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Veröffentlicht am 13.01.2026

Toller Abschluss

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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ACHTUNG - BAND zwei! Spoilergefahr!
Kiana, Tyron und Nevin haben es geschafft: Sie haben die Schicksalshöhle gefunden und Kiana konnte sie sogar betreten. Doch der Triumph währt nicht lange, denn sie ...


ACHTUNG - BAND zwei! Spoilergefahr!
Kiana, Tyron und Nevin haben es geschafft: Sie haben die Schicksalshöhle gefunden und Kiana konnte sie sogar betreten. Doch der Triumph währt nicht lange, denn sie werden angegriffen und müssen – wie so oft – die Flucht ergreifen.

Eine wirkliche Verschnaufpause bleibt ihnen nicht. Plötzlich ist Kiana gezwungen, allein zu fliehen, während Tyron in große Gefahr gerät. Für Kiana steht fest: Sie muss ihn retten. Schließlich verbindet sie, Tyron und Nevin nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch eine bedeutende Aufgabe, die sie gemeinsam erfüllen müssen. Auf ihrem Weg kommen immer mehr Wahrheiten über die Götter ans Licht – Wahrheiten, die alles verändern könnten.

Nach dem Ende des ersten Bandes war ich ehrlich gesagt ziemlich geschockt über das, was Kiana in der Höhle vorgefunden hat. Umso dankbarer war ich der Autorin, dass diese Situation sehr schnell aufgeklärt wird und die Charaktere miteinander reden, anstatt ein ganzes Buch lang zu schweigen. Das empfand ich als äußerst erfrischend und angenehm.

Zwar hatte ich bei einigen Entwicklungen eine leise Vorahnung, dennoch konnte mich die Autorin auch in diesem Band immer wieder überraschen. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend und hat mich durchweg bestens unterhalten.

Mit Kiana, Nevin und Tyron hat Saskia Louise drei wundervolle Charaktere erschaffen, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe. Vielen Dank für diesen gelungenen und emotionalen Abschluss der Dilogie.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Potential das nicht ganz ausgeschöpft wurde

Chicago Ruthless (Band 2) - Faithful
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verliebt – in Maximo DiMarco. Doch Maximo ist nicht nur Dantes engster Vertrauter, sondern auch die rechte Hand ihrer beiden Brüder, den berüchtigten Mafia-Bossen von Chicago. Und genau deswegen hat er ...

verliebt – in Maximo DiMarco. Doch Maximo ist nicht nur Dantes engster Vertrauter, sondern auch die rechte Hand ihrer beiden Brüder, den berüchtigten Mafia-Bossen von Chicago. Und genau deswegen hat er sich geschworen, die Finger von Joey zu lassen.
Aber Joey ist längst nicht mehr das kleine Mädchen von früher. Sie weiß genau, wie sie Max aus der Reserve locken kann – und genießt es, ihn an seine Grenzen zu bringen. Schließlich kann auch er seinem Verlangen nicht mehr widerstehen. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern: Ihre Brüder sind strikt gegen die Beziehung, und dunkle Schatten drohen sich über Joey und Max zusammenzuziehen.

Joey hat ihren eigenen Kopf. Sie weiß, dass sie in einer gefährlichen Welt aufgewachsen ist, umgeben von Feinden und Intrigen – doch manchmal geht sie mir etwas zu leichtsinnig mit dieser Gefahr um. Sie fordert ständig mehr Freiheit von ihren Brüdern, verhält sich aber nicht immer so, als wäre sie bereit, diese Verantwortung auch zu tragen.
Max dagegen ist das komplette Gegenteil: loyal bis ins Mark – gegenüber Dante, aber auch gegenüber Joey. Er ist ein Beschützer durch und durch, jemand, der alles für die Menschen tun würde, die er liebt. Seine Art hat mich sehr überzeugt und mir gut gefallen.

Auch wenn ich weiß, dass es sich um eine Dark Romance ab 18 handelt, war mir persönlich der Romance- und Spice-Anteil etwas zu dominant. Die erotischen Szenen hätten ruhig sparsamer eingesetzt oder etwas mehr der Fantasie überlassen werden können. Stattdessen hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte und die Charakterentwicklung stärker im Vordergrund stehen – oder dass die Spannung zwischen Joey und Max länger aufgebaut wird.
Denn ihre Beziehung entwickelt sich für meinen Geschmack einfach zu schnell. Ein bisschen mehr Knistern und Funkensprühen vor dem großen Feuer hätte der Story wirklich gutgetan.

