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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein wundervoller Liebesroman

Das Glück in Bildern
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Die Schriftstellerin Molly hat ihren Verlobten verloren und sich anschließend in dem beschaulichen Küstenort Kitty Hawk zurückgezogen. Als ihr Laptop den Geist aufgibt, braucht sie Hilfe und bringt ihn ...

Die Schriftstellerin Molly hat ihren Verlobten verloren und sich anschließend in dem beschaulichen Küstenort Kitty Hawk zurückgezogen. Als ihr Laptop den Geist aufgibt, braucht sie Hilfe und bringt ihn zu einem Experten zur Reparatur. Jaxon, der sich um den Laptop kümmert, ist völlig fasziniert von dem Foto auf dem Display. Wer ist die Frau, die so traurige Augen hat? Er will mehr von ihr herausfinden.

Ich kannte schon so einige Romane dieser tollen Autorin, die mir alle super gefallen haben. Deshalb war ich auf ihr neuestes Buch sehr gespannt. Voller Vorfreude bin ich also ins Buch gestartet.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, so dass ich sofort in die Geschichte hinein kam. Ich war richtig gefangen und die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch hatte ich somit auch ratz fatz fertig gelesen.
Die Charaktere wurden super beschrieben. Sie besaßen besondere Eigenschaften und Tiefe, so dass ich sie mir gut vorstellen und auseinander halten konnte. Die Gedanken und Gefühle, insbesondere von Molly und Jaxson, wurden sehr authentisch dargestellt und ich konnte mich bestens in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Da ergab es sich natürlich auch, dass mal eine Träne geflossen ist.
Die Story war prima durchdacht und dabei sehr warmherzig und gefühlvoll. Es ging direkt bewegend los, als ich Molly und ihren Verlust kennengelernt habe. Ich habe ihr wirklich nur das Beste gewünscht und gehofft, dass sie wieder ein fröhliches Leben führen kann und eine neue Liebe findet. Was mir auch sehr gut gefiel, war das Verhältnis von Molly und ihrer Schwester. So sollte es zwischen schwestern sein. Natürlich war ich sehr gespannt, wie es sich bei Mollys Liebesleben entwickelt. Für welchen Mann schlägt ihr Herz schneller? Und gespannt war ich auch, wie weit Jaxons Bemühungen gehen werden und was er damit erreicht.

Ein wundervoller und warmherziger Liebesroman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.02.2020

Packend und düster

1794
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Jean Michael Cardell ist nach den Ereignissen des letzten Jahres in ein tiefes Loch gefallen. Doch dann kontaktiert ihn eine Frau, deren Tochter in der Hochzeitsnacht grausam getötet wurde. Der Täter soll ...

Jean Michael Cardell ist nach den Ereignissen des letzten Jahres in ein tiefes Loch gefallen. Doch dann kontaktiert ihn eine Frau, deren Tochter in der Hochzeitsnacht grausam getötet wurde. Der Täter soll der Ehemann sein, der bereits in ein Irrenhaus eingewiesen wurde. Die Mutter der getöteten Frau glaubt jedoch nicht daran und bittet Cardell um Hilfe.

Ich habe bereits "1793" verschlungen und war begeistert. Deshalb musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. 
Der Schreibstil ließ sich prima lesen und ich war sofort in der damaligen Zeit angekommen und gefangen. Der Autor hat die düstere Atmosphäre sehr gekonnt wiedergegeben, so dass ich mich teilweise auch ziemlich schütteln musste und entsetzt war. Aber das machte die Story nur umso realistischer und fesselnder.
Die Protagonisten wurden sehr gut und anschaulich beschrieben, so dass ich sie mir prima vorstellen konnte. 
Die Story war unfassbar packend und fesselnd. Es gab verschiedene Handlungsstränge, die alle spannend waren und die ich voller Begeisterung verfolgt habe. Ich war sehr gespannt, wie alles am Ende zusammengefügt wird. Die Beschreibungen waren teilweise sehr brutal und schonungslos, mich hat das aber umso mehr an das Buch gefesselt. Ich konnte es einfach nicht beiseite legen.

Ein wahnsinnig packender und düsterer Thriller, der mich begeistert hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.02.2020

Ruhiger aber gelungener Krimi

Wisting und der fensterlose Raum
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William Wisting hat einen neuen Auftrag. In einem Wochenendhaus ist ein Spitzenpolitiker an einem Herzinfarkt gestorben. In dem Haus standen in einem fensterlosen Raum mehrere Umzugskisten mit insgesamt ...

William Wisting hat einen neuen Auftrag. In einem Wochenendhaus ist ein Spitzenpolitiker an einem Herzinfarkt gestorben. In dem Haus standen in einem fensterlosen Raum mehrere Umzugskisten mit insgesamt achtzig Millionen Kronen. Stammt das Geld aus einem Raubüberfall vor zwanzig Jahren?

