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Veröffentlicht am 28.05.2020

Das Eulenhaus

Das Eulenhaus
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Das Eulenhaus von Agatha Christie ist für mich eher ein ungewohnter, aber trotzdem ein sehr lesenswerter Krimi. Es ist zwar ein Hercule Poirot  Fall, aber hier bleibt der beliebte Detektiv doch eher im ...

Das Eulenhaus von Agatha Christie ist für mich eher ein ungewohnter, aber trotzdem ein sehr lesenswerter Krimi. Es ist zwar ein Hercule Poirot  Fall, aber hier bleibt der beliebte Detektiv doch eher im Hintergrund. Frau Christie hat hier eher eine kleine Familiensaga mit einem Mord geschrieben.

Lady Angkatell lädt Verwandte zu einer Wochenendparty ein. Als besonderen Gast lädt sie ihren neuen Nachbarn Hercule Poirot mit ein. Doch dieser kommt am Sonntag zu einer Szenerie die er erst als Frechheit auffasst. Am Pool liegt ein sterbender Mann über ihm eine Frau mit der Waffe in der Hand und allen Gästen stehen geschockt daneben. Alles scheint sehr eindeutig zu sein. Doch während der Ermittlungen merkt man das nichts ist wie es scheint. 

Wie gewohnt bin ich bei der Queen of Crime Agatha Christie wieder gut  ins Buch rein gekommen. Am Anfang stellt sie uns eine mehr oder weniger illustre Gesellschaft vor die alle ihre Probleme haben. Vor allem Personen wie Lady Angkatell und die Künstlerin Henrietta wird das Buch spannend. Besonders Lady Angkatell mit ihrer etwas sprunghaften und leicht kindlichen Art lockert das Buch sehr auf. 

Hercule Poirot erscheint erst recht spät auf der Bildfläche auf und auch dann ist er eher sehr zurückhaltend. Am Ende löst er den Fall aber gewohnt durch seinen Scharfsinn. Durch die  verschiedensten Wendungen bleibt das Buch spannend und der Leser ist immer wieder hin und hergerissen wer nun der Täter ist. 

Auch wenn es mir persönlich ziemlich schnell klar war und auch die Motivation dahinter erkannte, war ich von dem Buch begeistert. Allerdings mache ich einen kleinen Abstrich, weil mir Hercule Poirot etwas zu passiv war und ich weitaus bessere Krimis mit ihm kenne.

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Veröffentlicht am 25.05.2020

Der Fledermausmann

Der Fledermausmann
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Der Fledermausmann ist der Auftakt einer Buchreihe rund um den Ermittler Harry Hole aus der Feder von Jo Nesbø. Allerdings hat mich das Buch nicht überzeugt. Ich hatte den zweiten Teil als Hörbuch gehört ...

Der Fledermausmann ist der Auftakt einer Buchreihe rund um den Ermittler Harry Hole aus der Feder von Jo Nesbø. Allerdings hat mich das Buch nicht überzeugt. Ich hatte den zweiten Teil als Hörbuch gehört und fand diesen schon nicht so gelungen. Da ich dachte das es eventuell an der Produktion lag habe ich den ersten Teil nun gelesen, aber auch hier konnte mich der Autor nicht überzeugen. 

Der Norwegische Ermittler Harry Hole reist nach Australien um dort an den Ermittlungen zu dem Mord an einer Norwegerin mit zu ermitteln. Sein Partner ist ein Aborigine der genauso unkonventionell ist wie Harry. Die beiden freunden sich an und versuchen einen Frauenmörder zu stellen. 

Im Prinzip hätte die Story viel Potenzial für einen spannenden Krimi gehabt. Aber es werden so viele Nebensächlichkeiten erörtert dass der eigentliche Fall immer wieder in den Hintergrund gerät. So lernt man viel über Australien, das Leben in Sydney, das Nachtleben, die Alkoholprobleme des Ermittlers usw kennen, aber nichts hat wirklich mit dem Mord zu tun. 

Auch ist der Schreibstil sehr sprunghaft und unausgeglichen. Was mich aber am meisten störte waren die ganzen Tippfehler, dass die Protagonisten plötzlich anders geschrieben wurden und immer wieder Unterhaltungen auf Englisch geführt wurden. So waren ganze Passagen nicht übersetzt worden. Ob dies so gewollt war oder ein Fehler beim Übersetzen war weiß ich nicht, aber es nervte mich schon etwas und war beim Lesen hinderlich. 

Auch waren mir die Protagonisten nicht sehr sympathisch und alle hatten ihre ganz eigenen Suchtprobleme. Diese wurden dann auch richtiggehend ausgeschlachtet. So hat der eigentliche Krimi nur einen kleinen Bruchteil des Buches ausgemacht. 

Mich hat dieses Buch enttäuscht und ich bin mir nicht sicher ob ich noch ein Buch dieser Reihe lesen werde.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Zwischen dir und mir das Meer

Zwischen dir und mir das Meer
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Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog ist ein leichter Sommer- /Frauenroman der sich gut zwischendurch lesen lässt. Es ist ein Roman mit Liebe, Sehnsucht, Geheimnissen und einer Portion Zitrone ...

Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog ist ein leichter Sommer- /Frauenroman der sich gut zwischendurch lesen lässt. Es ist ein Roman mit Liebe, Sehnsucht, Geheimnissen und einer Portion Zitrone an der wunderschönen Amalfiküste. 

Lena lebt und arbeitet auf Amrum. Bisher hat sie die Insel kaum verlassen. Doch als ein mysteriöser Italiener auftaucht verändert das Lenas Leben grundlegend. Matteo reist unerwartet ab, vergisst dabei aber eine Mappe in der Bilder von Lenas Mutter Mariella sind. Woher kannte er ihre Mutter und wie ist er an die Bilder gekommen. Da Mariella vor 20 Jahren verstorben ist kann sie Lenas Fragen nicht beantworten. Doch Lenas Neugier ist geweckt nicht nur mehr über die Vergangen ihrer Mutter raus zu bekommen sondern sie möchte auch Matteo wieder sehen. Deswegen reist sie mit ihrer Lebenslustigen Schwester Zoe nach Italien. 

Das Buch hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, so kann man es schnell lesen. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Lens Sicht geschildert, doch gibt es auch Frequenzen aus der Vergangenheit und was Mariella wiederfahren ist. Diese kurzen Rückblenden machen das Buch kurzweilig und doch auch spannend. Obwohl man schnell dahinter kommt was damals geschehen ist und wie es mit Lena weiter geht, fand ich das Buch sehr schön. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser an die Amalfiküste mitzunehmen. Man macht quasi die gleiche Reise wie Lena und Zoe. Ich konnte mir die Orte und Zitronenhaine gut vorstellen und man hat regelrecht Sehnsucht nach Italien und Sommer bekommen.

Was mich etwas störte waren die eher flachen Charaktere. Lena war mir von Anfang an sympathisch und sie macht auch eine tolle Entwicklung durch. Doch alle anderen Protagonisten waren immer eher so Beiwerk die am Ende keine Entwicklung durchmachten und auch eher blass blieben. So hätte aus Zoe ein starker Nebencharakter werden können, aber sie tauchte immer mal kurz auf um dann wieder zu verschwinden. Genauso hätte ich mir von Antonio als Protagonisten mehr erhofft. Da es sich hier aber um eine leichte Sommerlektüre handelt, kann ich gut über diesen Mangel hinwegsehen. 

Das Buch versprüht Charme, Witz, Liebe aber Dramatik und Ernst. Genau diese Mischung macht dieses Buch aus. Wer sich also gerne mal ablenken lassen und in ein anderes Land träumen will sollte dieses Buch lesen.

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Veröffentlicht am 12.05.2020

Nicht ein Wort

Nicht ein Wort
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Nicht ein Wort von Brad Parks ist der zweite Thriller des Autors. Nachdem ich den ersten Thriller schon gelesen hatte freute ich mich eigentlich auf sein zweites Werk. Doch leider ist dieses Buch nicht ...

Nicht ein Wort von Brad Parks ist der zweite Thriller des Autors. Nachdem ich den ersten Thriller schon gelesen hatte freute ich mich eigentlich auf sein zweites Werk. Doch leider ist dieses Buch nicht so gelungen. Es war langatmig und teilweise habe ich mich durch die Story gequält.

Scott Sampson freut sich wie jeden Mittwoch mit seinen Kinder schwimmen zu fahren. Doch seine Frau schreibt ihm eine SMS das sie die Kinder von der Schule abholt, da sie einen Arzttermin haben. Als Scott nach Hause kommt sind weder Alison noch die Kinder da. Als Alison nach Hause kommt hat sie die Kinder nicht dabei. Sie hat auch keine SMS geschrieben. Als das Telefon klingelt bricht die Welt der beiden zusammen. Ihre Zwillinge wurden entführt und wenn die Sampsons nicht den Anweisungen folgen sterben die Kinder. 

In sich finde ich die Idee der Story klasse. Sie birgt Spannung, Ängste, und Emotionen. Auch ist das Ende ganz anders als erwartet, aber schlüssig. Allerdings ist das Buch stellenweise sehr langatmig und trocken. Auch sind Handlungen oft nicht nachvollziehbar. 

Der Schreibstil ist flüssig, aber bespickt mit langweiligen Details die einem die Spannung raubt. Ich kann nicht viel mit dem Rechtswesen der USA anfangen und fand es sehr ermüdend so viel darüber zu lesen. Auch konnte ich mit dem Aktiengeschehen nicht viel Anfangen. Dies lähmte mich beim lesen. Es gab zwar immer wieder spannende Momente aber diese flachten schnell wieder ab. 

Die Charaktere waren mir alle irgendwie unsympathisch, unnahbar und kalt. Auch waren sie tatenlos und passiv. Es wurde viel einfach so hingenommen, ohne etwas zu unternehmen. Dazu kommt das es viele Missverständnisse gab, die aufgrund fehlender Kommunikation entstanden. Dadurch wirkte das gesamte Buch sehr statisch und unbeweglich. Es gab keine wirkliche Entwicklung bei den Protagonisten. 

Ich bin eher enttäuscht von dem Buch und habe auch viel länger gebraucht um es zu lesen. Es war ein netter Krimi, mit einem unerwarteten emotionalen Ende, der einen aber auch oft langweilt.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Ostseegruft

Ostseegruft
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Ostseegruft von Eva Almstädt ist der fünfzehnte Fall für die Ermittlerin Pia Korittki. Alle Bänder der Reihe sind in sich abgeschlossen und könne somit gut separat gelesen werden. Ich habe bisher einige ...

Ostseegruft von Eva Almstädt ist der fünfzehnte Fall für die Ermittlerin Pia Korittki. Alle Bänder der Reihe sind in sich abgeschlossen und könne somit gut separat gelesen werden. Ich habe bisher einige Bücher der Reihe gelesen aber bei weiten noch nicht alle. Ich kann diese Reihe sehr empfehlen.
Dieser Fall ist für Pia Korittki sehr persönlich. Auf der Beerdigung ihrer Freundin Kirsten taucht ein unbekannter Mann auf und sagt dass der Tod von Kirsten kein Unfall war. Pia wird misstrauisch was die Todesursache ihrer Freundin ist und beginnt nachzuforschen. Schon bald stößt sie auf Ungereimtheiten.
Wie ich es von Eva Almstädt gewöhnt bin, bin ich wieder sehr gut in das Buch rein gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Man hat das Gefühl mit Pia mit zu ermitteln. Frau Almstädt bedient sich einer Sprache die Orte, Personen und Geschehnisse sehr plastisch schildern so das man sich mühelos auf das Buch einstellen kann. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dazu kommt dass der Fall anfangs den Eindruck vermittelt keiner zu sein aber im Laufe des Buches und der ersten Kapitel schon spannend wird und man sich als Leser unvermittelt fragt was hinter allem steckt.
Wie in jedem Buch lernt man hier auch wieder etwas aus dem Privatleben von Pia kennen. Diese Nebenhandlungen sind sehr gut eingeflochten und nehmen nur einen geringen, aber sehr sympathischen Platz in dem Buch ein. So wird Pia noch lebendiger und man merkt schnell das es für einen Ermittler nicht einfach ist Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen.
Wie gewohnt konnte man bis zum Ende miträtseln, mit ermitteln und mitfiebern. Auch war mir diesmal bis zum Schluß nicht ganz klar wer der Täter ist. Aber es wurde plausibel dargestellt und erklärt. Auch wenn für mich die Auflösung und der Grund für Kirsten tot etwas unbefriedigend ist. Auch bleiben für mich noch ein paar Punkte offen die ich gerne etwas ausführlicher geklärt gehabt hätte. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.
Das Buch hat sich schnell lesen lassen, hat mir viele schöne, spannende Lesestunden beschert. Ich bin immer wieder begeistert von den Ostseekrimis von Eva Almstädt und kann sie nur weiterempfehlen. Es lohnt sich wenn man gerne Regionale, spannende Krimis liest die unerwartete Wendungen haben und sympathische Ermittler. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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