Insgesamt hat die Geschichte viel Potenzial, das meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Mit mehr Tiefe bei den Figuren und etwas mehr Fokus auf den Hintergrund der Charaktere hätte dieses Buch mich noch viel stärker packen können.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Grandioser Auftakt! - Ich liebe es!

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Die fallenden Sterne brachten die Magie zurück – und damals war Velvet völlig begeistert davon. Sie wollte eine Hexe werden und sich einem Zirkel anschließen. Doch alles kam anders: Velvet wurde zur Dämonenreiterin, ...

Die fallenden Sterne brachten die Magie zurück – und damals war Velvet völlig begeistert davon. Sie wollte eine Hexe werden und sich einem Zirkel anschließen. Doch alles kam anders: Velvet wurde zur Dämonenreiterin, zu einer, von der niemand erfahren darf. Ihre zweite Identität muss sie geheim halten, denn Velvet hat Visionen – Visionen, die mit ihrem eigenen Tod zu tun haben. Und eines Tages sieht sie, dass die Götter sterben werden … und sie mit ihnen.
Um dieses Schicksal abzuwenden, muss Velvet an das Blut der sieben Göttersöhne gelangen. Doch dazu braucht sie ausgerechnet die Hilfe von Kashmere Sinclair – ihrem Exfreund. Einem Mann, der einen entscheidenden Teil ihrer Vergangenheit prägt. Die Zusammenarbeit mit ihm reißt alte Wunden auf und zwingt beide, sich dem zu stellen, was sie einst verband und trennte.

Velvet ist eine unglaublich starke Frau. Sie hat viel durchgemacht und kämpft – im wahrsten Sinne des Wortes – immer noch mit ihrem inneren Dämon. Ihre wahren Gefühle verbirgt sie hinter einer Mauer, die nur wenige durchbrechen können. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen.

Kash ist der gutaussehende, arrogante Göttersohn – selbstbewusst, scharfzüngig und ein hervorragender Problemlöser. Doch auch er trägt Narben aus seiner Vergangenheit, vor allem jene, die mit Velvet verbunden sind. Ich liebe, dass es in diesem Buch Kapitel aus Kashs Sicht gibt – ohne sie würde der Geschichte eindeutig etwas fehlen. Seine Perspektive rundet das Ganze perfekt ab, gibt Einblicke in seine Gedanken, Gefühle und seine gemeinsame Geschichte mit Velvet.

Die Vergangenheit der beiden hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht – im besten Sinne. Immer wieder bekommt man kleine Einblicke, die dann abrupt enden, sodass man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Was führte zu allem, was nun zwischen ihnen steht? Man spürt deutlich, dass zwischen Velvet und Kash schon früher die Funken geflogen sind – und sie tun es noch immer. Die Luft zwischen ihnen knistert, die Spannung ist greifbar, und trotzdem machen sie es sich gegenseitig verdammt schwer.

Dann ist da noch Eddie, der mir stellenweise etwas zu kurz kommt. Zwischenzeitlich habe ich mich wirklich gefragt, wo er eigentlich bleibt – denn er wächst einem schnell ans Herz. Und natürlich Monty, die kleine Götterzehe. Anfangs war ich über Monty im Marmeladeglas etwas verwirrt, doch schnell wurde klar: Monty ist etwas ganz Besonderes. Ohne ihn würde der Geschichte definitiv etwas fehlen.

Auch die anderen Göttersöhne sind faszinierende Charaktere, und ich hoffe sehr, dass wir den einen oder anderen im zweiten Band wiedersehen werden.

Während des Lesens hatte ich oft den Gedanken: Endlich wieder ein neues Werk von Julia Dippel! Es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Dieses Buch ist eines, das man am liebsten nicht aus der Hand legen möchte – und gleichzeitig nicht beenden will, weil man nicht möchte, dass es vorbei ist.

Typisch Julia Dippel: Sie lässt uns zappeln, spielt meisterhaft mit Spannung und Emotion, lässt das Knistern zwischen den Zeilen lebendig werden – und dann kommt dieser fiese Cliffhanger am Ende, der einen sofort denken lässt: Ich muss wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Was für ein grandioser Auftakt! - Pageturner

Silver Elite
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Wren muss ihre telepathischen Fähigkeiten vor allen verbergen. General Redden droht sämtlichen modifizierten Menschen mit dem Tod. Und doch findet sich Wren plötzlich im Trainingsprogramm der Silver Elite ...

