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Veröffentlicht am 17.10.2017

Getretene Wissenschaft durch Machtspiele

Meteor
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Inhalt des Buches
Rachel Sexton fliegt im Auftrag des amerikanischen Präsidenten in die Arktis. Die NASA hat dort eine riesen Entdeckung gemacht, die vieles ändert. Ein Meteorit wurde gefunden, der in ...

Inhalt des Buches
Rachel Sexton fliegt im Auftrag des amerikanischen Präsidenten in die Arktis. Die NASA hat dort eine riesen Entdeckung gemacht, die vieles ändert. Ein Meteorit wurde gefunden, der in Amerika vieles ändern könnte. Rachel und einige der Wissenschaftler machen jedoch eine Entdeckung, die alles ändert. Genau diese Entdeckung will von einer Macht im Hintergrund unter Verschluss gehalten werden.


Der Spannungsbogen fängt in diesem Buch für mich persönlich schon sehr hoch an. Anfangs hatte ich ein wenig Angst, dass die Spannung nicht mehr vorhanden sein würde. Doch da habe ich mich sehr getäuscht. Immer wenn man denkt, man versteht jetzt was los ist und wer hinter allem steckt, kommt ein neues Kapitel und verändert wieder die ganze Sicht auf die Geschichte.
Was in diesem Buch auch häufig vorkommt, sind Ortswechsel nach quasi jedem Kapitel. Dies ist ein guter Stil um die Leserin und den Leser auch wirklich weiterliest. So bleibt die Spannung immer da und man will/muss einfach weiterlesen. Dan Brown hat ein Händchen dazu, seine Leser einzuwickeln.
Jedoch bringt mich dies zu einem anderen Punkt. Wie schon weiter oben erwähnt gibt es auch einige unrealistische Dinge, die in diesem Buch geschehen. Ich denke, dass es doch auch viel Zufall braucht um einige dieser Stellen so schnell zu überstehen. Abgesehen davon ist das Buch eingentlich auch sehr gut gegliedert.
Die Hauptthemen sind die Wissenschaft, die NASA und vor allem das politische Machtspiel der zur Wahl stehenden Präsidenten und den höchsten Machthabern. Die Wissenschaft wird eingebunden indem einige interessante Fakten zu Meteoriten und die Meereswelt erwähnt werden. Die NASA gehört eigentlich zum politischen Machtspiel dazu, welches sich in der Geschichte ereignet. Ich muss sagen, dass die Politik im Buch doch eher im Vordergrund steht. Jedoch muss man sagen, dass es auch richtig ist so. Unsere Welt ist nicht anders und ich finde es gut, wie Dan Brown unsere Situationen auch in seine Romane miteinbezieht. Vor allem bei Meteor.

Fazit
Ich bin ein riesen Fan von Meteor. Ich empfehle dieses Buch weiter an alle die sich ein wenig für den Weltraum intressieren und mehr erfahren möchten. Es ist ein gutes Buch um einige Dinge zu erfahren. Über die Wissenschaft wie auch die politischen Spiele der Amerikaner (ich will nicht sagen, dass unsere Regierungen da besser wären). Wie schon gesagt, kann ich es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 17.10.2017

Verbitterter alter Mann? Vielleicht...

Ein Mann namens Ove
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Eine wunderschöne Geschichte aus Schweden, die sich um einen älteren Herrn dreht. Er macht seine täglichen Kontrollrunden und ist einfach grummelig dabei. Bis eine Familie sein Leben auf den Kopf stellt. ...

Eine wunderschöne Geschichte aus Schweden, die sich um einen älteren Herrn dreht. Er macht seine täglichen Kontrollrunden und ist einfach grummelig dabei. Bis eine Familie sein Leben auf den Kopf stellt. Man erfährt vieles über sein Leben und wie sich sein Leben durch die Nachbarsfamilie umgestellt wird.
Der schwedische Autor Fredrik Backman, hat mit seinem Debutroman «Ein Mann namens Ove» die Bestsellerlisten gestürmt. Für mich war es die erste Begegnung mit dem Autor und ich war fasziniert von seinem Schreibstil.

Der Hauptprotagonist Ove ist ein älterer Herr, der sehr verbittert scheint. Auf den ersten Blick hin, nicht sehr verständlich. Doch wenn man sich immer mehr in die Geschichte hineinbegibt, dann wird alles immer verständlicher. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Ove direkt neben mir sass und mir seine Geschichte direkt erzählte. Er wird im Verlauf der Geschichte wie ein Grossvater, den man nie hatte.
Da die Geschichte ihre Höhen und Tiefen hat, wird man in der Geschichte mitgerissen und es fällt schwer, sich den Gefühlen nicht hinzugeben. Es ist für jeden Leser etwas dabei, ob Humor, Romantik oder Trauer, auf der Gefühlspalette ist alles dabei.
Der Autor lässt neben dem roten Faden noch genug Platz für eigene Interpretationen. Man kann sich also trotz der Tatsachen, noch frei in der Fantasiewelt bewegen.
Wenn man sich das Cover ansieht, sieht man die Welt durch Oves Augen. Alles ist dabei, eine Katze, sein Auto und die Wohnsiedlung in der er lebt. Genau so kann man sich die Welt auch beim Lesen vorstellen, um Ove besser zu verstehen.

Dieses Buch beinhaltet so vieles, was uns alle betrifft. Ich konnte mich teilweise kaum zurückhalten mit Lachen oder Weinen. Ich mag dieses Buch sehr und habe es schon vielen weiterempfohlen, die mir das Buch mit der gleichen Meinung zurückgegeben haben. Wie schon einmal erwähnt, hatte ich das Gefühl, dass ich einen dritten Grossvater hatte, von dem ich alles aus seinem Leben erfahren hatte. Ich selbst hatte mal das Gefühl, eine der Protagonistinnen zu sein, ohne den Altersunterschied zu beachten.
Nun ja, ich empfehle dieses Buch allen weiter, die gerne Mal in ein anderes Leben sehen wollen und den Protagonisten verstehen möchten, wie man so verbittert werden kann im Leben und sich dann eventuell doch noch ändern kann?