält bis zum Schluss an und am Ende ist alles stimmig und auch überraschend.
„Totentanz im Pulverschnee“ ist ein spannender Krimi mit tollen Charakteren und einer gehörigen Portion Humor.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2021

Thriller mit Tiefgang

Der Malik
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Das Verschwinden eines hochrangigen Beamten des österreichischen Finanzministeriums ruft die Ermittler einer Sondereinheit Michael Lenhart und Sabine Preiss auf den Plan.
Der einzige Hinweis ist eine Notiz ...

Das Verschwinden eines hochrangigen Beamten des österreichischen Finanzministeriums ruft die Ermittler einer Sondereinheit Michael Lenhart und Sabine Preiss auf den Plan.
Der einzige Hinweis ist eine Notiz mit den Worten „Der Malik“.
Die Beiden stoßen auf ein internationales Verbrechernetzwerk.
Es geht um Drogen, Waffen und Steuerhinterziehung.

„Der Malik“ ist nach „Der Preis des Lebens“ der 2. Band mit den Ermittlern Michael Lenhart und Sabine Preis von Bernhard Kreutner.
Für mich ist es das erste Buch des Autors. „Der Preis des Lebens“ werde ich im Anschluss lesen.
Der Autor hat seinem Thriller ein brisantes und aktuelles Thema zugrunde gelegt.
Die Ermittler sind einfach genial.
Michael Lenhart gefällt mir besonders gut. Er besticht durch seine philosophischen Unterhaltungen und durch seine Gedankengänge.
Ich mag seine intelligenten Gespräche. Lenhart ist durchaus ein Mensch den ich gerne einmal treffen würde.
Sabine Preiss ist eine taffe Frau. Die beste am Schießstand. Gut ein Mäuschen könnte den Job auch nicht machen.
Auch Sabine Preiss hat mich beeindruckt. Die zwei arbeiten gut zusammen.
Die Handlung führt zum Teil in die Finanzwelt, ist aber auch für den Nichtkundigen gut verständlich.
Der Leser ist den Ermittlern einen Schritt voraus. Er kennt den Malik.
Aus diese Perspektive ist der Thriller sehr spannend erzählt.
Das Ende ist dann stimmig und besticht durch die Genialität von Michael Lenhart.
Ich wünsche mir noch einige Fälle mit dem Ermittlerduo lesen zu können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2021

Die Mafia in Südtirol

Das dunkle Dorf
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Im Januar wird das idyllische Ort Wolkenstein in Südtirol zum luxuriösen Wintersportort.
Massen von Touristen bevölkern den Ort und die Skilifte.
In einem Hotelzimmer wird ein toter Dorfpolizist gefunden.
Grauner ...

Im Januar wird das idyllische Ort Wolkenstein in Südtirol zum luxuriösen Wintersportort.
Massen von Touristen bevölkern den Ort und die Skilifte.
In einem Hotelzimmer wird ein toter Dorfpolizist gefunden.
Grauner und sein Kollege Saltapete beginnen mit den Ermittlungen.
Doch da glaubt Saltapete die Tochter des Mafiabosses, den er hinter Gitter gebracht hat gesehen zu haben.
Jetzt heißt es für Saltapete unterzutauchen.
„Das dunkle Dorf“ ist bereits der 6. Band der Commissario Grauner Reihe von Lenz Koppenstätter.
In diesem Band bekommen es Grauner und Saltapete mit der Mafia zutun.
Die Spannung wird schon im Prolog aufgebaut und zieht sich bis zum Ende hin.
Die Ermittler sind sympathisch. Die Landschaft einzigartig.
Saltapete wird von seiner Vergangenheit in Neapel eingeholt und muss untertauchen.
Grauner und seine Frau Alba machen sich Sorgen um ihre Tochter Sara. Das Mädchen ist verschwunden und in ihrem Zimmer haben sie Drogen entdeckt.
Wie hängt das alles zusammen fragt man sich als Leser?
Am Ende wird alles stimmig aufgeklärt.
Der Epilog lässt dem Leser noch einmal den Atem stocken, doch dann endet das Buch mit einem riesigen Cliffhanger.
Jetzt heißt es hoffen, warten und bangen bis zum nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere