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Veröffentlicht am 12.03.2025

Ein Beweisstück verschwindet

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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Detektivagentur Christie & Agatha Ein Beweisstück verschwindet von Pip Murphy ist ein Kinder Cosy Krimi. Dabei handelt es sich um den ersten Teil einer unterhaltsamen Detektivserie die in der Vergangenheit ...

Detektivagentur Christie & Agatha Ein Beweisstück verschwindet von Pip Murphy ist ein Kinder Cosy Krimi. Dabei handelt es sich um den ersten Teil einer unterhaltsamen Detektivserie die in der Vergangenheit der klassischen Krimis spielt. Zudem bietet das Buch einiges Lehrreiches und Wissenswertes sowie berühmte Personen.

Agatha besucht mit ihrer Nachbarin eine Teegesellschaft. Als großer Sir Arthur Conan Doyle Fan freute sich Agatha besonders auf den Nachmittag. Doch alles läuft aus dem Ruder als eine wichtige Wissenschaftliche Entdeckung von Alexander Fleming spurlos verschwindet. Agatha und ihre Zwillingsschwester Christie beginnen zu ermitteln.

Ich persönlich, als Agatha Christie Fan und Pharmazeutin, war von der Idee sofort Hingerissen. Auch mein Sohn der nicht mehr zu den Leseanfängern gehört, aber gerne Kinderkrimis liest war von dem Buch begeistert. Er hat es in kürzester Zeit gelesen gehabt und konnte auch mit den meisten realen Persönlichkeiten was Anfangen bzw kannte sie dem Namen nach.

Der Schreibstil ist kindgerecht und meistens leicht. Für Leseanfänger finde ich das Buch stellenweise etwas schwer. Es gibt einige Eigennamen, Ortsnamen oder eben Bezeichnungen wie Mr und Mrs die für Leseanfänger eher schwierig sein könnten. Die Schrift hat eine angenehme Größe und auch die Kapitel sind nicht zu lang. Zudem hat das Buch einige schöne Illustrationen die die Geschichte lebendiger machen.

Der Kriminalfall war spannend und kindgerecht aufgebaut. Es gab ein paar Verdächtige und die Kinder können gut miträtseln.

Es ist ein toller Kinderkrimi der uns gut unterhalten hat und spannend ist. Das Buch vermittelt den Kindern ein paar historische Fakten auf leichte und humorvolle Art.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Mörderfinder Das Muster des Bösen

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Mörderfinder Das Muster des Bösen von Arno Strobel ist der fünfte Band dieser Reihe. Ich lese die Reihe rund um den Fallanalytiker Max Bischoff sehr gerne und freute mich auch schon auf Band fünf und hoffe ...

Mörderfinder Das Muster des Bösen von Arno Strobel ist der fünfte Band dieser Reihe. Ich lese die Reihe rund um den Fallanalytiker Max Bischoff sehr gerne und freute mich auch schon auf Band fünf und hoffe auf weitere. Als kleine Warnung sei gesagt, dass sich das Buch mit Kindermorden und Gewalt gegen Kinder sowie Selbstjustiz beschäftigt. Wen solche Themen Triggern sollte das Buch lieber nicht lesen.

Max und sein Freund Marvin sind dabei in Düsseldorf ihre Detektei zu eröffnen. Doch schon bevor sie offiziell eröffnet ist bekommen sie schon ihren ersten Fall übertragen. Es wurde der neunjährige Sohn eines Richters entführt und ausgerechnet ein Häftling aus Trier will das Max und Marvin den Fall übernehmen. Denn der Mann denkt das seine Tat etwas mit den Fall in Düsseldorf zu tun hat. Die beiden stoßen auf eine verstörende Internetseite und merken dass die Zeit gegen sie läuft.

Ich war wieder sofort in dem Buch drin. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin. Man kann sich die Personen und Örtlichkeiten gut vorstellen. Das Tempo ist angenehm nicht zu schnell und nicht zu langsam. Zudem finde ich die Einschübe des Täters immer sehr abwechslungsreich und spannend. Auch die Ermittlungen bieten Spannung und viel Spielraum für Spekulationen. Allerdings haben mir Max und Marvin zu vielen erlaubt in dem Fall zu helfen. Es gibt einige Wirrungen und immer wieder hat man neue Verdächtige, auch unter den Helfern.

Was mich etwas störte war das Ende. Es kam für mich etwas zu plötzlich und war mir zu schnell abgehandelt und etwas konstruiert.

Die Thematik fand ich sehr interessant und gut gewählt. Der Täter will auf Missstände im Rechtssystem aufmerksam machen. Er ist unzufrieden mit den Urteilen die oft zu lasch sind und so zu schlimmen Wiederholungstaten führen.

Das Buch hat sich wieder schnell und spannend lesen lassen. Man kann miträtseln und es hat eine interessante Thematik.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Agatha Raisin und der tote Ehemann

Agatha Raisin und der tote Ehemann
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Agatha Raisin und der tote Ehemann von M.C. Beaton ist Band fünf diese sympathischen Cosy Crime Reihe. Die Reihe hat einiges zu bieten. Spannung, Unterhaltung, Witz, Lokalloriot und eine ziemlich außergewöhnliche ...

Agatha Raisin und der tote Ehemann von M.C. Beaton ist Band fünf diese sympathischen Cosy Crime Reihe. Die Reihe hat einiges zu bieten. Spannung, Unterhaltung, Witz, Lokalloriot und eine ziemlich außergewöhnliche Hauptprotagonistin. Die schon etwas speziell aber sehr sympathisch ist, wenn man sich an sie gewöhnt hat.

Eigentlich wollte Agatha ihren Nachbarn James heiraten. Allerdings war sie nicht ganz ehrlich zu James. Agatha war schon mal verheiratet und hat James und allen anderen gesagt ihr erster Mann sei tot. Als dieser aber beim Standesamt auftaucht und die Hochzeit zu platzen bringt ist alles aus. Noch schlimmer als die geplatzte Hochzeit ist allerdings das Agathas erster Mann nun ermordet aufgefunden wurde und sie die Hauptverdächtige ist. Aber Agatha wäre nicht Agatha wenn sie nicht nach dem wahren Täter suchen würde.

Das Hörbuch hat sich wieder gut und schnell hören lassen. Ich war sofort wieder in der Welt der Agatha Raisin drin. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet sofort in das Buch rein und fühlt sich wohl. Die Vortragsweise von Julia Fischer ist unaufgeregt und ansprechend.

Der Fall an sich war gut ausgearbeitet und spannend geschildert. In den Büchern gibt es immer eine Portion Zufall. Es ist auch alles etwas vorhersehbar und konstruiert. Aber in diesem Genre finde ich es gar nicht so schlimm. Hier ist es halt die Mischung die das Buch zu etwas tollem macht. Sehr schön fand ich die Wirrungen die eingebaut wurden und einem immer wieder in eine andere Richtung gehen ließen.

Es war wieder ein netter, unterhaltsamer und auch spannender Cosy Krimi für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Honigherzen

Honigherzen
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Honigherzen von Mina Teichert ist ein Roman auf den ich mich aufgrund von Cover und Klapptext freute. Doch irgendwie konnte er mich nicht überzeugen. Leider war er mir zu Oberflächlich.

Vor sechs Jahren ...

Honigherzen von Mina Teichert ist ein Roman auf den ich mich aufgrund von Cover und Klapptext freute. Doch irgendwie konnte er mich nicht überzeugen. Leider war er mir zu Oberflächlich.

Vor sechs Jahren hat Leni ihren Mann bei einem Unfall verloren. Nun steht sie mit einer 6 jährigen Tochter da und findet es ist Zeit für einen Neuanfang. Kurzerhand kauft sie ein Bauernhaus samt Hof, Obstgarten und einen Hofladen auf dem Land. Sie will alles restaurieren und den Hofladen wieder beleben. Doch die Dorfgemeinschaft ist nicht sehr aufgeschlossen neuen gegenüber. Zum Glück bekommen die beiden Frauen Hilfe von Henry. Doch bei den Mondgtagsfrauen geht es immer sehr turbulent zu.