Wren muss ihre telepathischen Fähigkeiten vor allen verbergen. General Redden droht sämtlichen modifizierten Menschen mit dem Tod. Und doch findet sich Wren plötzlich im Trainingsprogramm der Silver Elite wieder. Verzweifelt versucht sie, dort wieder herauszukommen – bis die Widerstandsgruppe Uprising die perfekte Gelegenheit sieht über Wren, an brisante Informationen zu gelangen.
Und dann ist da noch Cross: Wrens Vorgesetzter und ausgerechnet der Sohn des Generals. Er hat den Auftrag, Wren nicht aus den Augen zu lassen.

Ich habe dieses Buch geliebt! Für mich war es ein absoluter Pageturner und ein echtes Highlight. Die Dynamik zwischen den Figuren hat mich sofort gepackt. Auch wenn der Handlungsstrang an einigen Stellen vorhersehbar wirkte, überraschten mich mehrere unvorhergesehene Wendungen.

Wren ist mutig, aber auch ungestüm. Oft handelt sie impulsiv, wo Nachdenken besser wäre. Sie trägt eine schützende Mauer um sich, und Vertrauen muss man sich bei ihr hart erarbeiten. Doch als modifizierte Person lebt sie ständig in Gefahr – kein Wunder also, dass sie so vorsichtig ist. Ich habe Wren schnell in mein Herz geschlossen und bin unglaublich gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht.

Cross wirkte auf mich manchmal etwas überheblich; er weiß genau, wie gut er aussieht. Trotzdem konnte auch er mich bald für sich gewinnen.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Figuren, die das Buch so lebendig machen: Kameraden aus der Ausbildung, die zu Freunden werden, Cross’ rätselhafte Brüder, und Charaktere, die mich erst nach und nach für sich eingenommen haben.

Alles in allem habe ich dieses Buch verschlungen und jede Seite geliebt. Die Story ist fesselnd, das Knistern zwischen den Figuren spürbar, und das Lesen war einfach ein Genuss. Nach dem Ende schwirren mir allerdings tausend Fragen im Kopf herum – ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen!

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Potential das nicht ganz ausgeschöpft wurde

Madly Forbidden
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Als Dylans Bruder ihr anbietet, während seiner Abwesenheit auf seine Wohnung in New York aufzupassen, zögert sie zunächst. Immerhin kennt sie dort niemanden, müsste sich Als Dylans Bruder ihr anbietet, ...

Als Dylans Bruder ihr anbietet, während seiner Abwesenheit auf seine Wohnung in New York aufzupassen, zögert sie zunächst. Immerhin kennt sie dort niemanden, müsste sich Als Dylans Bruder ihr anbietet, während seiner Abwesenheit auf seine Wohnung in New York aufzupassen, zögert sie zunächst. Immerhin kennt sie dort niemanden, müsste sich einen Job suchen und jemanden finden, der sich um ihre kleine Tochter kümmert.


Schon bei ihrer Ankunft begegnet sie jedoch dem besten Freund ihres Bruders: Rhyland. Er wohnt direkt unter ihr – und die beiden können sich nicht ausstehen. Als Rhylands Geschäftspartner die hitzigen Wortgefechte der beiden beobachtet, hält er sie prompt für ein Paar. Kurzerhand gibt Rhyland Dylan sogar als seine Verlobte aus. Widerwillig spielt sie mit, denn dieses Arrangement bringt auch einige Vorteile mit sich.


Dylan will sich nicht bevormunden lassen. Sie möchte ihr Leben allein meistern und ihrer Tochter ein gutes Zuhause bieten. Ihre Sturheit ist bewundernswert, doch manchmal hätte ich mir gewünscht, sie würde öfter Hilfe annehmen oder zumindest darum bitten.


Rhyland bleibt lange undurchsichtig. Man spürt zwar sein Interesse an Dylan, aber es bleibt unklar, ob es ihm nur um körperliche Anziehung geht oder ob mehr dahintersteckt. Auch er kämpft mit seiner Vergangenheit. Im Verlauf der Geschichte mochte ich ihn jedoch immer mehr.


Ich lese die Bücher von L. J. Shen eigentlich sehr gern, doch hier drehte sich mir zu vieles um das Körperliche. Zwar landen Dylan und Rhyland nicht ständig im Bett, aber es wird gefühlt ständig darüber gesprochen, und der Tonfall dabei hat mir nicht immer zugesagt.


Ein echter Lichtblick ist Grav. Die Kleine habe ich sofort ins Herz geschlossen – ohne sie würde dem Buch etwas Entscheidendes fehlen.


Alles in allem hat mir das Buch gefallen, doch es hätte deutlich mehr aus seinem Potenzial machen können. Die Grundidee ist stark, aber für mich blieb die Geschichte etwas hinter meinen Erwartungen zurück und konnte mich nicht ganz überzeugen.

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