Nachdem ich bereits den ersten Fall von Wisting voller Begeisterung gelesen hatte, war ich auf diesen Fall sehr gespannt.
Der flüssige Schreibstil ermöglichte mir einen problemlosen Einstieg ins Buch und ich konnte prima folgen. Die Beschreibungen waren bildhaft und anschaulich, so dass ich die Personen und die Handlungsorte sehr gut vor Augen hatte.
William Wisting fand ich erneut sehr sympathisch. Gerade seine ruhige und besonnene Art fand ich wieder sehr angenehm. Es hat mir somit Spaß gemacht, ihn bei seinen Ermittlungen und Recherchen zu begleiten.
Der Kriminalfall konnte mich überzeugen. Er war vielschichtig konstruiert und es gab interessante Wendungen. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut, auch wenn es insgesamt eher ruhig zuging. Dennoch war ich neugierig, was es mit dem Geld auf sich hatte und wie sich alles auflösen wird.

Ein prima Krimi, der mir gefallen hat. Ich lese gerne weitere Bücher um William Wisting. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.02.2020

Ich bin nicht überzeugt

Tod und kein Erbarmen
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Die achtjährige Violetta verschwindet eines morgens spurlos. Obwohl die Ermittlungen akribisch durchgeführt werden, taucht das Mädchen nie wieder auf. Als Kriminalhauptkommissar Erik Donner 10 Jahre später ...

Die achtjährige Violetta verschwindet eines morgens spurlos. Obwohl die Ermittlungen akribisch durchgeführt werden, taucht das Mädchen nie wieder auf. Als Kriminalhauptkommissar Erik Donner 10 Jahre später in dem Ort ist, taucht die Cousine von Violetta auf, denn es gibt angeblich einen neuen Hinweis. Doch Donner glaubt nicht daran und schickt sie im Streit weg. Am nächsten Tag steht Donner unter Mordverdacht.

Dies war mein erster Thriller aus der Donner-Reihe, die mittlerweile 7 Bände umfasst. Aufgrund des Covers und der Beschreibung war ich sehr gespannt auf diesen Thriller. Leider konnte mich das Buch dann nicht vollständig überzeugen.
Der Schreibstil ließ sich grundsätzlich gut und flüssig lesen. Allerdings haben mir die vielen Perspektivwechsel das Lesen sehr erschwert, da ich immer wieder überlegen musste, um wen es sich gerade dreht. Das hat mich leider immer wieder aus dem Lesefluss gerissen.
Erik Donner fand ich zwar nicht unsympathisch, aber er war unglaublich problembeladen und bräuchte dringend eine Auszeit. Auch die weiteren Personen waren mir irgendwie zu viel an Problemen, so dass ich leider mit keinem richtig warm geworden bin.
Der Plot selbst war spannend und sehr interessant. Ich mag sehr gerne Cold Case Fälle und fand dieses Thema insofern sehr ansprechend. Die Spannung wurde gut aufgebaut und gehalten. Was ist damals geschehen und welche neuen Erkenntnisse gibt es heute? Diese Fragen kreisten in meinem Kopf herum. Die Ermittlungen und die Ermittler, die diese Fragen bzw. den Fall klären sollten, wirkten nicht gerade nachvollziehbar und kompetent auf mich. Dazu noch die oben erwähnten ständigen Perspektivwechsel. Mir war das alles zu viel. Leider. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich noch keinen der vorherigen Bände gelesen habe. 

Dieser Thriller konnte mich trotz Spannung nicht komplett überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe.

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein guter zweiter Teil

Doggerland. Tiefer Fall
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Zur Weihnachtszeit wird ein Toter auf Noorö, Doggerlands nördlichster Insel, gefunden. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen und es stellt sich heraus, dass der Tote ermordet wurde. Dann geschieht ...

Zur Weihnachtszeit wird ein Toter auf Noorö, Doggerlands nördlichster Insel, gefunden. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen und es stellt sich heraus, dass der Tote ermordet wurde. Dann geschieht ein weiterer Mord und Karens Familie scheint in den Fall verwickelt zu sein.

Nachdem ich bereits den ersten Teil der Doggerland-Trilogie gelesen hatte, habe ich mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut.
Der Schreibstil war erneut sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich das Buch sehr schnell fertig gelesen hatte. Die Beschreibungen von Doggerland und der Umgebungen waren detailliert und ich konnte mir alles prima vorstellen.
Die Personen wurden gut dargestellt. Karen war interessant beschrieben und ich fand die recht vielen Einblicke in ihr Privatleben wieder sehr gelungen. Durch meine Vorkenntnisse kam ich hier auch bestens zurecht.
Der Fall war interessant und auch spannend konstruiert. Ich hatte einige Fragen im Kopf und war u.a. gespannt, ob und welche privaten Verbindungen es zu Karens Familie gab. Die Ermittlungen wurden realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Allerdings ging es da recht lange nicht weiter bzw. voran, wodurch sich das Buch etwas gezogen hat. Die Spannung war zwar durchgängig bei mir vorhanden, flachte aber auch um einiges ab. Am Ende wurde es dann wieder sehr spannend und überraschend.

Ein interessanter und lesenswerter zweiter Teil, der mir insgesamt gut gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.