Der Schreibstil ist recht flüssig und leicht. Anfangs hatte ich zwar meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden da es einen plötzlichen Zeitsprung gab. Auch hatte ich mir von der Geschichte her eine etwas andere vorgestellt. Es wirkte auf mich etwas unfertig beziehungsweise es gab zu viel was die Autorin in dem Buch unterbringen wollte. Ein tragischer Unfall, eine trauernde Witwe, ein Neuanfang, Baumaßnahmen, Ernte, Tiere, eine Liebesgeschichte in der Vergangenheit und Gegenwart und ein Kind das vermutlich an ADHS leidet. Mir war das alles zu viel. Es wird immer nur kurz angeschnitten und dann wieder vernachlässigt.

Auch die Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch. Auf der einen Seite nervte mich Lina mit ihrer Art, auf der anderen hatte sie meint Mitleid. Sie handelt mit ihren Anfang 30 als alleinerziehende Mutter oft sehr naiv und kindisch. Da sie eigentlich Schauspielerin war habe ich ihre leicht exzentrisch Art darauf geschoben. Aber auch alle anderen Protagonisten waren eher schrullig, blass und wenig sympathisch.

Im Grunde ist es ein netter Roman den man gut zwischendurch lesen kann, bei dem man nicht viel denken muss und der leider nicht lange im Kopf bleibt. Ich hatte mir mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons
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Fischbrötchen und Erdbeerbonbons von Jane Hell ist der 7. Band ihrer Fördeliebe Reihe. Auch wenn man alte Bekannte wieder trifft, kann man das Buch gut separat lesen. Ich kann jedem die Reihe nur empfehlen. ...

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons von Jane Hell ist der 7. Band ihrer Fördeliebe Reihe. Auch wenn man alte Bekannte wieder trifft, kann man das Buch gut separat lesen. Ich kann jedem die Reihe nur empfehlen. Wenn man etwas seichtes, mit Ostseefeeling, Liebe, Spannung, Humor und Lokalloriot sucht ist man hier genau richtig.

Isa ist fast 30 und liebt ihren Job als Bonbonkocherin. Darin liegt ihre Liebe und Leidenschaft. Doch in der Liebe läuft es nicht ganz so gut. Sie träumt immer noch von ihrer Jugendliebe Erik und trauert ihm nach. Als dieser plötzlich in der Bonbonkocherei steht wird Isas Leben völlig auf den Kopf gestellt. All ihre Gefühle sind wieder wie am ersten Tag. Doch kann etwas aus ihrer Liebe werden? Schließlich arbeitet und lebt sie in Eckernförde und Erik ist ein erfolgreicher Geschäftsmann aus New York.

Ich lesen die Bücher von Jane Hell unwahrscheinlich gerne. Sie hat einen leichten, flüssigen und bildhaften Schreibstil. Man ist von der ersten Seite mitten in der Geschichte drin. Man kann sich die Gegend, die Bonbonkocherei und die Personen gut vorstellen. Auch hatte man bei den Beschreibungen von den Bonbons immer den Erdbeergeschmack quasi im Mund. Mich haben die Beschreibungen der Erdbeerbonbons an eine bestimmte Sorte von früher erinnert die ich gerne als Kind gegessen habe.

Es ist spannend und abwechslungsreich. Mit dem Ende hatte ich nicht ganz gerechnet und wurde positiv überrascht. Ich hatte mir etwas anderes ausgemalt. Allerdings gefällt mir Jane Hells Ende besser.

Die Story wirkt etwas wie ein modernes Märchen. Das einfache Mädchen trifft auf einen Millionär. Können sie wirklich zusammen finden? Jane Hell hat dies sehr schön umgesetzt und ihre Protagonisten sind alle sehr bodenständig und sympathisch. Man hatte teilweise das Gefühl Erik sei es fast peinlich so reich zu sein. So wirkt es weniger wie ein Märchen als eine authentische Liebesgeschichte.

Es ist ein Wohlfühlbuch das einem spannende und unterhaltsame Lesestunden verschafft.

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