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Veröffentlicht am 04.02.2025

Die verborgene Tochter

Die verborgene Tochter
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Die verborgene Tochter von Soraya Lane ist der vierte Teil ihrer Verlorenen Töchter Reihe. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können gut unabhängig von einander gelesen werden. Ich fand diesen ...

Die verborgene Tochter von Soraya Lane ist der vierte Teil ihrer Verlorenen Töchter Reihe. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können gut unabhängig von einander gelesen werden. Ich fand diesen Teil etwas schwächer als die anderen Teile. Es ist aber genauso lesenswert.

Georgia steht gerade vor dem Verkauf ihrer Firma als sie von einer Anwaltskanzlei eine kleine Kiste mit dem Namen ihrer Großmutter überreicht bekommt. Mit dieser Kiste stößt sie auf ein verborgenes Geheimnis. Ihre Großmutter wurde als Baby adoptiert. Als Hinweis auf ihre leiblichen Eltern gibt es eine Zeitungsartikel und einen atemberaubenden Saphir. Georgia beginnt nachzuforschen und ihre Suche bringt sie nach Genf und zu einer traurigen Liebesgeschichte.

Das Buch hat sich schnell und flüssig lesen lassen. Die Seiten sind nur so verflogen. Soraya Lane hat eine einfache, bildhafte und sehr ansprechende Art ihre Bücher zu schreiben. So konnte man sich die Orte und die Personen gut vorstellen. Sie weckt teilweise die Lust zu verreisen und die Orte ihrer Bücher zu besuchen.

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. So erlebt man mit Georgia den Gegenwartsteil mit und mit Delphine den Vergangenheitspart. Mir persönlich hat der Vergangenheitsteil wesentlich besser gefallen. Er wirkte authentisch, war sehr bewegend und emotional. In dem Gegenwartsteil fehlte mir etwas. Ich bin teilweise mit den Protagonisten nicht warm geworden. Es ging mir alles etwas zu schnell und wirkte sehr unrealistisch bis konstruiert. Auch kam hier kaum Gefühl rüber, es wirkte fast sachlich.

Das Buch bietet durch die zwei Handlungssträngen Spannung und Dramatik. Wenn man von der Vergangenheit in die Gegenwart wechselte wollte man am liebsten gleich wieder zurück und Delphines Geschichte lesen. Im Gegenwartsteil kam fast keine Spannung auf und eigentlich war einem hier der Ausgang schon recht schnell klar.

Obwohl die Bücher der Reihe recht ähnlich aufgebaut sind, hat jedes seine eigene Geschichte und es wird nie langweilig ein weiteren Teil zu lesen. Auch wenn ich diesen als schwächer empfunden habe, hat mir das Lesen doch Freude bereitet und mir gemütliche und emotionale Lesestunden verschafft. Mich erinnern die Bücher etwas an Lucinda Riley Sieben Schwestern Reihe und doch ist die Art und der Stil eine andere. Beide Autoren haben ihre eigene Art und das macht den Charme beider Reihen aus. Wem die Bücher von Lucinda Riley gefallen wird hier auch gefallen dran finden.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Schlusstakt

Schlusstakt
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Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. ...

Schlusstakt von Arno Strobel ist ein Jugendthriller für ab 14 Jährige. Bisher kenne ich nur seine Erwachsenen Thriller und die sind meistens recht spannend. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. Lag aber zum Teil auch an der Thematik. Obwohl ich mit Reality Shows nichts anfangen kann, finde ich die Idee sowas in eine Buchform zu bringen recht spannend.

Vicky ist 18 und ist in der dritten Phase für die neue Musikshow Germanys Megastar. Dafür reist sie mit 49 anderen Mitstreitern auf eine Insel. Um GMS zu gewinnen, einen Plattenvertrag und das Siegergeld von 1 Mio Euro zu bekommen müssen die Kandidaten einiges durchmachen. Der Wettstreit ist nicht nur hart und unfair er ist auch tödlich.

Das Hörbuch hat sich recht schnell und unaufgeregt hören lassen. Der Schreibstil vom Autor ist leicht und flüssig. Man merkte das er eine etwas einfachere Sprache gewählt hat um die eigentliche Zielgruppe zu erreichen. Leider war mir die Geschichte zu flach und auch nicht wirklich spannend. Es wirkte alles etwas überzogen und nicht nachvollziehbar. Allerdings gehöre ich auch nicht mehr zu der Zielgruppe und bin natürlich ganz andere Thriller gewohnt. Allerdings habe ich schon den ein oder anderen Jugendthriller gelesen und fand die spannender als das vorliegenden Buch.

Die Grundidee ist sehr gut ausgearbeitet, allerdings gibt es einen zweiten Erzählstrang der bei mir mehr Fragen aufwarf und auch nicht gut aufgeklärt wurde. Zudem hat sich mir nicht ganz erschlossen warum dieser erzählt wurde.

Auch die Protagonisten waren alle recht oberflächlich und unsympathisch. Ich konnte mich in keinen wirklich hineinversetzen. Sie wirkten sehr distanziert und unnahbar.

Für Jugendliche mag das Buch toll sein, ich hatte etwas mehr erwartet vor allem da ich die viele andere Werke des Autors kenne.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Zerstört

Zerstört
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Zerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die ...

Zerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die anderen Bänder wirklich lesen möchte. Das Buch ist in sich abgeschlossen und es lässt sich auch gut alleine lesen. Ich hatte aber meine Schwierigkeiten mit der Story und den Protagonisten.

In einem ausgebrannten Auto wird eine Leiche gefunden, daneben sitzt Detective Lena Adams. Sie wird verhaftet schweigt aber zu dem Tathergang. Als ihr Chef Jeffrey mit seiner Frau Sara in Reese auftaucht um Lena zu helfen nutzt diese die Gelegenheit und flieht. Der Fall ist sehr bizarr und undurchsichtig. Jeffrey versucht aber alles um Lena zu helfen und de Fall zu klären stößt dabei aber auf Wiederstand.

Nach dem Klappentext hatte ich mich eigentlich auf das Buch gefreut. Man hat ja meistens eine gewisse Vorstellung wie so eine Geschichte abläuft oder macht sich Gedanken in welche Richtung die Geschichte geht. Ich war total überrascht davon in welche Richtung diese Story ging. Damit hatte ich nicht gerechnet. Vielleicht liegt es daran, dass es mir so schwer fiel das Buch zu lesen.

Das erste Drittel des Buches wirkte sehr depressiv und hatte im Nachhinein auch wenig mit der eigentlichen Thematik des Buches zu tun. Auch zieht sich das ganze Buch etwas. Teilweise passiert eigentlich nichts. Ich konnte manche Handlung nicht nachvollziehen und fand es einfach zu viel des Guten. Auch bei der Thematik des Buches war es mir einfach zu viel. Es geht um Drogen, Korruption und eine gewisse Gruppierung die alles andere als unbedenklich ist und ihr Unwesen treibt.

Das Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Man erlebt zum einen die Vergangenheit mit Lena zusammen und die Gegenwart mit Jeffrey und Sara. Durch diesen Aspekt wird das Buch spannend, ist anfangs aber auch etwas verwirrend. Der Schreibstil ist zwar angenehm allerdings auch mit einem recht gewöhnlichen Anklang. Zwischendrin und zum Schluss wird die Autorin auch etwas ordinär.

Mir fiel es schwer einen Bezug zu den Protagonisten und der Story aufzubauen. Die Protagonisten waren mir zu stereotypisch. Eine depressive Ärztin, ein Macho als Chief und eine labile als Detective und Tatverdächtigte. Ich kam mit allen drei nicht wirklich zurecht.

Ein Buch das mich nicht überzeugen konnte und ein Ende das alles andere als schön ist.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Die Stimme der Lüge

Die Stimme der Lüge
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Die Stimme der Lüge von Ethan Cross ist Band vier seiner Ackerman Shirazi Reihe. Leider können mich die Bücher dieser Reihe nicht so begeistern wie die Ich bin Reihe. In der Vorgänger Reihe ist Ackerman ...

Die Stimme der Lüge von Ethan Cross ist Band vier seiner Ackerman Shirazi Reihe. Leider können mich die Bücher dieser Reihe nicht so begeistern wie die Ich bin Reihe. In der Vorgänger Reihe ist Ackerman ein sympathischer Psychopath und Serienkiller, in dieser ist er einfach nur blass. Die Bücher sollten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da sie alle irgendwie aufeinander aufbauen. Zudem sind sie recht blutig, brutal und detailliert beschrieben.

Ackerman wird von seinem Erzfeind Demon zu einem Spiel auf Leben und Tod gezwungen. Dieses Spiel wird als eine Art Reality Show ins Darknet gestellt. Bei diesem Spiel soll Ackerman eine gewisse Anzahl Menschen retten und gegen von Demon geschaffene Kreaturen kämpfen. Allerdings gibt es innerhalb der Gruppe auch Menschen die von Demon eingeschleust wurden um Ackerman zu töten. Doch wer sind die Killer in der Gruppe? Und kann Ackerman es schaffen Demon endgültig das Handwerk zu legen.

Der Schreibstil ist recht einfach und leicht gehalten. So lässt sich das Buch recht flott lesen. Zudem sind die Kapitel auch recht kurz. Es gibt verschiedene Erzählstränge und die Geschichte wird auch aus der Sicht einiger verschiedener Personen geschildert. So wird eine gewisse Spannung und Dramatik aufgebaut. Leider passiert außer nahtlos aneinander gereihte Kämpfe nicht wirklich etwas. Es gibt Monster die Eindeutig aus dem Reich der Fantasie stammen, lange endlose Beschreibungen von dem ersten Akt des Spiels. Zwar hat der Autor versucht durch Schauplatzwechsel mehr Dynamik in die Sache zu bringen. Aber letztendlich war es sehr ermüdend und arg konstruiert.

Am Ende gibt es einen Cliffhanger der auf Band fünf hinweist und in welche Richtung es hier gehen wird. Da ich den Band schon auf meinem SuB liegen habe, werde ich ihn wohl irgendwann lesen. Aber nach diesem und den letzten Band habe ich keine große Hoffnung das es mit der Reihe und mir noch was wird.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Gregs Filmtagebuch

Gregs Filmtagebuch - Endlich berühmt!
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Gregs Filmtagebuch- Endlich berühmt! Wie Greg zum Filmstar wurde von Jeff Kinney. Hier wird einem gezeigt wie aus einem Comicroman ein Kinofilm wird.
20th Century Fox hat es ermöglicht aus Greg einen echten ...

Gregs Filmtagebuch- Endlich berühmt! Wie Greg zum Filmstar wurde von Jeff Kinney. Hier wird einem gezeigt wie aus einem Comicroman ein Kinofilm wird.
20th Century Fox hat es ermöglicht aus Greg einen echten und realen jungen zu machen. Für den Autor und Erschaffer der Comicfigur ein Meilenstein und vor allem eine sehr interessante Erfahrung. In dem Buch nimmt der Autor uns bei seiner Reise mit. Es gibt Fotografien, Story Boards, Drehbuchseiten, Anekdoten vom Dreh, und vieles mehr.

Es ist ein interessantes, kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Vom Schreibstil und der Art ist es wie die Tagebücher aufgebaut und in einer einfachen und kindgerechten Sprache geschrieben.

So bekommen nicht nur die Kinder einen Einblick davon wie viel Arbeit und Aufwand in einem Film stecken. Da es sich eher um ein Sachbuch handelt kann man es auch gut aus den Händen legen und später wieder einsteigen.

Meinem Sohn hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und er fand es auch sehr interessant.

Es lässt sich schnell und flott lesen. Wenn man sich dafür interessiert wie Filme entstehen, ist dieses Buch empfehlenswert.

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