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Veröffentlicht am 19.02.2020

Die kleine Parfümerie der Liebe

Die kleine Parfümerie der Liebe
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Die kleine Parfümerie der Liebe von Rebecca Raisin ist ein netter, leichter Wohlfühlroman der sich gut lesen lässt. Die Autorin entführt uns nach Paris in die Welt der Düfte und zu einem Wettbewerb für ...

Die kleine Parfümerie der Liebe von Rebecca Raisin ist ein netter, leichter Wohlfühlroman der sich gut lesen lässt. Die Autorin entführt uns nach Paris in die Welt der Düfte und zu einem Wettbewerb für Parfümeure. Dabei lernt die Protagonistin Del nicht nur neue Düfte und Paris kennen sondern auch die Liebe. 

Die Geschichte und auch die Idee gefiel mir sehr gut. Ich lese gerne mal leichte Bücher die einem trotzdem in eine fremde Welt entführen. Durch den leichten und detaillierten Schreibstil findet man sich schnell mitten in einer tollen Geschichten. So konnte ich mir die Protagonisten, die Örtlichkeiten gut vorstellen und bei den Düften hatte man das Gefühl sie in der Nase zu haben. Die Autorin klärt ihre Leser auf einfache und doch eindrucksvolle Weise über die komplizierte Herstellung von Parfüm auf. Ich kenne mich damit absolut gar nicht aus, hatte beim lesen aber immer das Gefühl es auch selbst zu können. 

Die Protagonisten sind alle unterschiedlich aber sehr authentisch und lebendig beschrieben. Del war mir gerade durch ihre etwas tollpatschige, aber auch voll selbstzweifelnder Art sehr sympathisch. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter und findet ihren Weg. Es gibt zwar Szenen die vorhersehbar sind und man weiß am Ende eigentlich wie es aus gehen wird und doch liest sich das Buch flüssig und angenehm. 

Da ich hauptsächlich Thriller und Krimis lese brauche ich zwischendurch auch immer mal ein Buch fürs Herz wo es auch mal kitschig sein darf. Und dies findet man hier auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Die Frauen von Richmond Castle

Die Frauen von Richmond Castle
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Die Frauen von Richmond Castle von Tracy Rees ist bereits ihr vierter Roman. Ich habe alle Bücher von ihr bisher gelesen und finde sie alle für sich sehr schön. Sie sind alle anders und doch ähnlich. Sie ...

Die Frauen von Richmond Castle von Tracy Rees ist bereits ihr vierter Roman. Ich habe alle Bücher von ihr bisher gelesen und finde sie alle für sich sehr schön. Sie sind alle anders und doch ähnlich. Sie haben alle starke Frauen als Protagonisten die sich ihren Herausforderungen stellen. Und doch behandeln die Bücher unterschiedliche Themen und spielen in verschiedenen Zeitepochen. So hat man auch hier einen historischen Roman der in den 1920iger Jahren spielt, in den Händen den man gut lesen kann. 

Ich hatte Anfangs meine Probleme in das Buch reinzukommen, dies legte sich aber nach einigen Seiten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Handlung besteht aus drei Handlungssträngen die aber miteinander verwoben sind. So lernt man Blue, Delphine und Midge immer besser kennen und verstehen. Ich konnte mit allen drei Frauen mitfühlen und mitfiebern. Jedes Kapitel behandelte eine andere Frau, so war die Geschichte abwechslungsreich und auch spannend. Denn man fragte sich automatisch wie es bei den anderen weiter geht. Es gibt ein paar Überraschungen und dramatische Wendungen die das Buch lesenswert machen. Es gab hin und wieder einige längen und auch vorhersehbare Szenen über die ich aber hinweggesehen kann. 

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und beschrieben, auch die verschiedenen Orte sind liebevoll und detailliert geschildert. So konnte man sich gut die 20iger Jahre mit der Mode, den Gegebenheiten und den Ort vorstellen. 

Was ich persönlich sehr schade und nicht passend finde waren das Cover und der Klapptext. Das Cover passte für mich nicht wirklich zu der Geschichte und vermittelte mir auch nicht wirklich ein historisches Buch in den Händen zu haben was in den 1920iger Jahren spielt. Hier wurde eher auf ein Wiedererkennungswert zu den anderen Büchern geachtet, da sie alle einen ähnlichen Stil haben. Der Klapptext suggeriert mir eine andere Geschichte in den Händen zu halten.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Freefall

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Freefall Die Wahrheit ist dein Tod ist ein temporeicher und spannender Debütroman von Jessica Barry. Ich habe das Hörbuch sehr gerne gehört. Es zieht einem in seinen Bann und man kann nur schwer aufhören ...

Freefall Die Wahrheit ist dein Tod ist ein temporeicher und spannender Debütroman von Jessica Barry. Ich habe das Hörbuch sehr gerne gehört. Es zieht einem in seinen Bann und man kann nur schwer aufhören weiter zu hören. Barry hat eine angenehme Art zu schreiben und die Perspektivenwechsel macht es zu einen rasanten Thriller. 

In den Rocky Mountains stürzt ein Flugzeug ab. An Bord die dreißigjährige Ally, sie überlebt den Absturz und ist auf sich allein gestellt. Sie kämpft sich durch die Wildnis doch jemand ist hinter ihr her und dieser will ihren Tod. 

Maggie ist völlig fassungslos das ihre Tochter Ally bei dem Absturz ums Leben gekommen sein soll. Die beiden Frauen hatten seit zwei Jahren kein Kontakt mehr und Maggie glaubt nicht das Ally tot sein soll. Sie versucht alles mögliche über ihre Tochter rauszufinden. Doch was Maggie zu Tage fördert hätte sie sich nie träumen lassen. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ally und ihrer Mutter Maggie geschildert. Im Hörbuch werden dazu auch zwei verschiedene Stimmen genutzt. Und beide Sprecherinnen machen hier einen guten Job. So kann man sich gut in Allys Lage versetzten und ihre Angst spüre, aber auch die Verzweiflung und den Zweifel von Maggie. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit die oft neue Fragen aufwerfen aber auch neue Entwicklungen zu lassen. Durch dieses Stilmittel wird das hören des Hörbuchs zu einem Genuss. 

Es werden hier die verschiedensten Themen aufgegriffen unter anderem Überlebenswillen, Trauer, perfide Machenschaften, Macht und Liebe. Aber all dies hat die Autorin so entwickelt das alles ineinander fasst und sich am Schluss zu einem großen ganzen zusammenfügt. Dies hat sie auf eine spannende, rasante und logische Weise getan. So konnte ich ihren Gedankengängen gut folgen. Das Ende war mir dann allerdings doch etwas zu vorhersehbar und auch etwas zu abrupt.

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Veröffentlicht am 30.01.2020

Vier Frauen und ein Mord

Vier Frauen und ein Mord
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Ich bin ein Fan von Agatha Christie ich lese ihre Bücher ausgesprochen gerne. Die Bücher versprühen etwas gemütliches sind aber auch spannend. Gerade in der schnelllebigen Zeit heute habe ich es gerne ...

Ich bin ein Fan von Agatha Christie ich lese ihre Bücher ausgesprochen gerne. Die Bücher versprühen etwas gemütliches sind aber auch spannend. Gerade in der schnelllebigen Zeit heute habe ich es gerne mal etwas ruhiger in einem Kriminalfall. Und zudem wird man in eine andere Zeit mitgenommen. 

Vier Frauen und ein Mord ist wieder ein spannender und komplexer Fall für Hercule Poirot. Vorein paar Monaten wurde Mrs McGinty kaltblütig ermordet. Ihr Untermieter wurde gerade schuldig gesprochen doch Kommissar Spence hat seine Zweifel und bittet Hercule Poirot sich den Fall noch mal genauer anzuschauen. 

Ich bin wieder sehr schnell in das Buch reingekommen. Agatha Christie hat einen tollen, leichten und bildhaften Schreibstil. Man findet sich sofort zurecht und wird gefangen genommen. Sie schafft es den Leser auf falsche Fährten zu locken und zu verwirren wie fast kein anderer. Gerade in dem vorliegenden Buch war es sehr stark zu merken. Was allerdings auch daran lag, das es diesmal eine ganze Anzahl von Protagonisten gab die auch Potenzielle Täter sein könnten. Für mich waren es ein zu viele Personen die hier mitmischten. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen. Mir ist es teilweise schwer gefallen die Personen auseinander zu halten oder sie in der Beschriebenen Verbindung zu sehen. 

Es war wieder ein Vergnügen Hercule Poirot beim Ermitteln zuzusehen und am Ende überrascht zu werden.

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Veröffentlicht am 29.01.2020

Cold Case Das verschwunde Mädchen

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Cold Case Das verschwundene Mädchen von Tina Frennstedt ist der erste Teil einer neuen Reihe die sich mit Cold Case Fällen beschäftigt. Ich finde Cold Case Fälle sehr spannend und auch interessant wie ...

Cold Case Das verschwundene Mädchen von Tina Frennstedt ist der erste Teil einer neuen Reihe die sich mit Cold Case Fällen beschäftigt. Ich finde Cold Case Fälle sehr spannend und auch interessant wie man solche Fälle später noch aufklären kann. Gerade wenn eine lange Zeit verstrichen ist können Zeugen verstorben sein, Erinnerungen nicht mehr so gut, aus Vermutungen werden Fakten und manchmal gibt es auch schlechte Polizeiarbeit. Da die Wahrheit raus zu finden ist nicht immer leicht.

In dem vorliegenden Buch wird nicht nur ein Cold Case Fall untersucht. Im Jahr 2002 verschwand die 19 Jährige Annika spurlos. Die Ermittlerin Tess Hjalmarsson und ihr Team haben den Fall wieder aufgenommen. Erschwerend kommt hinzu das ein Serienvergewaltiger und Mörder sein Unwesen treibt. Dieser war vor Jahren schon in Dänemark aktiv nun ist er Schweden. Und es gibt scheinbar einen Zusammenhang zu Annikas verschwinden.

Im Prinzip war es für mich klar dass dieses Buch kein wirklicher Thriller sein kann sondern eher ein spannender Krimi. Aber leider war ich von der Spannung doch sehr enttäuscht. Der Anfang war spannend und temporeich geschrieben, dies ebbte aber immer mehr ab.

Auch fand ich die Ermittlungsarbeit langweilig, flach und halbherzig. An beiden Fällen wurde immer ein bisschen rum gestochert, aber es kam nie was wirkliches zu Tage. Es wurde sich viel an Kleinigkeiten und unwichtigen Nebensächlichkeiten sowie am privat Leben der Ermittler aufgehalten. Es ist zwar schön ein gewissen Hintergrundwissen über die Ermittler zu haben, aber hier war es eindeutig zu viel des guten. So wurde sich sehr lange, ausgiebig und immer wieder über die Homosexualität der Kommissarin ausgelassen. Sowie über ihre aktuelle und vergangene Beziehung über ihre Eltern etc. Alles war unwichtig und brachte für die beiden Fälle überhaupt nichts.

Ich habe mich durch das Buch durchgequält und habe es immer wieder gut weglegen können. Nach dem ersten drittel dachte ich es kann noch besser werden. Nach der Hälfte habe ich die Hoffnung zusehends verloren und es wurde auch nicht besser. Wenn ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es abgebrochen und nicht zu Ende gelesen.

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